CH247490A - Hydraulische Vorschubeinrichtung für Bearbeitungsmaschinen. - Google Patents

Hydraulische Vorschubeinrichtung für Bearbeitungsmaschinen.

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CH247490A
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CH
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Gmbh Ernst Leitz
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Gmbh Ernst Leitz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/26Fluid-pressure drives
    • B23Q5/266Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow
    • B23Q5/268Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow depending upon the position of the tool or work

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


  Hydraulische Vorschubeinrichtung für Bearbeitungsmaschinen.    Es sind hydraulische Vorschubeinrichtun  gen für Bearbeitungsmaschinen bekannt, bei  denen die     Geschwindigkeit    des Arbeitskol  bens durch ein von Hand einzustellendes  Ventil geregelt wird. Die damit einmal ein  gestellte     Geschwindigkeit    des     Arbeitskolbens     bleibt dabei innerhalb des Verschiebweges  des Kolbens unverändert.  



  Bei Bearbeitungsmaschinen, bei denen ein  ungleichmässiger Vorschub z. B. des Supports  einer Dreh- oder Fräsbank erforderlich ist,  wird dies nach vorliegender Erfindung da  durch erreicht, dass von dem Arbeitskolben  Mittel gesteuert werden, die den Durchfluss  der     Arbeitsflüssigkeit    derart regeln, dass eine  Änderung der Vorschubgeschwindigkeit des       Arbeitskolbens    innerhalb seines Verschieb  weges     bewirkt    wird.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform  der Erfindung     weisen    die genannten Mittel  ein den Ein- oder Austrittsquerschnitt für  die     Arbeitsflüssigkeit    beeinflussendes Regel  organ auf, das vom Arbeitskolben direkt  oder indirekt gesteuert     wird.    Bei einer der  artigen     Anordnung    ist es ohne weiteres  möglich, das das Regelorgan steuernde Or  gan, z. B. ein Kurvenstück,     auswechselbar     anzuordnen, so dass für die Bearbeitung eines  andern Werkstückes nur ein neues entspre  chendes Kurvenstück erforderlich ist.  



  Für die Bearbeitung von Werkstücken  gleicher Art lässt sieh eine einfache Anord  nung     vorzugsweise    dadurch erreichen, dass der    Flüssigkeitsein- oder -austritt durch eine  Reihe von Bohrungen unterschiedlichen  Durchmessers erfolgt, die bei Bewegung des  Arbeitskolbens nacheinander frei oder abge  deckt werden. Bei einer derartigen Einrich  tung kann die Bewegung des Arbeitskolbens  einer nachträglichen Korrektion dadurch  unterzogen werden, dass der Querschnitt der  Bohrungen z. B. durch in dieselben     teilweise     hineinragende Schrauben regelbar ist.

   Diese  Ausführung hat ausserdem den Vorteil, dass  auch hierbei, wie bei dem ersten erwähnten  Ausführungsbeispiel,     die    Bewegung des Ar  beitskolbens dem jeweiligen     Werkstück    ent  sprechend angepasst werden kann, was jedoch  gegenüber der Einrichtung, bei der nur ein  Kurvenstück zu diesem Zweck auszuwech  seln ist, der Anzahl der Bohrungen entspre  chend, mehr Zeit in     Anspruch    nimmt.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt drei bei  spielsweise Ausführungsformen der erfin  dungsgemässen Einrichtung     dar.     



  Fig. 1 zeigt in einer ersten Ausführungs  form eine hydraulische Vorschubeinrichtung,  bei der ein den Austrittsquerschnitt für die  Arbeitsflüssigkeit     beeinflussendes    Regelor  gan von einem mit dem Arbeitskolben ver  bundenen Kurvenstück     gesteuert    wird.  



  Fig. 2 ist eine die Flüssigkeitsströmung  steuernde Schieberanordnung für die Ein  richtung nach     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt in einer zweiten Ausfüh  rungsform eine hydraulische Vorschubein-      Achtung, bei der der Austrittsquerschnitt für  die Flüssigkeit durch mehrere Bohrungen       unterschiedlichen    Durchmessers beeinflusst       wird.     



