CH237904A - Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Verfahren derselben längs eines Tragseils. - Google Patents

Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Verfahren derselben längs eines Tragseils.

Info

Publication number
CH237904A
CH237904A CH237904DA CH237904A CH 237904 A CH237904 A CH 237904A CH 237904D A CH237904D A CH 237904DA CH 237904 A CH237904 A CH 237904A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
carriage
transport device
lever
cable
double
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wyssen Jakob
Original Assignee
Wyssen Jakob
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wyssen Jakob filed Critical Wyssen Jakob
Publication of CH237904A publication Critical patent/CH237904A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C21/00Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


      Transporteinriehtung    zum     Senkreehtbewegen    von Lasten und Verfahren  derselben längs eines Tragseils.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Transporteinrichtung zum Senk  rechtbewegen von Lasten und Verfahren der  selben längs eines Tragseils mit     Hilfe    eines  Laufwagens, wobei zum Heben der Lasten  und zum Verfahren derselben mittels des  Laufwagens ein einziges Hub- und Förder  seil vorgesehen ist.

   Die Erfindung besteht  darin, dass der Laufwagen mit von der Trag  seilneigung     unbeeinflussten.Steuerorganen    zum  Befestigen der     Lastanhängevorrichtung    am  Laufwagen, zum     Senkrechtbewegen    derselben  und zum Kuppeln des Laufwagens mit einem       Stellapparat    und zum Lösen von diesem aus  gerüstet ist, wobei der     Stellapparat    mittels  Halteseils am Tragseil verschiebbar ist und  ein Teil des aus Laufwagen     und        Stellapparat     bestehenden Aggregates Klemmorgane auf  weist, welche, vom andern Aggregatteil     be-          tä,tigt,

      sich am Tragseil festklemmen     bezw.     lösen.  



  Bekannte     Transporteinrichtungen    zum       Senkrechtbewegen    von Lasten und Verfahren    derselben längs eines Tragseils, deren Lauf  katze mittels Förderseils verfahren wird,  weisen an der     Aufladestelle    einen am Trag  seil befestigten Anschlagknopf auf. Zur Ver  setzung der     Aufladestelle    ist es notwendig,  zum Anschlagknopf ans Tragseil hinauf  zusteigen, denselben zu lösen und an neuer  Stelle wieder zu befestigen. Sofern der An  schlagknopf sich in grösserer Höhe über dem  Boden befindet, kann diese Arbeit mit erheb  lichen Schwierigkeiten verbunden und unter  Umständen unmöglich sein.

   Da ferner die  Laufkatze keine Steuerorgane besitzt, um die  selbe beim Anfahren von oben her an den An  schlagknopf zu kuppeln, besteht insbesondere  bei geringeren     Tragseilneigungen    die Gefahr,  dass beim Versuch der     Lasthebung    die Lauf  katze entlang dem Tragseil nach aufwärts  ausweicht und die Last am Boden nach  geschleift wird, anstatt sich von diesem zu  heben.  



  Eine weitere     bekannte    Transporteinrich  tung von ähnlicher Art weist eine mit vor-           nehmlich    rechtwinklig ausgebildeten Steuer  organen ausgerüstete Laufkatze auf, welche  entlang einer horizontalen     P'rofiltragschiene     verschoben wird, wobei die     Aufladestelle    ent  lang der Tragschiene dadurch versetzt wer  den kann, dass die zu deren Befestigung die  nenden Querbolzen aus der Tragschiene her  ausgezogen und an neuer Stelle in entspre  chende Löcher der Schiene wieder eingesetzt  werden. Diese Löcher führen zu einer Schwä  chung der Tragschiene. Auf Tragseile ist  dieser bekannte Vorschlag nicht anwendbar,  weil die Wirkung der Steuerorgane unter sol  chen Verhältnissen in Frage gestellt ist.  



  Die vorliegende Erfindung ist geeignet,  die erwähnten Nachteile zu vermeiden; die  erfindungsgemässe Transporteinrichtung er  möglicht bei vom Boden aus versetzbarer     Auf-          ladestelle    Lasten senkrecht und anschliessend  in schräger Fahrt zu fördern.  



