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Aufbereitungsanlage für Erze, Kohlen od. dgl. Die Erfindung betrifft
die Behandlung von Rohstoffen, welche "Teilchen verschiedener Dichte und Abmessungen
enthalten, wie z. B. Erze, Kohlen od. dgl., und hat Verbesserungen an den Mitteln
zur Behandlung derartiger Rohstoffe zum Gegenstand.
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Bekanntlich erfordert insbesondere die Konzentrierung von Erzen je
nach der Art, der Zusammensetzung, dem mehr oder weniger großen Feinheitsgrad der
Teilchen sowie der Behandlungsphase für die Aussonderung der wertvollen Bestandteile
verschiedene, den besonderen zu erfüllenden Bedingungen angepaßte Apparate.
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Dies wirft zahlreiche Probleme auf, welche um so schwerer zu lösen
sind, als die Grubenanlagen häufig in Gegenden liegen. in welchen u. a. Transportmittel
fehlen, während häufig die Vorkommen nicht genügend groß sind, um die Erstellung
von entsprechenden Anlagen zu rechtfertigen. Die Praxis zeigt ferner, daß an sich
geeignete Anlagen nicht genügend anpassungsfähig sind, um den bisweilen erheblichen
und häufig vorübergehenden Veränderungen der Menge und des Gehalts an wertvollen
Bestandteilen der zugeführten zu behandelnden Rohstoffe zu entsprechen.
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Aus allen diesen Gründen können gewisse Vorkommen gegenwärtig nicht
ausgebeutet werden, und die Ausbeutung anderer Vorkommen erfolgt nur unter Inkaufnahme
erheblicher vorübergehender oder dauernder Verluste an wertvollen Bestandteilen.
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Die Erfindung bezweckt u. a. diesen Übelständen abzuhelfen.
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Zu diesem Zweck besteht sie darin, gewisse Apparate vorzusehen und
in einer Gruppe zusammenzufassen und diese außerdem so auszubilden, daß man mit
Hilfe einer Apparategruppe oder mit Hilfe von mehreren Gruppen gleicher Apparate
einen
ausgedehnten Behandlungsbereich herstellen und sehr veränderliche Bedingungen bei
der Zuführung der zu behandelnden Rohstoffe befriedigen kann.
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Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung werden zu einer Gruppe zusammengefaßt
wenigstens ein Waschrinnen- oder Schwemmrinnenabschnitt mit Wasserströmung, wenigstens
ein, aber zweckmäßig zwei Setzapparate und ein am Ausgang der Setzapparate arbeitender
Auffang- und/oder Abfuhrapparat, wobei jeder Apparat der Gruppe bei der vorzunehmenden
Behandlung beteiligt sein kann Oder nicht, wobei auf jede Gruppe eine oder mehrere
gleiche Gruppen folgen können.
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Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind jeder oder nur
gewisse der Setzapparate jeder Gruppe mit ihren normalen Organen ausgestattet sowie
außerdem mit Mitteln, welche gestatten, von den Absetzsieben zurückgehaltene wertvolle
Bestandteile auf dem Sieb aufzufangen oder von diesem abzuführen.
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Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung können gewisse oder
alle Setzapparate einer Gruppe so eingerichtet werden, daß sie einen oder mehrere
Schwemmrinnenabschnitte bilden, wobei ihre sonstigen Funktionen oder gewisse derselben
abgestellt werden.
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(retn<iß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der Auffang-
und/oder der Abfuhrapparat mit Auslaßmitteln ausgestattet, welche einerseits normal
intermittierend und andererseits fortlaufend arbeiten können, wobei die verschiedenen
Arbeitsweisen dieser Mittel voneinander unabhängig oder voneinander abhängig sein
können.
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Weitere Vorteile und Kennzeichen der Erfindung «-erden aus der nachstehenden
eingehenden Beschreibung hervorgehen, welche auf die anliegenden Zeichnungen Bezug
nimmt, welche mehr oder weniger schematisch und natürlich nur beispielshalber gewisse
bevorzugte Ausführungsformen zeigen.
