CH255154A - Verfahren zur Verhüttung in Schachtöfen mit offener Gicht. - Google Patents
Verfahren zur Verhüttung in Schachtöfen mit offener Gicht.Info
- Publication number
- CH255154A CH255154A CH255154DA CH255154A CH 255154 A CH255154 A CH 255154A CH 255154D A CH255154D A CH 255154DA CH 255154 A CH255154 A CH 255154A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- furnace
- gas
- rotary kiln
- shaft
- sep
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 25
- 238000003723 Smelting Methods 0.000 title claims description 5
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 35
- KHDSWONFYIAAPE-UHFFFAOYSA-N silicon sulfide Chemical compound S=[Si]=S KHDSWONFYIAAPE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 11
- 238000011068 loading method Methods 0.000 description 10
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 7
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 3
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 3
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 3
- 238000000859 sublimation Methods 0.000 description 3
- 230000008022 sublimation Effects 0.000 description 3
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 2
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 201000005569 Gout Diseases 0.000 description 1
- 229910000805 Pig iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 241001062472 Stokellia anisodon Species 0.000 description 1
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000571 coke Substances 0.000 description 1
- 239000000084 colloidal system Substances 0.000 description 1
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 description 1
- 238000006477 desulfuration reaction Methods 0.000 description 1
- 230000023556 desulfurization Effects 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000010419 fine particle Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 1
- 239000003595 mist Substances 0.000 description 1
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000000377 silicon dioxide Substances 0.000 description 1
- 238000005245 sintering Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- DWFFKGPZNGKUPH-UHFFFAOYSA-N sulfanylidenesilicon Chemical compound S=[Si] DWFFKGPZNGKUPH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/002—Evacuating and treating of exhaust gases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
Verfahren zur Verhüttung in Schachtöfen mit offener Gicht. Es ist bekannt, Eisenerz im offenen elek trischen Ofen zu verhütten. Bei den meisten herrolegierungen wird, sofern sie im elektri- se.hen Ofen erzeugt werden, heute noch so gearbeitet. Diese Arbeitsweise hat aber zwei Nachteile.
Einerseits behindern die an der Beschickungsoberfläche verbrennenden CTase das Arbeiten auf der Gi.chtbühne, ander- -#cits bringt das Arbeiten, mit offenem Schachtofen einen erheblichen wirtschaft- lichen Nachteil mit sich, der in dem Gasver- lnst besteht. Mehr als die Hälfte des Heiz wertes der Reduktionskohle geht auf diesem Weg verloren.
Zur Vermeidung der erwähnten Nachteile und vor allen Dingen zur Steigerung der Wirschaftlichkeit, d. h. zum Auffangen und zur Nutzbarmachung des Ofengases, wurden die Verhüttungsöfen gedeckt. Auf diese Weise kamen Öfen zustande, die sehr gut arbeiten. Sie haben aber die mit der An bringung eines Gewölbes verbundenen wirt schaftlichen und metallurgischen Nachteile.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und Abt :damit die Möglich keit, dass Arbeiten mit einem offenen Ofen -wesentlich günstiger zu gestalten.
Das Verfahren gemäss der Erfindung zur Verhüttung in Schachtöfen mit offener Gicht besteht darin, dass unterhalb der Beschi.k- kungsoberfläche dass Ofengas abgesaugt wird. In dem Mass, wie das Gas abgesaugt wird, verkleinert sich die Flamme an der Beschik- kungSöberfläche, Sobald die Flamme völlig verschwindet, bedeutet dies, d'ass Luft ange saugt wird.
Im allgemeinen ist es vorteil haft, das Ansaugen von Luft zu vermeiden und nur soviel Gas abzusaugen, dass an der Beschickungsoberfläche noch eine kleine Flamme verbleibt. Diese Flamme ist der An zeiger dafür, dass keine Luft in die Be schickung hineingesaugt wird.
Wenn man .das Gas in der beschriebenen Weise unterhalb der Beschickungsoberfläche absaugt, wird .das Arbeiten auf der Licht bühne nicht mehr durch die Hitze gestört; denn die Wärmeentwicklung entsteht in der Hauptsache durch die verbrennenden Gase. Wenn die Flamme nur klein ist, bleibt die Beschickungsoberfläche verhältnismässig kalt.
