CH251024A - Verfahren zur Darstellung einer Verbindung mit Codecarboxylasewirkung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Verbindung mit Codecarboxylasewirkung.

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CH251024A
CH251024A CH251024DA CH251024A CH 251024 A CH251024 A CH 251024A CH 251024D A CH251024D A CH 251024DA CH 251024 A CH251024 A CH 251024A
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codecarboxylase
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pyridine
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/547Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
    • C07F9/6561Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom containing systems of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring or ring system, with or without other non-condensed hetero rings

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Description


      Verfahren    zur Darstellung     einer    Verbindung mit     Codecarboxylasewirkung.       Es wurde gefunden, dass man     -durch     geeignete     Phosphorylierung    des, Pyridogal-         acetals     
EMI0001.0007     
    zu einem     Phosphorsäureester    dieser Verbin-         dung     
EMI0001.0010     
         gelangen    kann, der die     Wirkung    einer     Code-          earbogylase    aufweist, d. h.

   bei Gegenwart  geeigneter     Proteine    als     Apofermente        Amino-          säuTen,    wie     Tyrosin,        Lysin    usw.,     decarboxy-          hert.     



       Erfindungsgemäss    wird diese     Codecarb-          oxylas.e    dadurch gewonnen, dass auf     Pyrid-          oxalaoeta1    der obigen Formel     P'hosphorogy-          ahlorid,    gelöst     in    einer schwachen, wasser  freien, organischen Base, einwirken     gelassen     und das     entstandene        Pyridogalacetal-phos-          phorsäureea- teTchlorid    in     die    entsprechende  Säure     übergeführt    wird.

   Als     schwache        orga-          nisehe    Base hat     sich        Pyridin        als        sehr    ge  eignet     erwiesen.    Die     Verbindung        besitzt    kri  stalline     Struktur.    Sie soll     als,        Arzneimittel     verwendet werden.

      <I>Beispiel:</I>       In    eine     Lösung    von 50 Gewichtsteilen       Pyridogalacetal    der     angeführten    Formel       (Harris,        Heyl,        Folkers.,        Am.        Soc.,66        [1944],     S.

   2088) in 3,00     Gewichtsteilen        wasserfreiem          Pyridin    lässt man langsam     unter    Rühren eine  Lösung von<B>M</B>     Gewichtsteilen        Phospho@roxy-          chlorid        in    200-     Gewichtsteilen        wasserfreiem          Pyridin        einlaufen    und hierauf     das    Gemisch  über     Nacht    unter     Ausschluss    von     Feuchtig-          keit    bei  <RTI  

   ID="0001.0077">   gewähnlicher    Temperatur     stehen.     Nachher giesst man langsam auf zerstossenes  Eis     und    trägt in die Lösung bei 0  allmäh  lich     pulverisiertes        Bariumhydroxyd    ein, bis  das     pH    -der Lösung zirka 7,0 geworden ist.

         Nach        4em        Abfiltrieren    des     Niederschlages     von     Bariumphosphat    gibt man zum     Filtrat     nach     und    nach festes, fein pulverisiertes Ba  riumhydroxyd, bis     die    Flüssigkeit     deutlich     alkalisch wird     (pH    > 11).

   Um den Vorgang  der     A.lkalisierung    der     Lösung    genau verfol  gen zu können,     bringt    man während     des        Ein-          tragens.        des        Baryts    von Zeit zu Zeit einen  Tropfen der Lösung auf ein     Universalindika-          torpapier;

      man muss hierauf vor Feststellung  des     pH    einige Zeit warten,     bis,    sieh das     Pyr-          i,din,        welches    in der Lösung     enthalten    ist,     ver-          flüchtigt    hat.

   Jetzt     wird    der neu gebildete  Niederschlag, wiederum aus     Bariump'hosphat     bestehend,     abfiltriert    und das Filtrat im Va  kuum     zur    Trockne     verdampft.    Den Rück  stand     trocknet    man 'im Vakuum während  2     Stunden    bei 70  C, wodurch sich die letzten  Spuren     Pyridin        entfernen    lassen..

   Nun be-      handelt man     ihn        mit    absolutem Alkohol, wo  bei ein Teil in Lösung geht,     während        sich    ein  anderer Teil nicht     auflöst.     



  Der ungelöst gebliebene     Anteil    wird in       40.     absolutem     Alkohol        aufge-          schlämmt    und durch Einleiten von Chlor  wasserstoff gas das     Barium    als Chlorid aus  gefällt, Nach 12stündigem Stehen wird der  Niederschlag     abfiltriert    und zum klaren Fil  trat absoluter Äther zugesetzt. Im     Verlaufe     einiger Stunden bilden sich an den Wänden  und am Boden ,des Gefässes gut ausgebildete       Kristalle,    die aus zu Rosetten vereinigten  Nadeln bestehen und deren Menge in trocke  nem Zustand 16 Gewichtsteile beträgt.

   Es       handelt    sich um den     Phosphorsäureester    des       Pyridoxalacetals,    dem     al.lerdinp    noch kleine  Mengen von     Pyridinchlorhydrat    beigemengt  sind.  



  Zur     Entfernung    des .letzteren     wird,die    im  Vakuum bei 75  C getrocknete     .Substanz    mit       absolutem    Alkohol und hierauf mit Äther  gewaschen. Dabei geht das     Pyridinchlor-          hydrat        in    Lösung, während der     P.hosphor-          säu.reester        des        Pyridoxa;lacetals    von kaltem  Alkohol wenig aufgenommen wird und daher       grösstenteils    ungelöst zurückbleibt.

   Die Ver  bindung     besitzt        ausgezeichnete        Codecarboxy-          lasewirkung.       Aus dem in absolutem Alkohol löslichen  Anteil können. l0-20     Gevichtateile        einer     Substanz     isoliert    werden, die ebenfalls stark       aktiv,    aber nicht     vollständig    einheitlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Verbin dung mit Codecarboxylasewirkung, dadurch gekennzeichnet, dass auf Pyridoxalacetal der Formel EMI0002.0046 Phosp,horoxychlorid, gelöst in einer schwa chen, wasserfreien, organischen Base,
    einwir ken gelassen und das entstandene Säure- chlorid in die entsprechende Säure überge führt wird. UN TERÄNSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass als schwache organische Base Pyridin verwendet wird.
CH251024D 1946-09-09 1946-09-09 Verfahren zur Darstellung einer Verbindung mit Codecarboxylasewirkung. CH251024A (de)

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