CH229129A - Gerät zum Abhören von im Innern von Körpern entstehenden Geräuschen. - Google Patents

Gerät zum Abhören von im Innern von Körpern entstehenden Geräuschen.

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CH229129A
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Baechler Fritz
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Baechler Fritz
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01HMEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
    • G01H3/00Measuring characteristics of vibrations by using a detector in a fluid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description


  



  Gerät zum   Abhören    von im Innern von Körpern entstehenden Geräuschen.



   Bei Geräten, die zur genauen Bestimmung der Geräuschstelle z. B. im Innern der Erde, einer Rohrleitung oder anderer zu untersuehender Körper dienen, ist es von groBer Wichtigkeit, nicht nur die Tatsache des Vorhandenseins eines Geräusches   festzu-    stellen, sondern mit der höchstmöglichen Genauigkeit den Ort dieses Geräusches zu ermitteln. Die Art und Weise des Vorgehens, eine   Gleräusehstelle    ausfindig zu machen, ist die, das   Abhorchgerät    in der Richtung zunehmenden Ansprechens so lange zu bewegen, bis die Stelle maximalen   Geräusches    ermittelt ist.

   Voraussetzung zu dieser Art des Vorgehens ist, daB das Abhorehgerät über eine solche Empfindlichkeit verfügt, dass eine Zu-oder Abnahme der Intensität des An  sprechens    in   gentigendem      DSasse    festgestellt werden kann.



   Gegenstand vorliegender Erfindung sind nun Ausführungsformen von Abhorchgeräten, die nach den im Patentanspruch des Patentes Nr. 212672 beanspruchten Grundsätzen gebaut sind, das heisst mindestens ein im Innern eines   Abschirmgehäuses    aufgestelltes Mikrophon aufweisen, welches Gehäuse schwingungsdämpfende Elemente trägt. Die Riehtlinie, nach weleher der Er  findungsgegenstand    gebaut ist, ist die, nicht die Geräuschschwingungen samt ihrer Inten  sität    direkt zu messen, sondern als Mass der Geräuschstärke die   Relativschwingungen      zwi-    schen einem synchron mit dem Geräusch schwingenden Teil und einer Trägheitsmasse zu gebrauchen. Dadurch wird eine grössere Empfindlichkeit gewonnen. Schwingt z.

   B. dieser Teil mit äusserst geringer Intensität, so dass diese Schwingungen die   Trägheits-    masse nicht zu bewegen vermögen, dann wird die gemessene Relativschwingung also hier gleich der wirklich empfangenen   Schwin-    gung. Die Ausbildung dieser Trägheitsmasse kann sehr mannigfaltig sein, ebenso wie die Art der Messung der   Relativschwingungen.   



   Ein paar aus der Menge gegriffene Ausführungsbeispiele sollen zur besseren   Erläu-    terung   Gegensta. nd ausführlicher Beschrei-    bung sein. 



   Fig.   1    zeigt einen Vertikalschnitt dureh eine erste Ausführungsform, während
Fig. 2 eine zweite, ebenfalls im Vertikalschnitt, darstellt.



   In der in Fig.   1    dargestellten Ausfüh  rungsform    besteht die Trägheitsmasse unter anderem aus einer Sehwingspule eines   elek-    trodynamischen   Mikrophons.    Eine metallene Glocke a ruht auf einem in ihrem   Rand b    untergebrachten Gummisehla. ueh c. Weiter ist eine Gummimembran e auf einem innern Absatz d des   Randes b aufgespannt, analog    zu dem im Patent   Nr.    212672 gemäss Fig.   1    erläuterten Ausführungsbeispiel. Die   Mem-    bran trägt eine Anzahl Taster f, die durch die Membran e hindurchgeführt, mit der festen, felderzeugenden Spule g samt dem Kern h des   elektrodynamischen Mikro-    phons verbunden sind.

   An den zwei Schenkeln i des Kernes h ist nun die    Schwingspule X ; mogliehst dämpfungsfrei,    elastisch aufgehängt. Die Trägheit der erwähnten   Schwingspule lo    wird nun durch eine Zusatzmasse   I    erhöht, um so dem Gerät die nötige Empfindlichkeit zu geben. Die Arbeitsweise der in vorliegender Abbildung dargestellten   Ausführungsmöglie. hkeit    des Abhorchgerätes ist sehr leicht zu   übersehen.   



