CH251402A - Zerkleinerungseinrichtung mit Schneidvorrichtung. - Google Patents

Zerkleinerungseinrichtung mit Schneidvorrichtung.

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CH251402A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/0084Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage
    • B02C18/0092Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage for waste water or for garbage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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Description


      Zerkleinerungseinrichtung    mit     Schneidvorrichtung.       Die Erfindung     betrifft    eine Zerkleine  rungseinrichtung mit     Schneidvorrichtung    für  von einer Flüssigkeit     mitgeführte    feste  Stoffe, insbesondere für     Abwässieranlagen,     und bezweckt, eine Loslösung von sieh an den       Schneidorganen    festsetzenden Stoffen herbei  führen und damit ein Verstopfen der Schneid  vorrichtung verhindern zu können.

   Sie be  steht darin, dass     Steuermittel    für den An  trieb der     Schneidvorrichtung    vorgesehen  sind, mittels derer vorübergehend ein Rück  wärtslauf der     Schneidvorriehtung    bewirkt  werden kann.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung schematisch dargestellt.  Es zeigen       Fig.    1 und 2 eine Zerkleinerungseinrich  tung für aus städtischen Abwässern anfal  lende     Feststoffe,    wobei die     Fig.    1 einen       Schnitt    nach der     Linie        I-I    in     Fig.    2 dar  stellt,       Fig.    3 die     Schneidvorrichtung    im Schnitt  und das Schaltschema der     D.ruckknopfsteue-          rung    aus     Fig.    1 und 2,

         Fig.    4 ein von Hand     betätigbares    Schalt  werk mit selbsttätiger     Umschaltung,          Fig.    5 die Betätigung des gleichen Schalt  werkes von einem Flüssigkeitsstand aus,       Fig.    6 das gleiche Schaltwerk, von einer       Zeitschaltuhr    betätigt,       Fig.    7 das gleiche     Schaltwerk,    in Abhän  gigkeit von der     Antriebsleistung    betätigt.

    Der Kanal 1,     F'ig.    1 und 2, dient dazu, die  Abwässer aus einem städtischen Abwassernetz    einem oder mehreren     Absetzbecken    2 zuzu  führen, aus dem der abgesetzte Schlamm  unter Wasser abgezogen und nicht gezeich  neten, geschlossenen Faulkammern zugeführt  wird.

   Die Abwässer     durchströmten    den Kanal  1 in Richtung     des        Pfeils    3, so dass die grösse  ren mit     dem    Abwasser mitgeführten Fest  stofè vom Rechen 4 zurückgehalten werden,  um mittels des mit Zinken     versehenen    Rechen  reinigers 5 heraufgeholt und über die     Schurre     6 in     die,    Zuleitungsrinne 7     geschafft    zu wer  den.

   Aus der Rinne 7 werden sie mittels     eines          Spülwasserstromes    in     dien    Schacht 8 gespült.,  dessen Wasserspiegel 9 unterhalb des Was  serspiegels 10 des     Kanals    1     gehalten    wird.

    Der     Zufluss    aus der Rinne 7 und erforderlichen  falls ein     mittels        des    Drosselventils 11     ge-          regelter    Zuschuss durch die     Leitung    12 wer  den so gehalten, dass sie der durch die     Saug-          leitung    13 aus dem Schacht 8 abgesaugten  Menge bei     ungestörter    Förderung der       Schneidvorrichtung        entsprechen.     



  Die     Sothneidvorrichtung    14, angetrieben  durch den Elektromotor 15, fördert die zer  kleinerten Stoffe mitsamt dem Wasser durch  die Druckleitung 16 zum Becken 2'. Für die  Leitungen 13 und 16 sind Absperrschieber  17 und 18 vorgesehen. Der Motor 15 kann     mit-          tels     im     Schaltkasten    19     durch          Betätigen,des        Schaltgriffes-    20 ein- und     aus-          geschaltet    werden.

