DE714362C - Fluessigkeitsarmer Loeschkammerschalter mit Vorwiderstand - Google Patents

Fluessigkeitsarmer Loeschkammerschalter mit Vorwiderstand

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Publication number
DE714362C
DE714362C DES137039D DES0137039D DE714362C DE 714362 C DE714362 C DE 714362C DE S137039 D DES137039 D DE S137039D DE S0137039 D DES0137039 D DE S0137039D DE 714362 C DE714362 C DE 714362C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switch
movable
series resistor
switching
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Expired
Application number
DES137039D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Reeh
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VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsarmer Löschkammerschalter mit Vorwid'erstand " Bei solchen flüssigkeitsarmen Läschkammerschaltern, die einen verhältnismäßig Woß,en Spannungsstoß beim Einschalten aufzunehm,en haben, sind bisher vielfach Vorwiderstände angeordnet worden. Diese M'iderstände wurden bei jedem Einschaltvorgang zunächst über einen Vorkontakt in den Stromkreis teinge:schaltet und dann bei Einleitung der Kontaktvermittlung zwischen dem bewegbaren Schalterkontakt und :dein ruhenden Hauptkontakt wieder kurzgeschlossen.
  • Eine beispielsweise Anordnung dieser Art zeigt die Abb. i. Der Schaltersockel ist dabei mit i bezeichnet. Von dem Stutzer a wird die Löschkammer 3 mit dem ruhenden Hauptkontakt 4. imd dem ebenfalls ruhend angeordneten Vorkontakt 5 getragen. Weiterhin ist an dem Stutzer z der Vonviderstand 6 angebracht. Der Stutzer 7 trägt den beweglichen Schaltkontakt 8 und seine Führung g. Aus der Abb. i ist ohne weiteres ersichtlich, daß vor der Kontaktvermittlung zwischen dem bewegbaren Schaltkontakt 8 und dem ruhenden Hauptkontakt 4. eine Zivischensclialtstellung zustande kommt, in der der bewegbare Schaltkontakt 8 mit dem Vorkontakt 5 zusammenwirkt und dadurch den Widerstand 6 in. die Strombahn einlegt., Erst in der nächsten Phase des weiteren Einschaltvorganges dringt der bewegbare Schaltkontakt 8 in den HauptkOntakt 4. ein und schließt damit den Vorwiderstand 6 wieder kurz.
  • Die Abb. i gibt die Anordnung des Vorwiderstandes 6 so wieder, zvie sie bei flüssigkeitsarmen Löschkammerschaltern bisIervorgenommen wurde, d. h. es wurde ein Widerstandskörper üblicher Anordnung durch besondere Haltemittel irgendwie in der Nähe des ruhenden Hauptkontaktes befestigt. In der Abb. i ist diese Befestigung an der Löschkammer 3 vorgenommen worden und hat Beinen Aufbau ergeben, bei dem vom Widerstand stets ein besonderer Platz vor dem Sehalter in Anspruch genommen wird und bei dem außerdem stets ein besonderer Vorkontakt 5 vorgesehen sein muß. Durch die Erfindung wird die" b:cschriebene Ausführung wesentlich vereinfacht, indem der außen am Schalter vorgesehene Vorwiderstand und auch der Vorkontakt vermieden werden. Dabei wird von einer Ausführung ausgegangen, die bei Druckgasschaltern bereits bekannt ist. Es wird nämlich der Widerstandskörper im bewegbaren Schaltkontakt angeordnet, wobei jedoch die bei Druckgasschaltern ebenfalls im bewegbaren Schaltkontakt erforderlichen Druckgaszuführungen wegfallen und die Raumbeanspruchung des bewegbaren Schaltkontaktes somit heträchtlich herabgesetzt werden konnte. Darüber hinaus besteht der Widerstandskörper :erfindungsgemäß aus :einer auswechselbaren Patrone , deren Stirnflächen an ihren Enden die Stromleitung durch den Widerstand hindurch vermitteln und die gegen den Mantel des bewegbaren Schaltkontaktes durch einen Zwi- schenzylinder isoliert ist, der nach dem freien Schaltstiftende zu durch eine Verstärkung seines Ringquerschnittes gleichzeitig eine Isolierung des Vorkontaktes gegen den Hauptkontakt bewirkt. Sämtliche Bestandteile der Vorwiderstandsanordnung sind damit in den bewegbaren Schaltkontakt hineinverlegt. und man- hat es nun durch einfache Austauschung des bewegbarten Schaltkontaktes bei einer normalen Schalterausführung gegen einen Schalterkontakt nach der Erfindung in der Hand, aus jedem beliebigen Schalter einen solchen mit vollständig betriebsbereiter, zusätzlicher @"or%uiderstandseini-ichttmg zu machen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des bewegbaren Schaltkontaktes nach der Erfindung ist in der Abb.2 wiedergegeben. Die Stromzuführung ist dabei über die Leitung io an das G1-eitstück i i geführt und das andere Ende der Leitung 12 steht mit dem ruhenden Hauptkontakt 13 in Verbindung. Der bewegbare Schaltkontakt besteht zunächst aus dem metallischen Rohrkörper i-, der in den Abschlußt,eil 15 eingeschraubt ist und di.e stromleitende Verbindung zu dein Gleitstück i i vermittelt. 