CH239104A - Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe.Info
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Description
Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe. In elektrischen Entladungsgefässen, ins besondere in Sende- oder Verstärkerröhren, werden häufig zylindrische Maschengitter be nutzt. Diese Maschengitter können als Steuer elektrode, als Anode oder auch als Schirm elektrode dienen, aber auch andere Aufgaben übernehmen.
Die Herstellung derartiger Git ter war bisher mit ausserordentlichen Schwie rigkeiten verbunden. Im allgemeinen ging man in der Weise vor, dass von einem band förmigen Drahtgewebe ein entsprechendes Stück abgeschnitten, um einen Dorngebogen und zum Beispiel verschweisst wurde. Bei die sem Verfahren entstehen Nähte, die eine völ lig andere elektrische Wirksamkeit aufweisen als die übrigen Teile des Gitters.
Es kann auch vorkommen, dass die abgeschnittenen Drahtenden nicht völlig glatt umgebogen sind und aus der Gitterfläche vorstehen; dies führt bei kleinen Gitterabständen manchmal sogar zu einem gurzschluss. Die Erfindung be zweckt die Vermeidung dieser Mängel.
Das Verfahren zur Herstellung eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe gemäss der Er findung kennzeichnet sich dadurch, dass zwei ebene Steggitter, deren Stege schräg zu par allelen Streben verlaufen, mit gekreuzten Ste gen übereinanderliegend derart um einen zylindrischen Dorn gewickelt werden, dass der erste und der letzte Steg eines jeden Gitters in demselben Abstand wie die übrigen Stege nebeneinander zu liegen kommen.
Ausführungsbeispiele des Verfahrens nach der Erfindung seien an Hand der beiliegen den Figuren näher erläutert. Bei diesen Aus führungsbeispielen ist stets von einem Winkel von 45 zwischen Streben und Stegen aus gegangen, so da,ss sich die Stege unter.<B>90'</B> kreuzen. Die Erfindung kann jedoch auch bei andern Winkeln benutzt werden.
Die Figur 1 zeigt ein Zwischenprodukt bei der Herstellung eines zvlindrischen naht losen Masehengitters. Dieses besteht aus den Streben 1, 2, 3 und 4 und den über die Stre ben gelegten Stegen 5 und 6. Dieses Zwi schenprodukt wird zweckmässig in der Weise hergestellt, dass die Streben 1, 2, 3 und 4 auf vier parallele ganten eines quaderförmigen Dornes gelegt und dann der Gitterdraht in üblicher Weise zur Herstellung der Stege herübergewickelt und an den Streben fest geschweisst wird.
Der Dorn wird dann heraus gezogen, und vor oder nach dem Herausziehen des Dornes wird das Kastengitter zwischen den Streben 1 und 2 und den Streben 3 und 4 auseinander getrennt, so dass zwei Gebilde ent stehen, die die Form des ebenen Steggitters nach Fig. 2 haben. Dieses ebene Steggitter wird dann, gegebenenfalls nach Abschneiden der überstehenden Enden der Stege, gemäss Fig. 3 verformt.
Die Form gemäss Fig.3 kann auch in anderer Weise erhalten werden. Dabei wird ein quaderförmiger Dorn mit um den Kom- plementwinkel des gewünschten Steg-Streben- Winkels zu den Dornlängskantengeneigten Nuten zur Aufnahme der Streben benutzt. Auf diese Weise ist es möglich, durch gerades Herumwickeln des Gitterdrahtes um einen Dorn unmittelbar zwei ebene Steggitter mit schräger Lage der Stege zu den Streben zu erhalten.
Allerdings ist bei diesem Verfahren der Drahtabfall grösser als bei dem Verfah ren, das an Hand der Fig. 1 erörtert wurde.
Zwei ebene Steggitter gemäss Fig. 3 wer den dann gemäss Fig. 4 aufeina.ndergelegt, so dass sich die Gitterstege kreuzen. Es ist nun möglich, die Streben in dieser Lage unmittel bar miteinander zu verschweissen und aus dem so gewonnenen Gebilde das nahtlose Maschengitter zusammenzubiegen. Zweck mässiger wird jedoch gemäss Fig. 5 und 6 vor gegangen, wenn das Gitter sehr genaue Ab messungen haben soll.
Dabei wird nach dem Aufeinanderlegen der ebenen Steggitter bei- derseits der Gittermitte je eine Hilfsstrebe 7 bezw. 8 aufgeschweisst. Diese Hilfsstreben sind zum Beispiel sehr dünne Blechstreifen, zum Beispiel lflo mm und weniger, und sie be- sieben bei Gitterdrähten ausWolfram, zweck- wässig aus Molvbdän oder Nickel. Nach dem Aufschweissen der Hilfsstreben 7 und 8 wird das Gebilde gemäss Fig. 6 beschnitten.
Der letzte Arbeitsschritt besteht dann in dem Zusammenrollen des Gebildes auf einem zy lindrisehen Dorn und in dem Verschweissen der sieh überlappenden Strebenteile. Der end gültige Zustand des Gitters (von oben ge sehen) ist in Fig.7 in etwa 10facher Ver grösserung gegenüber der Fig.6 dargestellt.
Beim Rollen werden die Enden der Streben über- bemv. untereinandergeschoben. und zwar in der Weise, dass dasjenige Streben ende, das die dornseitige Steglage trägt, unter cias andere Strebenende gelegt wird. Auf diese weise wird ein besonders glattes Gitter gebilde erhalten.