Das abgesaugte Ofengas kann in geeigne ter Weise weiter verwendet werden. Es ist bereits früher vorgeschlagen worden, die Be schickung für den Schachtofen in einem Drehof en vorzubereiten. Das aus dem Schacht ofen abgesaugte Ofengas kann nun zur Be- heizung des Drehofens benutzt werden. Dabei wird z. B. wie folgt verfahren: Das Ofengaä wird mit Luftsauerstoff verbrannt, und die Verbrennungsgase führt man im Gegenstrom zu der Beschickung des Drehofens. Auf diese Weise wird sowohl die fühlbare Wärme des abgesaugten Ofengases, als auch sein Heiz wert ausgenützt.
Das vorbereitete, getrock nete, geröstete und vorreduzierte Erz gelangt mit einer Temperatur von rund 1000 in den Schachtofen. in dem e5' fertigreduziert wird und in welchem das anfallendeEisen schmilzt. Je nach der Arbeitsweise und der Beschik- kunb art kann die Temperatur beim Austritt aus dem Drehofen etwas höher oder niedriger sein.
Es ist vorteilhaft, die Flammengaze aus dem Drehofen abzusaugen. Ein weiterer. Vor teil ergibt sich, wenn man den Drehofen mit der Gasabsaugung aus denn Schachtofen der art verbindet, dass .das ganze ,System unter vermindertem Druck steht. Das System braucht dann nicht vollkommen dicht zu sein, da man zur Verbrennung des Ofengases ohne hin Wind dem Drehofen zuführen muss.
Eine besonders. günstige Ausführungsform des. Verfahrens ergibt sich, wenn das Gas aus der Beschickung mit einer solchen Tempera tur abgezogen wird, dass die Niederschlagung des Siliziumsulfids noch nicht erfolgt. Be kanntlich bildet sich in den Schachtöfen in der heissen Zone aus dem Schwefel der Be schickung und der vorhandenen Kieselsäure Siliziumsulfid. Diese Verbindung sublimiert, ohne zu schmelzen. Der Sublimationspunkt liegt aber verhältnismässig hoch, etwa bei 12,00 C.
Wenn man das Gas, in welchem das Siliziumsulfid dampfförmig enthalten ist, ab kühlt, scheidet sich bei Unterschreitung der angegebenen Temperaturgrenze noch kein festes Siliziumoulfid in Form eines Nieder schlages ab. Das Siliziumsulfid wird zwar fest,
ist aber im Gas in feinster Form verteilt und bildet mit ihm einen Kolloidnebel.. Erst bei erheblicher Unterschreitung zier Subli- mationstemperatur tritt die feste Abschei- dung an den kälteren Stellen der Beschik- kung ein. Wenn man daher .das Ofengas bei einer Temperatur abzieht, bei welcher das Siliziumsulfid noch im Gas enthalten ist, gelingt es, die Entschwefelung im Schacht ofen über die Gasphase durchzuführen.
Man muss zu diesem Zweck die Absaugung genü gend tief unter die Beschickungsoberfläche verlegen und das Gas aus einer Zone abneh men, in welcher es noch genügende TemTe- ratur aufweist. Diese Temperatur liegt je nach der Arbeitsweise und -der Zusammen setzung der Besohiekung etwas höher oder niedriger, im allgemeinen aber zwischen 500 und 700 C.
Im Vorstehenden wurde darauf hingewie sen, dass es zweckmässig ist, die Gasabsau- gung nur so weit zu treiben, dass an der Ober fläche der Beschickung noch eine kleine Flamme' übrig bleibt, dass also in die Be- schiekung keine Luft eingesaugt wird. Es gibt aber Fälle, in welchen es vorteilhaft ist, die Absaugung weiter zu treiben und auch Luft in die Beschickung einzusaugen.
Wenn man beispielsweise mit einem .Schachtofen arbeitet, der ausschliesslich mit Kohle be schickt wird und keine zusätzliche Erhitzung durch elektrische Energie erfährt, ist es manchmal wünschenswert, schon nahe an der Oberfläche der Gicht einen. Teil des einge führten Brennstoffes zu verbrennen, um die Beschickung kräftig zu erhitzen. In einen solchen Fall fördert das Ansaugen der Luft die Verbrennung und lässt das gewünscht Ziel leicht erreichen.
Es muss hervorgehoben werden, dass das Verfahren gemäss der Erfindung nicht nur beim Elektroofen mit offener Gicht, sondern auch bei andern offenen Schachtöfen vorteil haft Anwendung finden ::ann. Beispielsweise bewährt sich das Verfahren beim Sauerstoff- Nie@derschachtofen. Es ist bereits früher vor geschlagen worden, den Sauerstoff-Nieder- schachtofen zu schliessen und ein Zweistufen verfahren durchzuführen, dessen erste Stufe in der Erhitzung der Beschickung in einem Drehofen besteht, während die Fertigreduk tion und das Schmelzen im Schachtofen er folgt.