   Ebenso     d'i@ent    die     Druck-          knopf-Fernsteuerung    21 beim Schacht      & ,    die  mit     diem        Schaltkasten    19     verbunden    ist, zur  Betätigung der Hauptschalter.      An Stelle der Rinne 7 könnte auch ein       Kippwagenbetrieb    vorgesehen sein, bei dem  Kippwagen unter der     Schurre    6 mit Fest  stoffen beladen zum Schacht 8     gefahren    und  darin ausgeleert werden.

   Dabei hätte dann  die     Wassemzufuhx    einzig durch die Leitung  12 zu erfolgen und wäre     mittels    des     Drossel-          venti.1s.    11 zu     regeln.     



  Die     Schneidvorrichtung    14 mit den rotie  renden     Messern        2)3,    dem Rost 24 und dem       feststehenden        Gegenmesser    25     (F'ig.    3) ist  über den Saugstutzen 2'6 mit dem Schacht 8,       Fig.    1 und 2,     vetrbunden.    Die mit dem Spül  wasser     zugeführten    festen Stoffe werden  durch die     Schneidmesser    zerkleinert und     gt;     langen .durch den Rost 24 hindurch in den       Druckstutzen    27 und' die     Druckleitung    16.

    Der Motor 15 treibt die rotierenden Mes  ser 23.  



  Bei     denn    verschiedenartigen Charakter  der     mitgeschwemmten    Stoffe tritt nicht nur  eine starke Abnützung der     Schneidorgane     23-25 auf, sondern auch eine     allmähliehe     Verstopfung,     welche    nur     teilweise    von dem       Gegenmesser    2'5     verhindert        werden    kann,

   das       vo    ie     Rückseite    der Messer 23     reinhält.          #        'hl    di  Die     Verstopfung    kann mehr oder weniger  rasch     entstehen,    eventuell plötzlich auftreten.  "Sie kommt     dadurch        zustande,        d'ass    sich Stoffe       zwischen:    den     Messern    23 und dem Rost 24  einklemmen und mit den Messern 23 umlau  fen, so dass ein     Zerkleinern    von     weiteren          Stoffen    mehr oder weniger verhindert wird.

    



  Sobald nun eine     Verstopfung    der Schneid  vorrichtung 14 beginnt, macht     sich    dies  durch ein Ansteigen des     Niveaus    9 im  Schacht 8,     Fig.    1 und 2, bemerkbar, und der       Bedienungsmann    wird am     Druckknopfschal-          ter    21 eine     kurzzeitige        Umsteuerung    der       Laufrichtung    des Motors 1-5 und der Schneid  vorrichtung vornehmen.

   Während bis jetzt  die     Schneidvorrichtung    jeweils abgestellt, ge  öffnet und von Hand gereinigt     werdenmusste,     hat     sich    nämlich     überraschenderweise    fol  gendes gezeigt:

   Wenn zu möglichst regel  mässigen     Zeiten        Jer    Umlauf der     Messer    23  nicht nur     unterberochen,        sondern    die     Dreh-          richtung        umgekehrt,    d. h. ein Rückwärts-    lauf     eingeschaltaat        wird.,    so werden solche  zwischen     Messer    23 und Rost 224     einge-          klemmte    Stoffe     sehr    leicht und in kurzer  Zeit losgelöst. Diese Reinigung ist um so  wirksamer, je öfters sie vorgenommen wird.

    und vor allem,     wenn    sie     rechtzeitig    zu Be  ginn einer     Verstopfung    erfolgt. Nach     kurz-          zeitigem    Rücklauf meist von wenigen Sekun  den ist die Vorrichtung gereinigt, und der       normale        Betrieb    kann     wieder        aufgenemmen     werden.  



