CH229643A - Fernrohrsystem mit einem stark vergrössernden Fernrohr und einem Sucher. - Google Patents

Fernrohrsystem mit einem stark vergrössernden Fernrohr und einem Sucher.

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CH229643A
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N V Optische Industrie D Delft
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Optische Ind De Oude Delft Nv
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    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification

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Description


  Fernrohrsystem mit einem stark     vergrössernden        Fernrohr        und    einem Sucher.    Ein Fernrohrsystem mit einem stark ver  grössernden Fernrohr und einem Sucher ist  bereits bekannt. Dieses Fernrohrsystem wird  bei der Anwendung zunächst mit Hilfe des  Suchers auf einen zu beobachtenden Gegen  stand eingestellt und dann kann dieser Ge  genstand oder ein Teil     desselben    mit dem  Fernrohr in starker Vergrösserung studiert  werden.

   Diesem Fernrohrsystem haftet je  doch in der Regel der Übelstand     an.-    dass der  Sucher und das stark vergrössernde Fernrohr  je mit einem eigenen Okular     ausgerüstet     sind, so dass     ein    Benutzer eines solchen Fern  rohrsystems, wenn er vom Sucher auf das  stark vergrössernde     Fernrohr    übergeht, das  Okular wechseln     muss.    Dies bringt     in    der  Regel mit sich, dass er auch die Beobach  tungsstelle     wechseln    muss.

   Bei einer weiteren  bekannten Ausführungsform weist das Fern  rohrsystem zwar ein einziges Okular auf,  aber letzteres ist bei dem Übergang vom Su  cher auf das Fernrohr mit starker Vergrösse  rung, zu verstellen, was gleichfalls Schwie  rigkeiten mit sich bringt.    Die Erfindung hat den Zweck, diese   Übelstände zu vermeiden.

   Das Fernrohr  system der obenerwähnten Art hat gemäss  der     Erfindung    die Merkmale, dass mit Hilfe  des Fernrohres mit starker Vergrösserung  und einiger Spiegel, von denen mindestens  einer ohne Erschütterung des Fernrohrsy  stems     entfernbar        ist,        eine    Einzelheit des  Sucherbildes im Sucher mit einer grösseren  Vergrösserung als derjenigen des Suchers ab  gebildet werden kann, derart, dass     durch    das  selbe Okular sowohl das     Sucherbild    als auch  das stark vergrösserte Bild dieser Einzelheit       beobachtet    werden können,

   und zwar     minde-          stens    bei     Einstellung    auf Unendlich, ohne das  Okular zu verstellen.  



  Wenn man ein derartiges Fernrohrsystem  mit Hilfe des Suchers auf     einen    Gegenstand  einzustellen wünscht, ist der     entfernbare    Spie  gel     bezw.    sind die     entfernbaren    Spiegel fort  geschoben oder -geklappt, so dass man das  ganze oder     praktisch    das ganze Gesichtsfeld  des     Suchers    zur Verfügung hat. Das Fern  rohrsystem     wird    mit Hilfe des Suchers ein-.      gestellt.

   Dann wird zweckmässig eine An  zeigevorrichtung, die sich im Sucher befin  den und zum Beispiel aus einem Kreuzfaden  system bestehen kann, auf die Einzelheit des  Sucherbildes eingestellt, die man mit einer  grösseren Vergrösserung als die, welche mit  dem Sucher erhalten wird, zu beobachten  wünscht.

   Ist dies geschehen, so wird der       bezw.    werden die     entfernbaren    Spiegel in die  Arbeitsstellung gebracht und die betreffende  Einzelheit lässt sieh, zufolge der Tatsache,  dass bei dieser Verstellung des Spiegels     bezw.     der Spiegel das Fernrohrsystem nicht     er-          schüttert        wird,    ohne weitere Einstellung  durch das Okular des Suchers in der dem  Fernrohr mit starker Vergrösserung ent  sprechenden Vergrösserung beobachten.

   Um  diese Einzelheit sogleich scharf wahrneh  men zu können, ist es notwendig, dass das  Sucherbild selbst und die Einzelheit des Bildes  des     Fernrohres    mit starker Vergrösserung, das  von diesem Fernrohr abgebildet wird, an der  gleichen Stelle im Sucher liegen. Dies ist bei  dem erfindungsgemässen Fernrohrsystem min  destens bei Einstellung auf Unendlich der  Fall.  