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1,-i-. i ist eine teilweise längs der Linie i-i der Fig. 2 geschnittene
Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Anlage; Fig. 2 ist eine der Fig. i entsprechende
Teilansicht im Grundriß; Fig. 3 ist ein schematischer Schnitt etwa längs der Linie
3-3 der Fig. i ; l# ig. .1 und 5 sind eine geschnittene Teilansicht der Vorrichtungen
für die seitliche Abfuhr bzw. eine Endansicht der Setzapparate; Fig. 6 zeigt eine
Abwandlung; F ig. 7 ist eine der Fig. i entsprechende Ansicht (-iner weiteren Abwandlung.
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In diesen Zeichnungen, und zwar zunächst auf Fig. i bis @, bezeichnet
i eine Waschrinne mit Wasserströmung, d. h. eine sogenannte Schwemmrinne. deren
Neigung durch ein beliebiges Mittel. z. B. einen Schraubmechanismus i°, geregelt
werden kann. während 2, 3 Setzapparate mit einem Sieb4 und Flüssigkeitsimpulsen
sind. wobei diese Impulse durch beliebige geeignete Mittel erzeugt \\ erden können,
z. B. einen hin und her gehenden Kolben 5, dessen Verstellung durch einen geeigneten
Mechanismus gesteuert wird, z. B. einen Exzenter 6, der auf einer sich drehenden
Welle 7 sitzt, welche durch ein nicht dargestelltes Antriebssystem angetrieben wird.
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Zweckmäßig sind Mittel vorgesehen, um die Saugwirkung auszugleichen,
welche während des unwirksamen Hubes oder des Rückhubes des Kolbens 5 auftreten
kann, wobei diese Mittel je nach den zu erfüllenden Behandlungsbedingungen in Betrieb
genommen werden oder nicht.
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Die einem Setzapparat der beschriebenen Art zugeordneten Mittel zum
Ausgleich der Saugwirkung können ganz verschiedne Bauarten aufweisen. Lediglich
beispielshalber sind diese Mittel schematisch bei 8 durch ein System mit einem sich
drehenden Verschlußorgan dargestellt.
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Die Siebe 4 sind so ausgebildet, daß sie leicht durch andere mit anderen
Maschenabmessungen ersetzt werden können, wofür sie die Form von Körben haben, welche
in die Kästen des Setzapparats passen und sich auf Stützen 9 der Wände des Kastens
legen (Fig.4).
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An einer der Langseiten des Korbes ist in seiner aufsteigenden Wand
16 wenigstens eine Öffnung 15 angebracht, welcher in der benachbarten Wand des Kastens
eine Öffnung 17 entspricht.
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Diese beiden Öffnungen weisen Mittel zur R:gelung des Durchtritts
des zu behandelnden Gutes durch dieselben auf, wobei diese Mittel zweckmäßig folgendermaßen
ausgebildet sind.
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Auf der Wand 16 gleitet eine reichlich beiderseits der Üffnung 15
vorstehende Platte 15' in ihren Seitenrändern zugeordneten Führungen, wobei
gegenüber dieser Öffnung ein Ausschnitt i8 angebracht ist, in welchem eine Art Abzug
i9 befestigt ist, dessen unterer Rand bis auf das Sieb 4 herabgesenkt werden kann.
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Die Platte 15° wird durch eine an ihrem oberen Ende mit Gewinde versehene
Stange verläng; rt. welche eine Konsole 21 durchdringt, welche an der Wand 16 des
Korbes, wie dargestellt, oder gegebenenfalls an der Wand des Kastens befestigt sein
kann, wobei auf diese Stange eine Flügelmutter 22 oder ein beliebiges anderes Mittel
aufgesetzt ist, welches die axiale Verstellung der Stange 20 und der an ihr befestigten
Organe gestattet.
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.An der Wand des Kastens gleitet in Führungen 23 eine Platte 24, welche
mit einem Fenster 25 versehen ist, dessen Breite gleich der der Öffnung 17 und dessen
Höhe wenigstens gleich der dieser Öffnung ist; wobei diese Platte mit einer Stange
26 versehen ist, deren oberer Teil mit Gewinde versehen ist, eine an der Wand des
Kastens befestigte Konsole 27 durchdringt und eine Flügelmutter 28 aufnimmt, welche
die lotrechte Verstellung der Platte 24 gestattet.
