DE858232C - Aufbereitungsanlage fuer Erze, Kohlen od. dgl. - Google Patents

Aufbereitungsanlage fuer Erze, Kohlen od. dgl.

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DE858232C
DE858232C DEH7968A DEH0007968A DE858232C DE 858232 C DE858232 C DE 858232C DE H7968 A DEH7968 A DE H7968A DE H0007968 A DEH0007968 A DE H0007968A DE 858232 C DE858232 C DE 858232C
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DE
Germany
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processing plant
plant according
group
discharge
sieve
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Expired
Application number
DEH7968A
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English (en)
Inventor
Edmond Harvengt
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Aufbereitungsanlage für Erze, Kohlen od. dgl. Die Erfindung betrifft die Behandlung von Rohstoffen, welche "Teilchen verschiedener Dichte und Abmessungen enthalten, wie z. B. Erze, Kohlen od. dgl., und hat Verbesserungen an den Mitteln zur Behandlung derartiger Rohstoffe zum Gegenstand.
  • Bekanntlich erfordert insbesondere die Konzentrierung von Erzen je nach der Art, der Zusammensetzung, dem mehr oder weniger großen Feinheitsgrad der Teilchen sowie der Behandlungsphase für die Aussonderung der wertvollen Bestandteile verschiedene, den besonderen zu erfüllenden Bedingungen angepaßte Apparate.
  • Dies wirft zahlreiche Probleme auf, welche um so schwerer zu lösen sind, als die Grubenanlagen häufig in Gegenden liegen. in welchen u. a. Transportmittel fehlen, während häufig die Vorkommen nicht genügend groß sind, um die Erstellung von entsprechenden Anlagen zu rechtfertigen. Die Praxis zeigt ferner, daß an sich geeignete Anlagen nicht genügend anpassungsfähig sind, um den bisweilen erheblichen und häufig vorübergehenden Veränderungen der Menge und des Gehalts an wertvollen Bestandteilen der zugeführten zu behandelnden Rohstoffe zu entsprechen.
  • Aus allen diesen Gründen können gewisse Vorkommen gegenwärtig nicht ausgebeutet werden, und die Ausbeutung anderer Vorkommen erfolgt nur unter Inkaufnahme erheblicher vorübergehender oder dauernder Verluste an wertvollen Bestandteilen.
  • Die Erfindung bezweckt u. a. diesen Übelständen abzuhelfen.
  • Zu diesem Zweck besteht sie darin, gewisse Apparate vorzusehen und in einer Gruppe zusammenzufassen und diese außerdem so auszubilden, daß man mit Hilfe einer Apparategruppe oder mit Hilfe von mehreren Gruppen gleicher Apparate einen ausgedehnten Behandlungsbereich herstellen und sehr veränderliche Bedingungen bei der Zuführung der zu behandelnden Rohstoffe befriedigen kann.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung werden zu einer Gruppe zusammengefaßt wenigstens ein Waschrinnen- oder Schwemmrinnenabschnitt mit Wasserströmung, wenigstens ein, aber zweckmäßig zwei Setzapparate und ein am Ausgang der Setzapparate arbeitender Auffang- und/oder Abfuhrapparat, wobei jeder Apparat der Gruppe bei der vorzunehmenden Behandlung beteiligt sein kann Oder nicht, wobei auf jede Gruppe eine oder mehrere gleiche Gruppen folgen können.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind jeder oder nur gewisse der Setzapparate jeder Gruppe mit ihren normalen Organen ausgestattet sowie außerdem mit Mitteln, welche gestatten, von den Absetzsieben zurückgehaltene wertvolle Bestandteile auf dem Sieb aufzufangen oder von diesem abzuführen.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung können gewisse oder alle Setzapparate einer Gruppe so eingerichtet werden, daß sie einen oder mehrere Schwemmrinnenabschnitte bilden, wobei ihre sonstigen Funktionen oder gewisse derselben abgestellt werden.
  • (retn<iß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der Auffang- und/oder der Abfuhrapparat mit Auslaßmitteln ausgestattet, welche einerseits normal intermittierend und andererseits fortlaufend arbeiten können, wobei die verschiedenen Arbeitsweisen dieser Mittel voneinander unabhängig oder voneinander abhängig sein können.
  • Weitere Vorteile und Kennzeichen der Erfindung «-erden aus der nachstehenden eingehenden Beschreibung hervorgehen, welche auf die anliegenden Zeichnungen Bezug nimmt, welche mehr oder weniger schematisch und natürlich nur beispielshalber gewisse bevorzugte Ausführungsformen zeigen.
  • 1,-i-. i ist eine teilweise längs der Linie i-i der Fig. 2 geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Anlage; Fig. 2 ist eine der Fig. i entsprechende Teilansicht im Grundriß; Fig. 3 ist ein schematischer Schnitt etwa längs der Linie 3-3 der Fig. i ; l# ig. .1 und 5 sind eine geschnittene Teilansicht der Vorrichtungen für die seitliche Abfuhr bzw. eine Endansicht der Setzapparate; Fig. 6 zeigt eine Abwandlung; F ig. 7 ist eine der Fig. i entsprechende Ansicht (-iner weiteren Abwandlung.
