CH246715A - Waage. - Google Patents

Waage.

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CH246715A
CH246715A CH246715DA CH246715A CH 246715 A CH246715 A CH 246715A CH 246715D A CH246715D A CH 246715DA CH 246715 A CH246715 A CH 246715A
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CH
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roller
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scales
belt
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Inventor
Honegger Willy
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Honegger Willy
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/23Support or suspension of weighing platforms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  



  Waage.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Waage, bei welcher der Lastträger mittels   Rollkorpem    auf schräg zur Horizontalen stehenden TragflÏchen abgest tzt ist. Eine Waage dieser Art kann grosse Vorteile besitzen. Bis jetzb übliche Messer und Schneiden und die grosse Arbeit der genauen   Ein-    stellung der Messer können wegfallen. Die bei diesen Waagen zur Verwendung kommenden Rollkörper und Rollflächen lassen sich, wenn sie zylindrisch bezw. eben sind, mit den   iiblichen    Werkzeugmaschinen mit wenig Arbeitsaufwand sehr genau herstellen.



   In der beiliegenden Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zum Teil schematisch dargestel, es zeigen :
Fig.   1    eine erste Ausführungsform in Vorderansicht und zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt derselben, und
Fig.   3    einen   norizontalechnitf    durch das Gehäuse der Anzeigeeinrichtung.



   Fig. 4 zeigt eine weitere   Ausführungs-    form in schematischer Darstellung.



   Die in den Fig.   1    bis 3 dargestellte Aus  führungsform    einer automatischen Waage weist ein zweiteiliges Gehäuse   1,    1' auf, das mit in der   Eöhe    einzeln verstellbaren   CEMssen    2 versehen ist. In jeder Ecke des Gehäuses 1, 1' ist eine aus einem Lager 3 und einer Führung 4 bestehende   Abstützstelle    vorgesehen, zwischen deren Teilen   (3    und 4) eine Kugel 5 angeordnet ist. Die Laufflächen der Kugel 5 an den beiden Teilen 3, 4 aller vier Abstützstellen sind gleich schräg zur Horizontalen gerichtet. Das Lager 3 besitzt eine flache Abstützfläche für die Kugel 5 ; die Führung 4 besitzt zwei parallel zueinander stehende Stifte 4'   (Fig.    2), auf denen die Kugel 5 läuft.

   Bei je zwei im Gehäuse   1,    1'diagonal einander gegenüberliegenden Ab  stützstellen    ist das Lager 3 abwechselnd am Unterteil 1 bezw. am Oberteil   1'des    Ge  häuses    befestigt. Durch dieses Versetzen. von Lager 3 und   Fiihrung    4 gegeneinander k¯nnen Massungenauigkeiten bei der Herstellung ausgeglichen und wirkungslos gemacht werden. Der gegen ber dem untern Gehäuseteil   1    verschiebbare obere Gehäuseteil   1'    trägt eine Schale 6 zur Aufnahme der zu   wägenden Last.    Der Weg des Oberteils   1'    ist durch Anschläge 7 (Fig.   1)    begrenzt.

   Am Gehäuseoberteil 1'ist ein Winkelstück 8 befestigt, das in das Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung ragt und durch eine Verschalung 9 geschützt ist. Das obere Ende des   Winkel-    stückes 8 trägt eine kreisrunde Scheibe 11, an deren Mantel das eine Ende eines Stahlbandes   12    befestigt ist. Dieses Band 12   um-      schlingt    teilweise eine das   Ausgleichgewicht    bildende Walze 13 ; das zweite Ende des Bandes ist am Walzenmantel befestigt. Die Walze 13 läuft auf zwei parallel zueinander und schräg zur Horizontalen stehenden, in gleicher Ebene liegenden Schienen 14   (Fig.    2).