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Die Organe i9 bis 24 stellen so einstellbare Schieber und Gegenschieber
für die Regelung der seitlichen Abfuhr des zu behandelnden Gutes dar.
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Diesem seitlichen Auslaß ist ein Gefäß 29 zugeordnet, welches das
abgeführte Gut aufnehmen kann und an der Seitenwand des Kastens befestigt ist.
Dieses
Gefäß kann gegebenenfalls mit einem Abfuhrinitte1 ausgerüstet sein, welches keine
Rückwirkung auf die Arbeit des zugeordneten Setzapparats hat. z. 13. einer Schleuse
29a.
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An einem Auslaßende, z. B. io, der Setzapparate ist der Katen mit
einer regelbaren Schwelle ioa versehen, während der entsprechende Korb mit einer
Querwand i i versehen ist, welche sich nur über einett Teil der Höhe des Korbes
erstreckt und an dem Ende mit einer Verlängerung 12 versehen ist, welche einen Schirm
bildet undüberdieses Ende vorspringt. Die Verlängerung i2 läuftvorzugsweise in einen
heruntergebogenen Rand 13 aus, der einem getrennten, auf der `'erlängerung 12 verstellbaren
Teil 14 angehören kann.
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Eine vorzugsweise inFührungen derSeitenwände des Korbes verstellbare
Zwischenwand i ja ist der Wand i i zugeordnet und weist Mittel zur Regelung ihrer
Stelltiiig auf, z. B. die Gewindespindel 11b, welche eitle an den Wänden des Korbes
oder Kastens befestigte Konsole i ic durchdringt. Eine mit der Konsole zusammenarbeitende
Flügelmutter i id ist auf den Gewindeteil der Spindel, 1b aufgesezt, um die
Wand iia anzuheben oder zu senken, und zwar gegebenenfalls bis auf das Sieb des
Korbes. Diese Ausbildung ergibt eine Anordnung von Schieber und Gegenschieber, wobei
jedoch gleichzeitig die leichte Entfernung des Korbes möglich ist.
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Jenseits eines Setzapparats, z. B. 3, ist ein Ausgangsabschnitt
30 vorgesehen, mit welchem ein Auffang- und/oder Abfuhrapparat kombiniert
ist, welcher in seiner Gesamtheit durch 31 bezeichnet ist und normalerweise intermittierend
arbeitende Abfuhrmittel und fortlaufend arbeitende Abfuhrmittel aufweist.
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Die ititermittierend arheitenden Abfuhrmittel bestehen z. B. bei dem
dargestellten Beispiel aus einer Kammer 32, welche an ihrem Auslaß mit einer ausgewuchtete»
oder mit einem Gegengewicht versehenen Klappe 33 versehen ist, so daß die Kammer
32 normalerweise geschlossen ist und sich nur öffnet, wenn die Klappe 33 unter dem
Druck der sich in der Kammer anhäufenden Stoffe nachgibt und sich z. B. bei dem
dargestellten Beispiel genügend nach links verschiebt, um zwischen ihr und dem Rand
34 der Kammer 32 einen Durchtrittsschlitz für das Gut entstehen zu lassen, wobei
sich dieser Schlitz selbsttätig wieder schließt, wenn durch die erfolgte .U>fuhr
des Gutes der Druck auf die Klappe 33 nachläßt und ihr gestattet, wieder zu dem
Rand der Wand4 zurückzuschwenkentindüberdiesen.hinauszuschwenken.
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Die Kammer 32 weist eine obere Wand 32a auf, %velclie in einen oben
gebogenen Rand 32b ausläuft, welcher finit dem Rand 13 der Verlängerung 12 der bereits
obenerwähnten Abfuhrvorrichtung des Siebes zusammenwirkt.
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Bei 32c kann ein regelbarer @Vasserzufluß vorgesehen sein, welcher
durch den Abfuhrschlitz einen aufsteigenden Wasserstrom schafft.