  • In diesen Zeichnungen, und zwar zunächst auf Fig. i bis @, bezeichnet i eine Waschrinne mit Wasserströmung, d. h. eine sogenannte Schwemmrinne. deren Neigung durch ein beliebiges Mittel. z. B. einen Schraubmechanismus i°, geregelt werden kann. während 2, 3 Setzapparate mit einem Sieb4 und Flüssigkeitsimpulsen sind. wobei diese Impulse durch beliebige geeignete Mittel erzeugt \\ erden können, z. B. einen hin und her gehenden Kolben 5, dessen Verstellung durch einen geeigneten Mechanismus gesteuert wird, z. B. einen Exzenter 6, der auf einer sich drehenden Welle 7 sitzt, welche durch ein nicht dargestelltes Antriebssystem angetrieben wird.
  • Zweckmäßig sind Mittel vorgesehen, um die Saugwirkung auszugleichen, welche während des unwirksamen Hubes oder des Rückhubes des Kolbens 5 auftreten kann, wobei diese Mittel je nach den zu erfüllenden Behandlungsbedingungen in Betrieb genommen werden oder nicht.
  • Die einem Setzapparat der beschriebenen Art zugeordneten Mittel zum Ausgleich der Saugwirkung können ganz verschiedne Bauarten aufweisen. Lediglich beispielshalber sind diese Mittel schematisch bei 8 durch ein System mit einem sich drehenden Verschlußorgan dargestellt.
  • Die Siebe 4 sind so ausgebildet, daß sie leicht durch andere mit anderen Maschenabmessungen ersetzt werden können, wofür sie die Form von Körben haben, welche in die Kästen des Setzapparats passen und sich auf Stützen 9 der Wände des Kastens legen (Fig.4).
  • An einer der Langseiten des Korbes ist in seiner aufsteigenden Wand 16 wenigstens eine Öffnung 15 angebracht, welcher in der benachbarten Wand des Kastens eine Öffnung 17 entspricht.
  • Diese beiden Öffnungen weisen Mittel zur R:gelung des Durchtritts des zu behandelnden Gutes durch dieselben auf, wobei diese Mittel zweckmäßig folgendermaßen ausgebildet sind.
  • Auf der Wand 16 gleitet eine reichlich beiderseits der Üffnung 15 vorstehende Platte 15' in ihren Seitenrändern zugeordneten Führungen, wobei gegenüber dieser Öffnung ein Ausschnitt i8 angebracht ist, in welchem eine Art Abzug i9 befestigt ist, dessen unterer Rand bis auf das Sieb 4 herabgesenkt werden kann.
  • Die Platte 15° wird durch eine an ihrem oberen Ende mit Gewinde versehene Stange verläng; rt. welche eine Konsole 21 durchdringt, welche an der Wand 16 des Korbes, wie dargestellt, oder gegebenenfalls an der Wand des Kastens befestigt sein kann, wobei auf diese Stange eine Flügelmutter 22 oder ein beliebiges anderes Mittel aufgesetzt ist, welches die axiale Verstellung der Stange 20 und der an ihr befestigten Organe gestattet.
  • .An der Wand des Kastens gleitet in Führungen 23 eine Platte 24, welche mit einem Fenster 25 versehen ist, dessen Breite gleich der der Öffnung 17 und dessen Höhe wenigstens gleich der dieser Öffnung ist; wobei diese Platte mit einer Stange 26 versehen ist, deren oberer Teil mit Gewinde versehen ist, eine an der Wand des Kastens befestigte Konsole 27 durchdringt und eine Flügelmutter 28 aufnimmt, welche die lotrechte Verstellung der Platte 24 gestattet.
  • Die Organe i9 bis 24 stellen so einstellbare Schieber und Gegenschieber für die Regelung der seitlichen Abfuhr des zu behandelnden Gutes dar.
  • Diesem seitlichen Auslaß ist ein Gefäß 29 zugeordnet, welches das abgeführte Gut aufnehmen kann und an der Seitenwand des Kastens befestigt ist. Dieses Gefäß kann gegebenenfalls mit einem Abfuhrinitte1 ausgerüstet sein, welches keine Rückwirkung auf die Arbeit des zugeordneten Setzapparats hat. z. 13. einer Schleuse 29a.
  • An einem Auslaßende, z. B. io, der Setzapparate ist der Katen mit einer regelbaren Schwelle ioa versehen, während der entsprechende Korb mit einer Querwand i i versehen ist, welche sich nur über einett Teil der Höhe des Korbes erstreckt und an dem Ende mit einer Verlängerung 12 versehen ist, welche einen Schirm bildet undüberdieses Ende vorspringt. Die Verlängerung i2 läuftvorzugsweise in einen heruntergebogenen Rand 13 aus, der einem getrennten, auf der `'erlängerung 12 verstellbaren Teil 14 angehören kann.
