CH239457A - Scheinwerfer. - Google Patents

Scheinwerfer.

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CH239457A
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CH
Switzerland
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carbon
cross
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English (en)
Inventor
Ag Albiswerk Zuerich
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Siemens Ag Albis
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


      Scheinwerfer.       Das Problem des     Aufsuchens    eines sich  bewegenden Ziels, beispielsweise eines Flug  zeuges bei Nacht, ist durch die heutige Tech  nik nur mangelhaft gelöst. Die Richtungs  weisung mit dem Horchgerät ist zu ungenau  für eine sichere Einstellung des Scheinwerfer  kegels auf das Flugzeug.     Zielweisungsfehler     ergeben sich einmal infolge der hypotheti  schen Extrapolation der Flugzeugbahn für  eine relativ lange     Flugzeit.    Beispielsweise be  trägt die Schallaufzeit für eine Flugzeugent  fernung von 10 km vom     Horchgerät-Standort     etwa. 30 Sekunden. Nimmt man eine Flug  zeuggeschwindigkeit von 600 km pro Stunde  an, so legt das Flugzeug in diesen 30 Sekun  den eine Strecke von 5 km zurück.

   Zu weite  ren Fehlern in der Schallweisung führen die  Windströmungen, die mit der Höhe nach  Dichtung und Stärke ausserordentlich stark       schwanken    und eine Krümmung der Schall  st.rahlenbahn ergeben können. Eine dritte  Fehlerquelle liegt in der Veränderlichkeit der  Schallgeschwindigkeit. Der Scheinwerfer  kegel     -,vird    also in den meisten Fällen das  Flugzeug nicht innert nützlicher Frist oder  überhaupt nicht finden können.    Eine grössere Wahrscheinlichkeit, das  Flugzeug im Scheinwerferkegel zu fangen,  ergibt sich dann,     wenn    der     Scheinwerferkegel     ungefähr den gleichen     Raumwinkel    erfasst  wie das Horchgerät.

   Eine solche Erhöhung  der Streuung beim     Scheinwerfer    mit Rund  kegel ergibt jedoch eine erhebliche Verringe  rung der Scheinwerferhelligkeit. Wird bei  spielsweise die Streuung eines Scheinwerfer  kegels von     11/4     auf 5  erhöht, so sinkt bei  gleicher Flächenhelligkeit der Lichtquelle  und beim gleichen     Öffnungswinkel    des Spie  gels die Helligkeit des Kegels auf den  1.6. Teil. Eine solche Helligkeitseinbusse ist  aber ohne Frage untragbar.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, Schein  werfer mit fächerförmigem Lichtkegel, Fä  cherscheinwerfer, zu verwenden. Bei dem be  kannten System dieser Art, dem Bandstreuer,  wird die Fächerform dadurch erreicht, dass  der Rundkegel in einer Richtung auseinander  gezogen wird. Entsprechend der Vergrösse  rung des Öffnungswinkels     nimmt    jedoch die  Lichtstärke im Kegel ab, das heisst bei zehn  facher Streuung beträgt die Helligkeit nur  noch     '/"o    des Rundkegels.      Zur Erzielung der gleichen Beleuchtungs  stärke des Flugzeuges bei ungefähr gleichem  elektrischem Aufwand muss der Querschnitt  des Fächerkegels den gleichen Flächeninhalt  besitzen wie der Rundkegel.

   Der Rundkegel  kann in den helligkeitsgleichen Fächerkegel  dadurch übergeführt werden, dass der Quer  schnitt in der einen Richtung     auseinanderge-          zogen    und in der dazu senkrechten Richtung  um den gleichen Faktor zusammengedrückt  wird. Eine solche Umformung des Rund- in  den Fächerkegel ist durch optische Mittel  wohl denkbar, jedoch ergeben sich beträcht  liche Lichtverluste.  



  Der     Scheinwerfer    nach der Erfindung  zeigt nun einen Weg, einen Fächerkegel zu  erzielen, dessen Helligkeit nicht oder nur     un-          tvesentlich    kleiner ist als diejenige des Rund  kegels bei gleichem elektrischem Aufwand.

