CH251237A - Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage. - Google Patents
Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage.Info
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B47/00—Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
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Description
Gleichstrom-Sehalt- und -Steueranlage. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage, bei welcher Stromzweige von verketteten Stromkreisen stromriehtungsabhängige Ele mente aufweisen, durch welche zur Errei chung bestimmter Schaltaufgaben der Strom durchgang durch diese Stromzweige in einer Richtung gesperrt wird.
Es können auf diese Weise verschiedene Schaltaufgaben unter An wendung von weniger Schaltern oder unter Verwendung von einpoligen statt mehrpoligen Schaltern gelöst werden. Dies ergibt den Vor teil, .dass die Anlage weniger der Abnutzung unterworfene und leicht Störungen ver ursachende Teile aufweist.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind Bei spiele von bekannten Schaltanlagen sowie Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen. standesdargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Schaltungsschema einer bisher üblichen Anlage.
Fig. 2 ist ein Schema eines ersten Aus führungsbeispiels des Erfindungsgegenstan- des.
Fig. 3 zeigt ein anderes Beispiel..
Fig. 4 ist ein Schema einer bekannten Anlage und Fig. 5 und 6 zeigen zwei weitere Beispiele des Erfindungsgegenstandes.
Nach Fig. 1 sind zwei Verbraucher 1, 2 mittels eines -einpoligen Schalters. 3 und .eines zweipoligen Schalters 4 an eine Gleichstrom- quelle 5 angeschlossen. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ist bei eingeschaltetem Schal- ter 3 nur der Verbraucher 1 eingeschaltet, während bei eingeschaltetem Schalter 4 beide Verbraucher 1, 2 parallel an die Stromquelle 5 angeschlossen sind.
Gemäss dem Beispiel nach Fig. 2 kann die gleiche Aufgabe gelöst werden, wenn an Stelle des zweipoligen Schalters 4 ein ein poliger Schalter 6 angewendet und m einen Stromzweig 7 ein stromriehtunb abhängige s Element 8, z. B. ein Trockengleichrichter, eingeschaltet wird.
Beim Einschalten des Schalters 3 fliesst durch .den Stromzweig 7 kein Strom, da .der Stromdurchgang durch den Gleichrichter 8 in der Richtung des Pfeils 9 gesperrt ist. Es isst somit nur der Verbrau cher 1 eingeschaltet. Wird dagegen :derSchal- ter 6 eingeschaltet, so fliesst durch den Stromzweig 7 ein Strom in Richtung des Pfeils 10, so dass beide Verbraucher 1, 2 an geschlossen sind.
Die Anwendung eines eznpollgen an Stelle eines mehrpoligen Schalters ergibt besonders bei ferngesteuerten elektromagnetischen Schal tern, welche bei Schalt- und Steuergeräten sehr oft angewendet werden, erhebliche Vor teile.
So braucht ein mehrpoliger elektro- magne'nselier Schalter eine wesentlichgrössere Steuerleistung als ein einpoliger Schalter. Die Anlage wird somit teurer und kompli zierter. Ausserdem stellt erfahrungsgemäss jeder Schaltkontakt die schwache Seite einer Schaltanlage dar.
Die Betriebssicherheit einer solchen Anlage ist daher um so grösser, je weniger Schaltkontakte sie besitzt. Dazu kommt noch in manchen Schaltungen die For- derung, dass eine Schaltstelle die ihr ange- schdossenen in ,genau dem gleichen Augen bliek schalten russ.
Das ist eine Forderung; die zwar häufig auftritt, aber mit mehrpoli gen Schaltern nur schwer zu erreichen ist.
Ist nun beispielsweise der Verbraucher 2 in Fig. 2 .ein empfindliches @clais, das schon auf sehr geringe Ströme anspricht, so kann es bei Verwendung von Trockengleichrich tern als stromrichtungsabhängiges Element 8 vorkommen, dass die unvermeidlichen gerin gen Rückströme solcher Elemente ausreichen, um das.
Relais zum Ansprechen zu bringen. Zur Behebung dieses Nachteils dient das. Bei spiel nach Fig. 3.
In dieser Figur sind bei sonst gleicher Bezeichnung der Teile wie in Fig. 2 drei Widerstände 11, 1'2, 13 vorge sehen, di4e mit dem stromrichtungsabhängigen. Element 8 zu einer Kompensationsbrücke ge schaltet ,sind, in deren ,einen Diagonale der Verbraucher 2 liegt.
Die Widerstände 11-13 sind so abgestimmt, -dass beim Schliessen des Schalters 3 das durch den Rückstrom des stromriehtungsabhängigen Elementes 8 be- dingte Potential au dem Punkt 14 gleich gross ist wie an dem Punkt 15. Trotz diesem Rückstrom bleibt hierbei der Verbraucher 2 stromlos.
Bei. der bekannten Schaltanlage nach Fig. 4 :ist der Mittelpunkt einer Gleiehstro:m- quelde 16 über einen Schalter 17 mit einem Verbraucher 1 & verbunden, der in Serie mit einem. elektrischen Apparat 19, z. B. einem Relais oder einem Magneten, liegt, wobei der Stromkreis durch einen einpoligen Umschal ter 20 gesehlossen ist.
