CH239082A - Zirkulationspumpe für hochgespannte Gase. - Google Patents

Zirkulationspumpe für hochgespannte Gase.

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CH239082A
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CH
Switzerland
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pressure
circulation pump
suction
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steel block
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Inventor
Ag Maschinenfabrik Burckhardt
Original Assignee
Burckhardt Ag Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/12Casings; Cylinders; Cylinder heads; Fluid connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B27/00Multi-cylinder pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by number or arrangement of cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Zirkulationspumpe    für hochgespannte Gase.         Zirkulationspumpen    für hochgespannte  Gase haben eine ganz eigenartige     Arbeits-          weise,    die sich stark von derjenigen normaler  Gaskompressoren unterscheidet. Sie müssen  Gas von     ausserordentlich    hohem Druck an  saugen und haben dabei nur eine Druckhöhe  zu     überwinden,    die dem Durchgangswider  stand des Gases durch die angeschlossene  Apparatur entspricht und im Verhältnis zu  dem hohen Ansaugdruck sehr gering ist. Das       Druckverhältnis        zwischen    dem Enddruck  und dem Ansaugdruck beträgt daher     nur     wenig mehr als 1.

   Infolgedessen hat das  Diagramm einer solchen     Zirkulationspumpe     weit mehr Ähnlichkeit     mit    demjenigen einer  Wasserpumpe als mit dem Diagramm     eines     Kompressors.  



       Üblicherweise    werden solche     Zirkulations-          pumpen    als     doppelwirkende        Einzylinder-          maschinen        ausgeführt,        weil    sich dadurch die  hohen Gasdrücke auf beiden Kolbenseiten  weitgehend gegenseitig     ausbleichen,

      so dass bei  der     Bewegung    des Kolbens nur der verhält  nismässig kleine Unterschied zwischen dem  Saug- und dem Enddruck überwunden wer  den     muss.    Bei diesen Pumpen     ist    die För-         derung    aber sehr ungleichmässig     und    kommt  im Hubwechsel jedesmal ganz zum Still  stand. Die Gassäulen in den Saug- und  Druckleitungen müssen daher bei jedem     Hube     neu beschleunigt werden, und da     die    Gas  gewichte bei den hohen Drücken schon recht       beträchtlich    sind,     entstehen    in den     Leitungen     erhebliche Druckschwankungen.

   Diese     Druck-          und        Geschwindigkeitsschwankungen    in den  Leitungen sind     äusserst    nachteilig und führen  zu hartem und stossendem Gang der Pumpen.  Die     Verwendung    von     Windkesseln,    wie bei       Wasserpumpen,    ist nicht möglich, da die  Gase bei den hohen Drücken nur noch wenig       kompressibel        sind;    daher müssten die Wind  kessel solche     Dimensionen    erhalten, dass sie  nicht mehr     wirtschaftlich    ausführbar sind.  



  Es ist bekannt, dass einfach     wirkende          dreikurbelige        Presspumpen    mit l20  Kurbel  versenkung     eine        praktisch    gleichförmige  Strömung     in    den Leitungen erzeugen und bei  hohen Drücken ohne     Windkessel        betrieben     werden können.

   Jedoch ist es vollkommen  unmöglich, eine     Zirkulationspumpe    für hoch  gespannte Gase nach     Art    einer     einfach-          wirkenden        Dreiplunger-Presspumpe    zubauen,      weil die sehr hohen Drücke, die sowohl  während des Saug- wie während des Druck  hubes auf den vollen     Plungerquerschnitt     wirken würden, eine     unerträgliche    einseitige       Belastung    des Kurbeltriebwerkes herbei  führen müssten.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine  einfachwirkende     dreikurbelige    Pumpe, bei  welcher dieser Nachteil dadurch beseitigt  wird, dass die den Stopfbüchsen zugekehrten  nichtarbeitenden     Kolbenseiten    ständig vom  Druck in der der Druckleitung     beaufschlagt     werden, so dass ein Ausgleich der einseitigen  Drücke und eine Entlastung des Kurbeltrieb  werkes erreicht wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist in  einer     einzigen    Figur ein     Ausführungsbeispiel     des     Erfindungsgegenstandes    schematisch dar  gestellt.  



