CH252017A - Verfahren zur Herstellung von Zahnprothesen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Zahnprothesen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Zahnprothesen.
Bei der Herstellung von Zahnprothesen kommen häufig metallische Teile, z. B.
Halteklammern, Cronen und Zwischenglieder, zur Anwendung. Diese Metallteile fielen bisher durch ihr metallisches Aussehen auf, sie wirkten störend. Das trifft sowohl für aus rostfreiem Stahl wie auch aus andern Metallen und Metallegierungen, z. B. aus Gold und Goldlegierungen, hergestellte Teile zu.
Der Zweck vorliegender Erfindung be siteht darin, diesen Nachteil zu beseitigen.
Erfindungsgemäss wird dieser Zweck dadurch erreicht, da¯ mindestens die im Mund an sichtbare Stellen zu liegen kommenden Partien der Metallteile einer solchen Oberflächenbehandlung unterworfen werden, dass sie eine Färbung erhalten, die mindestens annähernd derjenigen der Zähne entspricht.
Dadurch wird erreicht, da¯ die metalli- schen Teile nicht mehr auffallen. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten der Herstellung von geeigneten zahnfarbÏhnlichen ¯berz gen, nämlich z. B. ein Einbrennen von einer oder mehreren Emailschichten bei hohen Tem peraturen, eine Ehmstharzlackierung, welche zur Verbesserung ihrer Eigenschaften aus gehärtet werden kann, oder eine Gummierang, welche zweckmässig aufvulkanisiert wird. Zur Erzielung einwandfreier Resultate muss der zahnfarbähnliche Uberzug gut haften, russfrei, fermer abreibfest und korrosionsbeständig s'ein. Wenn z. B.
Klammern in eine Platte einvulkanisiert werden sollen, sollte der Uberzug der hierbei auftretenden Beanspruchung durch Druck und Temperatur gewachsen sein. Die besten Resultate werden mit einer Emaillierung, bei hoher Temperatur eingebrannt, erreicht, nier- bei ergeben sich allerdings Schwierigkeiten dadurch, dass die Emaillierung, um ein Ab splittern oder Rissigwerden zu verhindern, dem Metall der Prothese angepasst werden muss, wobei in der Hauptsache der Ausdehnungskoeffizient der Emailmasse dem der Meballe mindestens annähernd gleich sein sollte.
Insbesondere bei rostfreiem Stahl haftet eine gewohnliche Emaille nicht oder schlecht und wird rissig. Der zu überziehende Prothe aenteil wird daher vorteilhaft einer Vorbehandlung zur Aufrauhung mit Sandstrahl oder durch Beizen unterzogen. Alsdann kann beispielsweise zuerst eine Grundemaille und anschlie¯end eine Deckemaille gleichmϯig eingebrannt werden. Während normalerweise emaillierte GegenstÏnde rasch in der Luft erkalten gelassen werden, empfiehlt sich hier eine langsame Abkühlung, damit Unter- schiede im Ausdehnungskoeffizienten keine schädlichen Auswirkungen zur Folge haben und keine Risse oder AbblÏtterungen entstehen.
Die zahnähnliche Oberflächenfärbung kommt nicht nur f r rostfreien Stahl, sondern auch für andere Metalle bezw. Metall- legierungen in Frage. Besonders geeignet isb atlsftenitisqher karrosionsfester Stahl, wel cher beständig ist gegen interkristalline iEÇor- rosion und gornzerfall.
Im übrigen wird die Verwendung von Gold f r Elammem überflüssig, da mate rialtechnisch rostfreier Stahl gegenüber Gold und Goldlegierungen grosse Vorteile bietet und zudem im Preise wesentlich billiger ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von mindestens zum Teil aus Metall bestehenden Zahnprothesen, dadurch gekennzeichnet, da¯ zumindest die im Munde an sichtbare Stelle zu liegen kommenden Partien der Metallteile eine Oberflächenbehandlung erfahren, durch welche sie eine zahnähnliche Färbung erhalten.II. Zahnprothese, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.UNTERANSPR¯CHE : 1. Verfahren nach Patentansprach I, dadurch gekennzeichnet, da¯ zur Erreichung einer zahnähnlichen Bärbung bei hoher Temperatur seine Emaille eingebrannt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass'eine abreibfeste, korrosionsbeständige Emaille in mindestens einer Schicht aufge- bracht wird.3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausdehnungskoeffizient der Emaille mindestens annähernd gleich dem des Mer talles ist.4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ ein Überzug aus Kunstharz in zahnähnlicher Färbung aufgebracht wird.5. Verfahren nach Patentansplruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ ein Überzug aus aushärtbarem Kunstharz aufgebracht wird.6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da. ¯ ein ¯berzug aus Gummi in zahnähnlicher Färbung aufgebracht wird.7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überzug auf- gebracht wird, welcher abreibfest sowie temperatur-und korrosionsbeständig ist.8. Zahnprothese nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens teilweise aus Edelmetall besteht.9. Zahnprothese nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens teilweise aus einer Metallegierung besteht.10. Zahnprothese nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, daB sie mindestens teilweise aus austenitischem korrosionsfestem Stahl besteht.11. Zahnprothese nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich- net, dass sie mindestens teilweise aus austenitischem korrosionsfestem Stahl besteht, welcher beständig ist gegen interkristalline Korrosion und Kornzerfall.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH252017T | 1946-01-26 |
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| CH252017A true CH252017A (de) | 1947-11-30 |
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| CH252017D CH252017A (de) | 1946-01-26 | 1946-01-26 | Verfahren zur Herstellung von Zahnprothesen. |
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1946
- 1946-01-26 CH CH252017D patent/CH252017A/de unknown
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