Wird der Schaltarm dieses Umschalters nach links umgelegt, so fliesst beispielsweise in der Richtung 21 ein Strom durch den Verbraucher 1 & und den Apparat 19. Durch Umschalten des Schalt armes nach rechts fliesst der Strom in der andern Richtung, wie durch die Pfeile 2.2 angegeben ist. Es soll beispielsweise, durch diese Umpolung in dem Verbraucher 18 eine besondere Wirkung hervorgerufen werden. Bei dieser Umpolung wird der Apparat 19 einen Augenblick stromlos. Ist dieser Appa- rat 19 z.
B. ein Redaie, so russ das elektro magnetische Feld bei der Umkehrung der Stromrichtung seine Pole wechseln, was eine gewisse Zeit erfordert, während welcher der Anker des Relais abfällt. Soll das Rela#s während der Umkehrung der Stromrichtung nicht abfallen, .so russ es so geschaltet wer den, dass sein Feld hierbei nicht umgekehrt wird. Wie dies erreicht werden kann, ist in den Beispielen nach den Fig. 5 und 6 ge zeigt.
Beim Beispiel nach Fig. 5 sind die ent sprechenden Teile gleich bezeichnet wie in Fig. 4. Das Relais 19, befindet sieh hierbei in einer sog. Graetz-Gleichrichteranordnung. Die vier Gleichrichter sind mit 2'3, 24, 25 und 2,6 bezeichnet. Wird der Umschalter 20 beispiels weise nach links umgelegt, so dass der Strom fluss durch den Verbraucher 18 die Richtung 21 annimmt, so geht dieser Stromfluss über die Gleichrichter 23 und 25 in der Richtung 27 durch das Relais 19.
Wird der Schalter 20 nach rechts umgelegt, so dass der Stromfluss durch den Verbraucher 1 & die Richtung 2'? annimmt, so geht der Stromfluss über die Gleichrichter 24 und 26 wieder in der Rich tung 27 durch das Relais 19. Der Stromfluss durch das Relais 19 behält also trotz Um kehrung der Stromrichtung des mit ihm ver ketteten Stromkreises die gleiche Richtung.
Zwar wird im Moment der Umschaltung, wenn der Schalter <B>20</B> von links nach rechts übergeht, das Relais einen Augenblick strom los, der magnetische Fluss verschwindet da,- durch aber nicht sofort, weil der Abbau des Magnetfeldes eine bestimmte Zeit dauert. Der Anker des Relais bleibt also über den Augen.- blick der Umschaltung angezogen.
Fig. 6 zeigt die gleiche Schaltaufgabe, bei .der das Relais 2'8 mit zwei gegenläufigen Wicklungen versehen ist, die über die Gleich riehter 29 und 30 mit dem Verbraucher<B>18</B> in Serie geschaltet sind. Hierbei ,geht der Stromfluss bei der einen Schaltstellung durch die eine Spule des Relais 28, beispielsweise über den Gleichrieh-ter 29, während: bei der andern 'Schaltstellung des Schalters 20 der Stromfluss durch die andere Wicklung über den Gleichrichter 30 geht.
Es ist dadurch jeweils nur immer eine Spule unter Strom, und da die entsprechende andere Spule ent gegengesetzt gewickelt ist und der Strom- fluss .durch sie in entgegengesetzter Richtung gegenüber der ersten Spule fliesst, wird der Magnet des Relais immer in der gleichen Richtung magnetisiert, so dass dieselben Ver- hältnis;se wie nach rcig. 5 entstehen.
Bei den Beispielen nach Fig. 5 und 6 könnten die angeführten Schalltaufgaben bei Fortfall .der Gleichrichter nur durch die An wendung von mehrpoligen Schaltern gelöst werden, was jedoch die schon erwähnten Nachteile zur Folge hätte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage, da durch gekennzeichnet, dass Stromzweige von verketteten Stromkreisen stromrichtungsab- hängige Elemente aufweisen, durch welche zur Erreichung bestimmter Schaltaufgaben der Stromdurchgang durch diese Stromzweige in einer Richtung gesperrt wird.UNTERANSPRtrCHE 1. Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass die otromriehtungsabhängigen Ele mente durch Trockengleichrichter gebildet ,sind. 2.Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trocken- gleichrichter als Kompensationselement einer Kompensationsbrücke geschaltet ist, so dass der Rückstrom des Gleichrichters einen dia gonalen Stromzweig dieser Brücke nicht be- einflusst. 3.Gleichstrom-Sehalt- und -Steueranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenüzeich- net, dass mindestens zwei Verbraucher über stromriehtungsabhängige Elemente aufwei sende Stromzweige parallel an, einpolige Schalter angeschlossen sind, derart, dass durch diese Schalter wahlweise ein oder gleichzeitig mehrere Verbraucher eingeschaltet werden können.4. Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass in einem Stromkreis, in welchem der Strom in beiden Richtungen fliessen kann, ein Apparat derart mittels: stromrichtungs- abhängige Elemente aufweisenden Strom zweigen angeschlossen ist, -dass der Strom im Apparat stets in derselben Richtung fliesst.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH251237T | 1946-10-18 |
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ID=4468696
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|---|---|---|---|
| CH251237D CH251237A (de) | 1946-10-18 | 1946-10-18 | Gleichstrom-Schalt- und -Steueranlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251237A (de) |
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1946
- 1946-10-18 CH CH251237D patent/CH251237A/de unknown
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