CH246731A - Scharnier und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Scharnier und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
- B22D19/12—Casting in, on, or around objects which form part of the product for making objects, e.g. hinges, with parts which are movable relatively to one another
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Scharnier <B>und</B> Verfahren zur Herstellung desselben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Scharnier, bei welchem die Glieder aus Spritzguss hergestellt sind, wobei der Zapfen aus einem Stück mit dem einen Glied besteht.
In. den Figuren der beiliegenden, Zeich nung sind Ausführungsbeispiele des Erf in- dungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist eine schematische Vorderansicht des einen Farmteils, wie er zum Formen und Zusammengiessen der Glieder nach der einen Methode Verwendung findet.
Fig. 2 ist ein Schnitt entlang der unter brochenen Linie in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt perspektivisch ein abgetrenn- tes Scharnier nach dem Verputzen.
Fig. 4 ist eine Ansicht ähnlich derjenigen in Fig. 1 und zeigt eine andere Anwendung der Erfindung.
In den Fig. 1 und 2 sind bei 10 und 11 die beiden Formteile. gezeigt, die zur Her stellung des zweiteiligen, gegossenen Körpers 12 im Formhohlraum 13 dienen, der in der Trennlinie dem Formteile angeordnet ist, wie man beim Betrachten der Fig. 2 sieht.
Der obere Teil der Höhlung ist, wie man aus der Zeichnung ersieht, zur -Formung eines Glie des 14 eingerichtet, das eine rechteckige Platte mit versenkten Schraubenlöchern 15, welche das eine Scharnierband bildet, besitzt.
An der einen gante der Platte sind im Ab stand voneinander zylindrische Zapfenlager 16 angeordnet, die innerhalb der Seitenkan- ten des Gliedes 14 angeordnet sind. Beim fertig zusammengestellten Scharnier liegen die Lager 16 in den im Abstand angeordneten Aus.nehmungen 17, welche zwischen den Augen 18 des Gliedes 19 angeordnet sind.
Das Glied 19 hat ebenfalls die Form einer rechteckigen Platte mit Augen 18 an der einen gante. Ebenso sind im Glied 19 versenkte Löcher 20 vorhanden, die zur Auf nahme von Schrauben oder andern Befesti- gungsmitteln dienen.
Die Glieder 14 und 19 werden gleich zeitig in der Höhlung 13 durch Eingiessen von erhitztem Giessmaterial aus der Düse 21 durch den Einguss 22 gebildet. Beim Giess vorgang werden die Bänder der Glieder 14 und 19 durch Stege 23 miteinander verbun den, die dann beim Verputzen abgetrennt werden.
Das Gussstück 14 wird an einem Kernzapfen 27 gebildet, der im obern Teil der Form sitzt und auf welchen Büchsen 26 aufgesteckt sind. Nachdem das Gussstück 14 hergestellt ist, werden die Formteile vonein- ander getrennt;
worauf das Stück am Kern zapfen 27 hängenbleibt. Dieser Kernzapfen wird dann nach abwärts. bewegt und das erst- gegoss ene Glied 14 in eine passende Vertie- fung 28 im Unterteil der Giessform gelegt, daraufhin wird die Form teilweise geschlos sen,
der Kernzapfen 27 herausgezogen und in seine frühere Stellung zurückgebracht, wo die Büchsen 26 aufgesteckt werden, worauf ein zweites Gussstück hergestellt werden kann. Bei dem letzteren Giessvorgang werden die Zapfen 24 in die Lager 16 hinein- gegossen.
Beim Betrachten der Fig. 2 bemerkt man, dass der Formteil 11 Stiftansätze 29 besitzt, die sich über den Hohlraum hinaue-erstrecken und in. Ausnehmungen 30 im Formteil 10 eindringen, indem. sie die versenkten Löcher 15, 20 erzeugen.
Der Formteil 11 besitzt min- Üestenss einen Zapfen 31 im Hohlraum 28 um mindestens eines der versenkten Löcher des Gliedes 14 zu fassen, um dieses Glied gegen Verschieben zu sichern, wenn die Formhälften. sich in teilweise geschlossener Lage befinden, damit der Kernzapfen, wie oben beschrieben,
herausgezogen werden kann.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 4 ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Scharnieren dargestellt, wobei die Glieder im Abstand voneinander angeordnet und durch einen Einguss 35 miteinander verbunden sind, so dass diese Glieder gleichzeitig miteinander gegossen werden, sobald erhitztes Giessmate rial durch die Düse 36 eingespritzt wird.