  • Eine vorzugsweise inFührungen derSeitenwände des Korbes verstellbare Zwischenwand i ja ist der Wand i i zugeordnet und weist Mittel zur Regelung ihrer Stelltiiig auf, z. B. die Gewindespindel 11b, welche eitle an den Wänden des Korbes oder Kastens befestigte Konsole i ic durchdringt. Eine mit der Konsole zusammenarbeitende Flügelmutter i id ist auf den Gewindeteil der Spindel, 1b aufgesezt, um die Wand iia anzuheben oder zu senken, und zwar gegebenenfalls bis auf das Sieb des Korbes. Diese Ausbildung ergibt eine Anordnung von Schieber und Gegenschieber, wobei jedoch gleichzeitig die leichte Entfernung des Korbes möglich ist.
  • Jenseits eines Setzapparats, z. B. 3, ist ein Ausgangsabschnitt 30 vorgesehen, mit welchem ein Auffang- und/oder Abfuhrapparat kombiniert ist, welcher in seiner Gesamtheit durch 31 bezeichnet ist und normalerweise intermittierend arbeitende Abfuhrmittel und fortlaufend arbeitende Abfuhrmittel aufweist.
  • Die ititermittierend arheitenden Abfuhrmittel bestehen z. B. bei dem dargestellten Beispiel aus einer Kammer 32, welche an ihrem Auslaß mit einer ausgewuchtete» oder mit einem Gegengewicht versehenen Klappe 33 versehen ist, so daß die Kammer 32 normalerweise geschlossen ist und sich nur öffnet, wenn die Klappe 33 unter dem Druck der sich in der Kammer anhäufenden Stoffe nachgibt und sich z. B. bei dem dargestellten Beispiel genügend nach links verschiebt, um zwischen ihr und dem Rand 34 der Kammer 32 einen Durchtrittsschlitz für das Gut entstehen zu lassen, wobei sich dieser Schlitz selbsttätig wieder schließt, wenn durch die erfolgte .U>fuhr des Gutes der Druck auf die Klappe 33 nachläßt und ihr gestattet, wieder zu dem Rand der Wand4 zurückzuschwenkentindüberdiesen.hinauszuschwenken.
  • Die Kammer 32 weist eine obere Wand 32a auf, %velclie in einen oben gebogenen Rand 32b ausläuft, welcher finit dem Rand 13 der Verlängerung 12 der bereits obenerwähnten Abfuhrvorrichtung des Siebes zusammenwirkt.
  • Bei 32c kann ein regelbarer @Vasserzufluß vorgesehen sein, welcher durch den Abfuhrschlitz einen aufsteigenden Wasserstrom schafft.
  • Die fortlaufend arbeitenden Abfuhrmittel werden bei dem dargestellten Beispiel durch eine Trommel 35 mit Zellen 36 gebildet, welche auf einer Welle 37 sitzt, welche sich in einer mit einer Abfuhröffnung 39 versehenen Hülle 38 dreht. wobei die «-elle 37 durch einen beliebigen, nicht dargestellten Antrieb fortlaufend angetrieben wird.
  • Das aus der Kammer 32 abgeführte Gut wird von den Zellen 36 der Drehtrommel 35 aufgenommen und durch die Offnung 39 abgeführt.
  • An Stelle einer Zellentrommel kann natürlich auch eine beliebige andere fortlaufend arbeitende Abfuhrvorrichtung vorgesehen werden.
  • «"enn auf die oben beschriebene Apparategruppe eine weitere ähnliche Gruppe folgt, wird an den Ausgangsabschnitt 3o ein Waschrinnenabschnitt toi angeschlossen, auf welchen ein oder zwei Setzapparate io2 und 103 und ein an einem Ausgangsabschnitt 13o angebrachter Auffang- und/oder Abfuhrapparat 131 folgen.
  • An dem Waschrinnenabschnitt toi kann eine Vorrichtung zur Abfuhr eines Teils der Behandlungsflüssigkeit angebracht werden. Diese Vorrichtung ist im ganzen mit 40 bezeichnet und weist eine Öffnung 4i auf, welche mit einem Sieb geeigneter Maschengröße und einer beweglichen Klappe 42 versehen ist, welche mit dieser Öffnung zur Regelung des Durchtrittsquerschnitts zusammenwirkt, wobei diese bewegliche Klappe mit einer Gewindespindel 43 ausgerüstet ist, welche eine Konsole 44 durchdringt und mit einem Handrad45 versehen ist, so daß eine an sich bekannte Anordnung entsteht. Ein Sammelkasten 46 mit regelbarer Abfuhröffnung 47 ist der Öffnung 41 zugeordnet.
  • Die gesamte oben beschriebene Anordnung befindet sich zweckmäßig auf einem mit Tragrollen versehenen Gestell, welches ihre bequeme Verstellung ermöglicht.
  • Bei der Abwandlung der Fig. 6, welche nur eine einzige Gruppe von Apparaten zeigt, sind die Waschrinne i und der Setzapparat 2 den vorher beschriehenen gleich, mit dem Setzapparat 3 ist jedoch der Auffang- und/oder Abfuhrapparat 31 kombiniert, wobei die Kombination in einer Verbindung regelbaren Querschnitts48 zwischen dem unteren Auslaß des Kastens 3 und dem Einlaß der die Trommel 35 mit Zellen 36 enthaltenden Hülle 38 besteht.