  In     Fig.    3 sind die zwei Hauptschalter,  welche den Motor 15 vom Netz 30 abschalten       bezw.        zuochalte@n    und im     Kasten    19,     F'ig.    ?,  untergebracht     .sind,    mit 2'8 und     2'9        bezeitli-          net.    Bei     geschlossenem        Schalter    28, wie     d'ar-          geste@llt,

      arbeitet der Motor 15     und    die       Schnf        iclvorri@c'htung    14 im     Vorwärtslauf,     während beim     Öffnen    des     Schalters    28 und  beim Schliessen des Schalters 29 die Vor  richtung 14 im     Rückw        ärtslauf        arbeitet.    Der  Schalter 28     wird    mittels des Elektromagne  ten 31, der     Schalter   <B>29</B>     mittels,des        Elektro-          magneten    32 betätigt,

   welche die     .Schalter    28  und 29 entgegen der Kraft .der     ,am    Schalt  gestänge angreifenden Druckfedern 33, 34       schliessen.    Die Magneten 31 und 32     werden     von     Hilfsschaltern    35 und 36     mittels    der       Druckknöpfe    37, 38 von Hand betätigt. Fer  ner wirken die     Magneten    31 und' 32 noch  mit     Selbsthalteschaltern    39     bezw.    40 zusam  men, und zum Abstellen des Motors 15 die  nen,die Schalter 41 und 42.

   Der     Schalter    41       wird    mittels des     Dru,-kknopfeo    43     betätigt:          ,deT        Schalter    42 wird von den Überstrom  spulen 44 beim     Überschreiten    eines maxima  len Stromes geöffnet.  



  Die Wirkungsweise     isst    die     folgende-:     Beide     Schalter    2'8 und 29 seien noch ge  öffnet. Durch Eindrücken des Knopfes 37  schliesst der Hilfsschalter 35 die Kontakte 45,  so     -dass        die        elektrische        Leitung    47     über    die  Kontakte 48 und den     geschlossenen        Schalter     41 ,

  sowie über die Kontakte 50 und den  Schalter 36 mit     -der        elektrischen    Leitung 51  zum Magnet 31     .und.    durch     deesen    Spule mit  der Leitung 52 und über     ,den        Schalter    42 mit  der Leitung 53, verbunden wird.

        Die Spule des     Magneten    31 kommt da  durch     unter    Strom und     schliesst    ,den Schalter  <B>-</B>8 für Vorwärtsdrehen des Motors 15; gleich  zeitig schliesst sich der     Selbsthalteschalter    39,  so dass,     wenn    der Knopf 37 losgelassen und  von     der        Druckfeder    nach links     (Fig.    3) ge  drückt wird, wobei der     Schalter        35-die        Kon-          takte    45 öffnet und     dafür        die    Kontakte 46  schliesst,

   die Spule des Magneten 31 über die  Leitung 54 und den     geschlossenen    Schalter  3.9 Strom     erhält,    so dass     sich    dadurch gleich  zeitig der Schalter 39     selbst    in, der geschlos  senen     Stellung    halten kann.  



  Zum Wechseln der     Drehrichtung    des       Motors    15 wird der Knopf 38     gedrückt.    Der       Scha.liter    36 öffnet dadurch die     Kontakte    50,  damit ist die Leitung 54 von der     Leitung     47     getrennt    und     der    Strom zum     Magnetren    31  unterbrochen,     die        -Schalter    28 und 39 wer  den     somit    geöffnet und     der    Motor 15 strom  los,

   so     dass    er     ausläuft.    Erst beim Schliessen  der Kontakte 49 in der     Endstellung    des       Schalteers    36     erhält    die Spule des Magneten  32 über die     Leitung    55 Strom     und    schliesst  den     Hauqptschafter    2,9 und den Selbsthalte  schalter 40.     Dadurch        wird;    die Leitung 56  mit der Leitung 47 verbunden, und der Anker  des     Magneten    32     bleibt    beim Loslassen     -des          Druckknopfes    318 angezogen.

   Die     Leitung    57  verbindet die Spule     -des    Magneten 32 über  den     Schalter    42 mit     der    Leitung 53. Der  Motor 15 und die     Messer   <B>23</B> drehen     nun    in       Rückwärtsrichtung    zum Loslösen von einge  klemmten     Stoffen.     



