CH239397A - Antriebsvorrichtung für kinematographische Wiedergabeapparate. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für kinematographische Wiedergabeapparate.

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CH239397A
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Gerber Ernst
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Antriebsvorriehtung    für     kinematographische    Wiedergabeapparate.    Es ist bekannt, bei kinematographischen  Wiedergabeapparaten die gewünschte Bewe  gung des     Filmtransportorganes,    das den Film  durch Eingreifen in die Perforationen     je-          weilen    um eine Bildhöhe verschiebt, durch       Exzenterscheibenantrieb    zu erzeugen. Bei die  sen Antrieben, deren Elemente aus Schrau  ben, Kegel- und Stirnzahnrädern und den er  wähnten Nocken- oder     Exzenterscheiben    be  stehen, kann ein praktisch geräuschloses  Arbeiten erfahrungsgemäss nicht gewähr  leistet werden.

   Insbesondere hat es sich ge  zeigt, dass ihre Anwendung bei Heimkino  apparaten störend wirkt, da bei solchen  inmitten des     Zuschauerraumes    aufgestellten  Apparaten eine weitgehende Geräuschlosig  keit     erwünscht    ist.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Antriebsvorrichtung für einen     kine-          m        atographischen        Wiedergabeapparat,    die sich  von den bekannten Vorrichtungen dadurch  unterscheidet, dass das den     F'ilinstreifen    fort  schaltende Organ hydraulisch betätigt     wird.     



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus-         führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Gesamtansicht    der hydrauli  schen Antriebsvorrichtung, wobei das     Verteil-          organ    im Schnitt nach der     Linie    GH der       Fig.    3 dargestellt ist,       F'ig.    2 einen Schnitt durch das     Verteil-          organ    der     Fig.    1 nach der Linie     A-B,

            F'ig.    3 einen Schnitt nach der Linie     C-D     der     F'ig.    1,       Fig.    4 eine Transportvorrichtung für das  Filmband,       Fig.    5 einen Schnitt durch die     Filmtrans-          portvorrichtung    der     Fig.    4 und       Fig.    6     ein        Bewegungsdiagramm    des Grei  fers für den Filmtransport.  



  Als     Kraftquelle    für den Antrieb ist ei  Elektromotor 1 vorgesehen     (Fig.    1), dessen  Welle 2 mit einer Flüssigkeitspumpe, bei  spielsweise mit einer     Zahnradpumpe    3, ge  kuppelt ist. Mit der Welle 2 dreht     eine    mit  zwei     sektorförmigen        Durchlassschlitzen    ver  sehene Scheibe 4.

   Die linke Seite der Scheibe  4     (Fig.    1) begrenzt zwei     kreisringföri:ige         Kammern 22 und 23 mit je einem     Einlass-          organ    26 und 27, welche Kammern im fest  stehenden Gehäuseteil 24 durch die     Laby-          rinthdichtung    8 voneinander getrennt werden.  Die rechte Seite der Scheibe 4 liegt am fest  stehenden Gehäuseteil 5 an, das durch die  ringförmige Trennwand 6 und die radialen  Trennwände 7     (Fig:        '3')    in vier äussere und  vier innere Kammern unterteilt ist. Innen lie  gen die vier Kammern l8-21, aussen die  Kammern 9-12     (F'ig.    3).

   Jede dieser Kam  mern ist mit einem     Auslass-    und Regulier  organ 13     resp.    29 ausgestattet, wie in     Fig.    1  für die Kammern 9 und 20, 18 und 11 darge  stellt ist. Die Kammern 9-12 sind über  Druckleitungen (in später     geschilderterWeise)     mit einer Transportvorrichtung für das Film  band 34 in Verbindung gebracht.  



  Die Transportvorrichtung für das Film  band besteht aus einem Gehäuse 16, in wel  chem, wie aus     F'ig.    4 und 5 ersichtlich ist,  ein Kolben 14 in vertikaler Richtung ver  schiebbar angeordnet ist. Der     Kolben    14 ist  als Hohlkörper ausgebildet und     umschliess?;     einen     weiteren,    in ihm horizontal verschieb  baren Kolben 15.

   An diesem ist ein Greifer  30     (Fig.    1, 5) montiert, das heisst dasjenige  Organ, das durch den Eingriff in die Per  foration des Filmbandes den Transport um       jeweilen    eine Bildhöhe übernimmt.     'Nlit    den     i     Kolben 15 ist eine     Schieberplatte    35 fest     ver-          llunden,    die an der Wand des     Gehäuses    16  anliegt und den Raum, in dem sich die Kol  ben bewegen, dauernd nach aussen hin ab  dichtet.

   Das Gehäuse 16     besitzt        Öffnungen          3la,    31b, 31c, 31d für den Eintritt der Druck  flüssigkeit, welche     Offnungen    mit den Kam  mern 9-l2 des Gehäuses 5 verbunden sind.  