  Fig. 4 zeigt in einer dritten Ausführungs  form eine hydraulische     Einrichtung        wie    in  Fig. 3, jedoch mit regelbaren     Flüssigkeits-          austrittsöffnungen.     



  Fig. 5 ist eine Schieberanordnung zur  Steuerung der Flüssigkeitsströmung für die  Ausführungsformen nach den Fig. 3 und 4.  



  Bei der Einrichtung nach Fig. 1 ist in  einem Zylinder 1 ein Arbeitskolben 2     mit     seiner Stange 3 geführt. Letztere ist mit  einem Schlitten 4 einer Fräsmaschine 5 ver  bunden. In den Zylinder 1 münden Rohr  leitungen 6. 7, 8, 9, 10 und 11. Ein mit der  Stange 3 fest,     verbundener    Arm 12 trägt ein  auswechselbares Kurvenstück 13, auf dem  ein     Betätigungsorgan    14     eines    Regelorganes  15, z. B. eines Ventils; gleitet. Letzteres liegt  zwischen den sich vor dem Ventil 15 ver  einigenden Rohrleitungen 16 und 17 und  einem Rücklaufrohr 18. In der Schieberan  ordnung (Fig. 2) ist ein Schieber 19 in  einem Verteilerstück 20 geführt, das die  Rohrleitungen 6, 7, 8, 9, 10, 11, 21, 22, 16,  17, 23 trägt.

   Der Schieber 19 befindet sich  in Fig. 2 in seiner rechten Endlage. Die       Endlagen    sind durch die     Anschläge    50 be  grenzt.  



  Durch     eine    in der Zeichnung nicht dar  gestellte Pumpe wird die Flüssigkeit bei der  Schieberstellung gemäss Fig. 2 durch die  Rohrleitungen 23, 7 in den Zylinder 1 ge  drückt. Da die     Rohrleitung    10 durch den  Schieber 19     verschlossen    ist, fliesst ein Teil  der Flüssigkeit durch die Rohrleitung 9, 17  und durch das von dem Kurvenstück 13       mittels    des Schiebers 14     betätigte    Ventil 15  in den nicht dargestellten Behälter zurück,  während der     Hauptteil    der Flüssigkeit den  Arbeitskolben 2 nach links bewegt.

   Die von  dem Arbeitskolben 2 verdrängte Flüssigkeit  fliesst durch die Rohrleitung 11, 22 in den  Behälter zurück, während die     Rohrleitungen     6, 8, 16 durch den Schieber 19 verschlossen  sind. Der     Arbeitskolben    2 bewegt mittels der         ,Stange        ä    den     Schlitten    4 der Fräsmaschine 5  und .führt gleichzeitig das Kurvenstück 13  entlang dem Ventil 15.

   Der auf dem Kurven  stück 13 gleitende Schieber 14 regelt den  Durchfluss und damit den auf den Arbeits  kolben wirkenden Flüssigkeitsdruck, der  wiederum die     Geschwindigkeit    des Arbeits  kolbens 2 bezw. des Schlittens 4 bestimmt,  derart, dass eine Änderung der Vorschubge  schwindigkeit des Arbeitskolbens innerhalb  seines Verschiebeweges bewirkt wird. Zur  Rückführung des Arbeitskolbens 2 und da  mit des Schlittens 4 wird der Schieber 19  nach links geschoben, bis der rechte Anschlag  50 zum Anliegen kommt. Damit werden die  Rohrleitungen 23, 6, 8, 16, 10, 21 geöffnet  und die Leitungen 9, 17, 11, 22 und 7 ge  schlossen. Nun wird der Arbeitskolben nach  rechts bewegt.

   Um einen Flüssigkeitsüber  druck in den Endstellungen des Arbeitskol  bens 2 zu vermeiden, ist zwischen Pumpe  und Verteilerstück ein Überdruckventil in  die die Zuführungsleitung bildende Rohr  leitung 23 gelegt.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach der  Fig. 3 besitzt der im Zylinder 24 geführte  Arbeitskolben 25 eine Längsbohrung 26 mit  Rückschlagventilen 27 und 28. In der Kol  benwand befinden sich in ihren Durchmes  sern unterschiedliche Bohrungen 29. Der  Zylinder 24 besitzt Flüssigkeitsein- bezw.  -austrittsöffnungen 30, 31, 32. Zur Steue  rung der Flüssigkeit ist ein Verteilerstück       33    mit Rohrleitungen 34, 35, 36, 37, 38 und  einem Schieber 39 vorgesehen (Fix. 5), der  wiederum in seinen     Endlagen    durch An  schläge 50     fixiert    ist.  