Bei diesem Zweistufenverfahren ist der Schachtofen abgeschlossen und der Drehrohr ofen seitlich an .den Schachtofen angesetzt. Der Drehrohrofen mündet also unmittelbar in den obern Ofenabschluss.
Das Zweistufenverfahren lässt sich aber auch unter Anwendung der vorliegenden Er findung bei offenen Schachtöfen ausführen. Durch das seitliche Absaugen der Ofengase bedarf es zum Abfangen des Gases nicht mehr des oben geschlossenen Ofens, der an der Be schickungsoberfläche mit einemkleinen Über druck arbeitet. Die seitlich abgesaugten Gase können vielmehr nach dem Austragsende des Drehofens übergeleitet werden und das im Drehofen, vorbereitete Gut kann aus dem Austrabsende auf die Oberfläche der Ofen beschickung gebracht werden.
Das: Austra.gs- ende des Drehofens ist dabei geschlossen. In dieses Ende münden die Leitungen für das abgesaugte Ofengas und für den zur Ver brennung erforderlichenWind ein, und ausser dem ist dort der Kanal angebracht, durch den die Beschickung den Drehofen nach dem Schachtofen verlässt.
Um im Drehofen Unterdruck zu erzeugen, kann man in einfachster Weise mit Kamin-
EMI0003.0009
Zug <SEP> arbeiten. <SEP> Auch <SEP> künstlicher <SEP> Zug <SEP> ist <SEP> vor teilha.ft. <SEP> Auf <SEP> diese <SEP> -Weise <SEP> wird <SEP> das <SEP> Gas <SEP> un .nit.telbar <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Schachtofen <SEP> abgesaugt,
<tb> -obei <SEP> die <SEP> verhältnismässig <SEP> hohen <SEP> Tempera- tunen des abgesaugten Gases, welches das Si- liziumsulfid enthält, überhaupt nicht stören.
Der Luftzutritt am Austragsende des Dreh ofens rnuss nicht durch eine besondere Leitung erfol;@en. Es kann auch genügen, dass durch die Undichtheiten bei denAnschlüssen an den Drehofen genügend Luft eintritt. Zweck mässig ist es, diese Luftmenge niedriger zu halten, als der Bedarf zur Verbrennung des Ofengases es verlangt. Man kann dann leicht durch Regelung von Schlitzen und andern Zutrittsöffnungen die richtige Gasluftmi- schungeinstellen.
Wenn man das vorliegende Verfahren bei Elektroöfen anwendet, ergibt ,sich ein Vor teil, der an sich überraschend ist. Man arbei tet im allgemeinen mit Einphasenöfen, die den Nachteil erheblicher Induktionsverluste haben.
Die Zuleitungen beim Einphasenofen kann man zwar bis an den Ofen heran ver- @chachteln. Am Ofen entsteht aber durch die Weiterführung der Leitungen einerseits zur Oberelektrode und anderseits zur Bo,den- elektrode eine -,rosse Schleife und daher auch ehn erheblicher Induktionsverlust.
Nenn man nun nach der Lehre der Er- findixn", arbeitet und das Gas unterhalb der Besehicl@ungsoberfläche absaugt, lässt sieh die Ofenhöhe vermindern. Wenn man aber .die Ofenhöhe vermindert:, wird auch die Strom- schleife kleiner, und der Induktionsverlust geht merklich zurück. Dadurch steigert sich die Ofenleistung, und trotz des niedrigen Ofens wird eine günstigere Leistung erzielt.
Beispielsweise .sei erwähnt, dass ein Elektro ofen normaler Bauart für die Erzeugung von einer Tonne Eisen stündlich etwa. 30100 kWh(t verbraucht. Beim Zweistufenverfahren und unter Vermeidung der hohen Induktionever- luste kann man im gleichen. Ofen jedoch mit niedrigerer Bauart je Tonne Eisen mit etwa 1000 kWh/t auskommen. Wenn man die gleiche Energie aufwendet, kann man statt eine Tonne Roheisen bis zu drei Tonnen pro Stunde herstellen.
