CH228024A - Schneidpresse zum gleichzeitigen Schneiden von Ständer- und Läuferblechen elektrischer Maschinen. - Google Patents

Schneidpresse zum gleichzeitigen Schneiden von Ständer- und Läuferblechen elektrischer Maschinen.

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CH228024A
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CH
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Licentia Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/22Notching the peripheries of circular blanks, e.g. laminations for dynamo-electric machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description


      Schneidpresse    zum gleichzeitigen Schneiden von Ständer- und     Läuferblechen     elektrischer Maschinen.    Die Bleche für den Aufbau der Läufer  und Ständer elektrischer Maschinen werden  gewöhnlich durch Schneiden mittels einer       Schneidpresse    in einem oder mehreren Ar  beitsgängen herbestellt.

   Wenn die Anfer  tigung im Fertigschnitt erfolgt, so werden,  wie beispielsweise in     Fig.    1 der Zeichnung  dargestellt ist, aus dem Blechstreifen 1  gleichzeitig ein Ringteil 2 und ein scheiben  förmiger Körper 3     herausgeschnitten.    Der  Ring 2 erhält dabei gleichzeitig am innern  Umfang mündende Öffnungen, die später  nach dem Schichten der den Ständer bilden  den Bleche zum Einlegen der Erregerwick  lung dienen, und in die Scheibe 3 wird eine  mittlere Öffnung geschnitten. Diese mittlere  Öffnung dient gegebenenfalls zum Zentrieren  der Scheibe bei der weiteren Bearbeitung,  bei der die Scheibe im Durchmesser um ein  kleines, ,dem Luftspalt zwischen Ständer und  Läufer entsprechende Mass verringert und    am äussern Umfang mit Öffnungen zum Ein  legen der Läuferwicklung versehen wird.  



  Es besteht das Bestreben,     mit    einer oder  wenigen     Schneidpressen    möglichst viel Bleche  in kurzer Zeit zu schneiden. Das, kann durch  Erhöhung der Hubzahl geschehen, ohne dass  dabei     notwendigerweise    die Schnittgeschwin  digkeit erhöht werden muss.

   Wird nun eine       Schneidpresse    mit waagrechter oder an  nähernd waagrechter     Arbeitsrichtung    ver  wendet, so fallen die aus den Streifen her  ausgeschnittenen Bleche von selbst herab, und  es ist nicht erforderlich, sie von Hand her  auszuziehen, wie das bei     Senkrechtschneid-          maschinen    geschehen muss,     was        @    zu einer  ganz erheblichen Herabsetzung der Hubzahl  zwingt.

   Je rascher nun eine     Waagrechtpresse     arbeitet, um so mehr Bleche 2 und 3 werden  erzeugt und müssen dann aber später von  Hand sortiert werden,     was.        wieder    den Ein  satz besonderer Arbeitskräfte bedingt     und         grosse     Zeitverluste    verursacht. Es ist schon  versucht worden, die Werkzeuge nach dem  Schnitt weit     auseinanderzuziehen,    um die  Bleche 2 und 3 in verschiedenen Ebenen aus  zuwerfen     bezw.    zum Herabfallen zu bringen;  jedoch ist es dann notwendig, beide Werk  zeuge anzutreiben, was eine Verdoppelung  der Antriebsteile mit allem Zubehör mit sich  bringt. Ausserdem wird dann die Hubhöhe  und Abnutzung grösser.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine besondere Ausbildung der     Schneidpresse,     mit der eine einwandfreie Trennung der ge  schnittenen Läufer- und     Ständerbleche    er  möglicht wird. Die Erfindung besteht darin,  dass die nach dem Schnitt in den Werkzeugen  einer waagrechten     Schneidpresse    haftenden  Läufer- und     Ständerbleche    in zeitlichem Ab  stand ausgeworfen und mittels einer geeigne  ten     Trennvorrichtung    zu zwei verschiedenen  Sammeleinrichtungen oder     Stapeln    geleitet  werden.

   Die Bleche verschiedenen Durchmes  sers können hierbei in der gleichen Ebene  zum Herabfallen gebracht werden und gelan  gen zum Beispiel in einen Auffangtrichter,  durch den die kleineren Läuferbleche glatt  durchfallen, während die grösseren Ständer  bleche seitlich abgelenkt und an eine andere  Stelle gebracht werden. Es ist dann auch  leicht möglich, die einen und andern Bleche  auf Dorne oder Stapel zu bringen, wo, sie  flach     aufeinanderliegen    und richtig gesam  melt und geordnet     abbefördert    werden können.  In dem Abfallraum kann auch ein zwangs  weise von dem Antrieb der Presse gesteuertes,  hin- und     hergeschwenktes    Blech vorgesehen  werden, das die Bleche abwechselnd in der  einen und andern seitlichen Richtung ablenkt  und zu zwei getrennten Stapeln führt.