    Der erfindungsgemässe Scheinwerfer ist ge  kennzeichnet durch eine     Hochintensitäts-          bogenlampe    (das heisst eine Bogenlampe mit  einer mittleren Flächenhelligkeit von minde  stens 600     HK/mm\)    mit     Luftstromstabilisie-          rung    des Lichtbogens, deren Positivkohle  einen     rechteckförmigen    Querschnitt aufweist,  wobei das     Verhältnis    Länge zu Breite des  Querschnittes mindestens<B>3:</B> 1 beträgt. Zweck  mässigerweise wird jedoch ein Verhältnis von  etwa 10:I bis 20:1 gewählt.

   Der Krater  und der davor liegende leuchtende Gasball  erhalten dann ebenfalls ungefähr diese Recht  eckform, deren Abbildung beispielsweise  durch eine     Parabolspiegeloptik    den gewünsch  ten Fächerkegel ergibt, dessen     Öffnungswin-          kelverhältnisse    gegeben sind durch die Docht  abmessungen der Positivkohle.

   Es erweist  sieh weiter als vorteilhaft, die Negativkohle  ebenfalls als     Flachprofilkohle    auszubilden  oder mehrere runde Negativkohlen nebenein  ander anzuordnen, die     zweckmässigerweise     voneinander elektrisch isoliert sind und ein  zeln auf den günstigsten     Lichtbogenstrom     eingestellt werden können, da, man durch die  Einstellung der Teilströme die Lichtvertei  lung über den positiven Kohlenquerschnitt  verändern kann.

   Der Positiv- und Negativ  kohle wird mit Vorteil von Anfang an eine    derartige Form gegeben, wie sie sich im sta  tionären Betriebszustand ergibt, das heisst der  Mantel der Positivkohle wird zweckmässig am  Brennende abgeschrägt und der Docht kann  eine kraterförmige Einbuchtung erhalten,  während die Negativkohle am Brennende       schneideförmig    ausgebildet sein kann. Um  ferner eine einwandfreie Stabilisierung des  Lichtbogens und einen gleichmässigen Ab  brand der Positivkohle zu erhalten, ist es vor  teilhaft, besondere Vorkehren in der Luft  stromzufuhr zu treffen. Die die Luft zufüh  renden Organe werden zweckmässig so aus  gebildet, dass sie Druck und Geschwindigkeit  der Luft entsprechend den Bedürfnissen für  einen gleichmässigen     Abbrand    einzustellen ge  statten.

   Die Austrittsöffnung der     die    Positiv  kohle umgebenden Düse erhält mit Vorteil  einen über den Umfang der Düse betrachtet  verschiedenen Querschnitt, durch den Druck  luft konvergent gegen das Brennende gebla  sen wird. Es können auch getrennte Düsen  vorgesehen werden, die mit Luft von ver  schiedener Strömungsgeschwindigkeit     gespie-          sen    werden.  



  An Hand der Zeichnung wird ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  näher erläutert.  



       Fig.    1 ist ein Querschnitt durch die Koh  lenanordnung (Positivkopf) des erfindungs  gemässen Scheinwerfers.  



       F'ig.    2 zeigt eine weitere Ausbildung der  Negativkohle.  



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht, ist die im  Querschnitt     rechteekförmige    positive Kohle 1,  die ebenfalls einen im Querschnitt     rechteck-          förmigen    Docht aufweist, innerhalb eines  Kopfes 2 geführt. Die Länge l ihres Quer  schnittes ist wenigstens dreimal grösser als die  Breite b. Ihr     Mantel    3 ist am Brennende 5  abgeschrägt, und der Docht 4     @    besitzt an der  Stelle 6 eine kraterförmige Einbuchtung. Die  auf gleicher Höhe angeordnete     negative     Kohle 7 hat den gleichen     rechteckförmigen     Querschnitt wie die positive Kohle 1 und ist  am Brennende 8 schneideförmig ausgebildet.