Der Induktionsverlust hängt im wesent lichen von der Grösse der Stromschleife ab. Daneben spielt aber im Elektrofeld jedes Metallstück, insbesondere auch der geschlos sene Ofenzylinder eine Rolle. Genau wie im Induktionsofen, wird in diesen Metallteilen Strom induziert, der sich in Wärme umsetzt und damit verloren ist. Je niedriger der Ofen gebaut werden kann, um so weniger benötigt man den Blechzylinder, um den Ofen zu sammenzuhalten. Wird daher bei Absaugung des Ofengases der Ofen nunmehr halb so hoch wie bisher gebaut, so kann man ihn ohne Benutzung des Blechzylinders verankern. Da mit werden die Induktionsverluste weiter her untergedrückt.
Das beschriebene. Verfahren in Verbin- .dung mit dem zweistufigen Arbeiten ermög licht die Verwendung von Feinmaterial. Für den einfachen Hochofen ist Feinmaterial äusserst nachteilig und stückiges Gut Bedin gung für ein gutes Arbeiten.
Beim Zwei stufenverfahren ist es für den Drehofen ge rade umgekehrt. Hat man etückiges und fei nes Material zur Verfügung, so ist es vorteil haft, das Feinmaterial in den Drehofen, zu geben, während man bezüglich des stückigen Materials die Möglichkeit hat, es in den Schachtofen durch die offene Gicht einzu bringen. Stückiger Koks oder stückige Kohle kann man zusammen mit Feinkohle in den Drehofen geben. Mail kann sie aber auch unmittelbar in den Schachtofen bringen. Die Art der Arbeit hängt von den örtlichen Be dingungen ab.
Der Drehofen eignet sich vor zugeweise für feinstückigesMaterial. Stückige Beschickung schadet .dem Drehofen nicht, wird aber nicht so gründlich durchgearbeitet wie feinstückiges Material. Bei feinstücki- gem Material lassen sich die .miteinander reagierenden Stoffe besser mischen, und die Reaktionsoberfläche ist grösser. Im Hochofen ist eine solche Arbeitsweise aus mechanischen Gründen nicht anwendbar.
Wirtschaftlich kommt hinzu, da-ss sehr häufig feinstückiges Material vorliegt, das im Hochofen nicht unmittelbar verarbeitet werden kann, während der Drehofen gerade ein solches Material verlangt. Die Vorberei tung des Möllers im Drehofen wird nur bis zu einer Temperatur von etwa 10i00 C durch geführt, während die Schlussarbeit, die Fer tigreduktion und insbesondre dass Schmelzen im Schachtofen erfolgt.
Wenn sehr feines Material vorliegt, ist es häufig vorteilhaf t, die Temperatur des Möllers im Drehofen so weit zu steigern, dass Sinterung eintritt. Das vJeichwerdende, vorreduzierte Feinerz ver klumpt und schliesst den nicht verbrannten Brennstoff in diesen Klumpen ein. Die ge bildeten Stücke fallen dann in den Schacht ofen, wo sie die fertige Reduktion, erfahren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhüttung in Schacht öfen mit offener Gicht, dadurch gekennzeich net, dass man .das Ofengas unterhalb der Be schickungsoberfläche absaugt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Absau- gung so weit tr3,bt, dass, an .der Oberfläche nurmehr eine kleine Flamme brennt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Absau- bung so weit treibt, dass die Flamme an der Beschickungsoberfläche völlig verschwindet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Absau- gung des Gases unterhalb der BeschiGkungs- oberfläche bei einer Temperatur vornimmt, bei welcher das Si@liziumsulfid sich noch nicht in fester Form abscheidet. 4.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in einem Zweistufenverfahren arbeitet und das ab- gesaugte Gas in einen Drehofen einführt, in welchem die Beschickung für den Schacht ofen vorbereitet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Flammengase aus dem Drehofen absaugt. 6.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass man die Absaugung aus dem Drehofen gleichzeitig zur Absaugung des Gases aus dem: Schachtofen nach dem Dreh ofen: benutzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man das stückige Erz in die offene Gicht, das Feinerz dagegen in den Drehofen auf gibt. B.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 7, .dadurch gekenn zeichnet, dass man die Kohle sowohl in fein stückiger als auch in grobstückiger Form in den Drehofen aufgibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH255154T | 1947-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH255154A true CH255154A (de) | 1948-06-15 |
Family
