DE665472C - Gruendung von Bauwerken in einer Baugrube mit Spundwaenden - Google Patents

Gruendung von Bauwerken in einer Baugrube mit Spundwaenden

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DE665472C
DE665472C DEH141969D DEH0141969D DE665472C DE 665472 C DE665472 C DE 665472C DE H141969 D DEH141969 D DE H141969D DE H0141969 D DEH0141969 D DE H0141969D DE 665472 C DE665472 C DE 665472C
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DEH141969D
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English (en)
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Philipp Holzmann AG
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Philipp Holzmann AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • E02D31/10Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure
    • E02D31/12Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure against upward hydraulic pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/32Foundations for special purposes
    • E02D27/46Foundations for supply conduits or other canals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

  • Gründung von Bauwerken in einer Baugrube mit Spundwänden Bei der Gründung von Bauwerken, z. B. von Dükerrohren, in einer im Grundwasser oder in einem offenen Gewässer liegenden Baugrube mit Spundwänderi und einer unter Wasser hergestellten Sohlenplatte aus Beton oder Eisenbeton ist es bekannt, während der Bauausführung die Sohlenplatte zur Erhöhung des Widerstandes gegen den Auftrieb mit einer neben dem zu -errichtenden Bauwerk angeordneten behelfsmäßigen Auflast zu beschweren. Nach der Fertigstellung des Bauwerks, z. B. nach der Verlegung des Dükerrohres,wenn also die bis dahin auf die Sohle wirkenden Auftriebkräfte durch Einlassen von Wasser wieder ausgeglichen sind, wird die behelfsmäßige Auflast wieder entfernt.
  • Bei einem derartigen Gründungsverfahren, bei dem also die gesamte Bauausführung ohne Grundwasserabsenkung vor sich geht, wird der Erfindung gemäß die Auflast über dem auszuführenden Bauwerk, z. B. dem Dükerrohr, untergebracht und ihr Druck durch Stützen auf neben dem Bauwerk befindlichen Stellen der Sohlenplatte übertragen. Die auszuhebende Baugrube kann erheblich schmaler als bei der Anordnung der Auflastenneben dem, Bauwerk gehalten werden. Dies hat zur Folge, daß an -Aushub, an Eisenbeton für die Sohlenplatte und an Aussteifungsmitteln für die Baugrube erhebliche Ersparnisse erzielt werden können, was sich besonders bei langen Baugruben vorteilhaft auswirkt. An Hand der beiliegenden Zeichnu-,.:g seien einige Ausführungsformen der ErfIi.-dung näher erläutert.
    Bei der Ausführungsform nach Abb. i, -;-
    einen Querschnitt wiedergibt, sind die
    lichen Spundwände mit i, die unter Wasser hergestellte, aus Eisenbeton bestehende, verhältnismäßig dünne Sohlenplatte mit z, das auszuführende Bauwerk mit 3, die Auflast mit 4 und die den Druck der Auflast auf die Sohlenplatte übertragenden Stützen mit 5 bezeichnet. Diese Stützen, befinden sich zwischen den unter der Auflast liegenden Trä -gern 6 und den auf. der Sohlenplatte liegenden Trägern 7.
  • Die Auflast 4, die durch Füllung des dargestellten Kastens mit Kies, Sand oder denn an Ort und Stelle vorhandenen Bodenmaterial gebildet wird, ist so zu bemessen, daß sie den Auftrieb überwindet, der unter Berücksichtigung des Gewichtes der SAlenplatte und der Reibung der letzteren an den Spundwänden verbleibt. Da die Stützen 5 und ihre Auflager nur wenig Raum beanspruchen, ist eine besondere Ausweitung der Grube für die Anordnung der Auflast nicht erforderlich. Die Spundwandglieder lassen sich nach Fertigstellung des Bauwerks wieder herausziehen, so daß sie wieder verwendbar sind. Die Auflast 4 wird, wie auch bei den weiteren Ausführungsformen, nach der Fertigstellung des Bauwerks wieder entfernt.
  • Man kann die Stützen 5 auch ganz nahe an die Sptnidwände heranlegen, um noch mehr an Raum zu sparen. Das ist in Abb. 2 angedeutet. Die Stützen 5 stehen aüf. U-Trägern 8, die unmittelbar an den Spundwänden I arm-
    liegen, und greifen oben unter U -Träge' __
    über denen sich ein Boden io zur @ufna
    der Auflasten ¢ befindet. Es ist auch -
    eine Versteifung II des Spundwandkaste .. dargestellt, die mit fortschreitendem Auspumpen der Baugrube notwendig wird. Unterhalb der Abb.2 ist ein teilweiser Grundriß wiedergegeben.
  • Legt man aus irgendwelchem Grunde keinen Wert auf die Wiedergewinnung der Spundwandglieder, so kann man die Träger 8 und g der Abb.2 an den Spundwänden befestigen. Dann wird auch noch der Reibungswiderstand, der zwischen den Spundwänden und der Umgebung vorhanden ist, in den Widerstand gegen den Auftrieb einbezogen, so daß die Auflast entsprechend kleiner bemessen werden kann.
  • Unter Umständen kann man sogar so weit gehen, daß man die Spundwände selbst als die Stützen benutzt, die den Druck der Auflast auf die Sohlenplatte übertragen. Eine derartige Ausführungsform ist in Abb.3 angedeutet. Träger 12 bilden auf der Sohlenplatte 2 Auflager für die Spundwände I, an denen sie befestigt sind, während die Decke Io für die Auflast 4 auf ebenfalls an den Spundwänden befestigten Trägern 13 ruht, ohne daß besondere Stützen zwischen den Trägern 13 und 12 vorgesehen wären. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist weiterhin angenommen, daß die Träger in den Bestand der Eisenbetonplatte einbezogen sind, so daß sie eigentlich nicht auf dieser ruhen, sondern in ihren oberen Teil eingreifen, was für die Wirkung aber dasselbe bedeutet.
  • Die letztere Ausführungsform gibt Anlaß zu der Feststellung, daß es bekannt ist, bei einer Trockendockverlängerung, die mit Grundwasserabsenkung hergestellt wurde, im fertigen Zustand die Spundwände zur übertragung der Auftriebskräfte auf die errichtete Winkelstützmauer bzw. die Hinterfüllung zu benutzen. Es handelt sich also hierbei nicht um behelfsmäßige Auflasten, die der Erfindung gemäß in neuartiger Weise angebracht werden, um bei einer Bauausführung ohne Absenkung des Grundwassers vorübergehend den Auftrieb aufzunehmen. Sinngemäß läßt sich die Einrichtung nach Abb. I auch in den Fällen anwenden, wo es sich um die Herstellung mehrerer nebeneinander angeordneter Bauwerke in einer ge-
    nsamen Baugrube handelt. Das ist in
    .4 angedeutet. Es werden dann nicht
    , #yh',ur in der Nähe der Spundwände I, sondern auch zwischen den einzelnen Bauwerken 3 Stützen 5 angebracht, die den Druck der Auflast 4 auf die Sohlenplatte 2 übertragen.
  • In allen Fällen können die Stützen aus beliebigem, für ihren Bauzweck geeigneten Stoff, insbesondere aus Holz oder Eisen, bestehen und beliebig profiliert sein.