  • Ferner sind Mittel vorgesehen, um die Öffnung der Klappe 33 und die Abfuhr des von dieser gesteuerten Gutes zwangsläufig zu steuern oder gleichmäßig zu machen.
  • Hierfür ist an der Schwenkachse der Klappe 33 ein Hebel 49 befestigt, welcher durch ein Gestänge 5o mit einem Hebel 51 verbunden ist, welcher ein Gegengewicht trägt und bei 52 schwenkbar ist, wobei das Ende 53 des Hebels 51 in den Weg eines oder mehrerer Anschläge 54 kommen kann, welche an dem Antriebsorgan 55 (Kette oder Riemen) befestigt sind, welches die beständige Drehung der Zellentrommel 35 bewirkt.
  • Die Ausbildung ist so getroffen, daß, wenn die Klappe33 ihre vollausgezogene normale Stellung einnimmt, d. h. wenn die durch die Klappe 33 begrenzte Aufnahmekammer kein abzuführendes Gut oder nur wenig abzuführendes Gut enthält, das Ende 53 des Hebels 5i unter der Einwirkung des Gegengewichts außerhalb des Weges der Anschläge 54 bleibt, während, wenn die vor der Klappe angesammelte Menge an Gut so groß ist, daß diese unter Mitnahme des Gegengewichts nachgibt, das Ende 53 beim Vorbeigang von dem Anschlag oder den Anschlägen 54 erfaßt wird, so daß die Klappe 33 in eine Stellung gebracht wird, in welcher ihr unterer Rand von dem Abschlußrand der Platte 34 entfernt ist, wodurch die wenigstens teilweise Entleerung der Kammer 32 ermöglicht wird-Wenn diese Entleerung so weit fortgeschritten ist, daß das Ende 53 außerhalb des Bereiche: des Anschlags oder der Anschläge 54 kommt, hört die oben beschriebene Arbeitsweise auf, bis die Anhäufung von Gut in der Kammer 32 wieder so groß wird, daß eine neue :Abfuhr aus dieser Kammer ausgelöst wird.
  • Schließlich findet man auf Fig.,- die Anordnung der Fig. i wieder, jede der aufeinanderfolgenden Apparategruppen umfaßt iedoch nur einen einzigen Setzapparat.
  • Wie oben angegeben, gestatten die beschriebenen Apparate die Vornahme von Behandlungen in einem ausgedehnten Bereich. ganz gleich, ob es sich z. B. bei Erzen um rohes, konzentriertes oder halbtaubes Gut handelt.
  • Bekanntlich bewirkt die Behandlung in einer Rinne. eine schnelle Ordnung des Gutes nach der lichte. Sie bewirkt ferner das Eindringen der feinen und sehr feinen dichten Teilchen in die-Masse und ihre Zurückhaltung in derselben, welche unter gewissen Bedingungen die Neigung zeigen können. zu schwimmen und so der Behandlung zu entgehen. . Außerdem werden die leichten oder tauben Teilchen schnell mitgenommen und leichter ausgeschieden. wobei diese Mitnahme außerdem in gewissen Grenzen durch die Regelung der Neigung des Binnenabschnitts i geregelt werden kann.
  • Die Ordnung in der Rinne spielt hier die Rolle einer Vorbehandlung, wobei die Trennung in den zugeordneten Apparaten erfolgt.
  • In den Setzapparaten wird die Maschengröße der beweglichen Siebe zweckentsprechend gewählt.
  • a) 1\taii kann den Sieben nach einer mehr oder weniger hingen Arbeitszeit die wertvollen Teilchen entnehmen, die sich auf diesen angesammelt haben, was einerseits durch die Beweglichkeit der Siebe erleichtert wird sowie andererseits durch die Rücklialtevorrichtung, welche die feste Wand i i und die bewegliche zugehörige Wand i i11 umfaßt. @velche zusammen mit dem Sieb entfernt werden.
  • Eine mögliche Anwendung ist z. B. bei Erzen der Fall, daß das behandelte Gut roh ist oder aus Abgängen besteht, welche einen verhältnismäßig kleinen Prozentsatz von wertvollen Teilchen enthalten, deren Abmessungen z. B. zwischen o und i oder '/2 und i2 min liegen.
  • Die Schwemmrinnen und die Setzapparate werden allein benutzt. Die Setzapparate sind mit feinmaschigen Sieben von z. B. 'i2 oder i mm ausgerüstet. Der Schieber i i11 ist geschlossen, die seitlichen :\usgänge sind geschlossen, und der '\uffang- und/oder Abfuhrapparat ist stillgesetzt. Man fängt an den unteren Auslässen der Setzapparate der ersten Gruppe (Fig. i) den größten Teil der dichten feinen Teilchen mit Abmessungen von unter '/2 oder i mm auf und auf den Sieben den größten Teil der Teilchen, deren Abmessungen Tiber'/: oder i mm liegen. d.li.'._ bis 12 oder i bis 12 mm betragen.
  • Falls das .über den Schieber i ja in den Abschnitt 3o gelangende Gut noch wertvolle Stoffe enthält, wird die zweite Apparategruppe in der für die erste Apparategruppe beschriebenen Weise in Betrieb gesetzt, und die aufgefangenen wertvollen Bestandteile -,verden mit denen aus den Apparaten der ersten Gruppe erhaltenen vereinigt.
