CH239646A - Verfahren zum Anbringen eines Zeichens an einem Gegenstand zwecks Identifizierung desselben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Anbringen eines Zeichens an einem Gegenstand zwecks Identifizierung desselben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH239646A
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Gerhard Hansen Harry
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Gerhard Hansen Harry
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Description


  Verfahren zum Anbringen eines Zeichens an einem Gegenstand zwecks Identifizierung  desselben     und    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.    Bis anhin wurden die Zeichen zur Iden  tifizierung von Gegenständen, z. B. Maschinen,  Apparaten und insbesondere von Fahrrädern,  an der Aussenseite dieser Gegenstände, bei  Fahrrädern zum Beispiel aussen am Rahmen,  angebracht. Diese bekannte Art der Bezeich  nung weist jedoch den Nachteil auf, dass das  Zeichen ohne     auffällige    Veränderung des Ge  genstandes, zum Beispiel durch Stemmen oder  Feilen, entfernt     werden    kann, so dass in vielen  Fällen nicht einmal mit Röntgenstrahlen die  ursprüngliche Bezeichnung festgestellt werden  kann. Dieser Nachteil wird durch die vorlie  gende Erfindung behoben.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist     eile     Verfahren zum Anbringen eines Zeichens an  einem Gegenstand     zwecks    Identifizierung des  selben, welches sich dadurch auszeichnet, dass  das Zeichen bei der Herstellung des Gegen  standes an einer solchen Stelle desselben an  gebracht wird, dass es nach Fertigstellung  des Gegenstandes von aussen kontrolliert, aber    ohne auffällige Veränderung des Gegenstandes  nicht entfernt werden     kann.     



  So kann zum Beispiel das Zeichen, das  aus Zahlen, Buchstaben oder Figuren will  kürlicher Form und Art bestehen kann, an  der Innenseite eines hohlen Teils des zu be  zeichnenden Gegenstandes angebracht     werden,     so dass es     durch    eine     Öffnung    am fertigen Ge  genstand dem Auge wahrnehmbar ist, oder  es kann das Zeichen an einer solchen Stelle  angebracht werden, wo es durch eine Durch  leuchtung des fertigen Gegenstandes, gege  benenfalls mit Röntgenstrahlen, sichtbar     ge-          machtwerdenkann.DasAnbringen    des Zeichens  kann zum Beispiel durch     Prägung    oder Giessen  erfolgen,

   und es können allenfalls auch aus  anderem Material als der zu bezeichnende Ge  genstand bestehende Zeichen eingegossen wer  den. Schliesslich kann zum Beispiel bei einem  Gummireifen für Autos, der aus mindestens  zwei Schichten besteht, das Zeichen auf einer  Platte angebracht werden, welche zwischen      die beiden Schichten eingelegt wird, wobei  diese Platte mit dem Zeichen durch Durch  leuchtung sichtbar gemacht werden kann.  



  Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vor  richtung zur     Durehführung    dieses Verfahrens.  An Hand der Zeichnung sind drei Durch  führungsbeispiele des Verfahrens gemäss der  Erfindung erläutert. Ferner ist auf der Zeich  nung eine beispielsweise Ausführungsform einer       erfindungsgemässen    V     orrielltung    dargestellt.

    Es zeigen       Fig.1    eine Seitenansicht eines Rohrstückes  mit innenseitig angebrachter Bezeichnung und       Fig.    2 einen Querschnitt     hiezu,          Fig.    3 eine Seitenansicht eines Teils eines       Kraftwagen-Gummireifens    mit in der Wand       angebrachter    Bezeichnung und       Fig.    4 einen Querschnitt     hiezu,          Fig.    5 eine Seitenansicht eines Teils eines       Fahrradschlauches    mit auf der Innenwand  angebrachter Bezeichnung und       Fig.    6 einen Querschnitt     hiezu,

            Fig.    7 einen Längsschnitt und       Fig.    8 eine     Ansicht    einer Vorrichtung zur  Bezeichnung von     Gegenständen.     