       Drückt        dieT        Bedienungsmann        rdanach    den       Druckknopf    37, so wird in der zuerst be  schriebenen     Welse    die     Vorwärtsldrehrichthing          wieder        eingeschal'te't.    Er kann die Schneid  vorrichtung 14 mit Hilfe des Druckknopfes  43     sti:

  lhetzen,        d'a    bei     dessen        Betätigung    der       Schalster    41 den Strom zu beiden     Magneten     31 und 3'2     unterbricht.    Die     Überstromspulen          44        öffnen,        dien    Schalter 42, wenn der Strom  zum Motor 15 ein     vorbestimmtes        Maximum     überschreitet.

   Dies. kommt dann vor, wenn       -dl'er        Kraffbedarf        @bx        Vorrichtung    14 infolge       Verstopfung    plötzlich zu gross     wird;    und' der    Motor     überlastet    ist.     Beim    Öffnendes Schal  ters 42     werden    die     Magneten    3'1 und 312' aus  geschaltet, und der Hauptschalter 28 wird ge  öffnet.  



       Anstatt        beim.     die       Rückwärts-        uni;          einzeln     von Hand'     einschalten    zu     müssen,    bewirkt die       Vorriehtwng        nach        F'ig.    4 .den     Wecihsel    in der  einen Richtung selbsttätig.

   Der Motor 15  wird mit Strom aus dem Netz 30 gespeist,  und in der Stromzuleitung ist ein Haupt  schalter 52 vorgesehen, der     beim        Schalten     von     der    Stellung I in die Stellung     III    und  umgekehrt zwei     Stromphasen        miteinaudor     vertauscht,

   während in der     Stellung        II    der  Strom zum Motor 15     unlterbrochen        isst.    Der  Schalter 59 wird     mittels        der    Rolle     6(0    von       der        Nockenscheibe    61 gesteuert,     welche    vom       Steuermotor    6'2 angetrieben wird, sobald der       Bedienungsmann        mittels:

          dies        Hand@sc'halters     6-3     d'en        Stromdurchgang        durch    die,     Lehnzug     64, die Spule des     Schützens    65 und die Lei  tung 66 schliesst. Nun     veirbindlet    der     Schützen     65 die     Leitung    64 mit     deT        Leitung    6'7. Der  Schützen 65 schliesst nur so lauge als der       Handechalter        '6'3        geschlossen    ist.

   Wird die  ser losgelassen, so wird die Spule 83 des       Schützens    65 stromlos, und es übernimmt der       Kontaktstreifen    6,8 auf der     Nockenscheibe    61,  der mittels des     Kontaktstückes    69 mit der  Leitung 67 in Kontakt steht, sobald die       Scheibe    61     gedreht    wird,     über    den festen  Kontakt 70 die Verbindung der     Leitung    64  mit der Leitung 67.  



       Infolgedessen    wird die Scheibe 61 vom  Motor 6:2 im Sinne     dess    Pfeils weitergedreht.  Die Rolle 60     veTlässt    die Bahn 71, gelangt  auf die Bahn 72 und dreht den Schalter 59  in die     Stellung        II.    In     dieser    ist     -diel    Strom  für den Motor 15     unterbroehen,        so,dlass    dieser       .lauslaufen    kann.

   Bei     weiterem        Drehen    der  .     Scheibe    61     wird!    die Rolle -60 auf die Bahn  73 gehoben, und der Schalter 59 gelangt in  .die Stellung     III.    Dadurch sind die An  schlüsse des Motors 15 an     zwei        Phasen,        veT-          tausscht,    so     @dass    der Motor 15     nunmehr    die  Messer 23 im     Rückwärtslauf    antreibt.

   Dieser  dauert so lange, bis die     Nockenbahn    73 ganz      unter der Rolle 60 hindurchgedreht ist und  letztere auf die Bahn 74     ,gelangt,        wüdurch          d!er        Schalter    59     wiederum        in        .die        @tellnxng        1I          gelangt    und den Strom für den Motor 15  kurze Zeit     abschaltet.        Danach    senkt sich die  Rolle 60 auf die Bahn 71, und der Schalter  59 steht wiederum in der Stellung I,

   und die       Schneidvorrichtung    wird nun     wieder    im  Vorwärtslauf     angetrieben.    Weil     nunmehr    die       Nockensehefbe    61 um     36i0     gedreht worden  ist, hat das     feste        Kontaktstück    6,9 den Kon  taktstreifen 68     verla=ssen,    so     dass    der Motor  62 und damit auch     ,die    Scheibe 61     @stillsteht.     Infolgedessen bleibt von da an der Vorwärts  lauf für den Motor 15 eingeschaltet, bis:

   der       Hands,dhalter    63     wieder        betätigt        wird.     



