CH252902A - Widerstand mit veränderbarem Abgriff. - Google Patents
Widerstand mit veränderbarem Abgriff.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
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- H01C10/46—Arrangements of fixed resistors with intervening connectors, e.g. taps
- H01C10/48—Arrangements of fixed resistors with intervening connectors, e.g. taps including contact movable in an arcuate path
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Description
Widerstand mit veränderbarem Abgriff. Die eingereichte Erfindung hat zum Gegenstand einen Widerstand mit veränder barem Abgriff, dessen Widerstandsbahn aus einem Halbleiter besteht.
Es ist bekannt, einen Halbleiter auf einen Isolierkörper, z. B. Porzellan, aufzu- iragen und mittels eines Abgreifkontaktes den gewünschten Widerstandswert abzugrei fen. Diese im allgemeinen in der Radioindu strie gebräuchliche Ausführungsform ge nügt den dort gestellten technischen Anfor derungen. Dagegen genügt diese Ausfüh rungsform nicht, wenn Präzisionswider stände mit folgenden Eigenschaften benötig werden: a) Der Widerstand muss auf der gleichen Abnahmestelle immer den gleichen Wider- standswert besitzen.
Das heisst: auch nach oftmaliger Veränderung des Abgreifkon- iaktes muss, auf den Ausgangspunkt zurück kommend, der abgegriffene Widerstandswert immer derselbe sein.
b) Selbst bei sehr starken Erschütte rungen (Vibrationen) des Widerstandes muss derselbe gut und sicher arbeiten, das heisst, die Kontaktabnahme muss einwandfrei sein.
e) Die zum Verändern des Kontaktab nehmers notwendige Kraft muss äusserst ge ring sein, damit der Widerstand mechanisch an ein Messinstrument angeschlossen werden kann, ohne dasselbe zu dämpfen. Die erste und zweite Forderung steht im Widerspruch zur dritten. Handelt es sich bei den ersten zwei Forderungen darum, einen guten Kontakt zu erreichen, der zwecks Verkleinerung des an und für sich schon hohen Übergangswiderstandes zwischen Kontaktabnehmer und Widerstandsbahn nur durch grossen mechanischen Druck erreicht werden kann, so bedingt die dritte Forde rung die geringstmögliche Reibung und demgemäss geringen mechanischen Druck des Abgreifkontaktes auf die Widerstandsbahn. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Abgreifkontakt aus Metall, z. B.
aus Platin oder einer Platinlegierung, be steht und auf einer metallenen Abnahme fläche, z. B. Silber, aufruht. Der veränder liche Abnahmekontakt ruht somit nicht direkt auf der Widerstandsbahn auf, son dern gleitet auf einer zu der Widerstands bahn parallellaufenden Metallbahn. Dadurch ist es möglich, den Kontaktdruck stark zu vermindern und trotzdem einen vernach- lässigbaren kleinen Übergangswiderstand und hiemit einen guten gegen Erschütte- rungen unempfindlichen Kontakt zu erhal ten.
Ausserdem wirld dadurch vermieden, dass die Widerstendsbahn mechanisch durch den Abgreifkontakt albgenützt wird, wo durch selbstverständlich der Widerstands wert der Halbleiterbahn sich ändern würde. Die metallene Abnahmefläche selbst ist einerseits elektrisch mit der Widerstands- bahn verbunden und anderseits, ist sie in regelmässigen Abständen unterbrochen, um einen Kurzschluss der Widerstandsbahn aus zuschliessen.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs- gemässen Widerstandes ist in der beiliegen den Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansieht des Widerstandes. Fig. 2 zeigt die Widerstandsbahn und die Metallbahn im aufgerollten Zustand. Die herausgeführten Enden der Metallbahn. sind aufgeklappt gezeichnet.
Der Zylinder 4 aus Isoliermaterial, vor zugsweise Porzellan, auf dem der Halbleiter 1 aufgebracht ist, ist mittels der Brücke 16 auf der Basisplatte 13 durch zwei Schrau ben festgehalten.