  Obwohl im allgemeinen an Fernrohren  die Anforderung gestellt wird, dass der Ge  sichtswinkel, in dem mit Hilfe eines solchen  Fernrohres Gegenstände wahrnehmbar sind,  verhältnismässig gross sein soll, welche An  forderung zur Folge hat, dass wegen der ver  wickelten     Objektivlinse    oder des Teleskop  spiegels derartige Fernrohre im allgemeinen  ziemlich kostspielig sind, sind bei dem Fern  rohrsystem gemäss der Erfindung, was das  in diesem System vorhandene Fernrohr mit  starker Vergrösserung betrifft, ein verhältnis  mässig kleines Gesichtsfeld und somit auch  einfache Hilfsmittel ausreichend. Dies ist des  wegen möglich, weil bei dem Fernrohrsystem  gemäss der Erfindung der Sucher, der im  Vergleich zu dem Fernrohr mit starker Ver  grösserung eine geringe Vergrösserung hat.

    mit einfachen Hilfsmitteln trotzdem ein gro  sses Gesichtsfeld haben kann. Das Fernrohr  system gemäss der Erfindung kann daher  auch wesentlich billiger als die üblichen    Fernrohre mit starker Vergrösserung ausge  führt werden. Obwohl es möglich ist, das im  Fernrohrsystem gemäss der Erfindung vor  kommende Fernrohr mit starker Vergrösse  rung als     Refraktorfernrohr    auszubilden, ist  es empfehlenswert, dieses Fernrohr aus einem  Teleskop bestehen zu lassen. Letzteres ist  nämlich mit einfacheren Mitteln als ein     Re-          fraktorfernrohr    zu verwirklichen.  



  Die Spiegel, die das Bild des Fernrohres  mit starker Vergrösserung im Sucher abbil  den, können gesonderte Spiegel sein. Es ist  jedoch auch denkbar, einen oder mehrere  dieser Spiegel aus einer oder mehreren total  reflektierenden Begrenzungsflächen eines  oder mehrerer Prismen bestehen zu lassen. Es  ist jedoch von grosser Wichtigkeit, dass das       entfernbare    Spiegelsystem, das somit aus  einem oder mehreren Spiegeln     bestehen    kann,  sehr klein und leicht ausgeführt ist. Bei einer  Ausführungsform des Fernrohrsystems ge  mäss der Erfindung beträgt das Gewicht des  zu entfernenden Spiegels nebst der zugehöri  gen Montur nur 0,3 g.

   Ist die Unterstützung  des     entfernbaren    Spiegelsystems mechanisch  gut ausgeführt, was sich mit einfachen Hilfs  mitteln     verwirkliehen    lässt, so tritt der Vor  teil ein, dass das Bewegen des Bildes des  Fernrohres mit starker Vergrösserung in den  Sucher und aus dem Sucher mittels dieses       entfernbaren    Spiegelsystems mit äusserst ge  ringem Kraftaufwand erfolgen kann. Dies  ist von grosser Wichtigkeit um zu verhindern,  dass diese Bewegung eine Bewegung oder Er  schütterung des ganzen Fernrohrsystems zur  Folge hat, die dazu führen könnte, dass die  Einstellung auf einen bestimmten Gegenstand  infolge einer solchen Bewegung oder Er  schütterung wieder zerstört wird.

   Die Ent  fernung des Spiegelsystems kann zum Bei  spiel durch einen äusserst geringen Druck auf  den Steuerdraht eines     Bowdenkabelsystems     erfolgen.  



  Wenn das Fernrohr mit starker Vergrö  sserung als Teleskop ausgebildet     ist,    so kann  der im letzteren vorhandene Spiegel mit  einem derart kleinen Durchmesser ausgeführt  werden, dass Hilfsmittel zum Ausgleich der      bei einem solchen Spiegel, wenn er sphärisch  ausgebildet ist, auftretenden sphärischen  Aberration nicht     unbedingt    erforderlich sind,  zumal die zu betrachtenden     Gegenstände     praktisch stets sehr weit entfernt sind.

   Es ist  jedoch empfehlenswert, insbesondere bei An  wendung von     sphärischen        Teleskopspiegeln     mit einem grossen     Durchmesser,    in einigem  Abstand vom     Teleskopspiegel    ein     Korrek-          tionselement    anzuordnen, das die     sphärische     Aberration des     Teleskopspiegels    vollkommen  oder teilweise     aufhebt.    Dieses     Korrektions-          element    kann gegebenenfalls aus mehr als  einer Linse aufgebaut     sein.     