1n das metallische Rohr 14 ist bis zum Aufliegen .auf dem Abschlußteil 15 der aus Isolierstoff bestehende Rohrkörper i G @eingeschoben, der an seinem- unteren, freien Ende durch .eine ringförmige Verbreit:eru.ng i; bis auf den gleichen äußeren Umfang wie das metallische Rohr 14 gebracht ist. in das Isolierrohr 16 ist eine Widerstandspatrone mit den metallischen Endkappen i g und 20 eingeschoben. Ihre Kappe i9 steht über die Feder 2 i mit dein metallischen Abschlußteil 15 und damit auch unmittelbar mit dem äußerem :Metallrohr 14 in Verbindung. Gegen die Kappe 2o der Widerstandspatrone wird die ebenfalls aus 'Metall bestehende Patrone 22 in das untere, freie Ende der Isolierhülse i; eingeschoben, und damit ist der Aufbau des einen betriebsmäßigen .Vorwiderstand enthali enden bewegbaren Schaltkontaktes beendet. Beim Ausführu!Ügsb eispiel ist die Arordnung insbesondere noch so getroffen. daß die metallische Patrone 22 die Einbohrung 23 besitzt und mit den beiden dazu senkrechten. zwischen Einbohrungsboden und Schaltkon.-taktende befindlichen Ausnehmungen 24 und 25 versehen ist. Durch diese Ausführung ist der bewegliche Schaltkontakt für seine Anwendung bei den sog. Löschkammerschaltern vorbereitet, bei denen nach Zurücklegung einer bestimmten Schaltstrecke meiner bis dahin völlig geschlossenen Schaltkammer über die Einbohrung 23 und die Ausnehinüngen ein Ausströmungsweg für das in der Kammer unter Druck gesetzte Löschmittel freigegeben wird.
  • Die Wirkutigsweise des die gesamte Vorwiderstandsanordnung in sich aufnehmenden beweglichen Schaltkontaktes nach der Erfindung ergibt sich ohne weiteres aus dem geschilderten Aufbau. Beim Einschalten kommt zunächst die metallische Patrone 22 mit dem ruhenden Hauptkontakt 13 in Berühru,ng. Dadurch wird ein Stromkreis über den Vor widerstand 18. die Feder 2 i, den Ab -schlußteil 15, dien metallischen Rohrkörper 14 zum Gleitstück I I hergestellt. Dieser Stromweg wird erst kurzgeschlossen. wenn der bewegliche Schaltkontakt weiter so tief in den ruhenden Hauptkontakt eingedrungen ist, daß der metallische Rohrkörper ja unmittelbar mit dem ruhenden Hauptkontakt i in Berührung kommt.
  • Der Gesamtaufbau eines Schalters mit Vor-,widerstand nach der Erfindung ist in der Abb. ; veranschaulicht. Äußerlich. unterscheidet sich ein solcher Schalter also in keiner Weise von den üblichen Ausführungen ohne Vorwiderstandsanordnung.
  • Da diejenigen Schalterausführungen. bei ; deinen bisher Vorkontakte und außen angebrachte Vorwiderstände vorgesehen «-aren. vielfach zum Schalten von Hochspannungskondensatoren benutzt worden sind, so dürfte die Einrichtung nach der Erfindung auch für diesen Zweck in erster Linie in Betracht kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsarmer Löschkainmerschalter mit Vorwiderstand, bei dein der Widerstandskörper im bewegbaren Schaltkontakt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandskörper aus einer auswechselbaren Patrone besteht. deren Stirnflächen an ihren .Enden die Stromleitung durch den Widerstand hindurch vermitteln und die fegen den Man-, tel des bewegbaren. Schaltkontaktes durch einen Zwischenzylinder isoliert ist, der nach dem freien Schaltstiftende zu durch eine Verstärkung seines Ringquerschnittes gleichzeitig eine Isolierung des Vorkontaktes gegen den Hauptkontakt bewirkt. z. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Schaltkontakt in seinem dem ruhenden Schaltkontakt zugewandten Ende mit einer axialen Einbohrung und mit mindestens seiner dazu senkrechten, zwischen Einbohrungsboden und Schaltkontaktende befindlichen Ausnehmung versehen ist.
DES137039D 1939-05-13 1939-05-13 Fluessigkeitsarmer Loeschkammerschalter mit Vorwiderstand Expired DE714362C (de)

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DES137039D DE714362C (de) 1939-05-13 1939-05-13 Fluessigkeitsarmer Loeschkammerschalter mit Vorwiderstand

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DE714362C true DE714362C (de) 1941-11-27

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DES137039D Expired DE714362C (de) 1939-05-13 1939-05-13 Fluessigkeitsarmer Loeschkammerschalter mit Vorwiderstand

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DE (1) DE714362C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1808415B1 (de) * 1968-10-15 1970-02-26 Bbc Brown Boveri & Cie Schalteinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1808415B1 (de) * 1968-10-15 1970-02-26 Bbc Brown Boveri & Cie Schalteinrichtung

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