CH237608A - Antriebsvorrichtung für die Spindeln einer Textilmaschine. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für die Spindeln einer Textilmaschine.

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CH237608A
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Fischer Max
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Fischer Max
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Antriebsvorrichtung für die Spindeln einer     Textilmaschine.       Beim üblichen Antrieb der Spindeln von  Textilmaschinen, z. B. von Spinn- und Zwirn  maschinen, mittels endloser Riemen zeigt sich  bekanntlich als Hauptnachteil der Umstand,  dass die Spindeln bei hoher Drehzahl infolge  des Riemenzuges vibrieren. Dies setzt der  Drehzahl der Spindeln eine Grenze, die er  heblich unter derjenigen liegt, welche durch  die Zerreissfestigkeit der in Betracht kom  menden Textilfasern gegeben ist. Anderseits  bringt der Riemenzug eine starke Beanspru  chung der     Spindellager    mit sich, was zu ent  sprechendem Verschleiss führt     bezw.    die Un  terhaltungskosten der Maschine erhöht.

   Die  Regelung der Drehzahl der Spindeln erfolgte  bisher stufenweise durch Auswechseln von  Zahnrädern oder durch Umlegen von An  triebsriemen auf Stufenscheiben, in neuerer  Zeit auch durch Änderung der Drehzahl des  Antriebsmotors. Alle diese Arten der Rege  lung der     Spindeldrehzahl    können schon in  folge der dadurch gegebenen Drehzahlgren  zen, denen der ganze Spinnvorgang anzupas  sen ist, nicht befriedigen.    Bei der Antriebsvorrichtung für die Spin  deln einer Textilmaschine gemäss der Erfin  dung ist jede Spindel durch ein eigenes Tur  binenlaufrad angetrieben. Vorteilhaft wird  als Betriebsfluidum Druckluft verwendet.  



  Dies ermöglicht bei einer bevorzugten  Ausführungsform der     Erfindung    auf verhält  nismässig einfache Weise den     Antrieb    der  Spindeln von Textilmaschinen mit maximaler  Drehzahl bei stufenlosem Übergang von einer  Drehzahl zu einer andern und     vibrations-          freiem    Lauf der Spindeln, so dass eine ent  sprechende Steigerung der Arbeitsleistung  der betreffenden     Textilmaschine    möglich ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Aufriss, je zur Hälfte  in Ansicht und im     Schnitt.    '       Fig.    2 und 3 sind waagrechte Schnitte  nach der Linie     II-II        bezw.        III-III    der       Fig.    1.  



       Fig.    4 ist ein nach einer     Kreisbogenlinie     im     Umfangssinne    geführter     Senkrechtschnitt         durch das Laufrad und eine ihm zugeordnete       Leitscheibe.     



       Fig.    5 ist ein senkrechter Teilschnitt mit  gegenüber     Fig.    1 veränderter Stellung des       Spindelhalters.     



       Fig.    6 ist ein waagrechter Schnitt nach  der Linie     VI-VI    der     Fig.    5, und       Fig.    7 und 8 zeigen zwei Senkrecht  schnitte der Stellung des     Spindelhalters    nach       Fig.    1     bezw.    nach     Fig.    5.  



  Es bezeichnet 1 eine zentral angeordnete  Hülse, welche zur Aufnahme der in sie ein  zusetzenden     Arbeitsspindel    dient und somit  den     Spindelhalter    darstellt. Die Hülse 1 la  gert, begrenzt axial verschiebbar, in einer  Büchse 2. Auf die Hülse 1 drückt axial eine  Schraubenfeder 3, welche bestrebt ist, die  Hülse 1 aufwärts zu schieben. Diese Bewe  gung wird begrenzt durch den Querbolzen 4,  der fest in die Hülse 1     eingepresst    ist und an  den obern Enden von zwei an der Büchse  diametral gegenüberliegenden Schlitzen 5 an  schlägt (siehe     F'ig.    7).  



  Das Laufrad 8 ist mit seiner Nabe 7 fest  auf die Hülse 2     aufgepresst    und überträgt  somit seine     Drehbetvegung    auf die     Büchse\?,     und von dieser mittels des Querbolzens 4 auf  die Hülse 1. Der Querbolzen 4 dient ebenfalls  zum Kuppeln der (nicht eingezeichneten) Ar  beitsspindel, welche in die Hülse 1 mit pas  sendem Ausschnitt über den Bolzen 4 -e  steckt wird und auf eine     Bodenscheibe    16 der  Büchse 2 aufzusitzen kommt.  



