CH232192A - Rohrverbindung für biegsam miteinander zu verbindende Rohre. - Google Patents

Rohrverbindung für biegsam miteinander zu verbindende Rohre.

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CH232192A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/02Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction

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Description


  Rohrverbindung für biegsam miteinander zu verbindende Rohre.    Bei bekannten     Rohrverbindungen        wird    durch  die Drehbewegung der Flansche der     Verbin-          dungsglieder    leicht die Dichtungseinlage derart  beschädigt, dass diese ihre Aufgabe nicht mehr  erfüllen kann.

   Auch     wird    das Verdrehen der  sich gegen die Dichtungseinlage legenden  Flansche des Verbindungsgliedes durch den  grossen     Reibungswiderstand    der Dichtungs  einlage sehr erschwert,     bezw.    lockern sich  diese Verbindungen bei elastischem Dichtungs  material sehr leicht, so dass kein sicherer Halt  für die     zusammengefügten    Rohre gewährleistet  ist.  



  Ebenso wichtig ist es aber auch, dass bei  Beschädigungen     einzelner        Gliedteile,    zum  Beispiel der     Dichtungsringe,        ein    leichtes und  rasches Zerlegen der Leitung     bezw.    Erneuern       einzelner        Gliedteile        ermöglicht        wird,    um eine  längere Betriebsstörung     bezw.        Ausserbetrieb-          setzung    der gesamten Rohrleitung zu ver  meiden.  



  Die bekannten Ausführungen von Rohr  verbindungen     für    biegsam miteinander zu ver  bindende Rohre     konnten    bisher diesen Forde-         rungen    nicht in ausreichendem Masse genügen,  was um so nachteiliger war, als das Lösen  der Flansche und Zerlegen des     Verbindungs-          gliedes    Arbeitsgänge an oft schwer zugäng  lichen Stellen der Rohrleitung erforderte.  



  Mit der Rohrverbindung gemäss der Erfin  dung wird nun eine leichte Zusammenstellung  der Rohre     bezw.    ein einfaches, beschleunigtes  Lösen     einzelner    Rohrglieder ohne Beschädi  gung     bezw.    Beeinträchtigung der Dichtungen  dadurch ermöglicht, dass das     Verbindungsglied     zum Zwecke des     Zusammenfügens    der mit       Endflanschen    versehenen Rohre und des Ein       bringens    der Dichtungseinlagen geteilt und  mit     Verbindungsmitteln    ausgestattet ist,

   welche  die Zusammenfügung der Rohrenden ohne       Verdrehung    der     Verbindungggliedteile    gegen  einander und gegenüber den Dichtungseinlagen  gestatten. Hierbei kann das Verbindungsglied  aus     ineinanderschiebbaren    Hülsen mit     End-          flanschen    bestehen, wobei die das Glied bil  denden Teile durch     achsial    in     Ringflansche    oder  radial in der     Gliedwandung    eingebrachte  Schrauben     bezw.    in Nutzen eingesetzte Spreng-      ringe verbunden sind.

   Die Verbindung der  Gliedteile kann auch durch     eine        ÜTberwurf-          mutter,    einen     bajonettartigen        Verschluss,    oder  zum Beispiel in Nuten eingreifende Spann  hülsen und     dergl.    bewirkt werden. Das Ver  bindungsglied     bezw.    die dieses bildenden Teile  können eine     ballige        Mantelfläche    besitzen und  im Innern mit     Ringbunden    versehen sein, die  einen als Längenbegrenzung dienenden An  schlag für die Flanschen des Innengliedes bilden.

    Zur Vermeidung     weiterer        elastischerDichtungs-          mittel        zwischen    den zusammengefügten Rohr  gliedteilenkönnen in dieselben Hülsen eingelegt       bezw.    eingeschoben sein, die die Dichtungsringe  für das Verbindungsglied und die Rohrglieder  umschliessen     bezw.    überdecken.

   Nach einem       weiteren    Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes kann das Verbindungsglied ach  sial in zwei gleichgeformte Körper     unterteilt     sein, die durch Gewinde- oder     Sprengringe          bezw.    durch die Wandung eingebrachte Schrau  ben miteinander verbunden sind.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungs  beispiele der erfindungsgemässen Rohrverbin  dung in den     Fig.        1-14    dargestellt.  



  In den Abbildungen bezeichnen a die  beiden Rohre,     b    und     c    die das Verbindungs  glied bildenden Teile, d die zwischen den Rohren  und dem Verbindungsglied vorgesehenen Dich  tungseinlagen und e und f die Endflanschen  der Rohre und des Verbindungsgliedes. Gemäss       Fig.    1 ist das Verbindungsglied quer zu  geformten Teilen     b    und c gebildet, die mit  Längsachse geteilt und wird aus zwei     gleich-          je    einem     Endflansch    e und einem     Ringflansch    g  versehen sind.