  Eine dem Holztransport dienende bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist in den beiden Zeichnungen  dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine schematische Übersicht,       Fig.    2 einen Vertikalschnitt des     Stellappa          rates,          Fig.    3, einen Horizontalschnitt des     S'tell-          apparates,          Fig.    4 den Laufwagen, teilweise in seit  licher Ansicht und teilweise im Vertikal  schnitt,       Fig.    5 einen Horizontalschnitt des Lauf  wagens nach der Linie     A-B    der     Fig.    4,

         Fig.    6 eine Frontalansicht     (talseitig)    des  Laufwagens,       Fig.    7 einen Vertikalschnitt und       Fig.    8 einen Horizontalschnitt des     Sehä-          kels    nach der Linie     C-D    der     Fig.    7.  



  Über die Stützen s ist das Tragseil t, vom  Berghang ins Tal geführt. An einer geeigne  ten Bodenstelle, senkrecht unterhalb des Trag  teils t, ist eine Seilwinde     aa    aufgestellt, wel  che zweckmässig durch einen Motor angetrie  ben wird und mehrere     Übersetzungen    auf  weist. Gemäss     Fig.    2 und 3 der Zeichnung ist  der     Stellapparat    a mit zwei Tragrollen 1 ver  sehen, welche im Gestell 2 gelagert sind und    auf dem Tragseil t laufen.

   Mittels des an ihm       befestigten    Halteseils     la    lässt er sich entlang  dem Tragseil     t    verschieben und ungefähr       senkrecht    oberhalb der zu hebenden, am  Boden     heranzuschaffenden    Lasten fixieren.  Der     Stellapparat        a    weist eine im Gestell 2       gelagerte        Förderseilrolle    3 auf, über welche  das Förden- und Hubseil z in einer Richtung  zur Seilwinde     ao    und in der entgegengesetzten  zum Laufwagen b läuft.

   An dem im Gestell  vorgesehenen     Gelenkbolzen    4 ist eine über  dasselbe     vorstehende        Winkelprofildoppel-          schiene    5     a.ngelenkt,    welche auf dem An  schlagbolzen 6 aufliegt und somit nach auf  wärts schwenkbar ist. Auf der Doppelschiene  5 ist der Klinkenhebel 7 gelenkig gelagert  und mit. der     Mitnehmertraverse    8 verbunden,  welcher verhindert,     da.ss    er in entkuppelter  Stellung zwischen der Doppelschiene nach  abwärts     schwingen    kann.

   An den beiden hori  zontalen Winkelblättern der Doppelschiene 5  sind mittels der Schraubenbolzen 9 die  Druckrollen 10     befestigt.    Am freien Ende  sind die horizontalen Winkelblätter der Dop  pelschiene 5     U-förmig    abgeknöpft, welche Ab  kröpfung die     Lagerung    je eines unter Feder  wirkung seitlich nach aussen schwingenden  Schwenkhebels 1.1 gestattet. In     Fig.    3 ist der  Schwenkhebel 11 in der federgespannten  Lage angedeutet,     %vährend    11' seine unter  Federwirkung erfolgende seitliche Aus  schwingstellung darstellt.

   Innerhalb des       Apparatgestelles    2 ist mittels eines oberhalb  der     Tragseildurchgangslinie    vorgesehenen       Querbolzens    12 die auf dem Tragseil t auf  liegende     Keilbä,lfte    13 schwenkbar angeord  net, welche mit einer der Seilrundung ent  sprechend ausgebildeten, mit einem Futter  14, beispielsweise aus Gummi oder Weich  metall, ausgekleideten Rinne versehen ist.

    Die untere Keilhälfte 15 weist im Quer  schnitt die Form eines     Doppel-T    auf und ist  über den     verlängerten    Hebel 16 am Gesten  bolzen 17     gelenkig    gelagert, wobei der An  schlagbolzen 18 die Hebelschwenkung nach  abwärts nur in dem     3lasse    zulässt, als dies für  den Abstand vom Tragseil t notwendig ist.  Die an das Tragseil sich anschmiegende      Fläche weist eine der obern Haftfläche ent  sprechende Ausbildung auf.  



  In den     Fig.    4, 5 und 6 der Zeichnung ist  der Laufwagen b dargestellt.     Im    Wagen  gestell 20, das eine zum Durchlaufen von       Tragseilstützen    geeignete Ausbildung auf  weist, sind die drei Tragrollen 21 gelagert.  Je nach der Höhe der Tragkraft ist das     Ge-          stellblech    20 mit Verstärkungsrippen 22 ver  sehen. Da hauptsächlich in der ersten Phase  des Lastaufziehens bedeutende     T'ragseil-          schwingungen    auftreten können, welche die  Gefahr hervorrufen, dass ein einseitig offenes  Wagengestell     ausspringt,    sind Schwenkplat  ten 23 vorgesehen.