  In drei Zylindern bewegen sich die ein  fachwirkenden Kolben 4, welche durch       selbsttätige        Ventile    das Gas beim Abwärts  gang     aus    der     Saugleitung    1 in den Arbeits  raum 3 einsaugen und es beim Aufwärtsgang  in die Druckleitung 2     ausschieben.    Die den  Stopfbüchsen 6     zugekehrten    nichtarbeitenden       Zylinderräume    5 sind erfindungsgemäss mit  der Druckleitung 2 ständig verbunden.

   Durch  die Kolbenstangen i, welche mit den     Stopf-          büchsen    6 nach aussen abgedichtet     sind,    wer  den die Kolben mit den nicht gezeichneten  Kurbeltriebwerken verbunden.  



  Während des Druckhubes herrscht im  Raume 3 über dem Kolben 4 der     Enddruck,     welcher auf die volle Kolbenfläche wirkt und  den Kolben abwärts zu drücken bestrebt ist.  Unter dem Kolben herrscht im Raume 5 der  gleiche     Druck,    welcher auf die von     Kolben-          und    Stangenquerschnitt gebildete Ringfläche  drückt und den von oben wirkenden nahezu       ausgleicht.    Nur die geringe Restkraft, welche  dem Druck auf den Querschnitt der Kolben  stange ? entspricht, ist vom Kurbeltrieb zu       überwinden.     



  Während des Saughubes herrscht im       Raume    3 der Ansaugdruck, der auf die volle  Kolbenfläche drückt. Ihm gegenüber wirkt  der im     Raume    5 herrschende nur     wenig       grössere Enddruck, der auf die nur wenig  kleinere Ringfläche der Kolbenunterseite  drückt. Je nach der Bemessung des Stangen  querschnittes kann leicht erreicht werden,  dass entweder die von oben und unten auf den  Kolben wirkenden Kräfte sich weitgehend  aufheben, oder dass eine nach aufwärts  gerichtete Komponente übrigbleibt, so dass  im Kurbeltrieb ein Druckwechsel entsteht.  



  Diese Komponente wird zweckmässig so  bestimmt, dass sie nicht grösser wird als die  während des Druckhubes abwärts wirkende  Kraft.  



  Das Triebwerk braucht infolgedessen nur  für die auf den Stangenquerschnitt wirkende  Kraft bemessen zu werden, die nur einen  kleinen Bruchteil der auf den Kolbenquer  schnitt wirkenden Kraft darstellt und erhält  daher keine grossen Abmessungen. Da. die För  derung in der Saug- und     Druckleitung    prak  tisch gleichmässig ist, kann ein ruhiger Gang  der Maschine auch bei höheren Umlaufzahlen  erreicht werden.  



  Die Maschine kann ohne weiteres mit drei  getrennten Zylindern gebaut werden. Nach  teilig ist     dabei,    dass von der gemeinsamen       Ansaugleitung    drei Zweigleitungen zu den  Saugventilen der drei Zylinder führen müssen  und dass man auf der Druckseite wiederum  drei     Druckleitungen    erhält., die zu einer ge  meinsamen Leitung vereinigt werden müssen.  Dadurch ergeben sich zahlreiche     T-Stücke     und     Flanschverbindungen,    die bei den hohen  Drücken äusserst     schwierig    auszuführen und  dicht zu halten sind.

   Diese Leitungen und       Flanschverbindungen    können erspart werden,  wenn die drei Zylinder in einem gemeinsamen  Stahlblock untergebracht werden, weil dann  die Abzweigleitungen zu den einzelnen Zy  lindern als Bohrungen im Stahlblock aus  geführt werden können, so dass zahlreiche  Rohrleitungen,     Flanschverbindungen    und       T-Stücke    erspart werden. Es ist dann nur  noch der Anschluss der gemeinsamen Saug  leitung     und    der gemeinsamen Druckleitung  am Stahlblock als     Flanschverbindung    aus  zuführen.  



  Mitunter wird zur Regulierung der För-           dermenge    noch ein Ventil angeordnet, welches  es ermöglicht, aus der Druckleitung die nicht  benötigte zuviel geförderte Gasmenge direkt       wieder    in die     Saugleitung        zurückströmen    zu  lassen.