  Die Büchse 2 sitzt in zwei Kugellagern 9  und 10. Der stillstehende Aussenring des Ku  gellagers 10 sitzt in der     Kappe    11, derjenige  des Kugellagers 9 in einem Innenkörper 18,  in dem er durch einen     Gewindezapfen    17 fest  gehalten wird. 12 ist ein     Tragkörper,    der  unten eine Bohrung 14 besitzt, die oben in  einen zwischen dem Tragkörper 12 und     dem          Innenkörper    18 sich befindenden     Hohlrahm     15 einmündet.

   Der     Tragkörper    12 ist auf  einer Bank 13 befestigt und mit einer     Kappe     11 verschraubt.     Zwischen    beiden sitzt die       Leitscheibe    19, die an ihrem äussern Rand  zwischen den Teilen 11 und 12 festgeklemmt  ist und am innern Rand mit Hilfe des ange-    schraubten Ringes 20 den Innenkörper 18  trägt, der     eine    zentrale Bohrung zur Auf  nahme verschiedener Teile hat.  



  Die     Leitscheibe    1.9 besitzt zwei Paar ein  ander diametral     gegenüberliegende    Leit  kanäle 21     lind    '22.     Diese    beiden Paare     Leit-          kanäle    21 und 22 Haben in bezug aufein  ander entgegengesetzte Leitrichtung, wie       Fig.    3 und 4 zeigen.  



  Der Innenkörper 18 trägt zwei einander  diametral     gegenüberliegende,    vorstehende  Zapfen ?5, die je einen Ventilteller 23 mit       Führungsbolzen    24 halten. Der Innenkörper  18 besitzt ferner zwei einander diametral ge  genüberliegende Bohrungen, in denen sich. je  eine Feder 26 befindet, die eine Kugel 27 in  eine     Bohrung    der Leitscheibe 19 drückt. Da  durch sind der Innenkörper 18 und     die    Leit  scheibe 19 gegen     Drehung    gesichert, wodurch  die Ventilteller     23    lagerichtig in bezug auf  die     Leitselieibe    19 gehalten  -erden.

   Der In  nenkörper 18 hat. in seiner Bohrung, wie       Fig.    6, 7 und 8     zeigen,    einen     vorspringenden     Absatz 29, der durch zwei einander diametral  gegenüberstehende Schlitze 28 durchbrochen  ist.  



  In dem in     Fig.    1 und 4 dargestellten     Be-          tri.ebszustand    überdecken die beiden Ventil  teller 23 die Eintrittsöffnungen der zwei  Leitkanäle 21 der Leitscheibe 19. Das Be  triebsfluidum strömt von der an dem     Trag-          sizick    12 angeschlossenen (nicht gezeichneten)       Zuleitung    in die     Bohrung    14 und den Hohl  raum 15 und tritt dann durch die beiden  offenen     Leitkanäle    22 der     Leitscheibe    19, wo  bei es in     diesen    so umgelenkt wird,

   dass es       tangential    auf die     Schaufeln    des Laufrades 8  -schlägt und dieses in Drehung im Uhr  <B>,</B>     -tuf          zeigersinn    versetzt. Durch vorgesehene     Quer-          schnittsvermindermig    der erwähnten     Leit-          kanäle    22 auf der     Ausströniseite    gegenüber  der     Einströ        mseite    erfährt das Fluidum mit  der     Unilenkung    gleichzeitig eine Geschwin  digkeitserhöhung.

   Die Strömungsrichtung     des     Fluidums am Austritt der Leitkanäle 22 und  die     beaufschlagte    Fläche an den Schaufeln       des        Laufrades    8 bilden     zusammen    einen  Winkel von 90 .      Um Drehung des Laufrades 8     im    Gegen  uhrzeigersinn zu erreichen, wird bei still  stehendem Laufrad 8 die Hülse 1 nach unten  gedrückt und der Querbolzen 4 in den Schlit  zen 28 des Innenkörpers 18 zum Eingriff ge  bracht, wie     Fig.    5 und 8 zeigen.

   Durch Dre  hung der Hülse 1 und damit des die zwei  Ventile 23 tragenden Innenkörpers 18 um  den Winkel a gemäss     F'ig.    3 werden die Ven  tilteller von den     Eintrittsöffnungen    der     Leit-          kanäle    21 weg- und unter diejenigen der     Leit-          kanäle        2\)    der     Leitscheibe    19 verschoben. Die  Leitkanäle 22 für Umlenkung des Fluidums  und Drehung des Laufrades 8 im Uhrzeiger  sinn sind     alsdann    geschlossen, diejenigen für  Drehung des Laufrades 8 im Gegenuhrzeiger  sinn geöffnet.

