CH248447A - Einrichtung zur Behandlung von Streckbändern aus Textilfasern, beispielsweise aus Bastfasern. - Google Patents

Einrichtung zur Behandlung von Streckbändern aus Textilfasern, beispielsweise aus Bastfasern.

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CH248447A
CH248447A CH248447DA CH248447A CH 248447 A CH248447 A CH 248447A CH 248447D A CH248447D A CH 248447DA CH 248447 A CH248447 A CH 248447A
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CH
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Ag Schweizeri Leinen-Industrie
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Schweizerische Leinen Ind Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/22Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Einrichtung zur Behandlung von Streckbändern aus Textilfasern,  beispielsweise aus Bastfasern.    Die den Erfindungsgegenstand bildende  Einrichtung zur Behandlung von Streckbän  dern aus Textilfasern, beispielsweise aus  Bastfasern, besitzt einen zur Aufnahme von       Behandlungsflüssigkeit    für das     Streckband     bestimmten Trog, durch welchen das Streck  band von oben nach unten hindurchgeleitet  wird, um aus ihm durch eine im Unterteil des  Troges vorgesehene Verdichtervorrichtung  als Vorgarnfaden auszutreten.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindugs-          gegenstandes    soll an Hand der Zeichnung  näher erklärt werden, in welcher zum Teil  schematisch die Einrichtung veranschaulicht  ist.  



  Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht,  Fig. 2 einen Seitenriss dazu,  Fig. 3 in grösserem Massstab einen senk  rechten     Teilschnitt,     Fig. 4 einen waagrechten Schnitt zu Fig. 3,  Fig. 5 eine teilweise Seitenansicht im Sinne  der Fig. 3 und  Fig. 6 in einem senkrechten Schnitt eine  geänderte Ausführung der Verdichtervorrich  tung.  



  An der vordern Längsseite eines Gestelles 1  ist ein Trog 2     senkrecht    angeordnet,     welcher     im senkrechten Querschnitt nach unten bis  zum Boden 3 hin gleichmässig verjüngt ist  und zur Aufnahme von Behandlungsflüssig  keit, z. B. Wasser, für das Streckband be  stimmt ist. Der Trog 2, der mit einer nicht  bezeichneten Heizvorrichtung für die Behand-    lungsflüsigkeit ausgerüstet ist, besitzt an  seiner Rückwand einen äussern Rahmen 4,  welcher am untern Längsschenkel durch meh  rere in gewissem Abstand voneinander an  geordnete Kugellager 5 am Gestell 1 abge  stützt und dementsprechend oben mittels An  sätzen 6 und Kugellagern 7 auf dem Gestell l  aufgehängt ist; dies ermöglicht eine Längs  verschiebung des Troges 2 am Gestell 1.

   Im       Unterteil    des Troges 2,     und    zwar gemäss  Zeichnung an dessen Boden 3, sind in gleich  mässigem Abstand voneinander Düsen 8 an  geordnet, welche lösbar am Trog 2 befestigt  und nach unten konisch verjüngt sind und in  eine verhältnismässig enge runde Öffnung 9  endigen; es sind so viele Düsen 8 vorgesehen,  wie Streckbänder zur     Behandlung        kommen.     Auf das entsprechende Ende jeder Düse 8 ist  eine Kappe 10     aufgeschraubt,        mittels    welcher  an der Düse 8 eine untere Kammer 11 gebil  det ist, die auf konischem Boden 12 eine zen  trale Öffnung 13 hat.

   Die runde Öffnung 13  der eine Hilfsdüse darstellenden Kappe 10  hat einen etwas kleineren Durchmesser als die  Öffnung 9 der     Hauptdüse    B.     In,der    Hilfsdüse  10     befindet    sieh eine Kugel 14.     Hauptdüse    8  und Hilfsdüse 10     bilden    zusammen eine dop  pelte     Verdicbtervorriehtun,g    für das einzelne,  z. B. aus Bastfasern gebildete     Streckband    A.

