CH242547A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus keramischen Massen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus keramischen Massen.

Info

Publication number
CH242547A
CH242547A CH242547DA CH242547A CH 242547 A CH242547 A CH 242547A CH 242547D A CH242547D A CH 242547DA CH 242547 A CH242547 A CH 242547A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pin
sleeve
production
coarse
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jaquerod Pierre
Original Assignee
Jaquerod Pierre
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jaquerod Pierre filed Critical Jaquerod Pierre
Publication of CH242547A publication Critical patent/CH242547A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/44Producing shaped prefabricated articles from the material by forcing cores into filled moulds for forming hollow articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von     Presslingen    aus keramischen Massen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  im besonderen auf das Pressen von kerami  schen Massen, die wegen ihrer     grobkörnigen     Struktur oder     abrasiven    Eigenschaften nicht  oder nur unter besonderen Schwierigkeiten  durch     Strangpressen        bearbeitbar    und form  bar     sind.     



  Ein Ausführungsbeispiel einer     Pressvor-          richtung    zur     Ausübung    des Verfahrens. ist  auf der     beiliegenden    Zeichnung     dargestellt     und nachstehend erläutert, wobei das Verfah  ren selbst und ein     Erzeugnis    beispielsweise       umschrieben    werden.  



       Fig.    1 ist eine Aussenansicht der     Press-          form    zur Herstellung eines Rohres     im    Auf  riss.  



       Fig.    2 ist der gern der     Pressform,    der als  ein nach dem     einen    Ende hin schwach ver  jüngter und am andern Ende zylindrischer  Stift ausgebildet ist.  



       Fig.    3 ist ein Aufriss .der     Pressform    im       Iängsschntt.     



       Fig.    4 stellt,     zusammengesetzte        Presslinge     dar.         Fig.    5 ist ein     Schnitt    nach .der Linie       A-B    in     Fig.    1.  



       Fig.    6 ist ein Schnitt nach der Linie       C-D        in        Fig.    1.  



  Die     Pressform    besteht aus einer längs in  zwei Hälften a     und    b gespaltenen     Hülse,    die  durch den Ring c und die     Endaufsatzstücke     d und e zusammengehalten werden. Die  Stücke d und e haben in der Mitte eine Boh  rung zum     Hindurchstecken        des    Stiftes f.  Innerhalb der     Hülse    befindet sich die zu  pressende Masse, die schon vorher mit geeig  netem Werkzeug, z.

   B. einem Hammer und  einem     Stempel,    fest hineingestopft werden  kann.     Alsdann        wird    der     Stift    f durch die  Bohrung des     Kopfstückes    d mit seinem ver  jüngten Teil eingeführt, bis dieser     verjüngte     Teil aus der Bohrung des     Endstückes    e aus  tritt.     Sodann    wird unter erhöhtem Druck  mittels einer     geeigneten    Vorrichtung, wie z. B.

         Spindelpresse    oder dergleichen, der Stift f  vollkommen durch die Masse getrieben, bis  seine ganze zylindrische Länge mit dem ge  wünschten und für die Bohrung bestimmen-      den Durchmesser sich     innerhalb    der     Press-          masse    befindet, die er     dann    durchläuft. Man  kann dann die     Hülse    öffnen und das     Press-          stück    herausnehmen.  



  Trägt man Vorsorge, die Metallteile vor  dem Einfüllen der Masse     mit    geeigneten Mit  teln,     wie    z. B.     Petroleum,    leicht zu über  ziehen, so vollzieht sich die     Herausnahme    des  Formlings mit Leichtigkeit. Die     Zentrierung     des Stiftes durch die     Pressmasse    und das       ebenfalls    mit einer     konisch    versenkten Füh  rung     ausgestattete        Endstück    geschieht durch       Festklemmen    des Stiftes am Stempel der An  triebspresse.  



  Der Stift f mit der zur Bewegungsrich  tung schiefen Fläche mit schwacher Neigung  ermöglicht es, dass man mit geringem Druck  der Antriebspresse     einen    stark erhöhten  Druck auf die Formmasse     ausüben    kann     und     anderseits die Formmasse bei diesem     Press-          verfahren    selbst wenig     in    Bewegung     bezw.     Fliessen gebracht wird, so dass auch grob  körniges, hartes und wenig     plastisches    Ma  terial     .geformt    werden kann. Die Erfahrung  hat gezeigt, dass z.

   B. bei Röhren die Korn  grösse des     Pressmaterials    fast die Wandstärke  des zu pressenden     Rohres    erreichen darf, was  mit keinem andern Verfahren möglich ist.  



  Besonders zweckmässig ist dieses.     Pressver-          fahren    für die,     Formung-,        abrasiver        Massen,     die ohne Zusatz gleitender     Hilfsmassen        in          keinem        bisher        bekannten    - Werkzeug     pressbar     sind.  



  In     Fig.    ss sieht man um den Stift f am       obern        Teil        innerhalb    der Hülse einen lose  aufgesetzten Ring g und auf dem Endstück  e einen aus zwei Hälften bestehenden, der  Hülse<I>a,</I>     b    anliegenden Ring<I>h.</I> Diese beiden  Ringe     bewirken    die Formung     .eines    Rohres  mit abgesetzten Enden, die     ineinandergesteckt     oder bei     entsprechender    Ausbildung     (Ge-          winde)    der     Ringe        ineinander    verschraubt  werden können,

   so dass man auf diese Weise  aus einzelnen Stücken lange Rohre zusam  mensetzen kann,     wie    in     Fig.    4 dargestellt ist.  Je nach Art     des        Materials    und der Anwen  dung können diese     Ansehlussstizcke    lose     ver-          einigt    oder durch Brennen, Schweissen, Kle-         ben    oder dergleichen     fest    verbunden     bezw.     verschraubt werden.  