   Die beiden Ringflanschen g liegen  gegeneinander und werden durch in     achsiale     Bohrungen i eingesetzte Schrauben miteinan  der verbunden. Hierbei ist in     entsprechende     Nuten der Stossflächen ein Dichtungsring     h     eingesetzt, so dass die Verbindungsstelle der  Gliedteile b und c druckdicht abgeschlossen ist.  



  Die     Innenflächen        derVerbindungsgliedteile    b  und c     sindabgestuft        bezw.        mitzweiRingbunden    k  versehen, die als Anschlag für die     Rohrend-          flanschen    f und somit zur Längenbegrenzung  der Rohrverbindung dienen. Die Endflanschen f  sind hierbei mittels     Gewinde.    auf die innern    Rohre a aufgeschraubt, um das     Zusämnien-          fügen    der Gliedteile     bezw.    das     Aufbringen     der Dichtungsringe zu ermöglichen.  



  Nach     Fig.    2 sind die     Verbindungsgliedteile    b  und c ähnlich der Ausführung nach     Fig.    1  unterteilt, werden jedoch durch eine     überwurf-          nuitter   <I>1,</I> die auf einen Gewindestutzen     in    des  Teils b aufgeschraubt ist, miteinander ver  bunden.  



  Bei dein in     Fig.    3 dargestellten     Ausfüli-          rungsbeispiel.    sind beide Teile b und c des  Verbindungsgliedes mit     ineinandergeschobenen     Stutzen     iii'    und     iiil    versehen, die durch eine       bezw.    mehrere auf den Gliedumfang verteilte,  radial eingebrachte Schrauben     it    miteinander  verbunden     bezw.    gegen     achsiales    Verschieben  gesichert sind.  



  Wie in     Fig.    4 gezeigt ist, können die     Ver-          bindungsgliedteile    b und c nach innen nach den  Endflanschen zu konisch verjüngt sein und mit  tels einer     Ringmutter    1 verbunden werden, die  mit gegenläufigem Gewinde versehen ist, so       diss    die Gliedteile b und c durch Drehen der  Ringmutter l ohne gegenseitiges Verdrehen       miteinander    verschraubt werden können.

   Zur  Längenbegrenzung für die     Gxelenkverbindung     können in die Gliedteile b und c eingesetzte  Sprengringe s dienen, die zwischen den Dich  tungsringen<I>d</I> und den Endflanschen     f'    der  Rohre a angeordnet sind und sich beim     Lii7gen     des Gelenkrohres gegen die Endflanschen f  legen. Statt der Ringe s können auch die       Endflanschen    f als Sprengringe dienen. Durch  die Sprengringe s wird zugleich auch das Her  ausdrücken der Dichtungsringe     d    durch den  Spalt zwischen den Rohren a und den     Ver-          bindungsgliedteilen    verhindert.

   Bei dieser An  ordnung wird der beim Längen der Leitung  erfolgenden     Anpressung    der     Flanschen    gegen  ihre Anschläge, die zu Versteifungen der Lei  tung führen kann, durch die Elastizität der       Dichtung    entgegengewirkt. Zwischen den mit  einander verschraubten Gliedteilen b und c  ist wiederum eine Dichtung     h    angeordnet, die  nach     Fig.    5 auch aus einem sich gegen Ring  stutzen legenden kurzen Rohrstück     h',    z. B.  aus     Kunststoff,    bestehen kann.

   Auch kann die  Ringmutter 1, die mit     Links-    und     Rechtsgewinde         versehen ist, oder das Einsatzstück     h'    mit  einem nach innen ragenden Bund     lz'    versehen  sein, der als Anschlag für     die-Endflanschen    f  der Rohre     a    dient und ein Zusammenschieben  derselben verhindert.  



  In den     Fig.    6, 7 und 8 sind die Gliedteile b  und c mit Ringbunden     in'    und     m'    und klauen  artigen. Ansätzen o versehen, die durch einen  in eine entsprechende Ringnut eingreifenden       Sprengring    p verbunden werden. Gemäss     Fig.    8  können auch mehrere Klauen c derart vor  gesehen werden, dass diese gegenseitig in die  Gliedteile b und c eingreifen und durch zwei       Sprengringe    p und     p1    gesichert sind.

   Die in       Fig.    7 beispielsweise gezeigte     wulstförmige     Ausbildung des Ringbundes     m'    dient der Siche  rung des     Sprengringes    p.  



       Fig.    9 zeigt eine ähnliche Ausführungsform,  bei der die Teile b und c mit je einer Ring  nut versehen sind, in die eine längsgeschlitzte  Spannhülse r     mit    entsprechenden     Durchdrük-          kungen    r' eingreift und somit ein     achsiales     Verschieben der Teile b und c verhindert.  Hierbei können in die     Durchdrückungen        r1     noch     Sprengringe    eingelagert sein, durch die  der Halt der -Hülse r vergrössert wird.  



  Gemäss der     Fig.    10 wird das Verbindungs  glied aus zwei     ineinandergeschobenen    Hülsen b  und c gebildet, von denen jede     einenEndflansch    e  aufweist und die Hülse c beide Dichtungs  einlagen     d    überdeckt. Hierbei sind besondere  Dichtungen     für    das druckdichte Abschliessen  der Gliedteile b und c entbehrlich, da die  Hülse     c    und die Dichtungen e den Innenraum  nach aussen abschliessen.

