CH239104A - Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe.

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CH239104A
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Telefunken Gesellschaft Fu Mbh
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Telefunken Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture

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  • Wire Processing (AREA)

Description


      Verfahren    zum Herstellen     eines        zylindrischen    nahtlosen Maschengitters       für    elektrische     Entladungsgefässe.       In elektrischen Entladungsgefässen, ins  besondere in Sende- oder     Verstärkerröhren,     werden häufig     zylindrische        Maschengitter    be  nutzt. Diese Maschengitter können als Steuer  elektrode, als Anode oder auch als Schirm  elektrode dienen, aber auch andere Aufgaben  übernehmen.

   Die Herstellung derartiger Git  ter war bisher mit ausserordentlichen Schwie  rigkeiten verbunden.     Im    allgemeinen ging  man in der Weise vor, dass von einem band  förmigen Drahtgewebe ein entsprechendes  Stück     abgeschnitten,    um einen Dorngebogen  und zum Beispiel verschweisst wurde. Bei die  sem Verfahren entstehen Nähte, die     eine    völ  lig andere     elektrische        Wirksamkeit    aufweisen  als die übrigen Teile des Gitters.

   Es     kann     auch vorkommen, dass die     abgeschnittenen     Drahtenden nicht völlig glatt umgebogen     sind     und aus der Gitterfläche vorstehen; dies führt  bei kleinen     Gitterabständen    manchmal sogar    zu einem     gurzschluss.    Die Erfindung be  zweckt die Vermeidung dieser Mängel.  



  Das Verfahren zur Herstellung     eines     zylindrischen nahtlosen     Maschengitters    für       elektrische        Entladungsgefässe    gemäss der Er  findung kennzeichnet sich dadurch, dass zwei  ebene     Steggitter,    deren Stege schräg zu par  allelen     Streben    verlaufen, mit gekreuzten Ste  gen     übereinanderliegend    derart um einen  zylindrischen Dorn gewickelt werden, dass der  erste und der letzte Steg eines jeden     Gitters     in demselben Abstand wie die übrigen Stege  nebeneinander zu     liegen    kommen.  



  Ausführungsbeispiele des Verfahrens nach  der Erfindung seien an Hand der beiliegen  den     Figuren    näher erläutert. Bei diesen Aus  führungsbeispielen ist stets von einem Winkel  von 45      zwischen    Streben und Stegen aus  gegangen, so     da,ss    sich die Stege unter.<B>90'</B>      kreuzen. Die Erfindung kann jedoch auch bei  andern Winkeln benutzt werden.  



  Die Figur 1 zeigt ein Zwischenprodukt  bei der Herstellung eines     zvlindrischen    naht  losen     Masehengitters.    Dieses besteht aus den  Streben 1, 2, 3 und 4 und den über die Stre  ben gelegten Stegen 5 und 6. Dieses Zwi  schenprodukt wird zweckmässig in der     Weise     hergestellt, dass die Streben 1, 2, 3 und 4 auf  vier parallele     ganten    eines     quaderförmigen     Dornes     gelegt    und dann der Gitterdraht in  üblicher Weise zur Herstellung der Stege       herübergewickelt    und an den Streben fest  geschweisst wird.

   Der Dorn wird dann heraus  gezogen, und vor oder nach dem Herausziehen  des Dornes wird das Kastengitter zwischen  den Streben 1 und 2 und den Streben 3 und 4  auseinander getrennt, so dass zwei Gebilde ent  stehen, die die Form des ebenen     Steggitters     nach     Fig.    2 haben. Dieses ebene     Steggitter     wird dann, gegebenenfalls nach Abschneiden  der überstehenden Enden der Stege, gemäss       Fig.    3 verformt.  



  Die Form gemäss     Fig.3    kann auch in  anderer Weise erhalten werden. Dabei wird  ein     quaderförmiger    Dorn mit um den     Kom-          plementwinkel    des gewünschten     Steg-Streben-          Winkels    zu den     Dornlängskantengeneigten     Nuten zur Aufnahme der Streben     benutzt.     Auf diese Weise ist es möglich, durch gerades  Herumwickeln des Gitterdrahtes um einen  Dorn unmittelbar zwei ebene     Steggitter    mit  schräger Lage der Stege zu den Streben zu  erhalten.