   Während der Drehung des  Innenkörpers 18 werden die Kugeln 27 der  Sperrvorrichtung aus den Bohrungen der  feststehenden Leitscheibe 1.9 herausgedrückt.  Nach Drehung des Innenkörpers 18 um den  Winkel a kommen die Kugeln 27 mit zwei  andern, der neuen Stellung des Innenkörpers  18 und der Ventilteller 23 zugeordneten Boh  rungen der     Leitscheibe    19 zum Eingriff und  sichern somit den     Innenkörper    18 selbsttätig       wieder    gegen Drehung. Die Vorrichtung ist  somit     wieder    betriebsbereit.

   Nachdem die  Hülse 1 durch den Querbolzen 4 von Hand  mit den Schlitzen 28 des     Innenkörpers    18 in  Eingriff gebracht und die erklärte Drehung  ausgeführt worden ist, lässt man die Hülse 1  los, worauf sie durch die Kraft der Feder 3  selbsttätig in die Normallage gemäss     Fig.    1  und 7 zurückgeschoben wird, wobei der Quer  bolzen 4 aus den Schlitzen 28     heraustritt.     



  Die     Kappe    11 besitzt am Umfang eine  Anzahl Schlitze     30    für den Austritt der  Druckluft; es können selbstverständlich Mit  tel vorgesehen werden zur     Fortleitung    und  gegebenenfalls\ zur Rückleitung eines Be  triebsfluidums     zwecks    weiterer Verwendung.  



  Durch Änderung des Zuflusses     bezw.    des  Druckes des Betriebsfluidums zur Leitscheibe  19 kann die Drehzahl des Laufrades 8 ge  regelt werden. Diese Drehzahl kann nach  Massgabe fabrikationstechnischer Gründe ge  regelt und gegebenenfalls bis an die Grenze    der Zerreissfestigkeit der zu behandelnden       Textilfaser    gesteigert werden. Es können  demgemäss mit der gleichen Anzahl     Spindeln     gegenüber bisher entsprechende Mehrleistun  gen erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für die Spindeln einer Textilmaschine, dadurch gekennzeich net, dass jede Spindel durch ein eigenes Tur binenlaufrad angetrieben wird. UNTERAN SPRüCHE 1. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spindelhalter durch eine axiale Verschiebung mit einem Innenkörper kuppelbar ist, worauf beim Drehen des Spindelhalters der Innen körper und an ihm vorgesehene Ventile, deren Lagen die Drehrichtung des Laufrades und damit die des Spindelhalters bestimmen, mit genommen werden.
    2. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Leitkanäle für einander entgegengesetzte Strömungsrichtungen des Betriebsfluidums durch Drehen des Innen körpers durch die Ventile freigegeben oder abgesperrt werden können. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Innenkörper mittels einer selbsttätigen Sperrvorrichtung in seiner jeweiligen Einstellage gesichert ist. 4.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spindelhalter einen Querbolzen aufweist, welcher beim Eingriff in. den Innenkörper letzteren mit dem Spin- delhalter kuppelt. 5. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 4, da durch gekennzeichnet, dass zur Kupplung der Querbolzen des Spindelhalters mit Ausschnit ten an einem vorspringenden Absatz des Innenkörpers in Eingriff zu bringen ist. 6.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, da durch bekennzeichnet, dass der vorspringende Absatz sich in einer zentralen Bohrung des Innenkörpers befindet. 7. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 4, da durch gekennzeichnet, dass der Querbolzen gleichzeitig dazu dient, die Spindel mit dem Spindelhalter zu kuppeln. B.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan- sprueh und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeiehnet, dass der Spindelhalter durch eine Hülse gebildet ist, welche entgegen Federeinfluss in einer Aufnahmebüchse axial versehiebbar ist.
CH237608D 1943-10-25 1943-10-25 Antriebsvorrichtung für die Spindeln einer Textilmaschine. CH237608A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2663541A (en) * 1950-09-11 1953-12-22 Ind Devices Inc Hydraulic motor
EP0197457A3 (en) * 1985-04-02 1987-06-16 Kabushiki Kaisha Toyota Chuo Kenkyusho High-speed spindle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2663541A (en) * 1950-09-11 1953-12-22 Ind Devices Inc Hydraulic motor
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