CH247137A - Gefässverschluss. - Google Patents
Gefässverschluss.Info
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- B65D35/00—Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor
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Description
Gefässverschluss.
Die als Schraubkappen verwendeten Ver schlussmittel, beispielsweise für Tuben, haben den Nachteil, dass sie leicht verlorengehen oder dass sie unbrauchbar werden, weil die auf dem Tubenhals befindlichen oder die in der Schraubkappe angeordneten Gewinde durch Überdrehen zerstört werden.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist als Verschlussmittel für Tuben schon ein Klappdeckel gewählt worden, der scharnierartig an der Tube angeordnet ist und durch eine Klemmfeder in der Schliessstellung gehalten wird. Es hat sich aber gezeigt, dass dieser Klappdeckel beispielsweise bei unbeabsich- tigter Ausübung eines Druckes auf den Tubenkörper oder bei Ausdehnung des Tu beninhaltes zufolge Erwärmung des letzteren sich ungewollt öffnet und mindestens ein Teil des Tubeninhaltes ausläuft.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Gefässverschluss mit einer durch ein Scharnier gehaltenen Verschlusskappe, bei welchem diese sÜbelstände dadurch behoben werden, dass die Verschlusskappe von einem einerends offenen Drahtbiigel festgehalten ist und sich in diesem um die eigene Achse drehen lässt, welcher Drahtbügel mit seinem offenen Ende an einem am Gefässhals angeordneten Träger sitzt und einen eine Drahtschlaufe bildenden Teil aufweist, der sich beim Verschwenken der Verschlusskappe in die Schliessstellung in eine Ausnehmung des Trägers federnd einschiebt.
Der Gefässverschluss gemäss der Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe eine sich rings um ihren Umfang erstreckende, zur Aufnahme des Drahtbügels dienende, in Richtung der Kappenachse gesehen unrunde Rille aufweist, das Ganze derart, dass, wenn nach Einschieben der Drahtsehlaufe in die Ausnehmung des Trägers die VerschluBkappe um einen rechten Winkel gedreht wird, die Drahtschlaufe durch Spreizung eine derartige Spannung erfährt, dass sie ein Zurückschwenken der Verschlusskappe in die Offenstellung so lange sperrt, bis diese Spreizung durch Zurück- drehen der Verschlusskappe in ihre durch einen Anschlag bestimmte Ausgangsstellung aufgehoben wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in der Form eines Tubenverschlusses. dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht auf den Tubenverschluss in der Schliessstellung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie IN-IL in Fig. l.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf einen mit der Tube in Verbindung zu bringenden Einzelteil,
Fig. 4 eine Stirnansicht auf das eine und
Fig. 5 eine solche auf das andere Ende dieses Einzelteils und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch die Rille der Verschlusskappe gemäss einer zweiten Ausführungsform.
Mit 1 ist die Verschlusskappe bezeichnet, die zum Verschliessen der Austrittsoffnuug des Tubenhalses 2 der nur teilweise gezeich- neten bekannten Tube 3 vorgesehen ist. Diese Verschlusskappe 1 ist mit einer im Mante1 eines abgesetzten Teils angeordneten Rille 4 versehen, welche durch zwei einander diame tral gegenüberliegende Nocken 5 unrund gehalten ist. Diese Rille 4 dient zur A ufnahme eines federnden, einerends offenen Drahtbügels 6, der eine dem offenen. Ende gegen überliegende Schlaufe 7 aufweist.
Als Träger für die Verschlusskappe 1 ist ein über den Tubenhals 2 schiebbares und mit dem Tubenkörper zu verbindendes Plättchen 8 vorgesehen, dessen eine Seite ge schlitzt und zur Bildung von zwei gleich- achsigen Ösen 9 eines Scharniergelenkes geformt ist. Diese Ösen 9 dienen je zur Lage rung eines der entsprechend gebogenen Enden des offenen Teils des Drahtbügels 6.