  • licgel>eiiciifalls können sie auch wieder aci den Kopf der Rinne i zurückgeführt werden, um nochmals einer Behandlung unterworfen zu werden.
  • Die Ahniessungen der Maschen der Siebe hängen natürlich von dem aufzufangenden Gut ab. So kann z. B. für das erste Sieb i min und für das zweite Sieb 2 min in einer oder den beiden Gruppen gewählt werden.
  • Der Apparat wird z. B. in dieser Weise ausgerüstet, wenn es sich um die Behandlung eines rohen Erzes handelt, welches eine geringe Menge von wertvollen Teilchen kleiner Abmessungen, z. B. zwischen o und 2 mm, enthält und wenn das zu erhaltende Erzeugnis nicht sehr stark konzentriert sein soll.
  • Es werden dann dieselben \laßnahmen wie oben getroffen, d. h. der Schieber i ia ist geschlossen, die seitlichen Auslässe sind geschlossen, und der Ruffang- und,/oder Abfuhrapparat ist stillgesetzt.
  • Der größte Teil der reinen wertvollen Teilchen finit Allmessungen von weniger als i mm wird an (lern unteren .\uslaß des ersteh Setzapparats der ersten Grupl)e und die \lehrzahl der Teilchen mit Abmessungen von über i min auf (lein Sieb dieses \pliarats aufgefaiireii. \N ;iliren(1 (ler Rest oder fast der ganze Rest der Teilchen, welche kleiner als 2 mm sind, an dem unteren Auslaß des zweiten Setzapparats dieser Gruppe erhalten wird, wobei die wenigen übrigbleibenden Teilchen mit Abniessungen von über 2 mm auf dem Sieb dieses Apparats aufgefangen @@ errleii.
  • Wie bei dem vorhergehenden Beispiel können die Setzapparate der zweiten Gruppe in Betrieb gesetzt werden. wenn (lies oder wünschenswert ist.
  • b) Man kann auch durch die Ruffang- und/oder \1)fuhrvorrichtung3i als Überkorn am Ende der Siehe die wertvollen Produkte gewisser Abmessungen auffangen, wobei die bewegliche Wand i ia auf eine solche Höhe gebracht wird, daß sie mit der ebenfalls geregelten Schwelle ioa des Kastens in der gewünschten Weise zusammenarbeitet, während die wertvollen Produkte anderer Abmessungen an den unteren Auslässen der Setzapparate aufgefangen werden.
  • Es wird z. B. eine bedeutende Menge von rohem oder konzentriertem Erz behandelt, welche einen erheblichen Teil an wertvollen Produkten enthält. Die Abmessungen dieser Produkte liegen z. B. zwischen o und 12 oder zwischen 1/z und i2 mm.
  • Die Abmessungen der Maschen der Siebe haben eine entsprechende Größe, z. B. alle von '/x und/ oder i mm, oder auch i mm für den ersten Setzapparat und 2 mm für den zweiten Setzapparat einer Gruppe.
  • An den unteren Auslässen der Setzapparate wird der größte Teil der feinen Teilchen von Wert finit den Abmessungen zwischen o und '/f oder o und i mm oder o und 2 mm aufgefangen, je nach den Abmessungen der Maschen der Siebe, während an dem Aufnahme- und/oder Abfuhrapparat oder deii Aufnahme- und/oder Abfuhrapparaten die das Cberkorn der Siebe bildenden wertvollen Produkte aufgefangen werden.
  • Man kann eine oder beide Apparategruppen (Rinne, Setzapparat. Auffang- und Abfuhrapparat) lieriutzen. und nian kann auch die in der zweiten Gruppe aufgefangenen Produkte einer wiederholten Behandlung unterziehen, indem man sie an den Kopf der Rinne i zurückführt.
  • Es ist noch zu bemerken, daß die obige Benutzungsweise gestattet, erhebliche Schwankungen in der Zufuhr zu berücksichtigen, da die nicht behandelten oder in der ersten Gruppe aufgefangenen Erzeugnisse selbsttätig in der zweiten Gruppe behandelt werden.
  • Ferner ist zu bemerken, daß, wenn die Menge von feinen dichten Teilchen sehr gering ist oder wenn infolge der Art der Bestandteile das Absetzen sehr schnell vor sich geht, ein einziger Setzapparat je Gruplx benutzt werden kann oder nur ein einziger Setzapparat je Gruppe vorgesehen werden kann, wie die Abwandlung der Fig. zeigt.
  • c) Die Behandlung gemäß Punkt a) oder Punkt b) kann durch eine zeitweilige oder fortlaufende seitliche Abfuhr in die Behälter 29 vervollständigt werden, welche mit Hilfe der Vorrichtungen mit Schieber und Gegenschieber io bis 2.4 erfolgt.
  • 1-',ei der unter a) beschriebenen Anwendung ist aiigenointnen, daß das behandelte Erzeugnis nur einen schwachen Prozentsatz an wertvollen Teilchen enthält.