  Im Gehäuse 16 sind ausserdem noch vier       Auslassöffnungen        28a,        28b,   <B>28e,</B> 28d ange  bracht, durch welche die die beiden Kolben  verschiebende     Druckflüssigkeit        viälirend    der       rückläufigen    Kolbenbewegung wieder ausge  stossen     wird.    Die     Auslassschlitze    sind an die  Kammern 21, 18 und 19, 20 angeschlossen.       Zweck    der Regulierorgane 13, 26, 27, 29 ist.

    die Flüssigkeitsmenge, die beim     Vorbeidrehen     des Schlitzes der Scheibe 4 an einer Kammer    durchtreten kann, genau auf das benötigte  Volumen für einen Hub der Kolben 14 oder  15     (Fig.    4) abzustimmen. Die     Begrenzung    des       Hubes    ist also einerseits durch die Lage der       Auslassschlitze    28a, 28b, 28c und 28d gege  ben, anderseits soll der Hub zusätzlich durch  die genau     gesteuerte        Flüssigkeitsmenge    mit  den Organen 13, 29 usw. begrenzt  erden.  Die erreichbare Genauigkeit verhindert jede  metallische Berührung der Stirnflächen der  Kolben 14 und 15 mit dem Gehäuse 16, so  dass das Aggregat geräuschlos arbeitet.  



  Die Wirkungsweise dieser hydraulischen  Antriebsvorrichtung ist folgende:  Der Motor 1 setzt über eine Welle 2 die       Hydropumpe    3 in Tätigkeit, so dass diese  ans dem Flüssigkeitsbehälter     3'2    Druckflüs  sigkeit, beispielsweise     (>l,    ansaugt und der  Ringkammer 22 der Steuervorrichtung unter  Druck zuführt.

   Die Scheibe 4 ist mit     zwei          sektorförmigen        Durchlassöffnungen    versehen  (die Form der     Durchlassöffnungen    geht aus  Schnittbild     Fig.    2 hervor) und die Kammern  9-12 sind auf der der Scheibe 4 zugekehr  ten Seite offen; die     Sektorform    der Kammer  ist in     Fig.    3 ersichtlich. Die äussere     Durch-          lassöffnung    der Scheibe 4 bewegt sich     bei     ihrer     Rotationsbewegung    über die vier Kam  tnern hinweg.

   Steht zum Beispiel die Kam  mer 22 mit der Kammer 9 in Verbindung, so  fliesst Druckflüssigkeit aus dem Behälter       über    die Pumpe 3; die Kammern 22 und     il     durch die     Einlassöffnung        31a    in das Gehäuse  16     (F'ig.    4) und veranlasst in diesem eine Ver  schiebung des Kolbens 15 in der Pfeilrich  tung d     (Fig.    6),

   wobei der Kolben 14  stehen     bleibt.    Der Kolben 15 stösst     anlässlieh     dieser Verschiebebewegung     das    unter ihm     be-          findliehe    Druckmittel durch den Austritts  schlitz 28a in die     Kammer    20 der     F'ig.    3. Die  Kammern 18-21 besitzen ähnliche Form wie  die     Kammern    9-12, und die innere     Durchlass-          öffnung    der Scheibe 4 gibt bei ihrer Dre  hung ebenfalls der Reihe nach den Durch  tritt in die Kammer 23 frei.

   Es fliesst das  Druckmittel in der     betrachteten    Phase also  durch Kammer 23 und von dieser nach dem  Flüssigkeitsbehälter 32 zurück. Dreht die      Seheibe 4 im Sinne des Uhrzeigers weiter, so  verbindet     _    sie druckseitig die Kammer 22 mit  der Kammer 10, und die Druckflüssigkeit  veranlasst durch die Öffnung 31b der     Fig.    4  eine Verschiebung des Kolbens 14 in der  Pfeilrichtung a     (Fig.    6), wobei dieser Kol  ben gleichzeitig Druckflüssigkeit via     Durch-          iassöffnung    28b ,über die Kammer 21 nach  der Kammer 23 und den Behälter zurück  drängt.

   Die nächste Phase ist die Verbindung  der Kammer 22 mit der Kammer 11 mit der  Wirkung, dass der Kolben 15 wieder nach  links zurückverschoben wird, als Folge der  Verbindung     22.-11-31e.    (Bewegung in der  Pfeilrichtung b     [Fig.        6]),    dabei stösst dieser  Kolben die durch die hergestellte Verbindung  der Kammern 18 und 23 nicht mehr unter  Druck stehende Flüssigkeit durch die     Öff-          nLing   <B>28e</B> in den Behälter 32 zurück.