  Letztere sind mittels Schrauben 15, die in einem im Gehäuse 10 befestigten Rahmen 16 angeordnet sind, in ihrer Schräglage einstellbar. Die Schrägstellung der Schienen 14 entspricht derjenigen von Lager 3 und Führungen 4. Am Mantel der Walze 13 sind die einen Enden zweier Stahlbänder 17 befestigt, die um die Walze   13    geführt und mit ihren andern Enden an den beiden Schienen 14 befestigt sind. Der Bewegung der Walze   13    wird also ein gewisser Widerstand entgegengesetzt. Auf der Walze   13    liegt eine Zahnstange 19 auf, die mit einer Zahnung 20 mit dem Triebling einer Zeigerachse   21    in   Ein-    griff steht. Die Zahnstange 19 ist mit einem Stahlband 18 mit der Walze   13    verbunden.



  Die Achse 21 trägt über Zifferblättern   22    sich drehende Zeiger 23, sowie ein Zahnrad 24, welches mit einem Zahnrad 25 kämmt.



  Letzteres sitzt auf einer Achse 26, die zwei Zeiger   27 trägt.   



   Wird eine abzuwägende Last auf die Waagschale   6    gelegt, so verschiebt sich dieselbe mit dem Oberteil   1'in    Pfeilrichtung A   (Fig.    1). Die Kugeln 5 rollen auf den Lagern 3 und Führungen 4 ab. Die   Kugelabstiitz-    flächen der Teile 3 und 4 können gehärtet sein oder aus Glas bestehen. Die Bewegung des Oberteils 1'überträgt sich auf das Win  kelstück 8,    die Scheibe 11 und das Band 12, das eine Drehung der Walze 13 entgegen der   Drehwirkung    der Schwerkraft im Uhr  zeigersinn (Fig. 1) veranlasst.    Die Drehbewegung der Walze 13 wird mittels des Stahlbandes   18    zwangsmässig in eine Bewegung der Zahnstange 19 nach rechts überführt.



  Letztere dreht die Achse 21 mit den Zeigern 23, die das Gewicht der Last auf den Zifferblättern   2s21    anzeigen. Gleichzeitig dreht sich auch die über die Zahnräder 24,   25      an-    getriebene Achse 26 mit den Zeigern 27. Die Übersetzung der Rader 24, 25 ist derart, dass nach einmaligem Umgang der Zeiger 23 (was z. B. einem Gewicht von 2 kg entspricht), die Zeiger 27 auf der Zahl 2 der kleinen   Zifferblätter    28 stehen. Bei zweimaligem Umgang der Zeiger 23 stehen die Zeiger   2r7    auf der Zahl 4 usw. Der Messbereich der dargestellten Waage ist   beispiels-    weise 10 kg.



   Es ist auch möglich, mit der Zahnstange 19 die Achse   26    anzutreiben, welche ihrerseits dann über Zwischenräder die Achse 21 in Drehung setzt. Glasscheiben   20    schützen die Zeiger   23,    27 vor äusseren Einwirkungen.



   In Fig. 4 ist schematisch eine weitere Ausführungsform der Waage dargestellt. Der Lastträger   1'ist    mit den Teilen 3, 4 und den   Eugeln    5 auf dem Unterteil 1 abgestützt.



  Auf dem Unterteil   1    sind zwei vertikale Lagerplatten 80 mit einem Ausschnitt 81 befestigt. Die Ausschnitte 81 besitzen schräg zur Horizontalen stehende Laufflächen 82 für eine zylindrische Walze 83. Am Mantel der Walze 83 ist ein Stahlband 84 mit seinem einen Ende befestigt, dessen anderes Ende an einer der Lagerplatten 80 befestigt ist. Ein zweites Stahlband 85 ist mit einem Ende an der Walze   83    und-mit dem anderen Ende an einem Ausleger 86 des Oberteils 1'befestigt. Durch die Stahlbänder 84, 85 wird die Walze 83 gegen die Laufflächen 82 gedrückt.