  Die sphärische Aberration kann mit Hilfe  eines     Korrektionselementes,    dessen Oberfläche  zumindest auf einer Seite den Verlauf einer  Kurve höher als vom zweiten Grad hat,  praktisch vollkommen ausgeglichen werden.  Diese Elemente können aus Glas hergestellt  werden;

   wegen der verwickelten Gestalt die  ser Oberflächen ist es jedoch erwünscht, sie  aus einem durchsichtigen Material bestehen  zu lassen, das, oder zumindest dessen Aus  gangsmaterial, bei niedriger Temperatur und  gegebenenfalls     in    Lösung umformbar, insbe  sondere     gelatinierbar,        pressbar,        pressgiessbar,     spritzbar oder     spritzgiessbar    ist.

       Ein.        Korrek-          tionselement    aus derartigen Materialien hat  gegenüber einem gläsernen     Korrektionsele-          ment    der gleichen Gestalt den Vorzug, dass  es, ohne geschliffen werden zu brauchen, in  einer Schablone sehr genau hergestellt wer  den kann. Wenn man einmal die     Schablone,     zum Beispiel aus Metall, auf einer Drehbank  hergestellt hat, so kann mit Hilfe einer sol  chen Schablone eine praktisch unbeschränkte  Anzahl von     Korrektionselementen    hergestellt  werden.  



  Anderseits ist es auch möglich, das Kor  rektionselement mit     sphärischen,    gegebenen  falls kombiniert mit einer flachen Begren  zungsfläche auszuführen. Bei dieser Art von       Korrektionselementen    tritt der Vorteil ein,  dass sie sehr billig und gegebenenfalls auch  aus gewöhnlichen, im Handel erhältlichen  Brillengläsern bestehen können. Es ist auch  möglich, den     Teleskopspiegel    durch einseitige         Verspiegelung    einer     sphärischen    Meniskus  linse zu erhalten; es ist in diesem Falle mög  lich, mit sehr einfachen und wenig kostspieli  gen     Hilfsmitteln    gleichfalls     ein    Fernrohr mit  angemessenen Eigenschaften zu erhalten.  



  Zweckmässig     wird    das Gesichtsfeld des  stark vergrössernden Fernrohres so klein ge  macht, dass das oben     erwähnte        Korrektions-          element,    ohne zu grosse Abweichungen zu ver  ursachen, annähernd     in        Brennpunktsabstand     vom     Teleskopspiegel    angeordnet werden kann.  Diese Anordnung hat den Vorzug, dass das  selbe     Korrektionselement    für sämtliche     in    der       Praxis    auftretende Gegenstandsabstände gut       funktioniert.     



  Die     Anordnung    auf     etwa    dem Brenn  punktsabstand vom     Teleskopspiegel    bietet  den Vorteil, dass die Baulänge des Fernrohres  verhältnismässig gering wird, wodurch das  Fernrohr leicht gehandhabt werden kann.  



  Es ist baulich einfach, das Fernrohrsy  stem, falls in ihm ein Teleskop mit     Korrek-          tionselement    als Fernrohr mit starker Ver  grösserung angewendet wird, derart auszubil  den, dass das Sucherobjektiv und das Kor  rektionselement einerseits, und/oder der     Tele-          skopspiegel    und das     Okular    anderseits senk  recht zur Blickrichtung     nebeneinander    liegen.  



  Die Erfindung wird an Hand des     in    der  beiliegenden Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispieles näher erläutert. In der  Zeichnung ist:       Fig.    1 ein schematischer     Längsschnitt     einer     Ausführungsform    des     erfindungsgemä-          ssen    Fernrohrsystems, wobei das Fernrohr mit  starker Vergrösserung als Teleskop ausgebil  det ist.  



  In dieser Figur     bezeichnet    1 das Teleskop  und 2 den Sucher. Das Teleskop und der  Sucher haben beide ein zylindrisches Gehäuse  3 und 4, die mit Hilfe von     Klemmen    5 un  beweglich in bezug     aufeinander        befestigt     sind. Die Wände des Teleskop- und des  Suchergehäuses     weisen    bei 6 und 7 einander  gegenüberstehende Öffnungen auf. Am Su  chergehäuse 4 ist     eine        Kugelgelenkkopplung     8 befestigt, welche die     Einstellung    des gan-           zen    Fernrohres in bezug auf ein hier nicht  dargestelltes Stativ ermöglicht.  



  Der     Teleskopspiegel    9 besteht aus einem  an seiner hohlen Oberfläche 10     versilberten     Brillenglas 9. Der auf diese     \'eise    erhaltene  Spiegel hat einen     Brennpunktsabstand    von  50 cm. Dieser     Brennpunktsabstand    ist gleich  dem Abstand zwischen dem Spiegel 10 und  der Linse 11, welche die sphärische Aberra  tion wenigstens im     wesentlichen        a.usgleieht.     Die Linse 11 ist eine     Meniskuslinse    mit einer  Stärke von -0,25 Dioptrie. Die Linse 11 hat  sphärische Oberflächen.  



