CH233221A - Lautsprecheranordnung. - Google Patents

Lautsprecheranordnung.

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CH233221A
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Klangfilm Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
    • H04R1/26Spatial arrangements of separate transducers responsive to two or more frequency ranges

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Lautsprecheranordnung. Es ist bekannt,    trichterlose   Lautsprecher mit einer Schallwand zu versehen, um eine    genügende   Abstrahlung der tiefen Frequenzen zu ermöglichen, indem eine Rückwirkung der auf der Rückseite auftretenden Schwingungen auf die Schwingungen der Vorderseite vermieden wird. Es ist ferner    bekannt,   dass hierbei die Grösse der .Schallwand eine Rolle    spielt   und die    @Sehallwand   um so grösser sein müsste, je grösser die Wellenlänge der zu    übertragenden   Frequenz ist. In der Praxis ist es jedoch nicht möglich, beliebig grosse Schallwände zu verwenden.

   Die endlich    .ausge-      dehnte   Schallwand hat nun den Nachteil, ,dass    gewisse,Schallwellen   sich um den Schallschirm. herum bewegen und die    Abstrahllei-      stung   auf der Vorderseite in gewissen Frequenzbereichen vermindern oder unter Umständen ganz unterdrücken. Diese bekannte Erscheinung hat eine    Frequenzkurve   zur Folge; wie sie z.

   B. in    Fig.   1    dargestellt   ist, in welcher auf der Abszisse die Frequenz und auf der Ordinate der Schalldruck aufgetragen sind.    Die      Frequenzkurve   1 zeigt theoretisch genommen die erste vollkommene    Auslö-      schung   bei einer Wellenlänge gleich unendlich, was einer Frequenz f = 0 entspricht;    ausser   dieser    Auslöschung   treten dann noch infolge der Interferenz bei verschiedenen Frequenzen    Minimas   auf, von denen    da!s   zweite und    dritte   bei 2    bezw.   3 dargestellt    ist,   und die eine mehr oder weniger starke    Eins.attelung   der    Frequenzkurve   bewirken.

   Das zweite Minimum tritt etwa dort auf, wo ,die Wellenlänge ungefähr gleich    %   des    Schallwanddurchmeseere   bei    symmetrischer   Schallwand ist und .das dritte und vierte Minimum    trittetwa   da ein, wo .die Wellenlänge gleich    '/3      bezw.   gleich    '/fi   des Schallwanddurchmessers beträgt. Mit    Verkleinerung   der Wellenlänge nehmen bei gleicher Schallwand .die Grösse der    Minimas   jeweils ab. Die Lage der    Minimas   im Frequenzbereich kann sich naturgemäss mit der Dimensionierung .der Schallwand ändern.

   Mit Vergrösserung ,der Schallwand verlagern sich die    Minimas   nach 

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 Gebieten tieferer Frequenzen oder grösserer Wellenlängen und    umgekehrt.   Durch die    Di-      mensionierung   der    Schallwand   und die Lage des Lautsprechers zur Schallwand können nun diese    Minimas   nicht beseitigt werden, was besonders für das    zweite   Minimum nachteilig ist,    da,   dieses sehr stark ausgeprägt ist und damit die gleichmässige    rbertragung   aller Frequenzen besonders stark    1ieeinträch-      tigt.   



  Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine    Lautsprecheranordnung,   bei der diese Mängel dadurch    beseiti"-t   sind. dass ein mit Schallwand    versehener      Trirhterlautspreeher   verwendet ist, dessen Trichter auf eine untere    Grenzfrequenz   unterhalb einer Frequenz, bei der in Abhängigkeit von der    Sehallwand-      grösse   infolge    Interferenzerscheinungen   ein Minimum in der    Frequenzli:urv   e liegt, ab gestimmt ist, so dass er in dein    Bereich   des Minimums den    Abfall   wenigstens teilweise kompensiert;

      vorzii-:sweise   wird der Trichter so    dimensioniert,   dass derjenige Abfall kompensiert wird, der durch das zweite Minimum    gegehen   wird. Besondere Vorteile    er-      Creben   sieh bei    Tieftonlautsprecbern   in einer Lautsprecherkombination. 