   Allerdings ist bei diesem Verfahren  der Drahtabfall grösser als bei dem Verfah  ren, das an Hand der     Fig.    1 erörtert     wurde.     



  Zwei ebene     Steggitter    gemäss     Fig.    3 wer  den dann gemäss     Fig.    4     aufeina.ndergelegt,    so  dass sich die Gitterstege kreuzen. Es ist nun  möglich, die Streben in dieser Lage unmittel  bar miteinander zu verschweissen und aus  dem so gewonnenen Gebilde das nahtlose  Maschengitter     zusammenzubiegen.    Zweck  mässiger wird jedoch gemäss     Fig.    5 und 6 vor  gegangen, wenn das Gitter sehr genaue Ab  messungen haben soll.

   Dabei wird nach dem  Aufeinanderlegen der ebenen     Steggitter    bei-         derseits    der Gittermitte je eine     Hilfsstrebe    7       bezw.    8 aufgeschweisst. Diese Hilfsstreben  sind zum Beispiel sehr dünne Blechstreifen,  zum Beispiel     lflo    mm und weniger, und sie     be-          sieben    bei Gitterdrähten     ausWolfram,        zweck-          wässig    aus     Molvbdän    oder Nickel. Nach dem  Aufschweissen der Hilfsstreben 7 und 8  wird das Gebilde gemäss     Fig.    6 beschnitten.  



  Der letzte Arbeitsschritt besteht dann in  dem Zusammenrollen des Gebildes auf einem       zy        lindrisehen    Dorn und in dem Verschweissen  der sieh     überlappenden        Strebenteile.    Der end  gültige Zustand des Gitters (von     oben    ge  sehen) ist in     Fig.7    in etwa     10facher    Ver  grösserung gegenüber der     Fig.6    dargestellt.

    Beim Rollen werden die Enden der Streben  über-     bemv.        untereinandergeschoben.    und  zwar in der Weise, dass dasjenige Streben  ende, das die     dornseitige        Steglage    trägt, unter       cias        andere        Strebenende    gelegt wird. Auf       diese    weise     wird    ein besonders glattes Gitter  gebilde erhalten.  



  Statt: in der beschriebenen Weise kann  man     anebgemäss        Fig.    8 vorgehen. Die     Fig.    8  zeigt einen Dorn, der aus den neun Teilen 10,  11, 12. 13. 14, 1.5, 16, 17 und 18 besteht. Der  Dorn weist ringförmige Nuten auf, in die die  ringförmigen Hilfsstreben 19 und 20 ein  gelegt werden. Dann werden zwei gemäss       Fig.    3 ausgebildete ebene     Steggitter        nachein-          a.rder    oder     aufeinandergelegt,    miteinander       itm    den Dorn gewickelt und die Gitterstange       mit    den Hilfsstreben 19 und 20 verschweisst.