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Die fortlaufend arbeitenden Abfuhrmittel werden bei dem dargestellten
Beispiel durch eine Trommel 35 mit Zellen 36 gebildet, welche auf einer Welle
37 sitzt, welche sich in einer mit einer Abfuhröffnung 39 versehenen Hülle
38 dreht. wobei die «-elle 37 durch einen beliebigen, nicht dargestellten Antrieb
fortlaufend angetrieben wird.
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Das aus der Kammer 32 abgeführte Gut wird von den Zellen 36 der Drehtrommel
35 aufgenommen und durch die Offnung 39 abgeführt.
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An Stelle einer Zellentrommel kann natürlich auch eine beliebige andere
fortlaufend arbeitende Abfuhrvorrichtung vorgesehen werden.
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«"enn auf die oben beschriebene Apparategruppe eine weitere ähnliche
Gruppe folgt, wird an den Ausgangsabschnitt 3o ein Waschrinnenabschnitt toi angeschlossen,
auf welchen ein oder zwei Setzapparate io2 und 103 und ein an einem Ausgangsabschnitt
13o angebrachter Auffang- und/oder Abfuhrapparat 131 folgen.
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An dem Waschrinnenabschnitt toi kann eine Vorrichtung zur Abfuhr eines
Teils der Behandlungsflüssigkeit angebracht werden. Diese Vorrichtung ist im ganzen
mit 40 bezeichnet und weist eine Öffnung 4i auf, welche mit einem Sieb geeigneter
Maschengröße und einer beweglichen Klappe 42 versehen ist, welche mit dieser Öffnung
zur Regelung des Durchtrittsquerschnitts zusammenwirkt, wobei diese bewegliche Klappe
mit einer Gewindespindel 43 ausgerüstet ist, welche eine Konsole 44 durchdringt
und mit einem Handrad45 versehen ist, so daß eine an sich bekannte Anordnung entsteht.
Ein Sammelkasten 46 mit regelbarer Abfuhröffnung 47 ist der Öffnung 41 zugeordnet.
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Die gesamte oben beschriebene Anordnung befindet sich zweckmäßig auf
einem mit Tragrollen versehenen Gestell, welches ihre bequeme Verstellung ermöglicht.
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Bei der Abwandlung der Fig. 6, welche nur eine einzige Gruppe von
Apparaten zeigt, sind die Waschrinne i und der Setzapparat 2 den vorher beschriehenen
gleich, mit dem Setzapparat 3 ist jedoch der Auffang- und/oder Abfuhrapparat 31
kombiniert, wobei die Kombination in einer Verbindung regelbaren Querschnitts48
zwischen dem unteren Auslaß des Kastens 3 und dem Einlaß der die Trommel 35 mit
Zellen 36 enthaltenden Hülle 38 besteht.
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Ferner sind Mittel vorgesehen, um die Öffnung der Klappe 33 und die
Abfuhr des von dieser gesteuerten Gutes zwangsläufig zu steuern oder gleichmäßig
zu machen.
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Hierfür ist an der Schwenkachse der Klappe 33 ein Hebel 49 befestigt,
welcher durch ein Gestänge 5o mit einem Hebel 51 verbunden ist, welcher ein Gegengewicht
trägt und bei 52 schwenkbar ist, wobei das Ende 53 des Hebels 51 in den Weg eines
oder mehrerer Anschläge 54 kommen kann, welche an dem Antriebsorgan 55 (Kette oder
Riemen) befestigt sind, welches die beständige Drehung der Zellentrommel
35 bewirkt.
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Die Ausbildung ist so getroffen, daß, wenn die Klappe33 ihre vollausgezogene
normale Stellung einnimmt, d. h. wenn die durch die Klappe 33 begrenzte Aufnahmekammer
kein abzuführendes Gut oder nur wenig abzuführendes Gut enthält, das Ende 53 des
Hebels 5i unter der Einwirkung des
Gegengewichts außerhalb des Weges
der Anschläge 54 bleibt, während, wenn die vor der Klappe angesammelte Menge an
Gut so groß ist, daß diese unter Mitnahme des Gegengewichts nachgibt, das Ende 53
beim Vorbeigang von dem Anschlag oder den Anschlägen 54 erfaßt wird, so daß die
Klappe 33 in eine Stellung gebracht wird, in welcher ihr unterer Rand von dem Abschlußrand
der Platte 34 entfernt ist, wodurch die wenigstens teilweise Entleerung der Kammer
32 ermöglicht wird-Wenn diese Entleerung so weit fortgeschritten ist, daß das Ende
53 außerhalb des Bereiche: des Anschlags oder der Anschläge 54 kommt, hört die oben
beschriebene Arbeitsweise auf, bis die Anhäufung von Gut in der Kammer 32 wieder
so groß wird, daß eine neue :Abfuhr aus dieser Kammer ausgelöst wird.