  • \\'erin die Zuiulir an zu behandelnden Erzeugnissen erheblichen Schwankungen ausgesetzt ist, kann die Fassungskraft der Siebe der Setzapparate erreicht oder überschritten werden, wodurch Verluste entstehen. Falls derartige Schwankungen auftreten oder auch nur zu befürchten sind, benutzt man einen oder mehrere der seitlichen Behälter, durch welche zeitweilig oder fortlaufend ein Teil der das Sieb oder die Siebe anfüllenden dichten Teilchen abgeführt wird, wodurch die Erreichung oder Überschreitung der Sättigung der Siebe vermieden wird.
  • Bei der unter b) beschriebenen Anwendung kann die Abfuhr durch die seitlichen Behälter benutzt werden, ,um i. Muster zu entnehmen, 2. die Fassungskraft der Siebe in der oben angegebenen `'eise zu ergänzen, 3. die Ausscheidung einer oder bestimmter Klassen von Erzeugnissen zu bewirken.
  • Es sei nun nochmals das Erzeugnis gemäß Punkt b) betrachtet. Die Teilchen zwischen o und i;'2 oder o und i mm und zwischen i und 2 mm werden durch die unteren Auslässe der Setzapparate abgeführt; die dichten Teilchen mit der größten Korngröße werden an dem Auffang- und Abfuhrapparat aufgefangen, und eine Zwischengröße, z.B. die Erzeugnisse zwischen i und 5 mm oder 2 und 5 mm, wird in den seitlichen Behältern durch eine geeignete Einstellung der Schieber und Gegenschieber am Eingang dieser Behälter auf-(;eiangen.
  • d) Die wertvollen Teilchen können auch nur an (ieri Enden der unteren Auslässe der Setzapparate auigeiangen werden, wobei die Behandlung auf einem Filterbett erfolgt, welches gegebenenfalls mit Querwänden versehen werden kann, um seine .Mitnahme zu verhindern.
  • Dies ist z. B. der Fall, wenn das behandelte Gut nur einen kleinen Teil von feinen wertvollen Teilchen enthält und man ein stark angereichertes Konzentrat zu erhalten wünscht.
  • Die Siebe der Setzapparate empfangen Filterbetten, wobei die benutzten Maschengrößen für die Siebe z. B. i mm für den ersten Apparat der ersten oder jeder Gruppe und :z mm für den zweiten Apparat der ersten oder jeder Gruppe betragen.
  • Der Schieber i ia wird geschlossen, die seitlichen Behälter werden geschlossen, und der Auffang-und/oder @l#,bfuhrapparat ist stillgesetzt.
  • Man fängt alle wertvollen Teilchen an den unteren Auslässen der Setzapparate auf.
  • e) Der eine oder die beiden Apparate der einen oder der beiden Gruppen können auch, anstatt als Setzapparate benutzt zu werden, als Verlängerung der Waschrinnen dienen, indem das Sieb oder die betrettenden Siebe einfach mit einer vollen Wand überdeckt werden.
  • Eine derartige Behandlung ist angebracht, falls große Mengen behandelt werden, und die Trennung der Bestandteile durch Schwemmen leicht vor sich geht. Sie ist ferner angebracht, wenn es zweckmäßig sein kann, das Schwemmen zu verlängern oder wenn einfach Wasser gespart werden soll.
  • Ein Anwendungsbeispiel ist z. B. die Behandlung von Kohlen, deren Sortierung durch Schweminen sehr leicht ist.
  • In diesem Fall werden die wertvollen Bestandteile an den Austrittsenden der Schwemmrinnen aufgefangen, während die Schiste an den Auffang-und/oder Abfuhrapparaten ausgeschieden werden, gegebenenfalls auch bei teilweiser Ausscheidung durch die seitlichen Behälter.
  • Ein weiterer Anwendungsfall ist noch die nochmalige Behandlung von Abgängen, z. B. unter Benutzung der Anordnung der Fig. 7, wobei dann die Menge der zu gewinnenden Erzeugnisse im allgemeinen sehr gering gegenüber der zu behandelnden Gesamtmasse ist.
  • Da das Schwemmen die feinen Teilchen gut in die Masse hat eindringen lassen, z. B. unter der Annahme von Abgängen zwischen o und 12 mm, werden die sehr feinen Teilchen an den unteren Auslässen der Setzapparate und die gröberen Teilchen auf den Sieben dieser Apparate aufgefangen. Der oder die Auffang- und/oder Abfuhrapparate dienen zur Abfuhr der dichten Erzeugnisse am I?nde der Setzsiebe, und zwar ohne merkliche Rückwirkung auf die mit dem Gut vorgenommene Behandlung, dank der intermittierenden selbsttätigen Verstellung der Klappe 33 infolge der Druckkraft des abzuführenden Gutes oder durch die Einwirkung einer Steuerung, in Zusammenarbeit mit dem kontinuierlichen Arbeiten der drehbaren Zellentrommel. Sie können auch zum Auffangen und zur Abfuhr der unteren Schichten eines Waschbettes dienen, wenn die Setzapparate als Rinnenabschnitte eingerichtet sind.
  • I:s ist selbstverständlich, daß die Zellentrommel nur ein Beispiel ist und durch ein gleichwertiges Gerät ersetzt werden kann.