   Es  hat sich gezeigt, dass bei     einer    sehr hohen  bisher nicht     erreichten    Hubzahl die Bleche  unter Vermeidung einer Verstopfung der       Trenneinrichtung    auch dann noch einwand  frei getrennt werden, wenn sie in einem Ab  stand von etwa .dem Läuferdurchmesser oder  weniger ausgestossen werden.  



  Um bei kleinem Hub und etwa nur einem  angetriebenen Werkzeug den erforderlichen    Zeitabstand zwischen dem Auswerfen des  einen und des andern Bleches zu gewinnen,  kann es angezeigt sein, nach geringem Rück  gang des     Werkzeuges        bezw.    der Werkzeuge,  d. h.

   nach Entstehung eines kleinen Zwischen  raumes zwischen den beiden Werkzeugen,  das Läuferblech sofort aus dem einen, zum  Beispiel nicht angetriebenen Werkzeug und  zwar durch die vom Ausschneiden des     Stän-          derbleches    herrührende Öffnung im Blech  streifen, der noch an dem gleichen Werk  zeug haftet, auszustossen, dann den Blech  streifen von diesem Werkzeug abzustreifen  und nach dem fast vollen Rückgang des be  wegten Werkzeuges, während dessen der  Blechstreifen vorgeschoben wird, auch das  andere, das     Ständerblech,    auszuwerfen.  



  Nach dem Rückgang des     Werkzeuges    ist  also die Maschine für das folgende Arbeits  spiel ganz bereit, und es braucht keinerlei  Stillstand einzutreten, bei dem die bewegten       Massen        angehalten.    und wieder neu in Be  wegung gesetzt werden     müssten.     



  Die Zeichnung zeigt in     Fig.    2 und 3 ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes in Seitenansicht mit einem Schnitt  durch die Werkzeuge und in Draufsicht unter       Fortlassung    des beweglichen Werkzeuges.  Der feststehende Tisch der     Schneidpresse    ist  mit 4 und der bewegte Stössel mit 5 bezeich  net. Die Teile 1, 2 und 3 sind mit den glei  chen Bezugszeichen versehen wie in     Fig.    1.  Der ringförmige Teil 6 des einen     Werkzeuges     dringt beim Bewegen des Stössels 5 nach  links in die     Aussparung    7 des bewegten       Werkzeuges    ein und schneidet dabei aus dem  Blechstreifen 1. den Ringteil 2 mit den Nuten  aussparungen aus.

   Gleichzeitig dringt der  Teil 8 des Stössels in die Vertiefung 9 des  feststehenden     Werkzeuges    und schneidet das  Läuferblech 3 aus. Bei diesem Arbeitsvorgang  wird der Blechstreifen 1 über den Werkzeug  teil 6 gestreift. Während nun der Blechstrei  fen 1 in der gezeichneten Lage bleibt und  der Stössel 5 um ein geringes Stück zurück  läuft, so dass zwischen den beiden Werk  zeugen ein Zwischenraum von zum Beispiel ,  5 mm entsteht, wird der Auswerfer 11 be-      dient und stösst die Blechscheibe 3 durch die  Öffnung im     Blechstreifen    1 aus. Da diese  Öffnung den Aussendurchmesser des Bleches  2 hat, geht das Blech 3 bequem hindurch und  fällt herab.

   Nach einer kurzen Zeitspanne  wird der Abstreifer 12 bedient, der     den     Blechstreifen 1 von dem     Werkzeugteil-    6 ab  drückt. Die Steuerung des Auswerfers 11 und  Abstreifers 12 geschieht     mittels    Gestänge 13  und 14, die durch     unrunde    Scheiben 15 und  16 verstellt werden. Die     unrunden    Scheiben  15 und 16 sind auf der Welle 17 in der Dreh  richtung verstellbar, wodurch ein ,genaues  Einregulieren der beiden Ausstossvorgänge  ermöglicht wird.

   Die Welle 17 wird über  Kegelräder und eine Welle 19 synchron mit  der Antriebsvorrichtung für den     Stössel    5 ge  dreht, was durch     geeignete    Getriebeüber  setzungen erreicht werden     kann.     