   Dieselben decken den bei  den äussern Tragrollen 21 entlang die für den       Tragstützendurchlauf    unumgänglich notwen  dige freie     Gestellbucht.        .Sie    sind an einem       Gestellbolzen    24     angelenkt    und werden mit  tels einer     zweischenkligen    Blattfeder 25 in  die Schliessstellung gedrückt. Auf der Innen  seite der Schwenkplatten ist je ein Führungs  stift 26 angebracht, welcher in die kreis  förmige Nut<B>2</B>7 des Wagengestelles eingreift  und dadurch deren zwangsweise Führung be  wirkt.

   Beim Überlaufen des vordern     bezw.     des     hintern    Wagenteils über eine Tragstütze  wird die vordere     bezw.    hintere     Schwenkplatte     unter     Überwindung    des     Blattfederdruckes     selbsttätig in die Höhe geschwenkt und nach       erfolgtem    Durchlauf wieder in die Schliess  lage gebracht. Unterhalb der bergseitigen  Tragrolle 21, in einem ungefähr der mittleren  Keildicke (13, 15) entsprechenden     Abstand,     ist die     Gegendruckrolle    28 mittels eines     Ge-          stellbolzens    im Wagengestell 20 gelagert.

    Ungefähr in der Längsmitte des Wagengestel  les ist die     Förderseilrolle    29 gelagert. An den  beiden Seitenwänden des Wagengestelles 20  ist je ein Lappen 30 mittels Schrauben 31  und eines durchlaufenden     Bolzens    32 be  festigt. An diesem Bolzen sowie an einem  weiteren Bolzen 33 ist der im Wagengestell  unbewegliche     Klinkhaken        34    angeordnet. Die  beiden Lappen     @30    weisen je einen Schrauben  bolzen 35 auf, an welchen Bolzen die beiden  zweiarmigen Hebel der Schere 3,6 schwing  bar angeordnet sind.

   Eine zwischen den He-         beln    der .Schere 36     eingefügte    Druckfeder 37  bewirkt deren selbsttätige Schliessung bei  Fortfall des seitlichen     Widerstandes.    Da       während    der     Transportphase    (zum Unter  schied von der Hubphase) die     .Schere    36 das  Lastgewicht aufzunehmen hat, sind für ihre       Abstützung    zwei mit dem Wagengestell 20  verbundene     Maversen    38     und.    39 vorgesehen.

    Am das Wagengestell durchdringenden und  an dessen beiden Seitenflächen vorstehenden  Gelenkbolzen 40 ist je ein Hebel 41     angelenkt.     welcher     seitlich    ausserhalb und unterhalb der  Schere 3,6 entlang verläuft. Die Hebel 41 sind  zudem durch einen Bolzen 42 zusammen  gehalten. Die den .Schwenkweg der Hebel 41  nach unten begrenzenden Anschlagleisten 43  sind am Wagengestell 20 befestigt, wobei sie  in ihrem senkrecht verlaufenden Teil eine  seitliche Führung der Hebel 41 bewirken.  



  Zwischen den     beiden    Hebeln der Schere  36 ist die Seilbüchse 44 angeordnet, deren  Oberteil einen im Querschnitt viereckigen  Kopf 45 aufweist. Die viereckige Grund  fläche ist grösser als die ebenfalls viereckige  Deckfläche und     axial    um     10-210-    Grad ge  dreht, so dass die     Verbindungskanten    von  Grund- und Deckfläche steilansteigende  Schraubenlinien sind. Diese Ausbildung hat  den Zweck, ein Auftreffen des Kopfes 45  auf die Scherenarme     beim        Heben    der Last zu  erschweren.

   Um die Gefahr des     Ausgleitens     des Kopfes 45 bei geschlossener Schere und  bei bereits abgenützten Kanten der Auflage  fläche und der Grundfläche zu verringern,  ist die Grundfläche nicht als ebene, sondern  als     Gewölbefläche    ausgebildet, wie dies in       Fig.    4     beim    Kopf 45 angedeutet ist. Das  Ende des Förderseils f ist in die .Seilbüchse  44 eingeführt und mit der     .Seilklemme    46       fixiert.    Von unten her an die Seilbüchse 44  angeschoben ist der Teller 47, welcher zur  Hebung des Doppelhebels 41     bestimmt    ist.