ID=4470976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH255154D CH255154A (de) | 1947-05-06 | 1947-05-06 | Verfahren zur Verhüttung in Schachtöfen mit offener Gicht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH255154A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107687B (de) * | 1955-07-30 | 1961-05-31 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Verfahren zum Herstellen von Briketts aus feinkoernigem, Fe O-haltigem Eisenerz |
| DE1163350B (de) * | 1955-07-07 | 1964-02-20 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Verfahren zum Verhuetten von staubfoermigem oder koernigem und gegebenenfalls stueckigem Erz in Elektro-Niederschachtoefen |
| DE1167368B (de) * | 1955-02-14 | 1964-04-09 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Betrieb einer Niederschachtofenanlage zum Verhuetten von Erzen |
-
1947
- 1947-05-06 CH CH255154D patent/CH255154A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1167368B (de) * | 1955-02-14 | 1964-04-09 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Betrieb einer Niederschachtofenanlage zum Verhuetten von Erzen |
| DE1163350B (de) * | 1955-07-07 | 1964-02-20 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Verfahren zum Verhuetten von staubfoermigem oder koernigem und gegebenenfalls stueckigem Erz in Elektro-Niederschachtoefen |
| DE1107687B (de) * | 1955-07-30 | 1961-05-31 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Verfahren zum Herstellen von Briketts aus feinkoernigem, Fe O-haltigem Eisenerz |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US2750274A (en) | Method of heating gas permeable material with a lean gas mixture | |
| DE2660884C2 (de) | Verfahren zur Herstellung geschmolzenen Metalls | |
| DE2428891A1 (de) | Verfahren zum schmelzen in einem schachtofen sowie schachtofen zwecks ausuebung des verfahrens | |
| DE69716231T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum sintern von mineralien | |
| DE3209836C2 (de) | ||
| DE2816276C3 (de) | Verbessertes mehrstufiges Verfahren zur Calcinierung von Grün-Koks der aus dem Delayed-Coking-Verfahren stammt, und Anlage zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE886390C (de) | Verfahren zum Schmelzen von sulfidhaltigen Rohstoffen | |
| CH255154A (de) | Verfahren zur Verhüttung in Schachtöfen mit offener Gicht. | |
| EP0521523B1 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Kupolofens | |
| DE816218C (de) | Verfahren zum Herstellen von Sintergut auf Saugzugsinteranlagen | |
| DE1458759C3 (de) | Kontinuierliches Verfahren zur Her stellung von Stahl | |
| CH255153A (de) | Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen im Sauerstoff-Niederschachtofen. | |
| DE628369C (de) | Thermische Gewinnung von elementarem Phosphor aus Rohphosphaten durch Reduktion mit Kohle in Gegenwart von Kieselsaeure im Geblaeseschachtofen | |
| DE577616C (de) | Verfahren zum Brennen von Zement im Schachtofen | |
| AT200174B (de) | Verfahren zur Ausnützung und Reinigung der beim Frischen von Roheisenbädern oder andern kohlenstoffhaltigen Eisenbädern entstehenden Abgase | |
| AT146013B (de) | Verfahren und Einrichtung zur gleichzeitigen Gewinnung von Eisen und seinen Carbiden sowie von Portlandzement oder hydraulischen Kalken im Drehofen. | |
| DE1176308B (de) | Verfahren zur gleichzeitigen Brenngas-erzeugung und Gewinnung von Metall in einem Abstichgaserzeuger | |
| DE1247667B (de) | Verfahren zum Betrieb eines Schachtofens zur Zinkgewinnung | |
| DE1508022B2 (de) | Verfahren zur reduzierenden Behandlung von Rotschlamm oder anderen eisenoxidhaltigen Schlämmen | |
| SU699027A2 (ru) | Способ производства офлюсованного сырь | |
| DE938067C (de) | Verfahren zur Herstellung eines zur anschliessenden Verhuettung im Hochofen bestimmten Erzsinters | |
| DE558434C (de) | Thermische Erzeugung von Phosphor bzw. Phosphorsaeure aus Rohphosphaten | |
| AT130372B (de) | Verfahren zum Brennen von keramischen Formlingen. | |
| AT119460B (de) | Verfahren zur unmittelbaren Einführung des Gichtstaubes oder von in blasfähigem Zustand befindlichen oder in ihn gebrachten Erzen, Zuschlägen und sonstigen Beschickungsstoffen, für sich oder in Mischung mit Gichtstaub, in Hochöfen und ähnliche Schachtöfen. | |
| CH110193A (de) | Anordnung bei elektrischen Schmelzöfen. |