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 ein zum unlös  lichen Zusammenbau mit andern Teilen eines  Fahrradgestelles bestimmtes Rohrstück, in  dessen Innenseite die mit dem Überweisungs  zeichen 2 bezeichnete Zahl 2050 zur Identi  fikation angebracht ist. Die als Zeichen die  nende Zahl ist zufolge ihrer Lage nach Fertig  stellung des Gestelles nur durch eine Spalte 3  in der Rohrwand sichtbar, so dass das Zeichen  von aussen kontrolliert, aber ohne auffällige  Veränderung des Gestelles nicht entfernt wer  den kann.

   Da jedoch nicht alle Teile eines  Fahrrades mit einer solchen Spalte versehen  werden können, wird man in derartige Teile  statt dessen an der Innenseite der Rohrwand  das Zeichen derart prägen, dass das Material  an der Prägungsstelle verdichtet bleibt, so     dass     das Zeichen bei Durchleuchtung mit Rönt  genstrahlen von aussen kontrolliert werden  kann. Man wird     hiezu    Stellen für das Zeichen  wählen, die beim fertigen Fahrrad leicht einer  solchen Durchleuchtung unterworfen werden  können.

      Bei dem in     Fig.    3 und 4 gezeigten Kraft  wagenreifen ist das Zeichen 2, hier die Zahl  3056, auf einer Platte aus     'Metall    in erha  bener Prägung ausgeführt, und die Platte wird  zwischen den Schichten des Reifens eingelegt;  die Bezeichnung ist für das blosse Auge un  sichtbar. Eine Röntgendurchleuchtung wird  jedoch die Bezeichnung deutlich sichtbar ma  chen, besonders wenn die     Zahl    aus anderem       3Iateri.ite    besteht als die Grundplatte und der  Gegenstand.

   Das Einlegen einer Bezeichnungs  platte     kann    besonders     gilt    bei     massiven    Körpern  und dickwandigen Hohlkörpern angewendet  werden, die aus verschiedenen Schichten herge  stellt sind, zum Beispiel aus Holz und Leinwand;  auch kann eine solche Bezeichnungsplatte  in durch Giessen hergestellten     Kunstharz-          Gegenständen        eingegossen    werden.  



  Bei dem in     Fig.    5 und 6 gezeigten  Schlauchstück ist die die Zahl 50230 darstel  lende Bezeichnung 2 an der Innenseite des  Schlauches in erhabener Prägung angebracht.  



  Dieses dem blossen Auge unsichtbare Zei  chen wird bei Durchleuchtung mit Röntgen  strahlen zufolge der örtlichen Anhäufung des  Materials auf der entsprechenden Stelle des  Schlauches deutlich sichtbar, da die Wand  stärke unter dem Zeichen mit     Einschluss     desselben     grösser    ist als neben ihm. Die  letztgenannte     Anbringungsart    der Bezeich  nung eignet sich besonders für Hohlkörper  aus     Kautschuk,    Kunstharz und eventuell aus  Metall, besonders bei gegossenen Gegenständen.  



  Das in     Fig.    7 und 8 dargestellte Werkzeug  eignet sieh zur     Prägung    der Bezeichnung in  das in     Fig.    1 und 2 gezeigte Rohrstück 1,  welches dazu bestimmt ist, nach Prägung der  Bezeichnung mit andern     Gesteltteilen    des  Fahrrades zusammengebaut zu werden. Das       Werkzeug        bestellt    in der Hauptsache aus einem  Typenhalter in Form eines Rohrstückes 4,  das einen kleineren Durchmesser aufweist als  das Rohr 1, das bezeichnet werden soll.     Im          Rohr    4 ist ein Keil 5 axial verschiebbar an  gebracht.