  • Es ist ferner selbstverständlich, daß die Vorrichtung zur intermittierenden Abfuhr in gewissen 1; ällen außer Betrieb gesetzt werden kann, insbesondere bei einem starken fortlaufenden Zufluß von abzuführenden Erzeugnissen in die Kammer 32, wie dies z. B. bei der Aufbereitung von großen Mengen von verhältnismäßig körnigemundreichem Erz oder auch bei der Aufbereitung von Kohlen der Uall ist.
  • Es könnten noch zahlreiche weitere Beispiele von Anwendungen angeführt werden, welche jedoch für die Fachleute selbstverständlich sind.
  • Wie es bereits aus der obigen Beschreibung hervoräeht, wird, wenn die in einer ersten Gruppe vorgenommene Behandlung nur eine ungenügende Cye-\vinrtung der wertvollen Erzeugnisse gestattet, das den Abschnitt 30 erreichende Restgut einer zusätzlicher. Behandlung in derfolgendenApparategruppe unterworfen, wobei diese zusätzliche Behandlung die gleiche sein kann wie die ursprüngliche Behandlung, oder auch eine verschiedene, wobei die Ausscheidung der überschüssigen Flüssigkeit gegebenenfalls vorher vorgenommen werden kann.
  • Diese zusätzliche Behandlung braucht natürlich nicht ein Erzeugnis von gleicher (Qualität wie das :in der ersten Apparategruppe aufgefangene zu lieiern. Es genügt, daß sie die Gewinnung der letzten wertvollen Teilchen ohne große Konzentrierung gestattet, wobei diese Erzeugnisse stets an den Kopf der Anlage zurückgeführt werden können, um von neuem behandelt zu werden.
  • Ferner gestattet die zweite Apparategruppe \venigstens vorübergehend Verluste zu vermeiden, welche von einer plötzlichen Erhöhung der Zufuhr herrühren, welcher übrigens leicht abgeholfen werden kann, da unabhängig von einem Zurückhalten auf den Sieben oder einer Abfuhr am Ausgang der Setzsiebe fast sofort eine seitliche zusätzliche Abfuhr der wertvollen Erzeugnisse vorgenommen werden kann, während man außerdem gegebenenfalls ;tuf die 1,litnahme des Gutes einwirken kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Aufbereitungsanlage für Erze od. dgl. zur Verwirklichung eines ausgedehnten Behandlungsbereiches und zur Befriedigung veränderlicher Bedingungen hinsichtlich der Zusammensetzeng und der Menge des zu behandelnden Gutes, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Waschrinnenabschnitt,wenfgstens ein, aber vorzugsweise zwei Setzapparate und ein am Ausgang der Setzapparate arbeitender Auffang-und/oder Abfuhrapparat zu einer Gruppe zusaintnengefaßt sind, wobei jeder der Apparate der Gruppe bei der vorzunehmenden Behandlung beteiligt sein kann oder nicht, wobei auf jede derartige Gruppe eine oder mehrere gleiche Gruppen folgen können.
  2. 2. Aufbereitungsanlage nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß jeder oder nur gewisse Setzapparate einer Gruppe finit ihren normalen Organen ausgestattet sind sowie außerdem mit Mitteln, welche gestatten, von den Setzsieben zurückgehaltene dichte oder wertvolle Erzeugnisse auf den Sieben aufzufangen oder von diesen abzuführen.
  3. 3. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß gewisse oder alle Setzapparate einer Gruppe als Waschrinnen eingerichtet sind, wobei ihre sonstigen Funktionen oder gewisse derselben, abgestellt werden.
  4. 4. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffang-und/oder Abfuhrapparat mit Auslaßmitteln ausgestattet ist, welche einerseits normal intermittierend und andererseits fortlaufend arbeiten können, wobei die verschiedenen Arbeitsweisen dieser Mittel voneinander unabhängig oder voneinander abhängig sein können.
  5. 5. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe der Setzapparate als abnehmbare Organe ausgebildet sind, welche die Form von Körben haben, von denen nur der Boden durchbrochen ist.
  6. 6. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Setzapparate einer Gruppe eine seitliche Abfuhr und eine Abfuhr am Ende seines Siebes aufweist, wobei diese Abfuhren unabhängig oder gleichzeitig arbeiten können.
