CH257554A - Beton-Fundament an mehrstieligen Leitungsmasten. - Google Patents

Beton-Fundament an mehrstieligen Leitungsmasten.

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CH257554A
CH257554A CH257554DA CH257554A CH 257554 A CH257554 A CH 257554A CH 257554D A CH257554D A CH 257554DA CH 257554 A CH257554 A CH 257554A
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CH
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foundation
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concrete foundation
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Unternehmungen Mot Elektrische
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Motor Columbus Aktiengesellsch
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/32Foundations for special purposes
    • E02D27/42Foundations for poles, masts or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Foundations (AREA)

Description


  Beton-Fundament an     mehratieligen    Leitungsmasten.  
EMI0001.0002     
  
    Die <SEP> Tragmaste <SEP> für <SEP> grosse <SEP> elektrische <SEP> Über  landleitungen <SEP> pflegt <SEP> man <SEP> wegen <SEP> der <SEP> grossen
<tb>  Kräfte, <SEP> die <SEP> sie <SEP> aufzunehmen <SEP> haben, <SEP> als
<tb>  niehrstielige <SEP> lIaste, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> meist <SEP> als <SEP> Gitter  rnaste. <SEP> von <SEP> dreieckigem, <SEP> rechteckigem <SEP> oder
<tb>  quadratischem <SEP> Grundriss <SEP> auszuführen <SEP> und <SEP> mit
<tb>  einem <SEP> Betonfundament <SEP> zu <SEP> versehen.

   <SEP> Dieses
<tb>  Fundament <SEP> ist <SEP> entweder <SEP> allen <SEP> drei <SEP> bis <SEP> vier
<tb>  Stielen <SEP> oder <SEP> Gurtungen <SEP> gemeinsam, <SEP> also <SEP> ein
<tb>  einheitlicher <SEP> Betonklotz, <SEP> oder <SEP> jeder <SEP> Stiel <SEP> er  hält <SEP> sein <SEP> eigenes <SEP> Fundament. <SEP> Beide <SEP> Ausfüh  rimgSarten <SEP> haben <SEP> aber <SEP> ihre <SEP> Nachteile. <SEP> Der
<tb>  nemeinsame <SEP> Betonklotz <SEP> benötigt <SEP> einen <SEP> sehr
<tb>  grossen <SEP> Erdaushub <SEP> und <SEP> sehr <SEP> viel <SEP> Beton, <SEP> die
<tb>  Einzelfundamente <SEP> dagegen <SEP> sind <SEP> verschiedener
<tb>  Setzung <SEP> des <SEP> Baugrundes <SEP> ausgesetzt, <SEP> :

  so <SEP> da,ss
<tb>  sieh <SEP> im <SEP> Mast <SEP> zusätzliche <SEP> Spannungen <SEP> ausbil  rien <SEP> und <SEP> seinen <SEP> Bestand <SEP> gefährden <SEP> können.
<tb>  Man <SEP> hat <SEP> daher <SEP> das <SEP> Fundament <SEP> als <SEP> Kasten <SEP> aus
<tb>  Beton, <SEP> bestehend <SEP> aus <SEP> zusammenhängenden
<tb>  Wänden <SEP> mit <SEP> Boden <SEP> ausgeführt. <SEP> Aber <SEP> auch
<tb>  diese <SEP> Bauart, <SEP> die <SEP> sehr <SEP> kräftige <SEP> Eisena.rmie  r,lirJg <SEP> erfordert, <SEP> hat <SEP> sich. <SEP> für <SEP> grosse <SEP> Masten
<tb>  nicht <SEP> bewährt, <SEP> denn <SEP> der <SEP> Erdaushub <SEP> ist <SEP> der
<tb>  1;leielie <SEP> wie <SEP> beim <SEP> Vollfundament, <SEP> und <SEP> die <SEP> Bo  deiipliit <SEP> te <SEP> ist:

   <SEP> dem <SEP> von <SEP> unten <SEP> wirkenden <SEP> Erd   riich <SEP> bzw. <SEP> dein <SEP> Gewicht <SEP> der <SEP> wieder <SEP> einge  füllten <SEP> Erdmasse <SEP> nur <SEP> dann <SEP> gewachsen, <SEP> wenn
<tb>  -ie <SEP> so <SEP> dick <SEP> gemacht <SEP> und <SEP> ,so <SEP> gut <SEP> armiert <SEP> wird,
<tb>  dass <SEP> vors <SEP> einer <SEP> Ersparnis <SEP> gegenüber <SEP> dem <SEP> Voll  finida.nient <SEP> nicht, <SEP> mehr <SEP> die <SEP> Rede <SEP> sein <SEP> kann.
<tb>  Die <SEP> genannten <SEP> Nachteile <SEP> werden <SEP> nach <SEP> der
<tb>  l;rfinrlun; <SEP> vermieden. <SEP> Danach <SEP> hat- <SEP> der       Grundriss des Fundamentes die Form eines  geschlossenen Rahmens, wofür in der Zeich  nung vier     Ausführungsbeispiele    dargestellt  sind.

   Diese Beispiele .sind alles Fundamente  an Masten grosser Dimensionen, bei denen die  Stiele am Fundament einen Abstand in der  Grössenordnung von mehreren Metern haben.,       Fig.1    und 4 zeigen Fundamente an einem qua  dratischen Mast mit     Winkeleisenstielen,        Fib.        =.'I     an einem dreieckigen Mast mit T-Eisen  stielen und     Fig.    3 an einem rechteckigen  Bast mit Stielen, die aus hohlen oder aus mit .  Schüttgut oder Beton gefüllten Rohren be  stehen. Dementsprechend ist das rahmenför  inige Fundament bei     Fib.    1 quadratisch, bei       Fig.    2 dreieckig und bei     Fig.    3 rechteckig.

    Man kann aber auch nach     Fig.    4 ein rundes  Fundament wählen, was     wegen    seiner     Ge-          @völbewirkung    besonders bei einseitigem  starkem     Erddruek    günstig ist. Bei Masten am  Schräghang tritt einseitiger Erddruck auf,  hier kann man bei sonst geraden Rahmenseiten  die Erddruckseite allein wölben. Bei .den  Ausführungsbeispiel     ennach        Fig.    3 und 4 sind  die Stellen des     Fundamentrahmens,    an denen  die Hauptstiele des Mastes in das Fundament  eindringen,     verstärkt,    das heisst dicker als die  Rahmenwand.

   Um spezielle Beanspruchungen  auszugleichen, ist es auch möglich,     einzelne          Seitenwände    des     Fundamentrahmens    gegen  über den andern zu verstärken, so     da.ss    also  ein solcher     Rahmen    ungleich dicke Seiten  wände     liat.        Selbstverständlich    ist     es        möglich         und meist auch zweckmässig, den Fundament  körper mit Eiseneinlagen zu armieren.

   Bei  den erfindungsgemässen Ausführungen ergibt  sich ein besonderer Vorteil aus der grossen       Berührungsfläche    des Fundamentes mit dem  gewachsenen Erdreich, so dass die Haft  reibung grösser ist als bei den bisher bekann  ten Ausführungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beton-Fundament an mehrstieligen Lei tungsmasten, dadurch gekennzeichnet, dass sein Grundriss die Form eines geschlossenen Rahmens hat. UNTERANSPRüCHE 1. Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Rahmens gerade sind. 2. Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss wenigstens die erd- druckseitigen Seitenwände des Rahmens ge wölbt sind. 3. Fundament nach Unteranspruch ?, da durch gekennzeichnet, dass der Grundriss des Rahmens kreisringförmig ist. 4.
    Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stellen, wo die Maststiele in dasselbe eindringen, dicker sind als .die Rahmenwand. 5. Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass,die Rahmenseiten wände ungleiche Wandstärke besitzen. 6. Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es mit Eisenein lagen armiert ist.
CH257554D 1947-05-28 1947-05-28 Beton-Fundament an mehrstieligen Leitungsmasten. CH257554A (de)

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