   Der Keil 5 hat an der obern Seite  eine mit der Achse des Rohres 1 parallel  verlaufende Fläche 7, auf welcher die Typen 6  mit der Unterseite     aufliegen.         Die Typen sind in einer Reihe im Schlitz 8  des Rohrstückes 4 angebracht und ragen über  den Schlitz heraus; oben tragen die Typen 6  die einzuprägenden Zeichen. Die Unterseite 9  des Keils 5 ist zur Achse des Rohres 1  geneigt und liegt auf der schrägen Oberseite  des im Rohrstück 4 befestigten     Klotzes    10  auf. Der Keil 5 wird bei einer Verschiebung  nach links auf dem Klotz 10 empor gleiten  und die Typen 6 nach, aussen aus dem Schlitz 8  treiben. Der geil 5 ist mit einer Gewinde  spindel 11 versehen, welche in die Mutter 12  geschraubt ist, die drehbar, jedoch nicht ver  schiebbar in der Stirnwand 13 des Rohres 4  gelagert ist.

   Bei einer Drehung der Mutter 12  wird sich der geil 5 verschieben.  



  Das Werkzeug 4-13 wird in das Rohr 1  vor dessen Zusammenbau mit andern Teilen  eingeführt, wonach der Keil 5 mittels der  Mutter 12 nach links verschoben wird, bis  die Typen 6 an der Innenseite des Rohres 1  stramm anliegen, hiernach wird das Rohr 1  samt dem darin befindlichen Werkzeug zwischen  die Backen     einer    Presse oder einer ähnlichen  Einrichtung gebracht und einem gegen die  Typen gerichteten Druck ausgesetzt, so dass  die Zeichen deutlich an der Innenseite des  Rohres eingeprägt werden, wonach das Werk  zeug entfernt wird. Nach dem Zusammen  bau des Rohres 1 mit andern Teilen wird  es dann nicht mehr ohne auffällige Verän  derung des Gegenstandes möglich sein, mit  einer Feile oder einem andern Werkzeug zu  der im Rohr 1 angebrachten Bezeichnung zu  gelangen, um diese zu entfernen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Anbringen eines Zeichens an einem Gegenstand zwecks Identifizierung desselben, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeichen bei der Herstellung des Gegenstandes an einer solchen Stelle desselben angebracht wird, dass es nach Fertigstellung des Gegen standes von aussen kontrolliert, aber ohne auf fällige Veränderung des Gegenstandes nicht entfernt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen an der Innenseite eines hohlen Teils angebracht wird, so dass es durch eine Öffnung am fertigen Gegenstande dem Auge wahrnehmbar ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen an der Innenseite eines hohlen Teils angebracht wird, und zwar an einer Stelle, wo es durch eine Durchleuchtung des fertigen Gegenstandes sichtbar gemacht werden kann. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen an der Innenwand eines hohlen Teils derart ge prägt wird, dass das Material an der Prägungs stelle verdichtet bleibt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen an der Innenwand eines hohlen Teils erhaben an gebracht wird, damit die Wandstärke unter ihm dicker ist als neben ihm. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen, wel ches aus anderem Material als der Gegen stand hergestellt wird, in die Wand des letz teren eingegossen wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen auf einer Platte angebracht wird, welche zwischen zwei Schichten des Gegenstandes eingelegt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem Gehäuse Typen, deren Druckflächen in einer Reihe aus dem Gehäuse herausragen, sich auf die zur Gehäuse achse parallele Oberseite eines im Gehäuse axial verschiebbaren Keils abstützen, für dessen Verschiebung an einer Stirnwand des Gehäuses eine Mutter für eine am Keil ange ordnete Gewindespindel drehbar, aber axial nicht verschiebbar gelagert ist, welcher Keil auf einem im Gehäuse fest angeordneten zwei ten Keil gleitet, derart, dass durch Aufschieben des beweglichen Keils auf den festen Keil die sich auf dem ersteren abstützenden Typen nach aussen gedrückt werden.
CH239646D 1942-02-10 1942-02-10 Verfahren zum Anbringen eines Zeichens an einem Gegenstand zwecks Identifizierung desselben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH239646A (de)

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