  Im Sucher ist das Objektiv 13, gleichfalls  eine bikonvexe Linse mit sphärischen Ober  flächen, angeordnet, das seinen     Brennpunkt:     in     FE',    hat. Ferner ist im Sucher die vergrö  ssernde Umkehrlinse 14 sowie das aus zwei  Linsen 15 und 16 bestehende Okular ange  ordnet. Ferner sind noch im Teleskop der  flache Spiegel 17, in den     Offnungen    6 und 7  im Teleskop-     bezw.    Suchergehäuse der flache  Spiegel 18 und im Sucher der flache Spiegel  19 angeordnet. Diese Spiegel sind in     bezug     aufeinander derart angeordnet, dass in     F"    ein  Bild eines Gegenstandes gebildet wird, das  sieh auf grossem Abstand vom     Teleskop    be  findet.

   Das eine und das andere folgt aus  dem Gang der eingezeichneten Lichtstrahlen       a    und b. Daher ist bei Einstellung eines ent  fernten Gegenstandes keine Verschiebung des  Okulars nötig, wenn man vom Sucherbild  auf das stark vergrösserte Bild übergeht.  



  Der Spiegel 19 ist auf dem Ende     eine:          Bowdenkabelmechanismus    20 angeordnet       (Fig.    2), so dass beim Niederdrücken des im  letzteren vorkommenden Knopfes 21 dieser  Spiegel 19 die in den     Fig.    1 und 2 darge  stellte Stellung einnimmt (Arbeitsstellung).  Wird der Knopf 21 losgelassen, so kommt  der Spiegel 19 unter der Wirkung einer nicht  dargestellten Feder wieder in seine in     Fig.    2  gestrichelt angegebene Ruhestellung ausser  halb der Lichtstrahlen c und d, die das Su  cherbild bilden. Der     Bowdenka        belmeehanis-          mus    ist mit Hilfe der Buchse 22 im Sucher  gehäuse 4 befestigt.

   Der Spiegel mit der zu  gehörigen Montur hat nur ein Gewicht von    0,3 g.     Zweelunässig    soll das     Gewicht    eines  oder mehrerer     entfernbarer    Spiegel ? g nicht       überschreiten.    Befindet sieh der Spiegel 19  ausserhalb der     Lichtstrahlen    c und d, so kann  durch den Sucher     finit    Hilfe des in ihm     vor-          liandenen    Objektivs 13, der Umkehrlinse 14  sowie des Okulars     1:i-16    ein     Gegentand    im     --          Fernrohr    eingestellt werden.

   Ist dieser Ge  genstand     einmal    eingestellt worden, wozu der  Halter 21 der     Okularlinsen    im Suchergehäuse  hin und her verschiebbar ist, so wird das       Kreuzfadensystein    23 auf jenen Teil des     Ge-          Olenstandes        gerichtet.        den    man mit einer stär  keren     Ver-rösserung    zu beobachten     wünscht.     Dann wird der Spiegel 19 dadurch, dass auf  den Knopf des     Bowdenkabelmecha.nismus    ge  drückt wird.

   in die in     Fig.    1 dargestellte Ar  beitsstellung     gebracht.    Jetzt kann durch das  Okular die     gewünschte    Einzelheit mit der  Vergrösserung des     Teleskopes    beobachtet  werden.  



  Abhängig von der Grösse des Spiegels 19  überdeckt das     Teleskopbild    im Sucher das  eigentliche Sucherbild ganz oder teilweise. So  ist in     Fig.    3 ein Beispiel dargestellt, bei dem  das Sucherfeld mit 25 und das     Telesköpfeld     im Sucher mit 26 bezeichnet sind.

   Das     Kreuz-          fadensvstem        ist    in dieser     Figiir    mit 23     be-          zeichnet.    Aus der Figur ergibt sich.     dass        aus     dem Sucherbild, das hier aus einer Kirche  und einem Haus besteht, ein     Teil    des Sucher  bilde, nämlich die Turmuhr,     vergrössert    im       Teleskop    abgebildet wird und das Sucherbild  teilweise überdeckt.

   Bei der     Ausfiihrung    nach       Fig.    1     hingegen    ist das     Teleskopbild    grösser  als das Sucherbild; dies folgt aus der Tat  sache, dass der Spiegel 19 die von links aus       dein        Sueberobjektiv    tretenden äussersten  Lichtstrahlen c und     d,    auffängt, so dass diese  Lichtstrahlen in dieser Figur daher rechts  vom Spiegel 19     ge.,t.riehelt    angegeben sind.