  Wird der Schieber 39 in seine linke     End-          lage    geschoben, so tritt die von der Pumpe  kommende     Flüssigkeit    durch die Rohrleitun  gen 37 und 34 in den rechten Zylinderraum.  Ein Teil der Flüssigkeit strömt durch das       Rückschlagventil    28 in die Bohrung 26, um  von dort durch die bei der Bewegung des  Arbeitskolbens 25 jeweils frei werdenden  .Öffnungen der Bohrungen 29 und weiter  durch die Rohrleitung     32    in den Behälter zu  gelangen. Das     Rückschlagventil    27 verhin-      dert beim Linksgang des Arbeitskolbens den  Eintritt der Flüssigkeit in den Zylinderraum  links vom Arbeitskolben 25.

   Der     Hauptteil     der in den Zylinder 24 gedrückten Flüssig  keit     bewegt    den Arbeitskolben 25 nach links  und drückt die in dem Zylinderraum links  des Arbeitskolbens befindliche Flüssigkeit  durch die Rohrleitungen 30, 34, 36 in den  Behälter zurück. Die Geschwindigkeit des  Arbeitskolbens 25 wird durch den unter  schiedlichen Austrittsquerschnitt für die  Flüssigkeit der einzelnen Bohrungen 29, die  bei der Bewegung des Arbeitskolbens nach  einander abgedeckt werden, geregelt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung nach  Fig. 4 ist an sich die gleiche wie bei der  Einrichtung nach Fig. 3. In diesem Fall be  sitzt der mit einer Bohrung 41 und Rück  schlagventilen 42 und 43 versehene Arbeits  kolben 40 nur eine einzige Bohrung 44,     die     bei Verschieben des Arbeitskolbens 40 die  Öffnungen der in der Zylinderwand befind  lichen     Bohrungen    45 nacheinander freigibt.  Der     Austrittsquerschnitt    für die Flüssigkeit  lässt sich bei den einzelnen Bohrungen 45  durch     Schrauben    46 entsprechend regeln.  Hierdurch ist es möglich, die Bewegungen  des Arbeitskolbens 40 genauestens zu regu  lieren.

   Der Flüssigkeitsverteiler, sowie die       übrigen    Rohrleitungen sind dieselben wie bei  der Einrichtung nach den Fig. 3 und 5. Der       Arbeitskolben    40     ist    hier als Zahnstange  ausgebildet, die zur Erzeugung einer Dreh  bewegung ein Zahnrad 47 antreibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Vorschubeinrichtung für Bearbeitungsmaschinen, bei der die Vor schubgeschwindigkeit des Arbeitskolbens regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Arbeitskolben Mittel gesteuert werden, die den Durchfluss der Arbeitsflüssigkeit der art regeln, da.ss eine Änderung der Vorschub- geschwindigkeit des Arbeitskolbens inner halb seines Verschiebeweges bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE.: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel ein Regelorgan aufweisen. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan durch ein auswechsel bares Organ gesteuert wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das auswechselbare Organ von einem mit dem Arbeitskolben verbundenen Kurvenstück gebildet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel eine Reihe von Bohrungen unterschied lichen Durchmessers aufweisen, die bei Be wegung des Arbeitskolbens nacheinander ab gedeckt werden. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass einstellbare Glieder zur Regelung des Querschnittes der Bohrungen vorgesehen sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Glieder aus ;Schrauben bestehen. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel derart angeordnet sind, dass sie den Austrittsquerschnitt für die Arbeitsflüssig keit aus dem Zylinder des Arbeitskolbens be einflussen.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel derart angeordnet sind, dass sie den Eintrittsquerschnitt für die Arbeitsflüssig keit in den Zylinder des Arbeitskolbens be einflussen.
CH247490D 1943-07-31 1944-06-22 Hydraulische Vorschubeinrichtung für Bearbeitungsmaschinen. CH247490A (de)

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