Das Glied 32 besitzt an der einen gante die Zapfenlager 37 ähnlich den Lagern 16 und das Glied 34 hat an der einen Seite im Abstand angeordnete Augen 38 ähnlich den Augen 18. Zwischen den Augen 38 sind Aus- nehmungen 39, welche die Lager 37 auf nehmen entsprechend den Ausnehmungen 17. Da nach dem Verfahren der Fig. 4 herge stellte Scharnier ist dasselbe wie das Schar nier in Fig. 3.
In der Fig. 4 wird ein vertikaler Kern zapfen 40 verwendet. Ausser dass sich dieser nur durch die Lager 37 erstreckt, reicht er noch bis. zum Einguss 35, den er teilweise hält, wie es bei 41 ersichtlich ist. Der Zweck davon ist, das Bestreben der beiden Glieder 32 und 34 auseinanderzubrechen zu verhin- dern,
wenn dieselben mittels dem Kern zapfen 40 von der Giessstellung in die untere Stellung, wo das Glied 32 in die entsprechen den Ausnehmungen zur Herstellung des Glie des 34 eintritt, verschoben werden.
Nachdem der Kernzapfen 40 aus der Gusseinheit, bestehend aus den beiden Glie dern 32 und 34, herausgezogen wird, während sich die Form noch in teilweise geschlossener Stellung befindet, wird der Kernzapfen wie der in seine normale Stellung zurückgebracht und das nächste Gussistück hergestellt, wobei dann die Zapfen 42 in. die Lager 37 hinein gegossen werden,
wodurch das vorher ge gossene 32 gelenkig mit dem Glied 34 ver bunden wird auf gleiche Weise wie das Glied 14 mit dem Glied 19.
Aus dem Vorhergesagten geht hervor, dass bei beiden, Verfahren bei jedem Giess vorgang ein. Paar Scharnierglieder gebildet werden, wobei das eine Glied jeweils mit dem vorher gegossenen Glied vereinigt wird. In beiden Fällen wird beim ersten Giessvor gang ein Hilfsstück zwischen die Formteile eingelegt, das dann wieder herausgenommen werden kann.
Die zusammenhängenden -Schar niere können entweder in Einheiten von be- stimmter Länge hergestellt oder kurz nach dem Giessen getrennt und verputzt werden, um einzelne Scharniere zu bilden.
Bei beiden Fällen muss die Form bei 43 entsprechende Teile haben, welche sich in die Ausnehmungen und um die Lager 16, 37 herum erstrecken.
Die Scharnierglieder können aus geeigne ten Metallen oder Metallegierungen oder aus Kunststoff hergestellt werden. Die Einsatz- büchsen können aus Hartfasermaterial beste hen oder aus Lagermetall oder Kunststoff.
Es ist klar, dass, die Form der Bänder, der Lager und der Augen und deren Anordnung geändert werden kann gegenüber der Zeichnung.
Es ist klar, dass irgendwelche Mittel zum Festhalten der Büchsen in der richtigen Lage auf dem Kernzapfen vorgesehen werden kön nen. Eine leicht reibungsschlüssige Verbin dung mit dem Zapfen würde genügen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH l: Spritzguss,-Scharnier mit ineinandergrei- fenden Augen an den neberieinanderliegenden Rändern der Bänder, dadurch gekennzeich- net, dass die Augen des einen Bandes durch aus einem Stück mit diesem bestehende Ge lenkzapfen miteinander verbunden sind,wel- ehe zwischen den genannten Augen in Zapfenlagern sitzen, die in den Augen des andern Bandes vorhanden sind. UNTERANSPRUCH: 1. Scharnier nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in die Zapfenlager des andern Bandes Büchsen eingegossen sind. PATENTANSPRUCH II:Verfahren zur Herstellung von Spritzguss- Seharnieren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass.ein Paar Glieder gleich zeitig zwischen gegeneinander verschieb baren Spritzgussformhälften spritzgegossen wird, wobei ein einzelnes Band mit Zapfen lagern entsteht, während das Band mit den Zapfen mit einem früher gebildeten Band mit Zapfenlagern zu einem Scharnier zusammen gegossen wird,worauf die beiden Spritzguss- formhälften voneinander getrennt werden und die genannten Glieder gemeinsam in eine andere Stellung in der Form verschoben wer den, worauf die Form wieder geschlossen und das nächste Gliederpaar gebildet wird und wieder die Zapfen des zweiten Gliedes in die Zapfenlager des ersten Gliedes hineinge- gossen werden. UNTERANSPRUCH: 2. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass in die Zapfenlager Büchsen eingegossen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH246731T | 1945-07-18 |
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| CH246731D CH246731A (de) | 1945-07-18 | 1945-07-18 | Scharnier und Verfahren zur Herstellung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246731A (de) |
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1945
- 1945-07-18 CH CH246731D patent/CH246731A/de unknown
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