CH258986A - Vorrichtung zur Einführung von Spülflüssigkeit in Körperhöhlen. - Google Patents

Vorrichtung zur Einführung von Spülflüssigkeit in Körperhöhlen.

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CH258986A
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CH
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tube
dependent
introduction tube
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irrigation fluid
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Inventor
Wettstein Stauber
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Stauber & Wettstein
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61M3/02Enemata; Irrigators
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Description


  
 



  Vorrichtung zur Einführung von Spülflüssigkeit in Körperhöhlen.



   Zur Einführung von Spülflüssigkeit in Körperhöhlen wurden bisher hauptsächlich Irrigatoren oder   sogenannte    Douchen verwendet. Das, Einführungsrohr dieser Instrumeute bestand aus undurchsichtigem Material, und man konnte infolgedessen nicht feststellen, ob sich im Einführungsrohr Luft befindet. Daraus   ergaben    sich öfters Komplika- tionen.



   Diesem Nachteil soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht; sich auf eine Vorrichtung zur Einführung von Spülflüssigkeit in Körperhöhlen, und zwar zeichnet sich dieselbe dadurch aus, dass sie mit einem mindestens teilweise aus durchsichtigem Material   gebildeten    Einführungsrohr ausgerüstet ist.



   Auf   beiliegender    Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des   Erfindungsgegen    standes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Ansieht der   Vorriehtung    gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   A-A    der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der   Fig.    3,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie   C-C    der Fig. 3,
Fig. 6 eine Ansicht des dritten Ausführungsbeispiels und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 5,
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die Vorrichtung in Verbindung mit einer   Douche    dargestellt. Das Einführungsrohr, dessen eines Ende in bekannter Weise in den llals des Ballons.

   B   ein. gesteckt    ist,   besteht    aus   durchsichtigem      Material,    zweckmässigerweise aus einer Kunstglasmasse. Der vordere Teil des Einführungsrohres 1 ist mit Kanälen 2 versehen, die in Abständen   voneinander      angeordnet    sind und die entweder rechtwinklig zur Achse des Einführungsrohres verlaufen, die aber lauch schräg in bezug auf dieselbe   angeordnet    sein können.



   Beim Gebrauch der beschriebenen Vorrichtung tritt die Spülflüssigkeit durch die Kanäle 2 in die zu   spülenden      Körperhöhien    aus, was zur Folge hat, dass eine intensive Bespülung der dem   Einführnngsrohr    benachbarten Körperteile stattfindet.



   Infolge.   der    Durchsichtigkeit des Einführungsrohres kann vor der Einführung desselben genau kontrolliert werden, ob sieh keine Luft im Einführungsrohr befindet.



   Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3, 4 und 5 unterscheidet   sich    von dem vorbeschriebenen nur dadurch, dass das Einfüh  run, gsrohr 1    1 mit einem Rückschlagventil versehen ist, das aus einer Kugel 3 besteht, die bei Nichtgebrauch der Vorrichtung zufolge ihres   Gewichtes    am Ventilsitz 4 anliegt. Bei Druck auf den Ballon B wird die   Kugel    3 von ihrem Sitz abgehoben, so dass die   Spül-      flüssigkeit    infolge der Erweiterung 6 an der Kugel 3   vorbeistreichen    und durch die   Xa-     näle 2 austreten kann.

   Die Warzen 5 bilden einen Anschlag für die   Kugel    3. llört der Druck auf den   Ballon    B auf, so wird die Kugel 3 infolge der nun entstehenden Saugwirkung an den Ventilsitz 4 herangezogen, wodurch ein. Wieder eintritt der   Spülflüssig-    keit in den Ballon B verhindert wird.



     Beim      Ausfiihrungsbeispidnach    den Fig. 6 und 7 ist über dem Einführungsrohr 1 passend ein zweites Rohr   6' drehbar    angeordnet, das durch den Kopf 7 gegen axiale Ver  schiebung    gesichert ist. Das Rohr 7 ist mit   Kanälen      v, ersehen,    die in Zahl, Anordnung und   Durchmesser    mit den   Kanälen    2 des Einführungsrohres 1 übereinstimmen. Wird das Rohr 7 in bezug auf das Einführungsrohr 1 derart eingestellt, dass die   Kanale    der beiden Rohre miteinander übereinstimmen, so findet die Spülflüssigkeit ungehinderten Austritt.

   Wird   aber    das Rohr 7 in bezug auf das Einführungsrohr so   weit    verdreht,' dass   die Austrittsöffnnngen    ganz oder   teilweise    verdeckt   werden,    so wird der Austritt der   Spiil-    flüssigkeit ganz unterbrochen bzw. vermindert.



   Die gezeichnete Vorrichtung könnte auch anders als dargestellt ausgebildet stein, ohne dass dadurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt würde. So könnte z. B. das Einführungsrohr auch nur   teilweise    aus durchsichtigem Material gebildet sein.



   Statt als   Douchle    kann   di'e    beschriebene Vorrichtung auch als Irrigator   ausgebildet    sein,
Statt des gezeichneten Kugelventils kann auch ein anderes Rückschlagventil Verwendung finden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Einführung von Spülflüssigkeit in Körperhöhlen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einem mindestens teilweise aus durchsichtigem Material gebildeten Einführungsrohr ausgerüstet ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführungsrohr aus Kunstglasmasse gebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführungsrohr mit seitlichen Austrittsöffnungen versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Einführungs- rohres mit Kanälen versehen ist, die rechtwinklig zur Achse des Einführungsrohres verlaufen.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Einführungs- rohres mit Kanälen versehen ist, die schräg in bezug auf die Achse des Einführungsrohres verlaufen.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführungsrohr mit einem Rückschlagventil ausgerüstet ist 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil als Rugel- ventil ausgebildet ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum wahlweisen Offnen und Schliessen der Austrittsöffnungen vorgesehen sind, 8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Einführungsrohr ein zweites, ebenfalls mit Austrittsöffnungen versehenes Rohr zusammenwirkt, das derart ausgebilidet und angeordnet ist, dass durch Verdrehen des einen Rohres die Austritts öffnungen wahlweise geöffnet oder verschlossen werden können.
CH258986D 1947-10-18 1947-10-18 Vorrichtung zur Einführung von Spülflüssigkeit in Körperhöhlen. CH258986A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3929964A1 (de) * 1989-07-26 1991-01-31 Siemens & Co Nasen- und ohrendusche
WO2013001323A1 (en) * 2011-06-27 2013-01-03 Khodadad Christopher Nakhdjavani Anus cleaning device with removable protective cap

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