  7. 7. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsabschnitt wenigstens der \ Naschrinne (i) des Apparats eine regelbare Neigung hat. S. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand wenigstens eines Siebes mit einer bis auf die Oberfläche des Siebes (4) reichenden Öffnung (15) versehen ist, wobei mit dieser Öffnung ein beweglicher Absperrschieber zusammenarbeitet, welcher insbesondere die Form eines Abzugs (i9) hat und bis auf die Oberfläche des Siebes verstellt werden kann. 9. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Öffnung (15) der Seitenwand des Siebes die Wand des Kastens des Setzapparats mit einer Öffnung (i7) versehen ist, welche mit einem be-%\-egl:clien Verschlußorgan (24), insbesondere in Form eines Schiebers, versehen ist. io. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verschlußorgan (i9) der Öffnung der Seitenwand des Siebes Betätigungsmittel (20, 22) zugeordnet sind, welche von dem Sieb oder dem Kasten des Setzapparats gehalten werden. i i. An ibereitungsanlage nach einem der Ansprüche 2 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß %vetiigstetis das Ausgangssieb einer Gruppe an seinem Ausgangsende mit einem verstellbaren \"ei-scliluhorgan versehen ist, welches insbesondere die Form eines Schiebers hat. 12. Aufbereitungsanlage nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das Ausgangssieb einer Gruppe an seinem Austrittsende mit einem verstellbaren und regelbaren Gegenschieber versehen ist. 13. Aufbereitungsanlage nach Anspruch ii oder 12. dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende des Ausgangssiebes eine von der ( )!ie rfl;iche de: S#.'ebes entfernte Querwand (i i) aufweist, finit welcher das verstellbare Verschlitl3organ (,ja) zusammenarbeitet, wobei \littcl ztll- l"etätiguilg (iib, ii'i) dieses Verschlußorgans von dem Sieb getragen werden. 14. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (11) eine äußere, über das Ende des Siebes vorspring"nde Verlängerung (i2) aufweist, welche @@@rzugs@@-eise in einen heruntergebogenen Rand (i3y ausläuft. i 5. :\tifbereitungsanlage nach einem der Ansprii(-he i bis 1.1, dadurch gekennzeichnet, daß die F.ingangsciffmmg des Ruffang- und/oder Abfuhrapparats eine Wand aufweist, welche in der der Vorschubrichtung des Gutes entgegen-(lesetzten Richtung verlängert ist und mit der iiber (las Ende des S:ebes vorspringenden Verl;ingcrung (i3) zusammenarbeitet. 16. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ah(uhrmittel mit normalerweise interinitticrender Arbeitsweise des Ruffang- und/ o,lei- Ahfuhrapparats eine bewegliche ausgewuchtete Klappe (33) aufweisen, welche eine Seite einer Kammer (32) zur Aufnahme des Gutes begrenzt, deren Boden durch eine Wand (34) gebildet wird. mit welcher eine Kante der l<lappe (33) zusammenarbeitet. 17. Aufbereitungsanlage nach einem der Anslirii:-he 4 bis i 5, dadurch gekennzeichnet, daß die fortiatifend arbeitenden Ahfuhrmittel des Ailifang- und/oder Abfuhrapparats eine drehbare Zellentrommel (35, 36) und einen Drehantrieb dieser Trommel, z. B. eine Übertragung mit Riemenscheibe und Riemen, aufweisen. i g. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche-1 1):s i7, dadurch gekennzeichnet, daß die normalerweise intermittierend arbeitenden Abfuhrmittel des Auffang- und/oder Abfuhr-Z-, ein schwenkbares Organ aufweisen, und daß die fortlaufend arbeitenden Abfuhrmittel ein durch einen kontinuierlichen Antrieb angetriebenes bewegliches Organ aufweisen, wobei eine Verbindung vorgesehen ist, um durch diesen Antrieb eine intermittierende Verstellung des schwenkbaren Organs zu bewirken. icg. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Klappe (33 in Fig. 6) durch einen mit einem Gegengewicht (53) versehenen Hebel (51) firn Gleichgewicht gehalten wird und daß das fortlaufend arbeitende Abfuhrorgan einen Antrieb aufweist, der mit Mitnahmefingern (54) od. dgl. ausgerüstet ist, wobei ein Teil dieses Nebels in den Weg dieser Mitnahmefinger kommt, wenn sich die Klappe unter der Druckkraft des in der Aufnahmekammer (32) sich ansammelnden Gutes verstellt. 20. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche i bis ic, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Sieb des dem Auffang- und/oder Abfuhrapparat benachbarten Setzapparats durchgelassene Gut unmittelbar durch ein fortlaufend arbeitendes Abfuhrorgan dieses Ruffang- und/oder Abfuhrapparats abgeführt wird. 21. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem Verschluflorgan (48 in Fig. 6) ausgerüstete Verbindung zwischen dem unteren Auslaß des Setzapparats und der Zuführungsleitung des fortlaufend arbeitendenAbfuhrorgans desAuffangs-und/oder Abfuhrapparats vorgesehen ist. 22. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche i bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gruppen, von denen jede eine Schwelninrinne, Setzapparate und einen Auffang- und/oderAbfuhrapparat aufweist, inReihe geschaltet sind, wobei Mittel vorgesehen sind, um einen Cberschuß an Waschflüssigkeit wenigstens in der Schwemmrinne der auf die erste Gruppe folgenden Gruppe oder der auf die erste Gruppe folgenden Gruppen abzuführen. 23. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Abfuhr des Flüssigkeitsüberschusses eine vorzugsweise mit einem feinmaschigen Gewebe versehenen Öffnung aufweist, welche in der Seitenwand der Schwemmrinne angebracht ist, wobei ein Verschlußschieber mit dieser Öffnung zusammenwirkt. 24. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche i bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Apparategruppe oder die Apparategruppen auf einem fahrbaren Gestell angebracht sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120075B (de) * 1959-05-15 1961-12-21 Dr Med Oswald Janisch Injektionsspritze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1120075B (de) * 1959-05-15 1961-12-21 Dr Med Oswald Janisch Injektionsspritze

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