Die ein- ander zugekehrten, als Führungskanten 9a für den Drahtbügel beim Verschwenken der Verschlusskappe 1 dienenden Enden sind durch entsprechende Ausbildung des Schlitzes derart ausgebildet, dass die beiden Schenkel des Drahtbügels 6 am weitesten auseinander liegen, wenn die Verschlusskappe 1 um 180 aus ihrer Schliessstellung heraus um die Scharnierachse verschwenkt worden ist, dass sich diese Schenkel beim Zurückschwenken in die Schliessstellung einander nähern, um sich dann nochmals auseinanderzubewegen, wobei aber ihr Abstand voneinander in der Schliessstellung kleiner als in der Offenstellung ist.
Diese besondere Formgebung der Führungskanten 9a am Scharniergelenk hat t zur Folge, dass in der Offenstellung die auf die Verschlusskappe einwirkende Federkraft des Drahtbiigels 6 ein Minimum ist, so dass sie sich ohne besondere Schwierigkeiten in den Drahtbügel einsetzen last, nachdem dieser letztere mit seinen Enden in die (5sen 9 festgesetzt worden-ist. Eine weitere Folge dieser Formgebung ist, dass die Versohluss- kappe sich beim Offnen nach dem Abheben zwangläufig bis zu einer um 180 gegenüber der SchlieBstellung verdrehten Stellung verschwenkt,
und nicht in einer die Entnahme des Tubeninhaltes behindernden Zwischenstellung stehenbleibt.
Der gegenüber dem Scharniergelenk liegende Rand des Plättchens 8 ist im reehten Winkel nach oben umgebogen und mit einem nach dem Rande zu enger werdendén Ausschnitt 10 versehen, in den sich die Draht schlaufe 7 beim Uberschieben der Verschluss- kappe 1 über den Tubenhals 2 einschiebt und durch Auseinanderspreizen seiner beiden Schenkel in der Erweiterung des Ausschnit- tes festsetzt.
Wird in dieser Stellung die Nappe l um 90 aus ihrer in Fig. 2 gezeichneten Lage um ihre Achse gedreht, so veranlassen die beiden Nocken. 5 eine Spreizung des in der Rille 4 liegenden Teils der Drahtschlaufe 6, die ihrerseits bei richtiger Wahl der Lange der Drahtschlaufe durch die ent standene Pressung die Aufhebung der Nach- giebigkeit der Schlaufe 7 zur Folge hat, so dass diese in dem Ausschnitt 10 unverrück- bar festgeklemmt ist und die Verschlusskappe nicht mehr durch Anheben in die Offenstel- lung bewegt werden kann.
Durch den beim Drehen der Verschlusskappe entstehenden Pressdruck auf den Drahtbügel 6 wird gleich- zeitig die Verschlusskappe zur Erziehung eines hermetischen Abschlusses des Tubenhalses auf diesen letzteren heruntergezogen.
Damit beim Verschliessen der Tube der maximale Press druck auf den Drahtbiigel 6 und zur offnung eine vollige Entspannung des letzteren erzielt wird, ist eine Begrenzung der Drehmoglichkeit der Verschlusskappe 1 durch Anschläge vorgesehen. Zu diesem Zweck ist die Öffnung im Plättchen 8, durch welche der Tubenhals 2 hindurchgreift, als konischer Teil 11 ausgebildet, aus welchem ein Sektor zur Bildung einer Lücke 12 in diesem Teil herausgeschnitten ist. In dieser Lücke 12 liegt ein Nocken 13 an der Innenseite der Verschlusskappe, so dass die Drehbewegung durch die Länge dieser Lücke begrenzt ist.
Der unrunde Querschnitt der Verschluss- kappe in der Rille 4a lässt sich auch dadurch erzielen, dass deren Begrenzungslinie elliptisch ausgebildet ist, wie Fig. 7 zeigt.
Die Tube lässt sich bequem mit einer Iland erfassen und die Verschlusskappe offnen und schliessen. Wenn die Sperre des Drahtbügels durch entsprechende Stellung der Verschlusskappe aufgehoben ist, genügt ein leichter Druck auf die Unterseite der Schlaufe 7, um die Verschwenkung in die Offnungsstellung zu bewirken.