  Nach     Fig.    5 wird nun das     Einschalten     des Motors     6@2    selbsttätig in     Abhängigkeit     von dem     Flüssigkeitsspiegel    9 im Schacht 8,       Fig.    1, gesteuert.

   Wird nämlich die     Schneid-          vorrichtung        verstopft    und ihre     Förderung     verringert, so     ,steigt    der Flüssigkeitsstand 9  an, der Schwimmer 75 hebt sich und das       durch    das     angehängte        Gewicht    76 belastete  Seil 77     betätigt    mittels des Anschlages 78       ,den        Schalthelel    79.

   Der Hebel' 79 wird ent  gegen :dem Druck der     Feder    80 vom     An-          s,chlag    81 abgehoben und an den Kontakt 82       gepresst,    so     dass    die Spule 8,3 Strom erhält       und    der     Schützen    65     schliesst.        Dadurch    er  hält der     Steuermotor    6,2 Strom, was.

   in der  bereits beschriebenen     Weisse    Beine, Drehung  der     Nockenscheibe    61 um 360  herbeiführt,  wobei der Schalter 59 von     d!er        Stellung    I  in die Stellungen     II    und     III        unid:    zurück in       die        Stellung    I gebracht     wird.     



  Die gereinigte     S;chueidvorrich        tung    ver  mag wiederum mit voller Leistung zu arbeiten.  Der Flüssigkeitsspiegel 9 im :Schacht 8 senkt  sich wieder auf den     Sollstand,    so     @dass    der  Schwimmer 75 und der Anschlag 78     her-.          untergehen.        Dabei    gleitet der     Anschlag    78       i.nfo@lge    der     Nachgiebigkeit        des    Seils 77 längs  der     schrägen        Kante    84 -des     Hebels    79 in die  gezeichnete Stellung, die wegen ,

  der     Führung     <B>85</B> für     -das    Seil 77 gegeben ist.  



  Nach     Fig.    6     erfoiIgt    die Betätigung     des     Motors 62 periodisch in Abhängigkeit von         einer        Sthaltühr,    deren     Scheibe    86 von einem  nicht gezeichneten     Uhrwerk        angetrieben     wird     unid    in :einem bestimmten Zeitabschnitt,  z. B. einer Viertelstunde, eine volle Umdre  hung macht.

   Die     Scheibe    86 läuft in der       Pfeilrichtung    um; in einer, der Löcher 87       ist    ein     Anslchl@agstift    8:8 gesteckt, welcher  in der     gezeichneten        Stellung    dien     Schalter          8'9        entgegen    der Kraft der     Feder    90     geschlos-          sien        hält.    Dadurch ist .der Schützen 65 in       Wirkungsstellung    und     die        Stromzufuhr        

  zuan     Motor 62     geschlossen.    Infolgedessen. dreht  sich die     :Scheibe    61 in der     beschriebenen          Weise    einmal um     3i60 ,    wobei ein     kurzzeiti-          ger        Rückwärtslauf        des        Motors        15        ein,-es        cha'-          tet    wird,

   der im übrigen aber im     Vorwärts      lauf     betrieben        wird.    Sobald der Stift<B>88</B> mit  dem Nocken 91 am Schalter 89     vorbeigedreht          ist,    wird der Schalter 89 durch die Feder 90       wiederum    geöffnet.         Wird:    die Scheibe<B>86</B> .statt von einer       Schaltuhr        mittels    einer grossen Untersetzung  von der Welle des Motors 15 angetrieben, so  findet die     Umechaltung    in Abhängigkeit von  einer bestimmten Anzahl Umdrehungen der       Schneidmesser        2'$    statt.  