    Zur Zuführung der     Stabilisierungsluft    sind  voneinander getrennte, konzentrisch angeord-           nete    Düsen 9 und 10 vorgesehen, die über die  Kanäle 11 und 12 aus verschiedenen Druck  gebläsen     gespiesen    werden.  



  Nach     Fig.    2 besteht die negative Kohle  aus beispielsweise 3 in Reihe     angeordneten     runden Kohlen 13, die durch Zwischenlagen  14 voneinander isoliert sind und annähernd  den gleichen     rechteckförmigen        Querschnitt     ausmachen wie die positive Kohle 1.  



  Mit Rücksicht darauf, dass ferner bei der  Verfolgung eines Ziels mit zunehmender oder  abnehmender Entfernung vom     .Standort    des  Scheinwerfers dieser bei Annahme einer kon  stanten Geschwindigkeit des Ziels mit varia  bler Winkelgeschwindigkeit gerichtet     werden     muss, erweist es sich als zweckmässig, die  Längsachse des Fächers vertikal zu stellen,  das heisst die Positivkohle so im Positivkopf  anzuordnen, dass die     Querschnittslängsachse     der Kohle vertikal steht.

   Der grosse     Offnungs-          w        inkel    des Fächers gestattet, einen entspre  chend weiten     Höhenwinkel    zu erfassen, so  dass zum Aufsuchen des Ziels lediglich eine  seitliche Drehung des Scheinwerfers     notwen-          dig        wird,    die mit konstanter Winkelgeschwin  digkeit     vorgenommen    werden kann. Das er  gibt gewisse Vorteile für den Antrieb des  Scheinwerfers.  



  Es sei noch besonders hervorgehoben, dass  die Erzeugung eines Fächerkegels auf die  vorgenannte Art mit den bisher normaler  weise verwendeten     Becklampen,    bei denen die  Stabilisierung des Lichtbogens und ein gleich  mässiger     Abbrand    nur durch Drehen der Po  sitivkohle zu erreichen sind, nicht möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheinwerfer, gekennzeichnet durch eine 1Tochintensitätsbogenlampe mit Luftstrom stabilisierung des Lichtbogens, deren Positiv kohle einen rechteckförmigen Querschnitt auf weist, wobei das Verhältnis Länge zu Breite des Querschnittes mindestens<B>3:</B> 1 beträgt. UNTERANSPRüCHE 1. Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Länge zu Breite des Querschnittes der positi ven Kohle mindestens <B>10:</B> 1 beträgt. 2.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Druckluft zur Sta- biliserung des Lichtbogens zuführende Vor richtung, zum Zwecke, einen gleichmässigen Abbrand der Positivkohle zu erhalten. 3,. Scheinwerfer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Stabili sierungsluft zuführende Vorrichtung als Düse ausgebildet ist, deren Querschnitt an ihrer Austrittsöffnung, über den Umfang betrach tet, verschieden ist.
    4. .Scheinwerfer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Stabili sierungsluft zuführende Vorrichtung aus von einander getrennten Düsen besteht, die mit Luft von verschiedener Strömungsgeschwin digkeit gespiesen werden. 5. Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Negativkohle einen rechteckigen Querschnitt aufweist. 6. Scheinwerfer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Negativ kohle an ihrem Brennende schneideförmig ausgebildet ist. 7.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Negativkohle aus verschiedenen runden, in. einer Reihe an geordneten Kohlen besteht. B. Scheinwerfer nach Unteranspruch 7, dadurch gek3nnzeichnet, dass die einzelnen Kohlen voneinander elektrisch isoliert sind. 9. Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mantel der Positivkohle. am Brennende abgeschrägt und der Docht der Positivkohle am Brennende kraterförmig eingebuchtet ist. 10. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Positivkohle derart im Positivkopf angeordnet ist, dass ihre Querschnittslängsachse vertikal steht. 11.
    Scheinwerfer nach Unteransprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ne gativkohle derart angeordnet ist, däss ihre Querschnittslängsachse vertikal steht.
CH239457D 1943-04-20 1943-04-20 Scheinwerfer. CH239457A (de)

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