    In     Fig.    2 sind 15 und 16 ein     Walzenpaar.     17 ist ein Verdichter und 18, 19 sowie 20, 21  sind zwei weitere Walzenpaare eines     Strek-          kenwerkes        bekannter    Art,     dessen    Walzen-      anzahl natürlich variieren kann; jeder Ver  dichter 17 ist durch eine Stange 22 am Rah  men 4 aufgehängt. Es ist angenommen, die  dargestellte Einrichtung sei an einer mit Flü  gelspindeln ausgerüsteten Spinnmaschine an  gebracht, so dass eine Nassspinnmaschine ge  bildet ist mit je einer Flügelspindel unter  halb jedes Streckwerkes.  



  Auf seinem Weg geht das in Fig. 1 und 2  je nur durch eine punktierte Linie angedeu  tete Bastfaserband A bezw. Vorgarn in  freiem Lauf von oben nach unten durch den  Flüssigkeitstrog 2 hindurch, aus dem es  durch die Hilfsdüse 10 austritt. Das band  förmige Vorgarn A geht unter Umwandlung  in einen Faden und entsprechender     Vorver-          dichtungdurch    die Öffnung 9 der Haupt  düse 8 hindurch; beim Durchgang durch die  Öffnung 13 der Hilfsdüse 10 wird der Faden  weiter verdichtet.

   In der Folge geht der ge  festigte Vorgarnfailen weiter abwärts und  zwischen dem seinen Abzug und Verzug be  wirkenden     Streckwerk        hindurch,        um    dann  mittels der zugeordneten     Flügelspindel    auf  einen Wickelkörper aufgewunden zu werden.  



  Der Durchmesser der Öffnung 9 der  Hauptdüse 8     ist    so bemessen, dass durch den  in Bildung begriffenen Vorgarnfaden freies  Ablaufen des Wassers aus dem Trog 2 ver  hindert wird, aber durch den die     Verdidhter-          vorrichtung    stets in feuchtem Zustand verlas  senden Vorgarnfaden die Walzen des Streck  werkes genügend benetzt werden, um ein  wandfreien Abzug des Vorgarnfadens zu ge  währleisten und ein Bewickeln der Walzen  zu vermeiden; dadurch, dass der     Vörgarn-          faden    den Ablauf des     Wassers    aus dem Trog  2 selbst bestimmt bezw. reguliert, sind also  weder die Walzen des Streckwerkes noch der  Vorgarnfaden besonders zu nässen.

   Das       Streckwerk    kann verhältnismässig nahe bei  der Verdichtervorrichtung angeordnet wer  den, so dass der Vorgarnfaden den Einzugs  walzen besonders gleichmässig durchwässert  vorgelegt wird.  



  Wenn in der Hilfsdüse 10 das Bastfaser  gut fehlt, wird die Düsenöffnung 13 durch    die Kugel 14     abgeschlossen,    indem diese von  selbst in Schliesslage rollt, wie ahne weiteres  zu verstehen ist. Das Einführen eines neuen  Streckbandes geschieht mittels einer Nadel,  wobei gp nannte Kugel 14 ohne weiteres in der  erforderlichen Weise aus der Schliesslage  weggeschoben wird bezw. ausweicht. Zwecks  Weohselns der Arbeitsstelle im Streckwerk  wird der Trog 2 nach Erfordernis axial in  bezug auf die Walzen des gezeichneten  Streckwerkes am Gestell 1 verschoben. Ge  wünschtenfalls kann die Hilfsdüse 10 durch  eine solche mit anderem Durchmesser der  Düsenöffnung ausgewechselt werden, ebenso  die Hauptdüse B.  