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Schließlich findet man auf Fig.,- die Anordnung der Fig. i wieder,
jede der aufeinanderfolgenden Apparategruppen umfaßt iedoch nur einen einzigen Setzapparat.
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Wie oben angegeben, gestatten die beschriebenen Apparate die Vornahme
von Behandlungen in einem ausgedehnten Bereich. ganz gleich, ob es sich z. B. bei
Erzen um rohes, konzentriertes oder halbtaubes Gut handelt.
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Bekanntlich bewirkt die Behandlung in einer Rinne. eine schnelle Ordnung
des Gutes nach der lichte. Sie bewirkt ferner das Eindringen der feinen und sehr
feinen dichten Teilchen in die-Masse und ihre Zurückhaltung in derselben, welche
unter gewissen Bedingungen die Neigung zeigen können. zu schwimmen und so der Behandlung
zu entgehen. . Außerdem werden die leichten oder tauben Teilchen schnell mitgenommen
und leichter ausgeschieden. wobei diese Mitnahme außerdem in gewissen Grenzen durch
die Regelung der Neigung des Binnenabschnitts i geregelt werden kann.
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Die Ordnung in der Rinne spielt hier die Rolle einer Vorbehandlung,
wobei die Trennung in den zugeordneten Apparaten erfolgt.
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In den Setzapparaten wird die Maschengröße der beweglichen Siebe zweckentsprechend
gewählt.
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a) 1\taii kann den Sieben nach einer mehr oder weniger hingen Arbeitszeit
die wertvollen Teilchen entnehmen, die sich auf diesen angesammelt haben, was einerseits
durch die Beweglichkeit der Siebe erleichtert wird sowie andererseits durch die
Rücklialtevorrichtung, welche die feste Wand i i und die bewegliche zugehörige Wand
i i11 umfaßt. @velche zusammen mit dem Sieb entfernt werden.
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Eine mögliche Anwendung ist z. B. bei Erzen der Fall, daß das behandelte
Gut roh ist oder aus Abgängen besteht, welche einen verhältnismäßig kleinen Prozentsatz
von wertvollen Teilchen enthalten, deren Abmessungen z. B. zwischen o und i oder
'/2 und i2 min liegen.
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Die Schwemmrinnen und die Setzapparate werden allein benutzt. Die
Setzapparate sind mit feinmaschigen Sieben von z. B. 'i2 oder i mm ausgerüstet.
Der Schieber i i11 ist geschlossen, die seitlichen :\usgänge sind geschlossen, und
der '\uffang- und/oder Abfuhrapparat ist stillgesetzt. Man fängt an den unteren
Auslässen der Setzapparate der ersten Gruppe (Fig. i) den größten Teil der dichten
feinen Teilchen mit Abmessungen von unter '/2 oder i mm auf und auf den Sieben den
größten Teil der Teilchen, deren Abmessungen Tiber'/: oder i mm liegen. d.li.'._
bis 12 oder i bis 12 mm betragen.
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Falls das .über den Schieber i ja in den Abschnitt 3o gelangende
Gut noch wertvolle Stoffe enthält, wird die zweite Apparategruppe in der für die
erste Apparategruppe beschriebenen Weise in Betrieb gesetzt, und die aufgefangenen
wertvollen Bestandteile -,verden mit denen aus den Apparaten der ersten Gruppe erhaltenen
vereinigt.
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licgel>eiiciifalls können sie auch wieder aci den Kopf der Rinne i
zurückgeführt werden, um nochmals einer Behandlung unterworfen zu werden.
