CH247784A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Holzdübeln. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Holzdübeln.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Holzdübeln. Die Herstellung von Holzdübeln, die im Möbelbau zur Verbindung von Teilen ver wendet werden, ist an Spezialmaschinen ge bunden, die von komplizierter Konstruktion sind und nur durch Fachleute bewertet wer den können. Sie sind teuer, so dass mittlere und kleinere Betriebe wegen der grossen An schaffungskosten diese nicht in Anwendung bringen können.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Holzdübeln. Nach dem Ver fahren führt man Holzstücke in einer Füh rungsbahn vor die Schneidkante eines hohl zylindrischen Messers und treibt dieselben durch. Unter Absehneidung von Holzfasern werden die Holzstücke auf die gewünschte Querschnittsform zugeschnitten. Bei der er findungsgemässen Einrichtung lagert ein Stempel hin und her beweglich in einer kanal artigen Führung für die rohen Holzstücke einer Schiene.
Hinter der Schiene ist dabei ein hohlzylindrisches Schneidmesser angeord net, ferner sind Organe zum Anbringen von Rillen im Dübel vorgesehen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt, an Hand von dem im folgenden auch das Verfahren nach der Erfindung beispielsweise erläutert wird. Es zeigt: Fig. 1 ei- g Seitenansicht bei weggenom menem Deckbalken, Fig. 2 einen Längsschnitt in der Horizon talebene nach der Linie I-I der Fig. 1, ohne Stossstange, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 2,
Fig. 4 das Schneidmesser im Längs- schnitt, Fig. 5 den R,illenbilder, links im Quer- schnitt und rechts in Stirnansicht, Fig. 6 die Stellhülse in Ansicht und Fig. 7 eine Bride für die Pressschraube, links in Stirn- und rechts in Seitenansicht.
1 ist eine Platte, welche eine einen Füh rungskanal bildende, im Querschnitt gesehene U-förmige Schiene 2 aufweist, deren Öffnung seitlich liegt. Die Schiene 2 weist oben eine Aasbrechung 3 auf, in welche eine Ein führungsbahn 4 mündet, die quer zur Schiene verläuft. Über die Einführungsbahn 4 wer den die zugeschnittenen rohen, in Holzdübel zu verwandelnden Holzstücke 5 in die Füh rungsschiene 2 geleitet. Die offene Seite der Führungsschiene 2 wird durch den in die Öffnung der Schiene eingreifenden Deck balken 6 abgeschlossen. Der Deckbalken 6 wird durch zwei Pressschrauben 7 an die Führungsschiene gedrückt.
Die Pressschrau- ben 7 lagern je in einer Bride 8, die im Ab stand zu der Platte 1 gehalten sind. Die Bri- den 8 besitzen dazu offene Einführungs schlitze 9, mit denen sie in Absetzungen 10 der Halteschrauben 11 greifen. Die Ge- windeteile der Halteschrauben 11 sind mit den Muttergewinden 12 der Platte 1 ver schraubt.
In der Schiene bewegt sich die hin und her bewegliche Stossstange 13, die aus dem - linksseitigen - Ende der ersteren vorsteht und von Hand oder durch einen me chanischen Antrieb betätigt werden kann. Am - rechtsseitigen - Ende der Schiene ist in kleinem Abstand von - diesem das Sehneidmesser 14 angebracht. Das. Schneid messer 14 ist hohlzylindrisch und die Schneid kante 15 ist durch die konische Abdrehung 16 des - linksseitigen - Endteils des Schneidmessers 14 gebildet.
Das Schneid messer 14 ist in die Lagerbüchse 17 einge schoben, die mit dem Träger 18 versehen ist., der mittels Schrauben 19 auf der Platte 1 verankert ist. Im Bereiche des Schneid messers 14 und der Lagerbüchse 17 besitzt die Platte 1 eine Ausnehmung 20.
Hinter dem Schneidmesser lagert in der Lagerbüchse 17 der Rillenbilder 21, welcher ringförmig ist und zweckmässig aus einem Stahlstück besteht, und nach innen vorstehende Zähne 22 aufweist, und dessen lichte Weite sich in der Durchgangsrichtung gegen die Austritt- sehe hin, also nach der dem Schneidmesser 14 abgekehrten Seite, verjüngt. 23 ist die Stellbüchse, welche durch das Gewinde 24 mit der Lagerbüchse 17 verschraubt ist.
Der aus der Lagerbüchse 17 vorstehende Teil der Stellbüchse besitzt einen zum Aufsetzen eines nicht gezeichneten Drehschlüssels aus gebildeten Kopf 25, damit die Stellbüchse verdreht und damit in bezug zur Lager büchse verschoben werden kann. Die- Stell büchse liegt dem Rillenbilder 21 an und letzterer dem Schneidmesser 14. Die Bohrung des Schneidmessers besitzt eine Absetzung 26, so dass der vordere - linke - Teil der Bohrung etwas kleiner ist als der hintere.
Der an die Ausbrechung 3 anschliessende Flanschteil 27 der U-Schiene 2 ist nach oben abgebogen, um das Anschlagen- der durch die Stossstange 13 geförderten Holzstücke hintan zuhalten.
Mit der beschriebenen Einrichtung wer den Holzdübel folgendermassen hergestellt: Wird die Stossstange 13 nach rechts ge schoben, so wird eines der durch die Bahn 4 zugeleiteten Holzstücke 5, die z. B. aus Lat ten zugeschnitten worden sind und in rohem Zustand einen der lichten Weite des von der Schiene 2 und dem Deckbalken 6 gebildeten Hohlraumes knapp entsprechenden, eckigen Querschnitt aufweisen, in der eine si chere Führung gewährleistenden Schiene 2 nach rechts geschoben.