    Die     überstehenden    Teile des Gitters werden  abgeschnitten, und der Dorn wird heraus  gezogen. Der Dorn ist neunteilig ausgebildet.       iim    ein Herausziehen auch bei eingelegten  Hilfsringen zu ermöglichen. Zweckmässig ist  der mittlere Teil 14 keilförmig oder pyrami  denförmig zugespitzt, um dies weiterhin     zii     erleichtern. Auch bei einem gemäss     Fig.8     hergestellten Gitter kann gegebenenfalls auf  die Verwendung von Hilfsstreben verzichtet        -erden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Verfahren zum Herstellen eines zylin drischen nahtlosen Maschengitters für elek- Irische Entladungsgefässe,- dadurch gekenn zeichnet, dass zwei ebene Steggitter, deren Stege (6) schräg zu parallelen Streben (2, 4) verlaufen, mit gekreuzten Stegen (5,6) über einanderliegend derart um einen zylindrischen Dorngewickelt werden, dass der erste und der letzte Steg eines jeden Gitters in demselben Abstand wie die übrigen ,Stege nebeneinander zu liegen kommen.
    II. Maschengitter für elektrische Ent ladungsgefässe, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I. III. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Dorn aus einem Mittelstück mit quadratischem Querschnitt und acht um diesen herum gelegten Segmenten besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die ebenen Steg gitter, deren Stege schräg zu den Streben stehen, in der Weise hergestellt werden, dass Paare von zueinander parallel verlaufenden Streben (l, 2 bezw. 3, 4) auf einen quader- förmigen Dorn unter einem Winkel, der dem Komplementwinkel des gewünschten Nei gungswinkels der Stege (5, 6) gegen die Stre ben gleich ist, zu parallelen Kanten des Dor- nes aufgelegt werden,
    und anschliessend zur Bildung der Stege ein Gitterdraht um den Dorn herumgewickelt und an die .Streben an geschweisst wird, und die so erhaltenen, aus den Streben und dazwischen schräg angeord rieten Stegen bestehenden ebenen Steggitter herausgeschnitten werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die ebenen Steg gitter, deren Stege schräg zu den Streben stehen, in der Weise hergestellt werden, dass auf vier parallele Kanten eines quaderförmi- gen Dornes vier Streben (1, 2, 3, 4) aufgelegt: ein Gitterdraht zur Bildung der Stege um den Dorn herumgewickelt und an die Streben an geschweisst wird, anschliessend die erhaltenen, aus den Streben und zu diesen senkrecht ver- laufenden Stegen bestehenden.. ebenen -Steg- gitter herausgeschnitten und schliesslich. zur Schrägstellung der Stege durch Ziehen an den Streben. verformt werden. _ 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da-, durch gekennzeichnet, dass auf die Stege der zuerst mit gekreuzten Stegen 'aufeinander gelegten ebenen Steggitter Hilfsstreben (7, 8) aufgebracht werden, die parallel zu den beim Wickeln zur Herstellung der ebenen Steg gitter benutzten .Streben (1, 2, 3., 4) liegen und die für das Entladungsgefäss erforder lichen Eigenschaften aufweisen,
    und dass an schliessend die überstehenden .Stegteile und die beim \Wickeln benutzten .Streben ab- geschnitten werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zuerst die ebenen Steggitter, deren Stege schräg zu den Streben verlaufen, mit gekreuzten.Stegen aufeinander gelegt und die Streben miteinander ver schweisst werden, und dass anschliessend dieses Gebilde um einen Dorn zu einem Zylinder gebogen wird, und die sich überlappenden Strebenteile verschweisst werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zuerst die ebenen Steggitter, deren Stege schräg zu den Streben verlaufen, mit gekreuzten Stegen aufeinander gelegt und die Hilfsstreben aufgeschweisst werden, und dass anschliessend das von den überstehenden Stegteilen und den beim Wik- keln benutzten Streben befreite Gebilde um einen Dorn zu einem Zylinder gebogen und die sich überlappenden Hilfsstrebenteile ver schweisst werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gebilde mit gekreuzten .Stegen (5, 6) mit der Stegseite auf den Dorn gelegt und dasjenige :Strebenende, das die dornseitige .Steglage trägt, unter das andere Strebenende gelegt wird. 7. Verfahren nach Unteransprüchen 4 und 6. B. Verfahren nach Unteransprüchen 5 und 6. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die ebenen Steg- guter, deren Stege schräg zu den Streben ver laufen, nacheinander um einen zylindrischen Dorn gewickelt werden. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zunächst in ring förmige Nuten des zylindrischen Dornes ring förmige Hilfsstreben eingelegt, dann die ebenen Steggitter mit den schrägen Stegen um den Dorn herumgebogen und mit den ring förmigen Hilfsstreben verschweisst werden.
CH239104D 1942-02-02 1943-01-25 Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe. CH239104A (de)

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