DE879970C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Muffenrohren aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Muffenrohren aus Faserstoffen und hydraulischen BindemittelnInfo
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- DE879970C DE879970C DEE4710A DEE0004710A DE879970C DE 879970 C DE879970 C DE 879970C DE E4710 A DEE4710 A DE E4710A DE E0004710 A DEE0004710 A DE E0004710A DE 879970 C DE879970 C DE 879970C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/70—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by building-up from preformed elements
- B28B21/74—Producing pipe bends, sockets, sleeves; Moulds therefor
Landscapes
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, mittels der ein Rohr aus. Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln, z. B. Asbestzement, mit einer Muffe versehen wird, deren lichter Durchmesser größer als jener des Rohres ist. Bisher wurden solche Muffen entweder von Hand geformt, oder es. wurde eine abgebundene Muffe mit dem abgebundenen Rohr mittels Konus oderGewinde verbunden. Eine vollbefriedigende Lösung der Herstellung von Muffenrohren -wurde jedoch auf diese Weise bisher nicht erzielt.
- Die Erfindung bezweckt die Herstellung eines Muffenrohres auf besonders einfache und rasche Weise, die sich für eine Massenfertigung gut eignet, wobei gleichzeitig eine einwandfreie Verbindung der Muffe mit dem Rohr zu einem homogenen Körper gewährleistet ist und ferner eine größtmögliche Festigkeit sowohl der Verbindungsstelle als auch der Muffe selbst erhalten wird. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß innerhalb einer Preß.form ein kurzes, plastisches Rohrstück derart in Stellung gebracht wird, daß es das in diese Form ragende Ende eines plastischen Rohres übergreift, worauf das Rohrstück durch axialen Druck gestaucht und dadurch mit dem Rohrende verbunden wird. Auf diese Weise wird eine einwandfreie Vereinigung von Rohr und Muffe zu einem homogenen Körper erzielt und überdies die Verbindungsstelle wie auch die Muffe verdichtet und damit verfestigt. Die Erfindung ist nicht nur zur Herstellung von Muffen@rohren, sondern. auch zum Verbinden, von Muffen mit Rührteilen von Formstiicken verschiedener Art bestimmt.
- In den Fig. i bis 6 der Zeichnung sind sechs aufeinanderfoIgende, Phasen des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens im Längsschnitt beispielsweise, dargestellt. - a Die Vorrichtung besteht aus einem in ein Model i eingesetzten Mantel einer . Preßform 2, in deren Boden 3 eine zentrale Bohrung vorgesehen ist, einem in dieser Form verschiebbaren, zylindrischen Druckstempel q. und einem in letzterem geführten Kern 5, dessen Durchmesser gleich dem Lichtdurchmesser des. Rohres ist.
- Gemäß Fig. i wird das plastische, d. h. noch nicht abgebundene Rohr 6 derart eingelegt, daß es mit seinem Endteil 7 in die Form 2 etwas hineinragt. Dieser Endteil kann, wie dargestellt, etwas konisch aufgeweitet werden. Ein gleichfalls plastisches Rohrstück 8 von größerem Durchmesser als das Rohr 6 wird in die Form 8 derart eingelegt, daß es das Rohrende 7 übergreift. Hierauf wird der Kern 5 in das Rohrende eingeführt (Fig. 2), um bei der nachfolgenden Formung ein Verschieben des Rohres und ein Ausweichen des Materials nach innen zu verhindern. Der nun in die Farm 2 eingebrachte Stempel 4 (Fig. 3), dessen Stirnteil dem inneren Umriß der Muffe entspricht, wird nun durch Schlag oder Preßdruck nach links bewegt, wobei die einzelnen Phasen dieser Bewegung in den Fig.3 bis 6 ersichtlich sind. Der Stempel. weist an seinem äußeren Umfang eine Eindrehung zur Aufnahme des Rohrstückes 8 auf.
- Da gemäß Fig. 3 das Ende des Rohrstückes 8 bei 9 an einer Schulter des Stempels 8 anliegt, hingegen, die Stirnseite des Stempels einen Abstand vom Rohrende 7 aufweist, wird zunächst das Rohrstück 8 nach links geschoben, wobei sein am Boden. 3 anstoßendes Ende sich nach innen verdickt (Fig. q.). Sodann wird das a.ufgeweitete Rohrende 7 nach außen gebördelt (Fig. 5) und schließlich das Rohrstück 8 gestaucht, der Hohlraum zwischen, der Form 2, dem Stempel q. und dem Kern 5 völlig ausgefüllt und gleichzeitig die Verbindungsstelle wirksam verdichtet (Fig. 6), so daß nach dem Abbinden ein. einheitlicher, fester Körper erhalten wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Muffenrühren aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer Preßform ein kurzes, plastisches Rohrstück derart in. Stellung gebracht wird, daß es das in, diese Form ragende Ende eines plastischen Rohres übergreift, worauf das Rohrstück durch axialen Druck gestaucht und dadurch mit dem Rohrende verbunden. wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mantels einer Preßform, deren Botten mit einer zentralen Öffnung versehen. ist, ein Druckstempel verschiebbar ist, der an seiner Außenfläche eine Eindrehung zur Aufnahme des die Muffe bildenden Rohrstückes aufweist und in dessen axialer Bohrung ein zylindrischer Kern geführt ist, dessen Durchmesser dem lichten. Rohrdurchmesser gleich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT879970X | 1949-01-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE879970C true DE879970C (de) | 1953-06-18 |
Family
ID=3682651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE4710A Expired DE879970C (de) | 1949-01-05 | 1951-11-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Muffenrohren aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE879970C (de) |
-
1951
- 1951-11-29 DE DEE4710A patent/DE879970C/de not_active Expired
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