      Das Sucherobjektiv 13 und das     Korrek-          tionselement    11, sowie der     Teleskopspiegel    10  und das     Ohular        1i-16,    liegen senkrecht zur       Bliekrielitun-    nebeneinander. und zwar in       diesem    Fall     ¯in    bezog auf die     Lotrichtung     übereinander.      Durch Anwendung der Spiegel 17, 18 und  19 wird es möglich, ein Fernrohr von inner  halb angemessener Grenzen bleibenden Aus  massen zu erhalten.

   Die Anwendung des Spie  .     gels    10 mit einem verhältnismässig grossen       Brennpunktabstand    macht es ferner möglich,  ein     Korrektionselement    einfacher Gestalt zu  benutzen. Die Linse 14 bewirkt noch eine  weitere Vergrösserung des     Teleskopbildes.     Das Fernrohrsystem     kann    naturgemäss auch  als Fernrohr mit starker Vergrösserung ein       Refraktorfernrohr    enthalten     und        gewünseh-          tenfalls    als doppeltes Fernrohr ausgebildet       sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1 Fernrohrsystem mit einem stark ver grössernden Fernrohr und einem Sucher, da durch gekennzeichnet, dass mit Hilfe des stark vergrössernden Fernrohres und einiger Spiegel, von denen mindestens einer ohne Erschütterung des Fernrohrsystems entfern bar ist, eine Einzelheit des Sucherbildes im Sucher mit einer grösseren Vergrösserung als derjenigen des Suchers abgebildet werden kann, derart, dass durch dasselbe Okular so wohl das Sucherbild als auch das stark ver grösserte Bild dieser Einzelheit beobachtet werden können, und zwar, mindestens bei Einstellung auf Unendlich, ohne das Okular zu verstellen. UN TERANSPRÜUCHE 1.
    Fernrohrsystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das stark ver grössernde Fernrohr als Teleskop mit einem sphärischen Spiegel ausgebildet ist. 2. Fernrohrsystem nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sucher ein Kreuzfadensystem aufweist. 3. Fernrohrsystem nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskop spiegel sphärisch ausgebildet ist, und dass ein in einigem Abstand vom Teleskopspiegel an geordnetes gorrektionselement die sphärische Aberration des Teleskopspiegels ausgleicht. 4.
    Fernrohrsystem nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektions- element mit sphärischen Begrenzungsflächen ausgeführt ist. 5. Fernrohrsystem nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrek- tionselement eine flache Begrenzungsober fläche aufweist. 6. Fernrohrsystem nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrek- tionselement in dem Brennpunktabstand des Teleskopspiegels von diesem Spiegel entfernt ist. 7.
    Fernrohrsystem nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sucher objektiv und das gorrektionselement senk recht zur Blickrichtung nebeneinander liegen. B. Fernrohrsystem nach den Unteransprü chen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopspiegel und das Okular senk recht zur Blickrichtung nebeneinander liegen. 9. Fernrohrsystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einige der Spie gel, die das Teleskopbild im Strahlengang ab bilden, durch die totalreflektierenden Ober flächen eines Prismas gebildet werden. 10.
    Fernrohrsystem nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der bezw. die entfernbaren Spiegel auf dem Ende des Steuerdrahtes eines Bowdenkabelmechanis- mus befestigt ist bezw. sind. 11. Fernrohrsystem nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht des bezw. der entfernbaren Spiegel höch stens 2 g beträgt.
CH229643D 1941-02-13 1942-02-11 Fernrohrsystem mit einem stark vergrössernden Fernrohr und einem Sucher. CH229643A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929815C (de) * 1945-08-08 1955-07-04 Optische Ind De Oude Delft Nv Fernrohrsystem mit zwei Objektiven, einem gemeinsamen Okular und einem verstellbaren Spiegel
DE1132742B (de) * 1959-11-17 1962-07-05 Gerhard Hopp Dr Ing Zielfernrohr
DE1147050B (de) * 1960-02-12 1963-04-11 Gerhard Hopp Dr Ing Zielfernrohr
DE1150216B (de) * 1959-11-17 1963-06-12 Gerhard Hopp Dr Ing Feldstecher
DE1200568B (de) * 1961-12-22 1965-09-09 Optische Ind De Oude Delft Nv Teleskop zur gleichzeitigen Beobachtung zweier ueberlagerter Bilder des gleichen Gegenstandes mit verschiedenen Vergroesserungen

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