   Die Hülsen b und  c können durch einen in eine Nut eingrei  fenden Sprengring s verbunden     sein.    Auch  kann als Verbindung für die Hülsen b und c,  wie in     Fig.    11 gezeigt,     eine,    Schraube n dienen.  



  Nach den     Fig.12-14    ist das Verbindungs  glied     achsial    in zwei gleichgeformte, schalen  artige Körper b und c geteilt, die nach     Fig.    12  mittels eines     Sprengringesp    zusammengehalten  werden.  



  Zwischen den     Endflanschen    e und den auf  den Rohren     a    angeordneten Flanschen f sind  die Dichtungsringe d aufgelegt, die gemäss  den     Fig.    12 und 13 von einem Rohrstück t    umschlossen werden. Um das     Rohrstück    t sind  die Halbschalen b und c gelegt (die zum Beispiel  durch einen in eine Nut eingelegten     Spreng-          ring    p zusammengehalten werden). Statt eines       Sprengringes    können auch zum Beispiel auf die  konischen Enden der äussern Rohrglieder     b     und c aufgezogene, geschlossene Spannringe  oder     dergl.    Verwendung finden.

   Hierbei sind  die die Fugen zwischen den     Rohrgliedhalb-          schalen    verschliessenden Dichtungen und so  mit das sonst     erforderliche    Bearbeiten dieser  Flächen entbehrlich, da als     Abschluss    des     Ver-          bindungsgliedinnenraumes    das die Dichtungs  ringe<I>b</I> überbrückende Rohrstück<I>t</I> dient.  



  Nach dem in     Fig.    14 dargestellten Aus  führungsbeispiel werden die     Rohrgliedhalb-          schalen    b und c durch zum Beispiel versenkt in  der Schalenwandung angeordnete Schrauben n  miteinander verbunden und in die Teilfuge  eine Dichtung     h.    eingelegt. In diesem Falle  entfällt die Einbringung einer die Dichtungs  ringe überbrückenden rohrförmigen Hülse, da  die Gliedteile b und c durch die Dichtungsein  lage druckdicht abgeschlossen sind.  



  Bei allen     dargestellteuAusführungsbeispie-          len    wird ein Verbinden der Teile des Verbin  dungsgliedes ohne Verdrehen dieser Teile zuein  ander     bezw.    gegenüber -den Dichtungseinlagen  und somit ein leichtes und rasches Zusammen  fügen oder Zerlegen der an den Verbindungs  stellen gelenkigen, aus Rohren mit Endflanschen  bestehenden Rohrleitung gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohrverbindung für biegsam miteinander zu verbindende Rohre, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied zum Zwecke des Zusammenfügens der mit Endflanschen ver- sehenen Rohre und des Einbringens der Dich tungseinlagen geteilt und mit Verbindungs mitteln ausgestattet ist, welche die Zusammen fügung der Rohrenden ohne Verdrehung der Verbindungsgliedteile gegeneinander und ge genüber den Dichtungseinlagen gestatten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungs- glied achsial in zwei schalenartige Körper geteilt ist. Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Ver bindungsglied bildenden Teile durch einen in eine Ringnut eingebrachten Sprengring mit einander verbunden sind. 3. Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungs glied quer zur Längsachse in zwei durch eine Anzahl Schraubenbolzen verbundene, mit Ring flanschen versehene Teile unterteilt ist.
    Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Verbin dungsglied bildenden Teile durch eine Über wurfmutter miteinander verbunden sind. 5. Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Verbin dungsglied bildenden 'feile mit ineinanderge- schobenenR.ingbunden versehen sind, die durch radial eingebrachte Schrauben in ihrer Lage gesichert sind. 6.
    Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch inein- andergeschobene Ringbunde geführten Teile des Verbindungsgliedes durch eine in Ring nuten eingreifende geschlitzte Spannhülse mit einander verbunden sind. 7. Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Verbindungsgliedes mit ineinandergreifenden Klauen versehen sind, die durch die Nuten derselben eingreifende Sprengringe gegen ach- siales Verschieben gesichert sind. B.
    Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungs glied aus zwei ineinandergeschobenen, einsei tig mit einem Endflansch versehenen, sich über beide Dichtungseinlagen erstreckende Hülsen besteht, die lösbar miteinander verbunden sind. 9. Rohrverbindung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen durch radial eingebrachte Schrauben miteinander verbunden sind. 10. Rohrverbindung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen durch in Nuten eingesetzte Sprengringe miteinan der verbunden sind. 11. Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Verbindungsgliedes mit zur Längenbegrenzung der Rohrleitungen dienenden Anschlagbunden für die Endflansche der Rohrleitungen ver sehen sind.
CH232192D 1942-07-06 1942-07-06 Rohrverbindung für biegsam miteinander zu verbindende Rohre. CH232192A (de)

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