CH231702A - Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes.

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CH231702A
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milk
making
milk product
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aminobenzoic acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/06Treating cheese curd after whey separation; Products obtained thereby
    • A23C19/09Other cheese preparations; Mixtures of cheese with other foodstuffs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23C19/054Treating milk before coagulation; Separating whey from curd using additives other than acidifying agents, NaCl, CaCl2, dairy products, proteins, fats, enzymes or microorganisms

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Milchproduktes.       Bekanntlich gelingt es nicht, aus jeder  Milch einwandfreien Käse, vor allem Hart  käse, wie Emmentaler, Tilsiter oder Holländer  Käse, herzustellen. Durch     schlechtes    Wachs  tum der     Milchsäurebakterien    gelangt ent  weder die Milch überhaupt nicht zur     Dick-          legung    oder säuert so langsam, dass für die  Käseherstellung     unerwünschte    oder schäd  liche Mikroorganismen zur Entwicklung kom  men und die Herstellung eines einwandfreien  Käses unmöglich machen. Diese Missstände  machen sich vor allem bei Milch von Kühen  bemerkbar, die mit siliertem Futter gefüttert  wurden.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Säue  rung von Milchprodukten durch Zugabe von  kleinen Mengen einer, das Radikal  
EMI0001.0007     
    enthaltenden Verbindung, zum Beispiel     p-          Aminobenzoesäure,    ihren Derivaten und Sal-         zen,    so beschleunigt werden kann, dass     But-          tersäurebakterien    nicht die Zeit finden, sich  in dem Masse zu entwickeln, dass die Qualität  des Endproduktes geschädigt wird.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  demnach ein Verfahren zur Herstellung eines  Milchproduktes unter Durchführung einer  Säuerung, das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man dem zu säuernden Produkt eine das  Radikal  
EMI0001.0013     
    enthaltende     Verbindung    in kleinen Mengen  zusetzt. Als solche Verbindungen kommen  zum Beispiel     p-Aminobenzoesäure    und ihre  Ester, wie der     Methyl-,        Athyl-    oder     Butyl-          ester    in Frage. Auch Ester von substituierten  Alkoholen, zum Beispiel von     Aminoalkoholen     können Verwendung finden.

   Geeignete Ver  treter dieser Gruppen sind beispielsweise das       p-Aminobenzoyl-diäthylaminoäthanol    oder das       p-Aminobenzoyl-dimethylaminoäthanol        bezw.         die Salze dieser Basen. Ferner können da,       Amid    oder     amidartige    Verbindungen der p  Aminobenzoesä.ure     sowie    deren     Glycoside    ver  wendet werden.

   Die     p-ständige        Aminogriippe     ist zweckmässig     unsubstituiert,    aber auch     finit          p-Aminobenzoesäureabkömmlingen,    die in der       Aminogruppe    einen leicht     abspaltbaren        Sul)-          stituenten,    zum Beispiel eine     Acylgruppe,     enthalten, werden günstige Ergebnisse erzielt.  Als Salze der     p-Aminobenzoesäure    kommen  zum Beispiel ihre Alkali-,     Erdalkali-        odür          Aminsalze    in Betracht.  



  Eine Beschleunigung der Säuerung ist  schon bei Zugaben von 1 : 100 000 und  1 : 100 000 000 der genannten Stoffe     beinerk-          ba,r.    Von guter     Wirkung    sind vor allem kom  binierte Zugaben von p     Aminobenzoesäure,     ihren Derivaten oder Salzen     finit    Vitaminen  der     B-Gruppe,    wie Vitamin     Bi,    Vitamin     B_,     Vitamin     B,    oder mit     Nikotinsäureamid,          Pantothensäure    oder     Biotin.     



  Das Verfahren nach der Erfindung kann  vor allem zur Herstellung von Quark oder  Käse benutzt werden. Eine andere Anwen  dungsart besteht in der Beschleunigung     des          Säuerns    von Rahm zwecks Herstellung     von     Butter. Die Zugabe von p     Aminobenzoesäure,     ihren Derivaten und Salzen erfolgt vorteil  haft zur     Anstellmileh    oder zum Rahm. Bei  der Käseherstellung kann man sie auch dein       Quark    zugeben.

   Nach der     Erfindung    gelingt  auch eine einwandfreie     Säuerung    von     Milch     von     Silofutterkühen        bezw.    dem daraus ge  wonnenen Rahm.         Beispiel:     Auf 100 Liter Milch wird etwa 1 g     p-          Aminobenzoesäure    zugesetzt. Der Zusatz er  folgt möglichst frühzeitig, nach Möglichkeit       selion    in die     Stotzen        (Reifungsgefässe).    Der  Zusatz fördert die Säuerung der Milch, da er  das Wachstum der     Milchsäurebakterien    an  regt.

   Die Milch wird dann wie üblich     weiter-          verarbeitet,        wobei    durch die gut verlaufene  normale Säuerung der Käsetrieb unterdrückt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Milch produktes, unter Durchführung einer Säue rung, dadureli gekennzeichiwt, dass dein zu säuernden Produkt eine das Radikal EMI0002.0057 enthaltende Verbindung in kleinen Mengen zugesetzt: wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die das Radikal EMI0002.0062 enthaltende Verbindung in Mengen von es 1 : 100 00<B>0</B> bis 1 : 100 000 000 zugibt.
CH231702D 1941-05-09 1942-04-22 Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes. CH231702A (de)

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CH231702D CH231702A (de) 1941-05-09 1942-04-22 Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes.

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