CH242284A - Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand. - Google Patents

Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand.

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CH242284A
CH242284A CH242284DA CH242284A CH 242284 A CH242284 A CH 242284A CH 242284D A CH242284D A CH 242284DA CH 242284 A CH242284 A CH 242284A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
auxiliary electrode
switching chamber
contacts
resistor
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Application number
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English (en)
Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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Publication date
Application filed by Oerlikon Maschf filed Critical Oerlikon Maschf
Publication of CH242284A publication Critical patent/CH242284A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts
    • H01H33/167Impedances connected with contacts the impedance being inserted only while opening the switch

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum     Hauptpatent    Nr. 240050.         Dr        uckgassehalter    mit     Abschaltwiderstand.       Das     Hauptpatent    bezieht sich auf einen       Druckgasschalter    mit     Abschaltwiderstand     und einer     einen    beweglichen     Hauptkontakt,     einen beweglichen Gegenkontakt und eine  feststehende Hilfselektrode enthaltenden  Schaltkammer,

   in welcher der Hauptkontakt  und der Gegenkontakt bei einem     Abschalt-          vorgang        in    zueinander entgegengesetzten       Richtungen        in        ihre        Offenstellung    bewegt und  die beiden Kontakte wie auch die Hilfselek  trode hierbei mit     in    die Schaltkammer ein  geführtem Druckgas     beblasen    werden.

   Der  Hauptkontakt kehrt nach erfolgter Abschal  tung wieder in     seine        Schliessstellung    zurück,  während die Hilfselektrode in der Schalt  kammer derart angeordnet ist, dass bei ge  öffneten Gegenkontakt der     Abschältwider-          stand    durch den Hauptkontakt überbrückt  ist, wenn sich der letztere in seiner Schliess  stellung befindet, während in der     Offenstel-          lung    des Hauptkontaktes     dieseÜberbrückung     des     Abschaltwiderstandes        aufgehoben    ist     und     die Hilfselektrode zwischen den beiden Kon  takten liegt.

      Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  nun auf eine     Weiterentwicklung    des Druck  gasschalters mit     Abschaltwiderstand    nach  dem Patentanspruch des     Hauptpatentes    und  besteht     darin,        dass    die Hilfselektrode mit  wenigstens einer     Ausblaseöffnung    versehen  ist, durch welche die Schaltgase aus der  Schaltkammer     wegströmen.     



  Bei dem in der Zeichnung     schematisch     dargestellten Ausführungsbeispiel der vor  liegenden     Erfindung    strömt das Druckgas  durch den     untern    Schalterpol 4 in die Schalt  kammer ein. Der Gegenkontakt 3 ist in der       Schliessstellung    wiedergegeben; beim Öffnen  nimmt er nacheinander die gestrichelt     einge-          zeichneten    Lagen 3', ss" ein, um     bei:    3"' die  gesamte Spannungsisolation des Schalters zu  übernehmen. Der obere Schalterpol 2 ist mit  dem Hauptkontakt versehen, der als Schnell  kontakt 1 ausgebildet ist.

   Der Schnellkontakt  1 wird durch die Feder 5     in    der Schliessstel  lung gehalten und nur wenn der Druck in  der Schaltkammer einen vorgegebenen     Min-          destwert    überschreitet; wird er in die gestri-           chelte    Öffnungsstellung 1' übergeführt. Die       Hilfselektrode    6 ist mittels metallischer Rip  pen. 7     an,    einem Metallring 8     befestigt,    der  von den beiden Schalterpolen 2 und 4 mittels  der Isolierzylinder 9 und 11 distanziert ist.

         In    der Hilfselektrode 6 ist nun eine Aus  blaseöffnung für die Schaltgase vorgesehen,  welche bei 18 in die freie Atmosphäre mün  det und durch eine Bohrung     in        einer    der Rip  pen 7 mit der Schaltkammer in Verbindung  steht. An Stelle     einer    unmittelbar in die  freie Atmosphäre mündenden     Ausblaseöff-          nung    18 kann die Bohrung in den Rippen 7  auch zu einem Stauraum führen,     welcher    das  Potential der Hilfselektrode besitzt.

   Dieser       Stauraum    könnte beispielsweise bei dem     in     der Zeichnung     angegebenen    Ausführungsbei  spiel aussen am Ring 8 angeordnet, und. zwar       ebenfalls    ringförmig ausgebildet sein.  