   Dieses Ventil     kann    ebenfalls in dem       gemeinsamen    Stahlblock untergebracht wer  den, so     da.ss    die     benötigten        Verbindungskanäle     vom Druckkanal zum     Regulierventil    und  vom     Regulierventil    zum Saugkanal ebenfalls  als     Bohrungen    ausgeführt werden     können,    so  dass auch hier besondere Flanschen und       T-Stücke    in     den.        Leitungen    erspart werden.

    Ebenfalls kann in diesem Block ein Sicher  heitsventil     untergebracht    werden, welches bei  Überschreitung der     zulässigen    Differenz zwi  schen Anfangs- und Enddruck Gas aus dem  Druckkanal durch geeignete     Bohrungen    in  den Saugkanal     zurückströmen    lässt.  



  Die     Verbindung    der Räume 5 mit dem  Druckkanal 2 kann beispielsweise durch drei  separate     Verbindungsleitungen    geschehen.  Vorteilhafter ist es, wie in der     Zeichnung     dargestellt, den Druckkanal 2 so zu führen,  dass er an der tiefsten Stelle der Räume 5  durch diese hindurchgeht.     Dadurch    wird er  reicht, dass etwa vom Gas mitgeführte  Flüssigkeit stets sofort bei 8 durch den  Druckkanal abgeführt wird und sich nirgends  ansammeln kann, so dass die gefährlichen  Flüssigkeitsschläge nicht auftreten können.  



       Zirkulationspumpen    für hochgespannte  Gase von der oben     beschriebenen    Bauart  können in der chemischen     Industrie    aus  gedehnte     Anwendung    bei der synthetischen  Herstellung verschiedener Stoffe aus hoch  gespannten Gasen finden.

   Bei der Ammoniak  synthese beispielsweise     wird        ein    Gasgemisch       aus    drei     Teilen    Wasserstoff und     einem    Teil  Stickstoff unter einem Druck von mehreren  100     Atm    in ein Reaktionsgefäss gedrückt, wo  unter einer Temperatur von mehreren 100   und meist in     Anwesenheit    eines     Katalysators     die     Verbindung    der beiden Gase zu Ammoniak  stattfindet. Dabei nimmt immer nur     ein.    ver  hältnismässig kleiner Teil des Gasgemisches  an der Reaktion     teil    und verlässt das  Reaktionsgefäss in Form von Ammoniak.

   Der  grössere Teil des anwesenden     Gasgemisches       kommt.     chemisch        unverändert    als     Wasserstoff     und Stickstoff     wieder    heraus und muss ein  zweites Mal in das Reaktionsgefäss gepumpt  werden. Dieses Umwälzen des Gases, das  nicht an der Reaktion teilgenommen hat,     ist     die Aufgabe der     Zirkulationspumpe.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zirkulationspumpe für hochgespannte Gase mit drei einfachwirkenden, durch um 12Ö versetzte Kurbeln angetriebenen Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass die den Stopf- Büchsen zugekehrten nicht arbeitenden Seiten der Kolben ständig vom Druck in der Druck leitung beaufschlagt werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Zirkulationspumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Zylinderbohrungen in einem gemeinsamen Stahlblock untergebracht sind und dass alle Verbindungskanäle zwischen den Ventilen der drei Zylinder und.der gemeinsamen Saug- und Druckleitung durch Bohrungen in diesem Stahlblock gebildet sind.
    2. Zirkulationspumpe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Druckkanal bil dende Bohrung an der tiefsten Stelle der drei nichtarbeitenden, den Stopfbüchsen zugekehr ten Zylinderräume durch diese hindurchgeht. B. Zirkulationspumpe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Stahlblock ein Re gulierventil eingebaut ist, durch welches man zuvielgefördertes Gas vom Druckkanal in den Saugkanal zurückführen kann.
    4. Zirkulationspumpe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Stahlblock ein Si cherheitsventil eingebaut ist, welches bei Überschreitung eines gewissen Druckunter schiedes zwischen Druck- und Saugseite Gas vom Druckkanal in den Saugkanal zurück strömen lässt.
CH239082D 1943-11-15 1943-11-15 Zirkulationspumpe für hochgespannte Gase. CH239082A (de)

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