Beim Verlassen der Schiene 2 wird das Holzstück in das hohlzylindrische Schneidmess-er 14 ge drückt, von welchem es bei fortschreiten der Bewegung nach "rechts" durch Ab schneiden von Holzfasern auf die gewünschte Querschnittsform zugeschnitten resp. zuge richtet wird. Die dabei gebildeten Späne 28 fallen nach unten ab. Das Schneidmesser 14 ist so lang wie die herzustellenden Dübel, es könnte aber auch länger oder kürzer sein. Die Stossstange 13 wird dann nach "links" zurückgezogen, bis das nächste Holzstück 5 aus der Bahn 4 in die Schiene 2 fallen kann.
Alsdann wiederholen sich die vorbeschrie- benen Vorgänge. Das neue in das Schneid messer 14 getriebene Holzstück stösst den in diesem befindlichen, im vorherigen Arbeits gang zugeschnittenen Dübel durch den Rillen bilder 21, wo ihm durch die Zähne 22 Rillen eingepresst werden. Durch die Stellbüchse 23 gelangen alsdann die gebrauchsfertigen Dü bel nach aussen.
Es wurde gefunden, dass mittels der be schriebenen Einrichtung Dübel aus Holz re lativ rasch und billig hergestellt werden kön nen. Die Einrichtung zur Herstellung der Holzdübel ist ebenfalls einfach und ihr Ge stehungspreis mässig, so dass auch mittlere und kleinere Betriebe sich die Anschaffung leisten können. Die Rillen aufweisenden Dü bel ermöglichen eine sehr gute Verbindung, die bedeutend besser ist als bei glattwandigen Dübeln. Die Klebstoffe füllen die Rillen aus und beim Eintreiben der Dübel, z.
B. in zu verbindende Möbelstückteile, kann der Kleb stoff nicht zu blank abgestrichen werden, immer bleiben genügend Klebstoffmengen in den Rillen des Dübels hängen, welche eine zuverlässige Verbindung sichern. Werden die Dübel beim Gebrauch durch den aufge tragenen Leim nass, so quellen die Rillen auf, %@,odurch der Verbindungseffekt günstig be einflusst wird.
Die Schneidkante 15 des Schneidmessers 14 könnte auch selbst zur Bildung eines Ril- lenbilders mit nach innen gerichteten Zäh nen versehen sein, um die Rillen im Dübel zu bilden. In diesem Falle würde der Rillen bilder 21 wegfallen. Die Anfertigung der Schneidmesser würde dadurch jedoch er schwert.
Durch Verstellen der Stellbüchse 23 kann die Distanz zwischen dem Austrittende der Schiene 2 und der Schneidkante 15 des Schneidmessers reguliert werden.
Der Erfindungsgegenstand ermöglicht gegenüber den bekannten Ausführungen. dass kurze Holzabfälle noch zu Dübeln verarbei tet werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Holz dübeln, dadurch gekennzeichnet, dass man Holzstücke in einer Führungsbahn vor die Schneidkanteeines hohlzylindrischen Schneid messers führt und durch dasselbe treibt, der art, dass sie unter Abschneidung von Holz fasern auf die gewünschte Querschnittsform zugeschnitten werden.IL Einrichtung zur Herstellung von Holzdübeln nach dem Verfahren des Patent anspruches I, dadurch gekennzeichnet, dass in einer kanalartigen Führung für die rohen Holzstücke einer Schiene ein Stempel hin und her beweglich und hinter der Schiene ein hohlzylindrisches Schneidmesser angeordnet ist und Organe zum Anbringen von Rillen im Diibel vorgesehen sind. UNTERANSPRüCEE 1.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene mit einer Ausbrechung (3) versehen ist, in wel che zum Einführen der Holzstücke eine Bahn (4) mündet, dass die offene Seite der Schiene durch einen wegnehmbaren Deckbalken (6) abgeschlossen ist und ferner, dass die Schneid kante des hohlzylindrischen Schneidmessers durch eine konische Abdrehnng (16) gebildet ist und am Austrittende der Schiene ange ordnet ist, während hinter der Schneidkante ein Rillenbilder (21) liegt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das hohlzylindrische Schneidmesser (14) und der Rillenbilder (21) in einer La gerbüchse (17) lagern und der Rillenbilder gegen eine mit der letzteren verschraubte Stellbüchse (23) anliegt. 3.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die lichte Weite des hohl zylindrischen Schneidmessers an der Aus trittseite weiter ist als an der mit der Schneidkante versehenen Eintrittseite. 4.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rillenbilder (21) ringför mig ist und nach innen gerichtete Zähne (22) aufweist, wobei die lichte Weite des Rillen bilders sich gegen die Austrittseite hin ver engt. 5.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Deckbalken (6) durch Press- schrauben (7) gegen die Schiene (2) gedrückt wird, die in Briden (8) lagern, die vermittels Halteschrauben 11 im Abstand zu einer Platte (1) gehalten sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schiene (2) im Querschnitt U-förmig ist und der Deckbalken (6) in die Offnung der Schiene eingreift. 7.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schneidmesser (14) und der Rillenbilder (21) verstellbar in der Lager büchse (17) lagern, damit der Abstand zwi schen der Schneidkante (15) und dem Aus- trittende der Schiene (2) eingestellt werden kann. B. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneid messer an der Schneidkante nach innen ge- richtete Zähne aufweist, welche als Rillen bilder dienen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH247784D CH247784A (de) | 1946-04-12 | 1946-04-12 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Holzdübeln. |
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| CN113477854A (zh) * | 2021-07-02 | 2021-10-08 | 浙江贝思特钉业有限公司 | 一种全自动篱笆钉生产设备 |
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1946
- 1946-04-12 CH CH247784D patent/CH247784A/de unknown
Cited By (2)
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