Die Herstellung des Halbleiters ist be kannt, und es sind verschiedene Ausfüh rungsmöglichkeiten vorhanden. Als Beispiel sei angeführt: 10 Teile Graphit in Puder form werden mit 50 Teilen Kunstharzlack als Bindemittel und 40 Teilen entsprechen- dem Verdünner gut vermischt und durch Spritzung aufgetragen. Eine nachträgliche Ofenhärtung, den Bedingungen des Lackes entsprechend, beendet den Vorgang. Auf einem Teil der Widerstandsbahn wird nun parallel zu ihr eine Metallschicht 2 aufge tragen, wobei dieselbe mindestens an einer Stelle bis an die Stirnfläche des Zylinders 4 reicht.
Die Metallschicht besteht vorteilhaf terweise aus Silber und wird z. B. durch Aufdampfung oder durch Warmspritzung aufgetragen. Diese Metallschicht 2 wird nun in kleinen regelmässigen Abständen 3 durch gefräst, indem die Metallschicht sowie die unter derselben liegenden Widerstands schicht von einer Fräse oder auch von einer feinen Schleifscheibe abgetragen wird. Die Einfräsungen selbst müssen weiter reichen als die Breite des Metallbandes, das heisst, sie müssen auch die Widerstandsbahn teil weise einschneiden. Dadurch wird erreicht, dass der Widerstandswert des Halbleiters zwischen den einzelnen Metallamellen er höht wird. Die Enden 9 und 10 der Metall- bahn 2 sind mit den Anschlussfahnen 11 und 12 elektrisch verbunden.
Der Abgreif kontakt 6, welcher aus zwei federnden Edel metalldrähten besteht, ist elektrisch wie mechanisch mit dem Bügel 14 verbunden. der seinerseits einen Metallring 7 trägt und über einen Isolierring 15 mit der Achse 5 verbunden ist. Der Abnahmekontakt 8 glei tet beim Drehen des Bügels 14 auf dem Metallring 7.
Da der beschriebene Widerstand in ver schiedenen elektrischen Schaltanordnungen verwendbar ist, sind in den Fig. 3 bis 5 einige Möglichkeiten schematisch dargestellt. Die Metallbahn kann eine feste Zwischen anzapfung aufweisen. Statt einen Bügel 14 kann die Achse 5 auch deren zwei tragen, wobei diese elektrisch voneinander isoliert sind und von je einem Abnahmekontakt 8 abgegriffen werden. Fig. 6 zeigt einen solchen Widerstand. Um einen Widerstand gemäss Fig. 5 zu erhalten, werden entweder die Anschlussfahnen 9 und 10 elektrisch ver bunden oder die Widerstandsbahn wird in sich geschlossen hergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Widerstand mit veränderbarem Abgriff, dessen Widerstandsbahn aus einem Halb leiter besteht, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Widerstandsbahn eine mit. ihr elektrisch verbundene Metallbahn liegt, welche in regelmässigen Abständen unter brochen ist, und dass der die Metallbahn ab greifende Kontakt aus Metall besteht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Widerstand nach Patentanspruch, da durch gekennzQichnet, da.ss die Metallbahn aus Silber beseht. 2.Widerstand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kontaktab nehmer aus einer Platinlegierung besteht. 3. Widerstand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beide Enden der Widerstandsbahn zu Anschlussfahnen ge führt sind, zum Zwecke, den Widerstand als Potentiometer verwenden zu können. 4. Widerstand nach Patentanspruch, da- durell gekennzeichnet, sass die Widerstands bahn in sieh geschlossen ist. 5.Widerstand nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, sass ausser den beiden Enden der Widerstandsbahn mindestens ein fester Zwischenabgriff ebenfalls zu einer Anschlussfahne geführt ist und mindestens zwei Kontaktabnehmer die Metallbahn ab greifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH252902T | 1947-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH252902A true CH252902A (de) | 1948-01-31 |
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ID=4469701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH252902D CH252902A (de) | 1947-10-07 | 1947-10-07 | Widerstand mit veränderbarem Abgriff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH252902A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2632830A (en) * | 1950-12-27 | 1953-03-24 | Mallory & Co Inc P R | Indexed control |
-
1947
- 1947-10-07 CH CH252902D patent/CH252902A/de unknown
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