       Ein        Hauptanwendungsgebiet    der vorlie  genden Erfindung ist die     Herstellung    von  Gegenständen aus     Siliziumkarbid    oder Bor  karbid enthaltenden Massen oder andern Ma  terialien, die schwer     pulverisierbar    sind und       abrasive    Eigenschaften aufweisen.  



  Die vorliegende Erfindung ist natürlich  nicht auf die Herstellung von     Rohren.    be  schränkt, sondern es     können    auch ovale oder  eckige     Presslinge    hergestellt werden.  



  Als Beispiel eines durch die Anwendung  des beschriebenen Verfahrens und der Vor  richtung hergestellten     Erzeugnisses    sei ein       Heizstab        (elektrischer        Widerstandsstab)    aus       garborundüm    oder     dergl.    genannt, wobei die       abrmiven    Eigenschaften des     Materials    seine       Verwendung    durch Auspressen     in-        reiner     Form bisher nicht gestattet haben.

   Die Tat  sache,     da.ss    ein solches Widerstandselement  aus     Einzelstücken    in     beschriebener    Form zu  sammengesetzt     bezw.    geschweisst werden  kann, ermöglicht     elektrisch    und     chemisch     genau definierte Eigenschaften für die       Einzelstücke    zu erreichen. Z.

   B.     können    die  sogenannten kalten Enden (Anschlüsse) aus  gut leitendem     Material,    der eigentliche Wi  derstandsstab aus Widerstandsmaterial be  stehen, das wiederum     in    seinen     Einzelstücken     genau     definierbar    hergestellt werden kann,  um eine gewünschte     Wärmeverteilung    zu ge  währleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜOEE: I. Verfahren zur Herstellung von Press- lingen aus keramischen Massen, insbesondere aus grobkörnigem und abrasivem Material, dadurch gekennzeichnet, dass in die eine Press- form füllende Masse ein gern mit einer zu seiner Bewegungsrichtung schief liegenden Fläche eingetrieben wird.
    II. Pressvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens .gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Pressform auf weist, die aus einer in mindestens zwei Teile zerlegbaren Hülse besteht mit einem in der Mitte durchführbaren, nach einem Ende zu verjüngten Stift. III. Formgegenstand zur Verwendung als Heizstab,
    hergestellt nach Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch .gekennzeichnet, dass der Stab aus mehreren miteinander ver bundenen Teilstücken besteht, wobei zur Er reichung einer genau definierten Wärmever teilung einzelne Teilstücke gegenüber andern aus Materialien mit verschiedenen Wärme leitwerten bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Pressvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass um den Stift, im Innern der Hülse, Ringe zwecks weiterer Formgebung des Pressstückes ange bracht sind. 2.
    Formgegenstand nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Teilstücke aus grobkörnigem Siliziumkarbid bestehen.
CH242547D 1944-04-06 1944-04-06 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus keramischen Massen. CH242547A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH242547T 1944-04-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH242547A true CH242547A (de) 1946-05-31

Family

ID=4463004

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH242547D CH242547A (de) 1944-04-06 1944-04-06 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus keramischen Massen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH242547A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH242547A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus keramischen Massen.
DE882973C (de) Verfahren zur Herstellung von hohlen Bauelementen
DE671557C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohren oder Stangen aus gehaertetem Kunstharz und Metall
DE2361643A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur befestigung einer metallarmatur auf einem nichtmetallischen werkstueck
DE305761C (de)
DE245639C (de)
DE917093C (de) Spannrahmen zum Abstuetzen von Spannelementen, z.B. Spannschrauben
AT134710B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren oder anderen Formkörpern aus Faserstoff.
CH365247A (de) Topfpflanzenhalter
AT254928B (de) Betonschwellendübel aus einem hochkriechfesten Kunststoff für Schwellenlöcher und Verfahren zur Herstellung seiner Dübelschalen
DE530999C (de) Verfahren zur Herstellung von Korkziehern
DE2620157A1 (de) Einrichtung zur herstellung eines an einem ende verschlossenen rohrheizkoerpers und verfahren zur herstellung eines rohrheizkoerpers
CH229868A (de) Längenmessgerät.
DE4409524C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Minen für die Herstellung von Stiften
DE163965C (de)
DE734681C (de) Presse zur Herstellung von Metallrohren, insbesondere von Bleikabelmaenteln
AT62003B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von hohlen, metallenen Besteckgriffen mit geschlossenem Boden, ohne Naht und feuerfester Füllung zur Aufnahme der Angel.
DE1962307U (de) Vorrichtung zur verbindung von koaxial zueinander angeordneten rohren.
DE879970C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Muffenrohren aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln
DE819309C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung thermoplastischer Fuellungen fuer Zaehne sowie Zahnfuellungsmaterial zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE326924C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Gitterrohren
DE632884C (de) Kernstueck zur Herstellung von Rohren mit Aussenprofilen in Schleudergusskokillen
CH530252A (de) Vorrichtung zum Schneiden und Bearbeiten von geschäumten Kunststoffen und ähnlichen Materialien
DE2043863A1 (de) Verfahren zur Herstellung von wie Handstrichziegel aussehenden Backsteinen
CH177008A (de) Spannungsverbindung, die einen stauchbaren, stabförmigen Teil aufweist und Verfahren zur Herstellung derselben.