  Die ganze Glocke wird auf den zu unter  suchenden Eörper abgestellt,    und während der   Gummischlauch    c sämtliche schädlichen Aussengeräusche von der Membran e fernhält, schwingt diese letztere, durch die Taster angeregt, samt der fest mit ihr verbundenen feststehenden Spule   g    und dem Rern   h,    synchron mit der   Geräuschfrequenz.    Dadurch wird die aus der   Sehwingspule k und    der Zusatzmasse I gebildete Trägheitsmasse nach den bekannten   Grundgesetzen    über erzwungene Schwingungen zu Schwingungen von der Geräuschfrequenz der festen Spule des elektrodynamischen   Mikrophons    angeregt,

   wobei die erzwungene Schwingung der   Träg-    heitsmasse gegen die erzwingende   Schwin-    gung phasenverschoben ist, was alles dazu beiträgt, eine Relativbewegung zwischen der   Trä. gheitsmasse    und dem Kern   h    samt der Wicklung g zu erzeugen. Durch diese Rela  tivbewegung    der Schwingspule gegenüber dem Feld der festen Spule wird in der erstgenannten eine Spannung induziert, die über die Leiter   ze    und den   Transformator m zum    nicht dargestellten   ZIessgerät    ausserhalb des   Abhorchgerätes    gebracht wird.

   Da diese   Spanung vor    allem abhängig ist von der Amplitute der   Relativschwingung, so    ist sie ein Mass für die   abgehörten      Geräusehe.   



   Fig.   2    zeigt ein   Ausfiihrungsbeispiel,    das auf der Anwendung von   Piezoelektrizität    basiert. Die Trägheitsmasse ist hier als eine Druckplatte o eines   Piezokristalles      it    ausgebildet. Die Taster f sind wieder durch die Gummimembran e hindurchgeführt und tragen ein Gehäuse p. Dieses letztgenannte enthält den erwähnten Piezokristall   1t,    der zusammen mit der festen   Druekplat. te r und    der elastisch gelagerten Druckplatte o unter Zwischenlage eines Gummischwammes q zwischen den Boden   r und    den   Deekel    s des Gehäuses p geklemmt ist.

   Die feste   Druek-      platte t liegt    auf dem Boden r fest auf, während die als Trägheitsmasse ausgebildete Druckplatte o, die schwerer als die Druckplatte t ist, vermittels des   Gummischwammes    elastisch zwischen Piezokristall   it    und Deckel s gelagert ist. Die von den   Druek-    platten ausgehenden Leiter n führen zu dem sich ausserhalb des eigentlichen Abhorchgerätes befindlichen Anzeigeinstrument.

   Die Wirkungsweise ist analog der schon beim vorhergehenden   Ausfribrungsbeispiel    erwähnten : Durch die Relativbewegungen der als Trägheitsmasse ausgebildeten Druckplatte o und dem mit dem Gehäuse   p    synchron schwingenden Piezokristall, variiert der Druck auf diesen letzteren, was bekanntlieh eine wechselnde Polarisation der   Wristall-    oberflächen zur Folge hat. Die Grösse dieser   weeh, selnden Ladungen    kann durch ein   Gleichstrominstrument festgehalten    werden und bildet ein   BIass    der   Geräuschstärke.   



   Auf dem gleichen Prinzip, nämlich durch Relativbewegung einer   Trägheitsmasse gegen-    über einem mit der Geräusehfrequenz synchron sehwingenden Geräteteil, beruhen noch eine Reihe anderer Ausführungsformen. So

Claims (1)

  1. UNTERANSPBÜCHE : 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägheitsmasse die Schwingspule eines elektrodynamischen Mikrophons enthält.
    2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch h gekennzeichnet, dass die Trägheitsmasse als Druckplatte eines Piezokristalles ausgebildet ist.
    3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägheitsmasse als Kohlenmembran eines Kohlenmikrophons ausgebildet ist.
    4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Trägheitsmasse als Platte eines Kondensators ausgebildet ist.
    5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägheitsmasse als Membran eines elektromagnetischen Mikrophons ausgebildet ist.
    6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Trägheitsmasse nach auBen luftdicht abgeschlossen ist. kann zum Beispiel die Trägheitsmasse als Kohlenmembran eines Kohlenmikrophons, als die im Feld eines Magneten sich bewegende Membran eines elektromagnetischen Mikrophons ausgebildet sein, oder sie kann als Platte eines Kondensors die Kapazität eines Kondensatormikrophons ändern usw. Wesentlich ist, daB die Trägheitsmasse luftdicht nach aussen abgeschlossen ist, so dass ihre Schwingungen reine, durch die Geräuschschwingungen hervorgerufene Trägheitsbewe- gungen sind und in keiner Weise störenden Einflüssen von AuBengeräuschen unterliegen.
    PATENTANSPRUCH : Gerät zum Abhören von im Innern von Körpern entstehenden Geräuschen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, daB zufolge der Relativbewegung einer Trägheitsmasse gegenüber einem synchron mit der Geräuschfrequenz schwingenden Teil des Gerätes Strom-oder Spannungsänderungen erzeugt werden.
CH229129D 1940-08-27 1940-08-27 Gerät zum Abhören von im Innern von Körpern entstehenden Geräuschen. CH229129A (de)

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