Claims (4)

  1. PATENT AN SPIZÜCIIE: I. Gründung von Bauwerken, z. B. von Dükerrohren, in einer im Grundwasser oder in einem offenen Gewässer liegenden Baugrube mit Spundwänden und einer unter Wasser hergestellten Sohlenplatte aus Beton .oder Eisenbeton, die während der Bauausführung zur Erhöhung des Widerstandes gegen den Auftrieb durch eine behelfsmäßige Auflast beschwert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflast (4) über dem auszuführenden Bauwerk, z. B. dem Dükerrohr (3), untergebracht wird und daß ihr Druck durch Stützen (5) auf neben dem Bauwerk befindliche Stellen. der. Sohlenplatte (2) übertragen wird.
  2. 2. Gründung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflager für die Stützen (5) auf der Sohlenplatte liegende Träger (7, 8) verwendet werden.
  3. 3. Gründung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spundwände (I) selbst an Stelle von Stützen zur Übertragung der Auflast (4) auf die Beton- oder Eisenbetonsohle (2) benutzt werden, indem die Sohle (2) und die Auflast (4) an den Spundwänden aufgelagert werden (Abb.3).
  4. 4. Gründung nach Anspruch I in der Anwendung auf Baugruben für die Ausführung mehrerer Bauwerke nebeneinander, z. B. mehrerer nebeneinanderliegender Dükerrohre, dadurch gekennzeichnet, daß auch zwischen den einzelnen Bauwerken (3) Stützen (5) für die Auflast angeordnet werden (Abb.4).
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