  Gemäss Fig. 6 ist vorgesehen, an der nur  aus einer Düse 8 gebildeten     Verdichtervor-          riehtung    eine aus elastischem Material, vor  zugsweise Kautsdhuk, bestehende untere  Dichtungsscheibe 23 anzuordnen, welche mit  tels einer gelochten Überwurfmutter 24 an  die Mündung der Düsenöffnung 9 gehalten  wird. Zwecks Bildung eines Durchlasses für  den Vorgarnfaden ist die Gummischeibe 23  in ihrem Mittelteil, d. h. im Bereich der  Düsenöffnung 9, in der Weise eingeschnitten,  dass bei fehlendem Textilgut die Düsenöff  nung 9 von selbst durch die Gummischeibe 23  abgeschlossen wird. Es kann hierzu in der  Gummischeibe 23 z.

   B. ein Kreuzschnitt vor  gesehen sein, welcher durch Hindurchziehen  des     'Vorgarnfadens    geöffnet wird,     indlein    da  bei die durch den     Kreuzschnitt    an der     Dich-          tungsseheibe        gebildeten    Lappen von      & T     Düsenöffnung 9     weggedrängt        wemd:

  en.    Bei  fehlendem Textilgut     edhwingen    genannte  Lappen der mit ihrem Rand an der Düse 8       entsprechend    eingespannten     elastischen        Dich-          tungsssoheibe    23 gegen die     Düsenöffnung    9  zurück,     so,dass    die Düse 8 unten     geigen        Flüs-          sigkeitsauafluss    praktisch abgeschlossen wird.

    Gegebenenfalls könnte an Stelle genannten  Kreuz-     oder        ähnlichen        Schnittes    in der  Gummischeibe M - auch     nu:r    ein einfacher       Einschnitt    oder ein enges Loch vorgesehen  werden; in     ahen    diesen Fäden dient der in  der     elastischen        Diehtungeseheibe    für den Vor  garnfaden     vorgesehene        Durchlass    dem weite-      ren Verdichten des aus der Düsenmündung  kommenden Vorgarnfadens.

   Die Verwendung  einer elastischen Dichtungsscheibe mit     unter     der Einwirkung des Vorgarnfadens geöffne  tem bezw. ausgeweitetem Durchlass für den  Vorgarnfaden trägt dazu bei, dass der Vor  garnfaden, auch wenn seine Dicke wechselt  und er verhältnismässig grobe Unreinigkeiten  enthält, durch die Düse 8 hindurchgeht. Die  Dichtungsscheibe 23 und die Düse 8 können,  zwecks Änderung der Durchlassweite für das  Textilgut, durch entsprechend gestaltete  Teile ausgewechselt werden.  



  Das Streckband wird im Flüssigkeitstrog  2 weder beim Eintritt noch beim Austritt  und auch nicht auf der Zwischenstrecke aus  seiner durch den freien Fall gegebenen Lauf  richtung ausgelenkt und ist im Trog bis zur  Erreichung der Verdichtervorrichtung keiner  mechanischen Einwirkung ausgesetzt.

   Dem  zufolge treten auf solche Ursachen zurück  zuführende ungünstige Einwirkungen auf das  Streckband nicht ein, wodurch einerseits das  im Wasserbad besonders empfindliche Gefüge  des Streckbandes möglichst ungestört bleibt,  also Fehlverzüigen vorgebeugt wird, und       anderseits    ein gründliches Bewässern und  somit Aufschliessen der Fasern des Streck  bandes möglich ist, das ferner auf kürzestem  Weg das Streckwerk erreicht; die Verjün  gung des Troges 2 nach unten begünstigt den  Arbeitszweck, nämlich die Fasern des Streck  bandes in Ricbtung nach der Verdichtervor  richtung hin zu verdichten.