    Der genannte Teller ruht auf dem     ebenfalls     von unten an die     ,Seilbüchse    44 angeschobenen       Hakenquerstück    48, das zwei Zapfen zur An  lenkung der     ,Schäkelteile    50 und des Schliess  bügels 53 aufweist. Das     Hakenquerstück    48  liegt auf     der        ,Sehraubenmut@er    49 auf,     welche         am Gewinde der Seilbüchse 44 verschieb  bar ist und dadurch die Regulierung der  Automatik gestattet.

   Die beiden     Schäkelteile     50     sind    durch den Gelenkzapfen 51. verbun  den, an welchem der Traghebel 52 angeord  net ist, der in der Schliesslage vom Schliess  bügel 5-3 gehalten ist. Der beschriebene     Schä-          kel    hat den Vorteil, dass durch Hochschwen  kung des Schliessbügels die Schwenkung des       Schäkelteils    52 nach abwärts und damit die  Loslösung der angehängten Last erfolgt, ohne  dass die Last zur Loslösung     vorgängig    auf  eine Unterlage abgestellt werden muss.  



  Im folgenden ist die Funktionsweise der  Einrichtung beschrieben. Als Ausgangsstel  lung sei angenommen, dass der     Stellapparat     a an die gewünschte Stelle längs des Trag  seils<I>t</I> gebracht und mittels des Halteseils     h.     an derselben gehalten sei. Der Laufwagen b  befindet sich an der     Abladestelle    im Tal, am  Tragseil t hängend. Die Schere 36 ist infolge  der Wirkung der Feder 37 geschlossen, so  dass der     Seilbüchsenkopf    45 auf den beiden  Hebeln der Schere 36 aufliegt. Der Teller 47  hält den Doppelhebel 41 in seiner obern  Schwenklage.

   Das am Kopf 45 austretende  Förderseil z läuft über die Rolle 29 und die  Rolle 3 zur Winde     iv.    Mittels der Winde     at,          \wird    das Förderseil z aufgewunden, wodurch  sich der Laufwagen     b    bergwärts bewegt. Die  bergseitig angeordnete Tragrolle 21 fährt auf  die Keilhälfte 13 auf und die Druckrolle 28  drückt die Keilhälfte 15 an das Tragseil t,       -wodurch    der     Stellapparat        a.    an diesem fest  geklemmt wird. Zu gleicher Zeit ist der Klink  haken 34 unter den Klinkenhebel 7 eingefah  ren und bewirkt die Kupplung des     Stellappa          ra.tes    a mit dem Laufwagen b.

   Die Rollen 10  öffnen unter Überwindung des Druckes     der     Feder 37 die Schere 36, so dass der Kopf 45  seine Auflage verliert und dadurch frei am  Förderseil z hängt. Der Doppelhebel 41 hat  die beiden Schwenkhebel 11 vorläufig ohne  -eitere Wirkung an die Doppelschiene 5 ge  drückt. Wird nun das Förderseil z von der  Winde w     abgewunden,    so senkt sich der       Schäkel    und mit ihm der Teller 47. Dadurch  fällt der Doppelhebel 41 in seine untere An-         schlagstellung,    so dass die unter Federwir  kung stehenden Schwenkhebel 11 in die Stel  lung 11'     ausschwingen    können und damit  oberhalb der Hebel 41 in deren Bewegungs  bahn gelangen.

   Nach erfolgter     Anhängung     der Last an den     Schäkel    wird das Förderseil z  wieder eingezogen und die Last gehoben. Der  Kopf 45 steigt zwischen den Armen der ge  öffneten Schere 36 empor. Der Teller 47 hebt  den Doppelhebel 41 und damit die Schwenk  hebel 11 und die mit ihnen verbundene Dop  pelschiene 5 in die Höhe. Die Schwenkbewe  gung der Doppelschiene 5 nach aufwärts be  wirkt erstens das Abgleiten der Rollen 10 von  den Scherenarmen, so dass diese unter der  Federwirkung sich schliessen und zweitens  den Hub des Klinkenhebels 7 infolge der  Traverse 8, wodurch die Entkupplung von       Si:ellapparat   <I>a</I> und Laufwagen<I>b</I> stattfindet:.

    Bei erfolgender Ausgabe des Förderseils  stützt sich der     Seilbüchsenkopf    45 mit der       gehobenen    Last c auf die geschlossene Schere  36,     und    der Laufwagen b fährt über die  Position b' mit der Last c     (Fig.    1) talwärts.  Bei der Talstation angelangt, wird der  Schliessbügel 53 nach aufwärts geschwenkt,  wodurch der Traghebel 52 am Bolzen 51 eine  Schwenkung nach abwärts ausführt und die  angehängte Last     c    freigibt.  