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Die Ahniessungen der Maschen der Siebe hängen natürlich von dem aufzufangenden
Gut ab. So kann z. B. für das erste Sieb i min und für das zweite Sieb 2 min in
einer oder den beiden Gruppen gewählt werden.
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Der Apparat wird z. B. in dieser Weise ausgerüstet, wenn es sich um
die Behandlung eines rohen Erzes handelt, welches eine geringe Menge von wertvollen
Teilchen kleiner Abmessungen, z. B. zwischen o und 2 mm, enthält und wenn das zu
erhaltende Erzeugnis nicht sehr stark konzentriert sein soll.
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Es werden dann dieselben \laßnahmen wie oben getroffen, d. h. der
Schieber i ia ist geschlossen, die seitlichen Auslässe sind geschlossen, und der
Ruffang- und,/oder Abfuhrapparat ist stillgesetzt.
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Der größte Teil der reinen wertvollen Teilchen finit Allmessungen
von weniger als i mm wird an (lern unteren .\uslaß des ersteh Setzapparats der ersten
Grupl)e und die \lehrzahl der Teilchen mit Abmessungen von über i min auf (lein
Sieb dieses \pliarats aufgefaiireii. \N ;iliren(1 (ler Rest oder fast der ganze
Rest der Teilchen, welche kleiner als 2 mm sind, an dem unteren Auslaß des zweiten
Setzapparats dieser Gruppe erhalten wird, wobei die wenigen übrigbleibenden Teilchen
mit Abniessungen von über 2 mm auf dem Sieb dieses Apparats aufgefangen @@ errleii.
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Wie bei dem vorhergehenden Beispiel können die Setzapparate der zweiten
Gruppe in Betrieb gesetzt werden. wenn (lies oder wünschenswert ist.
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b) Man kann auch durch die Ruffang- und/oder \1)fuhrvorrichtung3i
als Überkorn am Ende der Siehe die wertvollen Produkte gewisser Abmessungen auffangen,
wobei die bewegliche Wand i ia auf eine solche Höhe gebracht wird, daß sie mit der
ebenfalls geregelten Schwelle ioa des Kastens in der gewünschten Weise zusammenarbeitet,
während die wertvollen Produkte anderer Abmessungen an den unteren Auslässen der
Setzapparate aufgefangen werden.
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Es wird z. B. eine bedeutende Menge von rohem oder konzentriertem
Erz behandelt, welche einen erheblichen Teil an wertvollen Produkten enthält. Die
Abmessungen dieser Produkte liegen
z. B. zwischen o und 12 oder
zwischen 1/z und i2 mm.
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Die Abmessungen der Maschen der Siebe haben eine entsprechende Größe,
z. B. alle von '/x und/ oder i mm, oder auch i mm für den ersten Setzapparat und
2 mm für den zweiten Setzapparat einer Gruppe.
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An den unteren Auslässen der Setzapparate wird der größte Teil der
feinen Teilchen von Wert finit den Abmessungen zwischen o und '/f oder o und i mm
oder o und 2 mm aufgefangen, je nach den Abmessungen der Maschen der Siebe, während
an dem Aufnahme- und/oder Abfuhrapparat oder deii Aufnahme- und/oder Abfuhrapparaten
die das Cberkorn der Siebe bildenden wertvollen Produkte aufgefangen werden.
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Man kann eine oder beide Apparategruppen (Rinne, Setzapparat. Auffang-
und Abfuhrapparat) lieriutzen. und nian kann auch die in der zweiten Gruppe aufgefangenen
Produkte einer wiederholten Behandlung unterziehen, indem man sie an den Kopf der
Rinne i zurückführt.
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Es ist noch zu bemerken, daß die obige Benutzungsweise gestattet,
erhebliche Schwankungen in der Zufuhr zu berücksichtigen, da die nicht behandelten
oder in der ersten Gruppe aufgefangenen Erzeugnisse selbsttätig in der zweiten Gruppe
behandelt werden.
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Ferner ist zu bemerken, daß, wenn die Menge von feinen dichten Teilchen
sehr gering ist oder wenn infolge der Art der Bestandteile das Absetzen sehr schnell
vor sich geht, ein einziger Setzapparat je Gruplx benutzt werden kann oder nur ein
einziger Setzapparat je Gruppe vorgesehen werden kann, wie die Abwandlung der Fig.
zeigt.