   Da dem Vorgarn  faden hierbei kein Draht gegeben wird, eignet  er sieh sowohl für im Streckwerk stattfin  denden Normal- oder Hochverzug; der dem  Vorgarnfaden sonst durch den Draht gege  bene verhältnismässig starke Widerstand und  die dadurch beschränkte Verzugshöhe kommen  nun in Wegfall. Bei Anwendung des Hoch  verzuges, wozu der dargestellte Vorgarnfaden  unmittelbar im Anschluss an den     Austritt    aus  der Verdichtervorrichtung der Behandlung in  einer Spinnmaschine unterzogen wird, erüb  rigt es sich, den Vorgarnfaden noch durch  eine Vorspinnmaschine hindurchlaufen zu  lassen.    Statt die dargestellte Einrichtung an einer       Spinnmaschine    anzubringen, kann sie z. B.

    auch mit einer Streckmaschine oder mit einer  dem     Vorgarnfaden    Draht gebenden Maschine  kombiniert werden.  



  Das Streckband kann, statt senkrecht,  auch schräg nach unten durch den Flüssig  keitstrog hindurchgeleitet werden. Der Flüs  sigkeitstrog kann ebenfalls schräg angeord  net werden.     Unter    Umständen kann für     jedes     Streckband ein eigener Flüssigkeitstrog vor  gesehen werden,     statt    eine Mehrzahl von       Streckbändern    durch ein und denselben Flüs  sigkeitstrog     hindurchzuleiten.    Auch Streck  bänder aus Fasern, welche sich bei der Ver  arbeitung zu     Vorgarnfaden    ähnlich wie Bast  fasern verhalten, können  in der     Einrichtung     behandelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Behandlung von Streck bändern aus Textilfasern, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme von Behandlungs flüssigkeit für das Streckband bestimmten Trog, durch welchen das Streckband von oben nach unten hindurchgeleitet wird, um aus ihm durch eine im Unterteil des Troges vorgesehene Verdichtervorrichtung als Vor garnfaden auszutreten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das Streckband in freiem Lauf senkrecht von oben nach unten durch den Trog hindurchgeleitet wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mit einer Spinnspindel versehen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mit einer Streckvorrichtung versehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mit einer dem Vorgarnfaden Draht gebenden Vorrichtung versehen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verdichtervor- richteng durch wenigstens eine Düse gebildet ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdichterdüse am Flüssigkeitstrog auswechselbar angeordnet ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verdichtervor richtung durch eine Hauptdüse und durch eine auf dieser angeordnete Hilfsdüse gebil det ist, welch letztere dem weiteren Verdich ten des Vorgarnfadens dient. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsdüse auf der Hauptdüse und diese am Trog auswechselbar angeordnet ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hilfsdüse eine Kugel vorgesehen ist, durch welche bei fehlendem Vorgarnfaden die Düsenöffnung selbsttätig abgeschlossen wird. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mündung der Düse eine elastische Dichtungsscheibe mit Durchlass für den Vor- garnfaden zugeordnet ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 10, dadurch gekenn zeichnet, dass der Durchlass in der elastischen Dichtungsscheibe sich bei fehlendem Textil gut von selbst schliesst. 1.2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Trag axial in bezug auf Walzen eines Streckwerkes ver schiebbar ist.
CH248447D 1946-03-22 1946-03-22 Einrichtung zur Behandlung von Streckbändern aus Textilfasern, beispielsweise aus Bastfasern. CH248447A (de)

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CH248447D CH248447A (de) 1946-03-22 1946-03-22 Einrichtung zur Behandlung von Streckbändern aus Textilfasern, beispielsweise aus Bastfasern.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900793C (de) * 1950-11-04 1954-01-04 Ver Jute Spinnereien Und Weber Verfahren und Vorrichtungen zum Verspinnen von Faserbaendern
DE1039421B (de) * 1954-06-30 1958-09-18 Lawrence M Keeler Verfahren zum Bilden eines zum Verspinnen bestimmten Faserbandes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900793C (de) * 1950-11-04 1954-01-04 Ver Jute Spinnereien Und Weber Verfahren und Vorrichtungen zum Verspinnen von Faserbaendern
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