     Ausführungsbeispiele   des    Erfindungsge-      #renst.andes   sollen an Hand der    Fig.   1 bis 3    i   im folgenden näher erläutert werden. 



  Die in    Fi--.   1 dargestellte    Frequenzkurve   gilt für    eine@Sehallwand   mit einem    Durch-      messr-r   von 130 cm. Bei Verwendung eines gewöhnlichen Freistrahlers ohne Trichter >    lie-t   dann das zweite Minimum bei etwa 400    IIz   und das dritte, weniger stark ausgeprägte, bei etwa    80011z.   Es soll nun    z.B.   das zweite Minimum eingeebnet werden, so dass also die    Frequenzkurve   in diesem Bereich etwa nach der    gestrichelten   Linie verläuft. Dies wird mit einem Trichter erreicht, der auf eine untere    Grenzfrequenz   abgestimmt ist, die z.

   B. um    1l.,   der Minimumfrequenz unterhalb der    Minimumfrequenz   liegt. In dem vorliegenden Falle    würde   dies eine Frequenz von    etwa   250 Hz sein. Für diese Grenzfrequenz besitzt ein    Trieliter,   z. B. ein    Exnonentialtriehter,   eine ganz bestimmte    Dimensionierung,   die durch den    Durchmesser   der    Triehteraustrittsöffnung   charakterisiert ist, welcher etwa gleich der    halben   Wellenlänge sein muss. Wenn also das Minimum bei 400 Hz beseitigt werden soll, so ist der Durchmesser der    Trichteröffnung,      bezogen   auf ?50 Hz, etwa gleich 66 cm.

   Die Wirkung dieser    Abstimmung   ist dann eine Erhöhung der    Strahlungsbelastung   im Bereich des zu kompensierenden Minimums; diese Erhöhung wirkt sich in einer mehr oder weniger starken Einebnung der    Einsattelung   der    Fre-      quenzkurve   aus, so dass diese im Bereich des zu kompensierenden Minimums beispielsweise nach der gestrichelten Kurve verläuft. Es wäre    an   sich möglich, den Trichter auch auf ein anderes Minimum abzustimmen, z. B. auf das dritte; den grössten Vorteil und die grösste    Vergleiclimä      ssigung   erhält man jedoch    bei   einer    Abstimmung   auf    das   zweite Minimum.

   Da die    Lage   der    Minimas   sich mit der Dimension der Schallwand ändert, ändert sich    #   in eh die Dimension des Trichters mit der    Schallwand.   Würde z. B. das, zweite Minimum bei einer entsprechend vergrösserten    Schallwand   bei 300 Hz liegen, so wäre der Trichter auf eine entsprechend tiefere Grenzfrequenz    zii   berechnen, also beispielsweise auf 180 Hz, was einem Durchmesser von etwa 00    cm   für die    Trichteröffnung   entspreehen    würde,   bei    einem      Schallwanddurchmes-      scr   von 110 cm.

   Mit Vergrösserung der    Seliallwand   vergrössert sich also auch die    .Austrittsöffnung   des Trichters. Die Lage der zu wählenden untern Grenzfrequenz, auf welche der Trichter    abgestimmt   werden soll,    rinhtet      sieh   im wesentlichen bei gegebener    Sehallwandgrösse   darnach, wie die    Vergleich-      ni';ssigung   oder Einebnung der    Einsattelung      getrie'@en   werden soll. Die Lage dieser    Grenz-      fiequenz      bestimmt   auch das Verhältnis, in dem der Durchmesser der    Trichteröffnung      ziem   Durchmesser der Schallwand steht.

   Im allgemeinen erhält man brauchbare    Resultate,      wenn   der    Durehmes"ser   der    Trichteröffnung      eiwa      ?%   des Durchmessers der Schallwand ist. Ganz allgemein kann gesagt werden,    dass   der    Durelimesser   der    Trichteröffnung   zweck. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 mässig wenigstens    1/1   des Durchmessers der Schallwand sein soll. 