  Die Hilfselektrode 6, welche über den       Abschaltwiderstand    10 mit dem     Hauptkon-          takt-1        verbunden    ist, wird nun vorzugsweise  als Zwischenkontakt ausgebildet, der nicht  nur bei     geöffneten    Kontakten 1 und 3,     son-          dern,    auch     in,der    Schliessstellung des Schal  ters zwischen den Kontakten 1 und 3 liegt.

    Dieser Zwischenkontakt besitzt     einen    mit der       Ausblaseöffnung    18     in        Verbindung        stehen-          den    Hohlkontakt 19     auf    der einen Seite und  auf der andern Seite einen     Stift-    oder     Klotz-          kontakt    14.

   Da die     Abschaltung    des zuerst       gezündetenLeistungslichtbogensgrosser    Strom  stärke     in    dieser     Anordnung    mit Vorteil zwi  schen der     Hilfselektrode    6 und dem Haupt  kontakt 1 erfolgt,     ist    es zweckmässig,

   an die  sen     Stellen.    von der erhöhten     Abschaltfähig-          keitder    Hohlkontakte Gebrauch zu     machenund          dementsprechend    den Schnellkontakt 1 als  Hohlkontakt auszubilden und den in der Hilfs  elektrode 6 angebrachten     Hohlkontakt    19 auf  der Seite des Schnellkontaktes 1 vorzusehen.

    Für die Löschung des zweiten zwischen der  Hilfselektrode und dem     Schaltergegenkontakt     3     gezündeten    Lichtbogens genügt es     dann,     nur den     Gegenkontakt    3 als Hohlkontakt  auszubilden, wie das     in    der Zeichnung bereits  dargestellt ist. -Durch diese Anordnung wird  dabei     gleichzeitig        verhindert;    dass der mit    dem Widerstand 10     in    Reihe     brennende     Lichtbogen     gegen,    den Hauptkontakt 1 ge  blasen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand und einer einen. beweglichen Hauptkontakt, einen beweglichen Gegenkontakt und eine feststehende Hilfselektrode enthaltenden, Schaltkammer, in welcher der Hauptkontakt und der Gegenkontakt bei einem Abschalt- vorgang in zueinander entgegengesetzten Richtungen in ihre Offenstellung bewegt und die beiden Kontakte wie auch die Hilfselek trode hierbei mit in die Schaltkammer ein geführtem Druckgas beblasen werden, ferner der Hauptkontakt.
    nach erfolgter Abschal tung wieder in seine Schliessstellung zurück kehrt und die Hilfselektrode in der Schalt kammer derart angeordnet ist, dass bei ge öffnetem Gegenkontakt der Abschaltwider- stand durch den Hauptkontakt überbrückt ist, wenn sich der letztere in seiner Schliess stellung befindet;
    während in der Offenstel- lung des Hauptkontaktes diese Überbrückung des Abschaltwiderstandes aufgehoben ist und die Hilfselektrode zwischen den beiden Kon takten liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektrode mit wenigstens, einer Ausblase- öffnung versehen ist, durch welche die Schaltgase aus der Schaltkammer weg strömen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselek trode mit metallischen Rippen in der Schalt kammer gehalten ist und dass die Ausblase- Öffnung mit der Schaltkammer durch eine Bohrung in einer dieser Rippen verbunden ist.
    2. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aüsblase- öffnung der Hilfselektrode in einen .auf dem Potential der Hilfselektrode befindlichen Stauraum mündet.
    3. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselek trode ein zwischen den Kontakten des Schal- ters angeordneter Zwischenkontakt ist, wel cher gegenüber einem der beiden Kontakte einen mit der Ausblaseöffnung verbundenen Hohlkontakt und gegenüber dem andern Kon takt einen Stiftkontakt besitzt.
    4. Druckgasschalter nach Unteranspruch 3; dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Hauptkontakt wie auch der Gegenkontakt Hohlkontakte sind, durch welche die Schalt gase abströmen, und dass ferner der in der Hilfselektrode angebrachte Hohlkontakt auf der Seite des Hauptkontaktes angebracht ist.
CH242284D 1944-11-20 1944-12-04 Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand. CH242284A (de)

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CH602966X 1944-11-20
CH242284T 1944-12-04

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ID=25728685

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CH242284D CH242284A (de) 1944-11-20 1944-12-04 Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand.

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