  Die     Transporteinrichtung    könnte auch für  den Transport von Gütern in umgekehrter       Richi;ung    dienen, das heisst die Stelle A in       Fig.    1. könnte sowohl Auf- als auch Ablade  stelle sein.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung kann  sich besonders zum Transport von Holz über  steiles und     unwegsames    Gelände von den be  waldeten Berghängen ins Tal eignen.     Erfah-          rungsgemäss        i:reten    bei der üblichen und be  kannten Art solcher Holztransporte im Wege  des sogenannten     "Holzriesens"    bedeutende  Verluste durch Beschädigung sowohl des  Transportgutes als     auch    der stehenden Bäume  und     insbesondere    des Jungwaldes ein, welche  sich mit der erfindungsgemässen Einrichtung  beinahe vollständig vermeiden lassen.

   Es ist  erfahrungsgemäss nicht nur möglich, Holz zu  fördern, das sich an beliebiger Stelle längs      des Tragseils direkt     untQr    demselben befindet,  sondern auch solches, das seitlich vom Trag  seil in Abständen bis zirka 100 m lagert.  



  . Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass so  wohl zum     Heben    der Last als auch zu deren  Beförderung ein und dasselbe Förderseil Ver  wendung findet. Die Einrichtung kann so  ausgebildet werden, dass sie zudem rasch  und ohne grosse Mühe aufgestellt und wieder  abmontiert werden kann. Die     Klemmorgane     zum Festhalten des Laufwagens am Tragseil  könnten anstatt am     Stellapparat    auch am  Laufwagen angebracht sein und werden in  diesem Fall vom an die gewählte Auf-     bezw.          Abladestelle    A     herangeschobenen        Stellappa-          rat    betätigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: =Transporteinrichtung zum .Senkrechtbe- wegen von Lasten und Verfahren derselben längs eines Tragseils mit Hilfe eines Lauf wagens, wobei zum Heben der Lasten und zum Verfahren derselben mittels des Lauf wagens ein einziges Hub- und Förderseil vor gesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwagen mit von der T'ragseilneigung un- beeinflusstenSteuerorganen zum Befestigen der Lastanhängevorrichtung am Laufwagen,
    zum Senkrechtbewegen derselben und zum Kuppeln des Laufwagens mit einem Stell apparat und zum Lösen von diesem ausgerü stet ist, wobei der Stellapparat mittels Halte seils am Tragseil verschiebbar ist und ein Teil des aus Laufwagen und Stellapparat be stehenden Aggregates Klemmorgane auf weist, welche vom andern Aggregatteil be tätigt, sich am Tragseil festklemmen bezw. lösen. UNTERANSPRTICHE 1.
    Transporteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellapparat zwei an ihm gelenkig befestigte Keilhälften aufweist, deren obere durch Auf fahren einer Laufwagentragrolle und deren untere durch eine Gegenrolle des Laufwagens an das Tragseil gedrückt wird, wodurch die Festklemmung des Stellapparates bewirkt wird.
    2. Transporteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass amLauf- wagengestell ein unbeweglicher Blinkhaken angeordnet ist, in welchen ein am Stellappa- rat nach aufwärts schwenkbarer Blinken Nebel beim Anfahren des Laufwagens an den Stellapparat einfallen kann, wodurch die Kupplung von Stellapparat und Laufwagen bewirkt werden kann. 3.
    Transporteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Stellapparat eine nach aufwärts schwenkbare Doppelschiene aasgelenkt ist, wobei jede Schiene eine Druckrolle aufweist, welche Rol len beim Anfahren des Laufwagens an den Stellapparat die unter Überwindung eines Federdruckes von sich gehende Öffnung einer am Laufwagen angeordneten Schere bewir ken und dadurch den Lasthaken zur Senkung freigeben.
    4. Transporteinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass am Laufwagen ein Doppel hebel aasgelenkt ist, der in seiner obern Schwenkstellung mittels des am hochgezoge nen Schäkel angeordneten Tellers gehalten ist, in welcher Lage der Doppelhebel beim Auffahren des Laufwagens auf den Stell apparat die an der Doppelschiene angeord neten und durch Federdruck seitlich nach aussen gedrückten beiden Schwenkhebel par allel an die Doppelschiene andrückt, so dass bei ,
    Senkung des S'chäkels mit Teller der Dop pelhebel in seine untereSchwenkstellung fällt und die Schwenkhebel dadurch seitlich ober halb des Doppelhebels in die Bewegungsbahn desselben ausschwingen, welche Stellung zur Folge hat, dass bei erneuter Hebung des Dop pelhebels (infolge Aufziehens der Last) in seine obere Schwenklage eine Aufwärts schwenkung der Doppelschiene erfolgt, wo durch einerseits die Druckrollen von der Schere abgleiten und deren Schliessung ge statten, so dass das Ende des Förderseils und der Lasthaken blockiert sind und anderseits der schwenkbare Klinkenhebel nach aufwärts bewegt wird und die Entkupplung von Stell apparat und Laufwagen erfolgt. 5.
    Transporteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die offene Seite des Wagengestelles mit zwei den äussern Tragrollen entlanglaufenden, unter I\ederv@Tirkung stehenden Schwenkplatten aus gerüstet ist, zum Zweck, das Ausspringen des Laufwagens aus dem Tragseil zu ver hindern, wobei die Schwenkplatten beim Durchfahren einer Tragseilstütze durch eine Schwenkbewegung ausweichen können. 6.
    Transporteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schäkel einen schwenkbar gelagerten und in seiner Schliessstellung von einem gelenkig ge lagerten .Schliessbügel gehaltenen Traghebel aufweist.
CH237904D 1946-01-26 1940-04-13 Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Verfahren derselben längs eines Tragseils. CH237904A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH237904T 1946-01-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH237904A true CH237904A (de) 1945-05-31