Statt: in der beschriebenen Weise kann man anebgemäss Fig. 8 vorgehen. Die Fig. 8 zeigt einen Dorn, der aus den neun Teilen 10, 11, 12. 13. 14, 1.5, 16, 17 und 18 besteht. Der Dorn weist ringförmige Nuten auf, in die die ringförmigen Hilfsstreben 19 und 20 ein gelegt werden. Dann werden zwei gemäss Fig. 3 ausgebildete ebene Steggitter nachein- a.rder oder aufeinandergelegt, miteinander itm den Dorn gewickelt und die Gitterstange mit den Hilfsstreben 19 und 20 verschweisst.
Die überstehenden Teile des Gitters werden abgeschnitten, und der Dorn wird heraus gezogen. Der Dorn ist neunteilig ausgebildet. iim ein Herausziehen auch bei eingelegten Hilfsringen zu ermöglichen. Zweckmässig ist der mittlere Teil 14 keilförmig oder pyrami denförmig zugespitzt, um dies weiterhin zii erleichtern. Auch bei einem gemäss Fig.8 hergestellten Gitter kann gegebenenfalls auf die Verwendung von Hilfsstreben verzichtet -erden.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: 1. Verfahren zum Herstellen eines zylin drischen nahtlosen Maschengitters für elek- Irische Entladungsgefässe,- dadurch gekenn zeichnet, dass zwei ebene Steggitter, deren Stege (6) schräg zu parallelen Streben (2, 4) verlaufen, mit gekreuzten Stegen (5,6) über einanderliegend derart um einen zylindrischen Dorngewickelt werden, dass der erste und der letzte Steg eines jeden Gitters in demselben Abstand wie die übrigen ,Stege nebeneinander zu liegen kommen.II. Maschengitter für elektrische Ent ladungsgefässe, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I. III. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Dorn aus einem Mittelstück mit quadratischem Querschnitt und acht um diesen herum gelegten Segmenten besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die ebenen Steg gitter, deren Stege schräg zu den Streben stehen, in der Weise hergestellt werden, dass Paare von zueinander parallel verlaufenden Streben (l, 2 bezw. 3, 4) auf einen quader- förmigen Dorn unter einem Winkel, der dem Komplementwinkel des gewünschten Nei gungswinkels der Stege (5, 6) gegen die Stre ben gleich ist, zu parallelen Kanten des Dor- nes aufgelegt werden,und anschliessend zur Bildung der Stege ein Gitterdraht um den Dorn herumgewickelt und an die .Streben an geschweisst wird, und die so erhaltenen, aus den Streben und dazwischen schräg angeord rieten Stegen bestehenden ebenen Steggitter herausgeschnitten werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die ebenen Steg gitter, deren Stege schräg zu den Streben stehen, in der Weise hergestellt werden, dass auf vier parallele Kanten eines quaderförmi- gen Dornes vier Streben (1, 2, 3, 4) aufgelegt: ein Gitterdraht zur Bildung der Stege um den Dorn herumgewickelt und an die Streben an geschweisst wird, anschliessend die erhaltenen, aus den Streben und zu diesen senkrecht ver- laufenden Stegen bestehenden.. ebenen -Steg- gitter herausgeschnitten und schliesslich. zur Schrägstellung der Stege durch Ziehen an den Streben. verformt werden. _ 3.Verfahren nach Patentanspruch I, da-, durch gekennzeichnet, dass auf die Stege der zuerst mit gekreuzten Stegen 'aufeinander gelegten ebenen Steggitter Hilfsstreben (7, 8) aufgebracht werden, die parallel zu den beim Wickeln zur Herstellung der ebenen Steg gitter benutzten .Streben (1, 2, 3., 4) liegen und die für das Entladungsgefäss erforder lichen Eigenschaften aufweisen,und dass an schliessend die überstehenden .Stegteile und die beim \Wickeln benutzten .Streben ab- geschnitten werden. 4.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zuerst die ebenen Steggitter, deren Stege schräg zu den Streben verlaufen, mit gekreuzten.Stegen aufeinander gelegt und die Streben miteinander ver schweisst werden, und dass anschliessend dieses Gebilde um einen Dorn zu einem Zylinder gebogen wird, und die sich überlappenden Strebenteile verschweisst werden. 5.Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zuerst die ebenen Steggitter, deren Stege schräg zu den Streben verlaufen, mit gekreuzten Stegen aufeinander gelegt und die Hilfsstreben aufgeschweisst werden, und dass anschliessend das von den überstehenden Stegteilen und den beim Wik- keln benutzten Streben befreite Gebilde um einen Dorn zu einem Zylinder gebogen und die sich überlappenden Hilfsstrebenteile ver schweisst werden. 6.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gebilde mit gekreuzten .Stegen (5, 6) mit der Stegseite auf den Dorn gelegt und dasjenige :Strebenende, das die dornseitige .Steglage trägt, unter das andere Strebenende gelegt wird. 7. Verfahren nach Unteransprüchen 4 und 6. B. Verfahren nach Unteransprüchen 5 und 6. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die ebenen Steg- guter, deren Stege schräg zu den Streben ver laufen, nacheinander um einen zylindrischen Dorn gewickelt werden. 10.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zunächst in ring förmige Nuten des zylindrischen Dornes ring förmige Hilfsstreben eingelegt, dann die ebenen Steggitter mit den schrägen Stegen um den Dorn herumgebogen und mit den ring förmigen Hilfsstreben verschweisst werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH239104D CH239104A (de) | 1942-02-02 | 1943-01-25 | Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen nahtlosen Maschengitters für elektrische Entladungsgefässe. |
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