   Sinkt bei Belastung der Oberteil 1', so dreht sich die als Gegengewicht wirkende Walze   83    in   entsprechen-    dem Masse, und zwar wird sie, entgegen der   Drehwirkung    der S'chwerkraft, in Fig. 4 nach rechts oben bewegt. Diese Drehung wird   zwangemässig über ein Ubertragungsorgan    87 auf einen über einer Skala spielenden Zeiger 80 übertragen. Der Zeiger kann mit einer Lupe 89 versehen sein, die das Ablesen der   Zeigerstellung    erleichtert.



   Die Zahl und die Abmessungen der Kugeln 5 können der Grosse der zu   wägenden    Last entsprechend gewählt werden. Die Art und Anordnung der Gegenkraft bezw. des Gegengewiehtes kann von an sich bekannter Art sein. Bei dem Beispiel nach Fig.   1    bis 3 ist die Verwendung von einer zu den Abstützflächen für die Kugeln, auf denen die Last abgestützt ist, parallelen Führungsbahn (14) wesentlich, auf welcher eine mindestens einen Zeiger verstellende Rolle läuft, deren Verstellung durch den Lastträger unter Zwi  schenschaltung mindestens    eines Bandes erfolgt.

   Da die   Rollenlaufbahn    der Tragteile 3, 4 und die von den Teilen   14    gebildete F h   rungsbahn      14    für die Walze   13    genau parallel zueinander liegen, ist die Waage nach Fig.   1    bis 3 infolge des Umstandes, dass sich das Gegendrehmoment des   Ausgleichgewichtes      (13)    mit der Neigung der Waage entsprechend ändert, nicht   neigungsempfindlich,    das heisst sie zeigt auch dann genau an, wenn sie nicht genau waagrecht steht.



   Die Lager 3 bezw. Führungen 4 können statt eben auch gewölbt ausgebildet sein ; sie können ganz oder teilweise aus gehärtetem Stahl, aus Glas oder aus Kunststoff bestehen.



  Statt der Kugeln 5 könnten auch Rollen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Waage mit einem die Last aufnehmenden Träger, der mittels Rollkörpern auf schräg zur Horizontalen stehenden Tragflächen abgestützt ist, wobei die Verstellung des Lastträgers auf ein Anzeigewerk übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiterer als Gegengewicht wirkender Rollkörper (13 bezw. 83) der zu wägenden Last entsprechend und entgegen der Drehwirkung der Schwerkraft gedreht und diese Drehung mittels Übertragungsorganen zwangsläufig auf das Anzeigewerk übertra- gen wird.
    UNTERANSPRtrCHE : 1. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der"weitere"Roll- körper (13, bezw. 83) mit biegsamen, um den Rollkorper geschlungenen Bändern sowohl mit dem feststehenden Waagenteil, wie auch mit dem Lastträger verbunden ist.
    2. Waage nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf einer Führungsbahn (14) laufende Walze (13) mittels Band (12) mit einem Ausleger (8) des Lastträgers (6) und mit einem Band (17) mit der Führungsbahn ver bunden ist und mittels Band mindestens ein Zahnrad, das auf mindestens einen Zeiger wirkt, verstellt.
    3. Waage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass von einer Zahnstange (19) an getriebene Zeiger (23) über Zahnräder (24, 25) mit mindestens einem weiteren Zeiger (27) verbunden sind.
    4. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützflächen für die die Last abstützenden Rollkörper ge hartet sind.
    5. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützflächen für die die Last abstützenden Rollkörper aus Glas bestehen.
    6. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Gegengewicht darstellende Walze (83) durch Bänder (84, 85) von unten an eine sehräg zur Horizon talen stehende Lauffläche (82) angepresst wird.
    7. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigewerk mit einer Lupe (89) versehen ist.
CH246715D 1943-09-14 1943-09-14 Waage. CH246715A (de)

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