Die Verschlusskappe mit ihrem Träger lässt sich als Ganzes auf eine Tube bekannter Ausführung aufpressen und erfordert zu diesem Zwecke keine besonderen Vorrichtun- gen. Der Träger der Verschlusskappe kann aber auch gleichzeitig anlässlich der Herstellung der Tube mit der letzteren in Verbindung gebracht werden, so da? nachträglich lediglich das Einsetzen des Drahtbügels in das Scharniergelenk und das Einschieben der Verschlusskappe in den Drahtbügel not- wendig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : GefÏ?verschlu? mit einer durch ein Scharnier gehaltenen Verschlusskappe, dadurch gekennzeichnet, da? die Verschlusskappe von einem einerends offenen Drahtbügdl festgehalten ist und sich in diesem um die eigene Achse drehen lässt, welcher Drahtbügel mit seinem offenen Ende an einem am GefÏ?hals angeordneten Träger sitzt und einen eine Drahtschlaufe bildenden Teil aufweist, der sich beim Verschwenken der Verschlusskappe in die Schliessstellung in eine Ausnehmung des Trägers federnd einschiebt, ferner dadurch gekennzeiohn & t, dass die Verschlusskappe eine sich rings um ihren Umfang erstreckende, zur Aufnahme des Drahtbügels dienende, in Richtung der Kappenachse gesehen unrunde Rille aufweist, das Ganze derart, da?,wenn nach Einschieben der Drahtschlaufe in die Ausnehmung des Trägers die Verschlusskappe um einen rechten Winkel gedreht wird, die Drahtschlaufe durch Sprei- zung eine derartige Spannung erfährt, da? sie ein Zurücksehwenken der Verschlusskappe in die Offenstellung so lange sperrt, bis diese Spreizung durch Zurückdrehen der Ver schlusskappe in ihre durch einen Anschlag bestimmte Ausgangsstellung aufgehoben wird.UNTEBANSPHÜCHE : 1. Gefässverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da? die Lager des Seharniergelenkes durch zwei Ísen (9) des als Plättchen (8) ausgebildeten Trägers gebildet werden, in welchen der Drahtbügel (6) eingehängt ist, und dass das Plättchen mit einem sich konisch verjüngenden Teil (11) um den Gefässhals liegt, in welchem Teil (11) eine Lücke (12) vorgesehen ist, in welcher ein Anschlagnocken (13) der Verschlusskappe (1) zur Begrenzung der Drehbewegung der letzteren liegt.2. Gefässverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da? die einander zugekehrten Kanten der beiden Ösen (9) derart ausgebildet sind, da? sich die Schenkel des Drahtbügels (6), wenn die Verschlusskappe aus der Offenstellung in die Schliessstellung verschwenkt wird, zuerst einander nähern, um dann sich wieder voneinander zu entfernen, wobei aber ihre Entfernung voneinander in der Offenstellung grösser ist als in der Schliessstellung, die Ent fernung dieser Schenkel in der Schliessstel- lung der Verschlusskappe aber noch genügend gro? ist, damit die letztere zur Spannung des Drahtbügels gedreht werden kann.3. Gefässverschluss nach Patentanspruch und TJnteranspriichen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da? die Drahtschlaufe (7) des Drahtbügels (6), das Mass der Unrundung der Rille (4) der Verschlusskappe und die Breite der Ausnehmung (10) im Träger (8) derart aufeinander abgestimmt sind, dass durch die Drehung der Verschlusskappe in die Sperrstellung die Nachgiebigkeit der Drahtschlaufe aufgehoben wird.4. Gefässverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Rille (4) zwei einander gegen berliegende Nocken (5) vorgesehen sind.5. Gefässverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rille (4a) in Richtung der Kapl) enachse gesehen elliptisch ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247137T | 1945-09-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247137A true CH247137A (de) | 1947-02-15 |
Family
ID=4466016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH247137D CH247137A (de) | 1945-09-04 | 1945-09-04 | Gefässverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH247137A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011134840A1 (de) * | 2010-04-30 | 2011-11-03 | Ünacan, Metin | Federklemme zur lagesicherung eines kernkörpers in einer hülse |
-
1945
- 1945-09-04 CH CH247137D patent/CH247137A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011134840A1 (de) * | 2010-04-30 | 2011-11-03 | Ünacan, Metin | Federklemme zur lagesicherung eines kernkörpers in einer hülse |
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