Family

ID=4460260

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH237904D CH237904A (de) 1946-01-26 1940-04-13 Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Verfahren derselben längs eines Tragseils.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH237904A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974549C (de) * 1951-04-24 1961-02-02 Josef Joerg Transportseilbahn fuer den Holztransport, insbesondere im Gebirge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974549C (de) * 1951-04-24 1961-02-02 Josef Joerg Transportseilbahn fuer den Holztransport, insbesondere im Gebirge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2437570A1 (de) Krantraverse zur horizontalen lastverschiebung
DE2846544C2 (de) Einrichtung zum Fördern von Baumaterial von einem höher gelegenen Niveau zu einem auf niedrigerem Niveau liegenden Arbeitsplatz
DE20019287U1 (de) Vorrichtung zum Ballastieren eines Krans
DE3141769A1 (de) Ladehilfe fuer fahrzeuge
EP0061047B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Einlagerung von landwirtschaftlichem Gut, wie Rauhfutter und Siliergut bis unter die Dachhaut eines landwirtschaftlichen Gebäudes
DE909077C (de) Zerlegbares Hebezeug zum Auf- und Abladen von Gleisschienen auf Eisenbahnfahrzeuge
CH237904A (de) Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Verfahren derselben längs eines Tragseils.
DE2647227C2 (de) Umschlaggerät zum Heben und Kippen von Frachtcontainern für Schüttgut
DE2410812A1 (de) Tranportfahrzeug zum anheben, absenken und transport von raumzellen
DE595507C (de) Abhebevorrichtung fuer Seiltransportbahnen
DE2931421C2 (de) Auslegerturmkran mit verlängerbarem Katzausleger
DE922486C (de) Kranseilbahn
DE2101842B2 (de) Turmkran
AT163859B (de) Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Verschieben derselben längs eines Tragseils
DE1232715B (de) Haengeseilbahn
DE974802C (de) Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Verschieben derselben laengs eines Tragseiles
DE3249387T1 (de) Maschine zum Handhaben von Rohren
DE2006252B2 (de) Einrichtung zum Auswechseln von Girlanden-Rollensätzen bei Förderbandanlagen
EP1055560A1 (de) Lade- und Abladevorrichtung für eine in Längsrichtung auf einem Fahrzeugdach liegend zu transportierende Last
DD287919A5 (de) Verfahrbare auswechselvorrichtung fuer girlandentragrollenstationen
DE3512431C1 (de) Heukran
WO1990006280A1 (de) Vorrichtung zum einstellen von lastaufnehmenden gabelzinken in eine schräg nach oben gerichtete tragstellung
DE482970C (de) Vorrichtung zum Befoerdern, OEffnen und Schliessen von Klappkuebeln
DE1655993C3 (de) Vorrichtung zum Verladen von Containern auf Lastwagen
DE2821102A1 (de) Fahrzeug, insbesondere kraftfahrzeug, fuer den transport von raumzellen aus stahlbeton, insbesondere fertiggaragen