   Die an  schliessende Verbindung der Kammer 22 mit  der Kammer 12 hat zur Folge, dass der Kol  ben 14 eine Bewegung in der Pfeilrichtung       z        (Fig.    6) in seine in     Fig.    4 gezeichnete  Ausgangsstellung ausführt und gleichzeitig  Druckmittel via -Öffnung 28d durch die Kam  mern 19 und 23 nach Behälter 32 zurück  fliesst.  



  Die Ein- und     Auslassöffnungen    des Ge  häuses 16 sind, wie beschrieben, mit den  Hähnchen 13 und 29 des Verteilers verbun  den, so dass lediglich die vorstehend ange  führten     Drtickmittelflüsse    zustande kommen  können. Dadurch wird eine Bewegungsbahn  des Kolbens und damit des Greifers erreicht,  die auf den     Seiten.eines        Rechteckes    verläuft       (Fig.    6).  



  Auf Welle 2 lässt sich auch eine Flügel  blende 33, die das Abdunkeln des Lichtkegels  während des     Filmtransportes    übernimmt, an  bringen. .Somit     sind    alle wichtigen rotieren  den Elemente des Projektors auf einer einzi  gen Welle angebracht. Ein zusätzliches     Ven-          tilatorrad    oder die entsprechend ausgebildete  Flügelblende können die Abkühlung des Be  leuchtungsaggregates übernehmen.  



  Als Variante können. jedoch Flügelblende  oder     Ventilatorrad    oder beide Elemente von  der Steuerscheibe 4 getragen werden, wo-    durch sich die Notwendigkeit einer Abdich  tung zwischen der     entsprechend    grösseren  Steuerscheibe 4 und den Gehäusehälften 5  und 24 ergibt.  



  Die beschriebene Antriebsvorrichtung  weist gegenüber den bekannten Vorrichtun  gen nur eine verhältnismässig     geringe    Anzahl  bewegter Teile auf, so dass sie einfacher im  Aufbau und im Unterhalt ist. (Eigenschmie  rung, keine Wartung.) Durch den Wegfall  mechanischer Schläge und durch den     Hydro-          antrieb    wird eine praktisch sehr weitgehende  Geräuschlosigkeit erzielt, die die Antriebs  vorrichtung für Heimkinos geeignet macht,  insbesondere dann, wenn der Apparat für die  Wiedergabe von Tonfilmaufnahmen verwen  det werden soll, wo Nebengeräusche möglichst  vermieden werden müssen.  



  Die Drehzahl des Motors 1, der Pumpe 3  und der Scheibe 4 ist der üblichen Bild  wechselzahl angepasst. Die Tourenzahl des  Motors kann auch grösser sein, und auf der  111     otorwelle    die Pumpe 3 und die     Flügelblende     sitzen,     wenn    zwischen diesen Organen und  dem     Verteilorgan        ein    passendes Unterset  zungsgetriebe eingeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für einen kinemato graphischen Wiedergabeapparat, dadurch ge kennzeichnet, dass das den Filmstreifen ab satzweise fortschaltende Organ hydraulisch betätigt wird, zu welchem Zwecke eine Flüs sigkeitspumpe und eine Steuervorrichtung für den Flüssigkeitsstrom vorgesehen sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung eine viereckige Bewegungs bahn des Fortschaltorganes bewirkt. 2.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Fortschaltorgan durch zwei Kolben derart angetrieben wird, dass es je weils nach einer Bewegung in einer Richtung eine solche senkrecht zu dieser Richtung aus führt. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der eine Kolben hohl ist und einen Laufsitz für den zweiten, das Fortschaltorgan tragenden Kolben ent hält, welcher die Verschiebebewegungen des ersten Kolbens zwangsläufig mitmacht, aber in letzterem seine Lage verändern kann. 4.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Flüssig keitspumpe und den beiden Kolben die eine Steuerscheibe aufweisende Steuervorrichtung in den Flüssigkeitsstrom eingeschaltet ist. 5. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe zwi schen zwei Kammersystemen angeordnet ist und die Flüssigkeit aus einer an die Flüssig keitspumpe angeschlossenen Kammer der Reihe nach durch jeweils eine von vier Kam rnern strömen lässt, zwecks Erzeugung der verschiedenen Bewegungen der beiden Kolben. 6.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe eben falls den Rückfluss der Flüssigkeit von den Kolben regelt, indem sie der Reihe nach je weils eine von vier weiteren Kammern mit einer Kammer verbindet, von welcher aus die Flüssigkeit einem Vorratsbehälter zuströmt. 7. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe als Flügelblende ausgebildet ist, zur Unterbre chung des Lichtkegels während der absatz weisen Fortschaltung des Filmstreifens. B.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe auch als rotierender Teil eines Gebläses zur Erzeu gung eines Kühlluftstromes für das Beleuch tungsaggregat ausgebildet ist.
CH239397D 1943-06-09 1943-06-09 Antriebsvorrichtung für kinematographische Wiedergabeapparate. CH239397A (de)

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