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c) Die Behandlung gemäß Punkt a) oder Punkt b) kann durch eine zeitweilige
oder fortlaufende seitliche Abfuhr in die Behälter 29 vervollständigt werden, welche
mit Hilfe der Vorrichtungen mit Schieber und Gegenschieber io bis 2.4 erfolgt.
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1-',ei der unter a) beschriebenen Anwendung ist aiigenointnen, daß
das behandelte Erzeugnis nur einen schwachen Prozentsatz an wertvollen Teilchen
enthält.
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\\'erin die Zuiulir an zu behandelnden Erzeugnissen erheblichen Schwankungen
ausgesetzt ist, kann die Fassungskraft der Siebe der Setzapparate erreicht oder
überschritten werden, wodurch Verluste entstehen. Falls derartige Schwankungen auftreten
oder auch nur zu befürchten sind, benutzt man einen oder mehrere der seitlichen
Behälter, durch welche zeitweilig oder fortlaufend ein Teil der das Sieb oder die
Siebe anfüllenden dichten Teilchen abgeführt wird, wodurch die Erreichung oder Überschreitung
der Sättigung der Siebe vermieden wird.
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Bei der unter b) beschriebenen Anwendung kann die Abfuhr durch die
seitlichen Behälter benutzt werden, ,um i. Muster zu entnehmen, 2. die Fassungskraft
der Siebe in der oben angegebenen `'eise zu ergänzen, 3. die Ausscheidung einer
oder bestimmter Klassen von Erzeugnissen zu bewirken.
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Es sei nun nochmals das Erzeugnis gemäß Punkt b) betrachtet. Die Teilchen
zwischen o und i;'2 oder o und i mm und zwischen i und 2 mm werden durch die unteren
Auslässe der Setzapparate abgeführt; die dichten Teilchen mit der größten Korngröße
werden an dem Auffang- und Abfuhrapparat aufgefangen, und eine Zwischengröße, z.B.
die Erzeugnisse zwischen i und 5 mm oder 2 und 5 mm, wird in den seitlichen Behältern
durch eine geeignete Einstellung der Schieber und Gegenschieber am Eingang dieser
Behälter auf-(;eiangen.
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d) Die wertvollen Teilchen können auch nur an (ieri Enden der unteren
Auslässe der Setzapparate auigeiangen werden, wobei die Behandlung auf einem Filterbett
erfolgt, welches gegebenenfalls mit Querwänden versehen werden kann, um seine .Mitnahme
zu verhindern.
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Dies ist z. B. der Fall, wenn das behandelte Gut nur einen kleinen
Teil von feinen wertvollen Teilchen enthält und man ein stark angereichertes Konzentrat
zu erhalten wünscht.
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Die Siebe der Setzapparate empfangen Filterbetten, wobei die benutzten
Maschengrößen für die Siebe z. B. i mm für den ersten Apparat der ersten oder jeder
Gruppe und :z mm für den zweiten Apparat der ersten oder jeder Gruppe betragen.
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Der Schieber i ia wird geschlossen, die seitlichen Behälter werden
geschlossen, und der Auffang-und/oder @l#,bfuhrapparat ist stillgesetzt.
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Man fängt alle wertvollen Teilchen an den unteren Auslässen der Setzapparate
auf.
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e) Der eine oder die beiden Apparate der einen oder der beiden Gruppen
können auch, anstatt als Setzapparate benutzt zu werden, als Verlängerung der Waschrinnen
dienen, indem das Sieb oder die betrettenden Siebe einfach mit einer vollen Wand
überdeckt werden.
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Eine derartige Behandlung ist angebracht, falls große Mengen behandelt
werden, und die Trennung der Bestandteile durch Schwemmen leicht vor sich geht.
Sie ist ferner angebracht, wenn es zweckmäßig sein kann, das Schwemmen zu verlängern
oder wenn einfach Wasser gespart werden soll.
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Ein Anwendungsbeispiel ist z. B. die Behandlung von Kohlen, deren
Sortierung durch Schweminen sehr leicht ist.
