AT153960B - Vorrichtung zum Zerfasern und Sichten von Zellulose u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Zerfasern und Sichten von Zellulose u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Zerfasern und Sichten von Zellulose u. dgl. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Zu beiden Seiten der Vorrichtung mündet das Rohr 17 in Hilfströge 19, 20 (Fig. 3) und kann mit Druckwasser durch die Leitungen 30, 31 gespeist werden. Bei normalem Betrieb sind die Hähne 22, 23, 24 geschlossen. Die Flüssigkeit steigt im Hilfstr () g 20 bis zu dem dargestellten Niveau, welches durch den Auslauf 2 bestimmt wird. Wenn eine Verstopfung der Vorrichtung eintritt, so steigt das Niveau im Hilfstrog 20 und der Überlauf fliesst durch den Auslauf 26 ab. Auf diese Weise wird vermieden, dass der Flüssigkeitsstand in der Vorrichtung die durch den Auslauf 26 festgelegte Höhe überschreitet ; ausserdem wird dadurch, dass Flüssigkeit durch diesen Auslauf 26 abgeführt wird, der Maschinenführer davon in Kenntnis gesetzt, dass eine Verstopfung in der Maschine aufgetreten ist. Die im Rohr 17 befindlichen Fremdkörper gelangen in den Hilfstrog 20, in dem sie sich sammeln. Mit Hilfe der Klappe 27 können diese Fremdkörper periodisch entfernt werden. Ferner verschiebt sich eine Kette 28 in Richtung des Pfeiles 29 mit einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 Mt/se/c in stetiger Weise im Rohr 17. Durch diese Kette werden die Fremdkörper in den Trog 20 entleert. Diese Entfernung der Fremdkörper kann auch durch einen Druckwasserstrahl ausgeführt werden. So kann man'durch Öffnen des Hahnes 22 einen Wasserstrahl erzeugen, der die Fremdkörper in den Trog 20 mitnimmt. Wenn man darauf'den Hahn 22 schliesst und die Hähne 23 und 24 öffnet, so werden die Fremdkörper in umgekehrter Richtung getrieben und fallen in den Hilfstrog 19. Auf der Sohle des Auslaufes 2 können Organe, wie-sie punktiert bei 33 a in Fig. 2 angedeutet sind, vorgesehen werden, um den Flüssigkeitsstand im Haupttrog 1 zu heben. Auf'diese Weise wird die Belüftung des Breies durch die Flügel 5, 6,'l der oberen Welle 4, welche mehr oder weniger in die Flüssigkeit eintauchen, herabgesetzt. Die Vorrichtung eignet sich sehr gut für Papierfabriken, welche Zellulose und Zellstoff trocken in Form von Ballen, die aus stark gepressten Blättern zusammengesetzt sind, erhalten. Bisher wurden diese Blätter in Mahlvorrichtungen, Mühlen oder Ganzholländern zu Brei zerkleinert. Diese Maschinen, welche recht teuer sind, halten eine grosse Menge des Gutes während ziemlich langer Zeit in Bewegung, nehmen viel Platz ein und erfordern eine erhebliche Antriebskraft. Sie weisen ausserdem den Nachteil auf, dass sie Organe enthalten, welche die Fasern beschädigen, wodurch die Güte des Zellstoffes vermindert und sein Zustand verändert wird. Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung werden die Zelluloseoder Holzstoffblätter, die'Papierabfälle usw. aufgelockert und auseinandergerissen, ohne dass die Fasern beschädigt werden. Ferner genügt eine geringe Antriebskraft, da die Vorrichtung auf eine kleine Menge Behandlungsgut einwirkt und diese Masse in allen Teilen gleichzeitig angegriffen wird, so dass eine sehr rasche Auflockerung und Zerkleinerung mit einer erhebliehen Ersparnis an Energieverbrauch erzielt wird. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zum Zerfasern und Sichten von Zellulose u. dgl. mit im Innern eines Siebtroges sich drehenden Flügeln, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Siebtroges (14) mit einem Hilfstrog (20) in Verbindung steht, der mit einem Auslauf od. dgl. (26) versehen ist, um das Niveau im Innern des Siebtroges (14) überwachen zu können.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Siebtroges (14) ein oben geschlitztes Rohr (17) zur Aufnahme der Fremdkörper angeordnet ist.3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das geschlitzte Rohr (17) in einen Hilfstrog (20) mündet, der mit einem Auslauf (26) versehen ist, welcher sich auf einem Niveau befindet, das höher als der normale Flüssigkeitsstand im Haupttrog (1) ist.4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein mechanisches Organ, z. B. eine Kette (28), beweglich in dem geschlitzten Rohr (1'7) angeordnet ist, um die Fremdkörper abzuführen.5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das geschlitzte Rohr an eine Druckwasserleitung angeschlossen ist, um die Fremdkörper aus dem geschlitzen Rohr herausschwemmen zu können.6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende des Fülltrichters ein Kanal od. dgl. zur Einführung des Behandlungsgutes und am andern Ende desselben in einer gewissen Höhe über den umlaufenden Flügeln eine Öffnung (34) zur Abführung der schwimmenden Stoffe vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FI153960X | 1936-03-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT153960B true AT153960B (de) | 1938-08-10 |
Family
ID=8555971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT153960D AT153960B (de) | 1936-03-16 | 1937-03-16 | Vorrichtung zum Zerfasern und Sichten von Zellulose u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT153960B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0091982A3 (en) * | 1982-04-19 | 1984-08-22 | Bert Steffens | Process and apparatus for separating cellulose flocks and their covers in cellulosic hygienic articles |
-
1937
- 1937-03-16 AT AT153960D patent/AT153960B/de active
Cited By (1)
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