     Fig.   2 zeigt eine runde Schallwand    S,   in die ein Lautsprecher L mit einem runden Trichter T eingebaut ist. Der Durchmesser der    Trichteraustrittsöffnung   ist etwa    1/2   des Durchmessers der Schallwand. Die Erfindung ist natürlich nicht auf runde oder symmetrische Schallwände    bezw.      Trichter-      öffnungen   beschränkt, sondern kann im Prinzip auch auf unsymmetrische Formen angewendet werden. 



  Besondere Vorteile ergeben sich bei Lautsprecherkombinationen, bei denen einzelne Lautsprecher verschiedene Frequenzbereiche übertragen und die    Überlappungs-      frequenz   oberhalb von 2100 Hz,    beispielsweise   zwischen 400 und 600 Hz, liegt. Bei dieser Anordnung wird der Lautsprecher, welcher den untern Teil des Frequenzbereiches wiedergibt .als mit Schallwand versehener    Trich-      terlautsprecher,   wie beschrieben, ausgebildet, so dass in diesem Teil der sonst auftretende starke Abfall beim zweiten Minimum vermieden wird.

   Eine Anordnung hierfür zeigt    Fig.      3,.   Auf die Schallwand    S   arbeitet der    Hochtonlautsprecher      L,   über einen Trichter    T1   und der    Tieftonlautsprecher      L2   über einen Trichter    T...   Bei der Dimension    des   Tieftonlautsprechers sind dieselben Gesichtspunkte massgebend, die vorher bei dem Einzellautsprecher    beschrieben   sind. Der    Hochtonlaut-      sprecher   wird hierbei in üblicher Weise ausgebildet.

   Auf diese Weise kann eine Lautsprecherkombination mit wesentlich verbesserter    Frequenzkurve   erzielt werden, trotzdem der    Überlappungspunkt   verhältnismässig hoch gewählt ist, was aus andern Gründen, z. B. der Bautiefe, wünschenswert ist. 



  Die    Trichterlänge   ergibt sich bei der vorgeschlagenen Anordnung übrigens in der üblichen Weise. Der Trichter kann hierbei gerade oder auch gekrümmt sein; wesentlich ist nur, dass seine    Frequenzcharakteristik   eine verbesserte Strahlungsbelastung in dem Frequenzbereich zeigt, in welchem durch die Dimensionierung der Schallwand infolge Interferenz ein Abfall der abgestrahlten Schalleistung zu erwarten ist. Das Antriebssystem kann beliebig sein, ebenso die    Mem-      branform.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lautsprecheranordnung zum mindesten bestehend aus einem Trichtertlautspreeher mit Schallwand, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter auf eine untere Grenzfrequenz unterhalb einer Frequenz, bei der in Abhängigkeit von der Schallwandgrösse infolge Inter- ferenzerscheinungen ein Minimum in der Frequenzkurve liegt, abgestimmt ist, eo dass er in dem Bereich des Minimums den Abfall wenigstens teilweise kompensiert. UNTERANSPRVCHE: 1.
    Lautsprecheranordnung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Dimension des Trichters, welche den Abfall im Bereich des zweiten Minimums wenigstens teilweise kompensiert. 2. Lautsprecheranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter auf eine Frequenz abgestimmt ist, die um etwa f13 unterhalb der Frequenz f liegt, bei welcher das Minimum auftritt. 3.
    Lautsprecheranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Trichteraustrittsöffnung wenigstens 1/1 des Durchmessers der Schallwand ist. 4. Lautsprecheranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass,der mit Schallwand versehene Trichterlautsprecher als Tieftonlautsprecher ausgebildet ist und zusammen mit einem: andern. Lautsprecher eine Kombination bildet, beider die einzelnen Lautsprecher verschiedene Frequenzbereiche übertragen und die Überlappungefrequenz oberhalb von 200, Hz liegt.
CH233221D 1942-04-20 1943-03-17 Lautsprecheranordnung. CH233221A (de)

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