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In diesem Fall werden die wertvollen Bestandteile an den Austrittsenden
der Schwemmrinnen aufgefangen, während die Schiste an den Auffang-und/oder Abfuhrapparaten
ausgeschieden werden, gegebenenfalls auch bei teilweiser Ausscheidung durch die
seitlichen Behälter.
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Ein weiterer Anwendungsfall ist noch die nochmalige Behandlung von
Abgängen, z. B. unter Benutzung der Anordnung der Fig. 7, wobei dann die Menge der
zu gewinnenden Erzeugnisse im allgemeinen sehr gering gegenüber der zu behandelnden
Gesamtmasse ist.
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Da das Schwemmen die feinen Teilchen gut in die Masse hat eindringen
lassen, z. B. unter der Annahme von Abgängen zwischen o und 12 mm, werden die sehr
feinen Teilchen an den unteren Auslässen der Setzapparate und die gröberen Teilchen
auf den Sieben dieser Apparate aufgefangen.
Der oder die Auffang-
und/oder Abfuhrapparate dienen zur Abfuhr der dichten Erzeugnisse am I?nde der Setzsiebe,
und zwar ohne merkliche Rückwirkung auf die mit dem Gut vorgenommene Behandlung,
dank der intermittierenden selbsttätigen Verstellung der Klappe 33 infolge der Druckkraft
des abzuführenden Gutes oder durch die Einwirkung einer Steuerung, in Zusammenarbeit
mit dem kontinuierlichen Arbeiten der drehbaren Zellentrommel. Sie können auch zum
Auffangen und zur Abfuhr der unteren Schichten eines Waschbettes dienen, wenn die
Setzapparate als Rinnenabschnitte eingerichtet sind.
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I:s ist selbstverständlich, daß die Zellentrommel nur ein Beispiel
ist und durch ein gleichwertiges Gerät ersetzt werden kann.
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Es ist ferner selbstverständlich, daß die Vorrichtung zur intermittierenden
Abfuhr in gewissen 1; ällen außer Betrieb gesetzt werden kann, insbesondere bei
einem starken fortlaufenden Zufluß von abzuführenden Erzeugnissen in die Kammer
32, wie dies z. B. bei der Aufbereitung von großen Mengen von verhältnismäßig körnigemundreichem
Erz oder auch bei der Aufbereitung von Kohlen der Uall ist.
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Es könnten noch zahlreiche weitere Beispiele von Anwendungen angeführt
werden, welche jedoch für die Fachleute selbstverständlich sind.
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Wie es bereits aus der obigen Beschreibung hervoräeht, wird, wenn
die in einer ersten Gruppe vorgenommene Behandlung nur eine ungenügende Cye-\vinrtung
der wertvollen Erzeugnisse gestattet, das den Abschnitt 30 erreichende Restgut
einer zusätzlicher. Behandlung in derfolgendenApparategruppe unterworfen, wobei
diese zusätzliche Behandlung die gleiche sein kann wie die ursprüngliche Behandlung,
oder auch eine verschiedene, wobei die Ausscheidung der überschüssigen Flüssigkeit
gegebenenfalls vorher vorgenommen werden kann.
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Diese zusätzliche Behandlung braucht natürlich nicht ein Erzeugnis
von gleicher (Qualität wie das :in der ersten Apparategruppe aufgefangene zu lieiern.
Es genügt, daß sie die Gewinnung der letzten wertvollen Teilchen ohne große Konzentrierung
gestattet, wobei diese Erzeugnisse stets an den Kopf der Anlage zurückgeführt werden
können, um von neuem behandelt zu werden.
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Ferner gestattet die zweite Apparategruppe \venigstens vorübergehend
Verluste zu vermeiden, welche von einer plötzlichen Erhöhung der Zufuhr herrühren,
welcher übrigens leicht abgeholfen werden kann, da unabhängig von einem Zurückhalten
auf den Sieben oder einer Abfuhr am Ausgang der Setzsiebe fast sofort eine seitliche
zusätzliche Abfuhr der wertvollen Erzeugnisse vorgenommen werden kann, während man
außerdem gegebenenfalls ;tuf die 1,litnahme des Gutes einwirken kann.