  In     Fig.    7 wird die     UmsahaTtung    dann  vorgenommen,     -wenn        d'ae    Drehmoment     :de,s     Motors 15 über einen bestimmten Wert an  steigt, weil die von der     Schneidvorrichtung    1 4       verlangte        Leistung    sich infolge     Verstopfung          vergrössert    hat.

   Zu     diesem        Zweck    ist in eine  Phase ein Leistungsmesser 92     eingebaut,    des  sen Spule 9:3     proportional        mit,drem    über diese  Phase zum Motor 15     zugeführten    Strom er  regt wird. Bei einem     bestimmten    Wert dieser       Enreb        ing,    der mittels des     Einst6llwidemstan-          .dses    94 verändert werden kann, wird die  Spule     8(3        dies        Schützens    65 so stark erregt..

         dass        -der    Schützen     Ü5        geschlossen        wird    und  nun der Motor 62 Strom erhält und die  Scheibe 61 gedreht wird. Beim     Abschalten          .des    Motors 15 durch den     Schalter        513    wird  die Spule 93 stromlos, und der Schützen 65  öffnet sich.     Inzwischen        ist    aber das Kontakt  stück 69 mit der Leitung 64 -über den     Kon-          taktstreifen    68 verbunden worden.

        Die Erfindung 'beschränkt sich nicht auf       Zerkleinerungseinrichtungen    für     städtische     oder andere Abwasseranlagen, sondern kann  überall Verwendung finden, wo in     einer     Flüssigkeit mitgeführte feste Stoffe aus  irgendeinem Grund zerkleinert werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zerklein!eTunbgseinrichtung mit Schneid- varri@ehIung für von einer Flüssigkeit mit geführte feste Stoffe, insbesondere für Ab- wässeranlagen, dadurch gekennzeichnet, dass Steuermittel für dien Antrieb der Sühneid- vorrichtung vorgesehen sind,
    mittels derer vor übergehend ein Rück-w"-lauf dem Schneid- vorrichüung, bewirkt werden kann, zum Zweck, eine Loslösung von sich an den Schneidorganen festsetzenden Stoffen her- beizuführen und damit ein Versbopfen. der SchneidvorrIchtung zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE:
    1. EinTichtung nach Patentanspruch, d@a- duirch. b kennzeichnet, dass die Steuermittel selbsttätig in Abhängigkeit von einer Be triebsgrösse betätigt werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit elektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Steuermittel als an der Zufuhrstelle (8) des Gutes zur Slchneidvorrichtung vor gesehene Druükkno@pfeteuerung (2'1) ausge bildet sind.
    3 Einrichtung nach Patentanspruch, mit elektrischem Antrieb, dadurch .gekennzeieh- net, d!ass im ,der StromzufÜhr zu dem Antriebs- motor (15) ein Wecbsel.s,chaltesr (59) vo ,ge- sefhen ist, der mittels eines in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse betätügten Schalt werkes (60-62)
    jeweils vorübergehend einen Wechsel in derr Drehrichtung des Motors bewirkt. 4. Einriehtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die gestatten, die Steuermittel iu Ab hängigkeit von. einer bestimmten Anzahl Um direhungen der Schneidvorriclitung zu betä- tig en.
    5. Einrichtung nach UnteTantsprucl1 3, da durch gekennzeichnet, .dass (las SchaUwerk (6-0-6n)
    beim Überschreiten einem #bes#timm- ten Wattza!bl in der Stromzufuhr zum An- triebsmatoT der Schneid'vorrichtung dessen vorübergeheniden Rückwärislauf 'bewirkt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekannzeiclm@et, dass die Steuermittel in Abhängigkeit von einem Flüssigkeits- spiegel .arbe@'tm,dessen Höhe von dar die Sühnevdvorrichtung @durchl'aufenden Guts- menge abhängig ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuermittel mittels eines, Zeitsoh@altwerkes periodntseh betätigt werden.
CH251402D 1946-06-05 1946-06-05 Zerkleinerungseinrichtung mit Schneidvorrichtung. CH251402A (de)

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