  Während der Stössel 5 weiter zurückgeht,  wird gleichzeitig der Blechstreifen 1 selbst  tätig vorgeschoben, und kurz vor Beendigung  des     Stösselrückganges        wird    das,     Ständerblech     2 durch den Auswerfer 10 ausgestossen, der  gegen die Bolzen 27 anläuft. Die Bolzen sind  in bekannter Weise an einer festen Traverse  der     Schneidpresse    befestigt, die durch eine  Aussparung des Stössels 5 hindurchgeht. Der  Blechstreifen 1 wird bei Beginn des Schnei  dens in eine Tasche eingelegt,     deren    Boden  mit 24 bezeichnet ist und deren Seitenwan  dungen mit 25, 25' und 26, 26' bezeichnet  sind.

   Die Tasche ist in zwei beiderseits, der  Werkzeuge liegende Teile zerlegt, wie beson  ders aus     Fig.    3 ersichtlich ist. Die Wandun  gen der Tasche sind auf der einen Seite mit  25 und 26 und auf der andern mit 25' und  26' bezeichnet und die ganze Tasche ist an  dem Teil 12 des Werkzeuges 4 befestigt.

   Die  dem Tisch 4 zugekehrte Wandung 26     und     26' .der Tasche     schneidet    mit der Oberfläche  des Werkzeugteils 12 ab und während des  Blechvorschubes auch mit der Oberfläche der  Werkzeugteile 6 und 11.     Das    mit einer  etwaigen Krümmung in Richtung auf den  Tisch 4     eingelegte    und vorgeschobene Blech  1 wird dann, wie     Fig.    3     zeigt,    durch die  Oberfläche des Werkzeuges geführt und läuft    beim Vorschub einwandfrei in den Mittel  teil der Tasche ein. Es kann also nicht ein  treten, dass der Blechstreifen 1 an dem gegen  überliegenden Teil 25', 26' der Tasche vorbei  läuft.  



  Unterhalb des Arbeitsraumes ist gestri  chelt eine Lenkvorrichtung für die herabfal  lenden Werkstücke dargestellt. Sie besteht  aus zwei beiderseits des Gestelles 20 drehbar  in den Lagern 22 abgestützten Hebeln 21, die  durch ein Lenkblech verbunden sind und  durch     Gestänge    23     verschwenkt    werden. Beim  Ausstossen der Blechscheibe 3 befindet sich       dieLenkvorrichtung    in der     geätricheltenLage,     und das herabfallende Blech wird nach     links     abgelenkt, so dass es zu einer Sammelvorrich  tung für die Läuferbleche .gelangt. Hier  nach erfolgt eine Umsteuerung in die strich  punktiert gezeichnete Lage, wodurch das kurz  danach herabfallende Blech 2 nach rechts ab  gelenkt wird.

   Das Auswerfen dieses. zwei  teil Bleches erfolgt zweckmässig     nach    dem  Vorschub, so dass es nicht an dem Blechstrei  fen 1     hän,genbleiben    kann, da es auf dessen  glatte,     ungelochte    Fläche auftrifft. Da die       Auswerfzeiten    für die beiden Werkstücke  genau einstellbar sind,     besteht    auch keinerlei  Schwierigkeit, die Lenkvorrichtung 21 so zu  steuern, dass die Bleche     abwechselnd    auf die  verschiedenen Stapel gelangen.  



  Die beschriebene     Anordnung    ist auch auf       Schueidpressen    mit zwei in waagrechter Rich  tung bewegten Werkzeugen anwendbar, bei  denen der Blechstreifen sich zwischen den  beiden Werkzeugen befindet. Auch     dann    ist  es möglich, nach ganz kurzem Rückgang des  das Läuferblech haltenden     Werkzeuges    ein  Auswerfen dieses Bleches     durch    die ,grössere  Öffnung im     Blechstreifen        vorzunehmen.    und  alle die Vorteile zu erzielen, die vorstehend  beschrieben wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schneidpresse zum gleichzeitigen Schnei den von Läufer- und Ständerblechen elektri scher Maschinen aus einem Blechstreifen in einem Schnitt mit in waagrechter oder nur wenig geneigter Richtung bewegten Werk- zeugen, dadurch gekennzeichnet, da.ss die nach dem Schnitt in den beiden Werkzeugen haf tenden Läufer- und Ständerbleche in zeit lichem Abstand voneinander ausgeworfen und abwechselnd zu zwei verschiedenen Sammelvorrichtungen oder Stapeln geleitet werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schneidpresse nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass zuerst das Läu ferblech durch die vom Ausschneiden des Ständerbleches herrührende ;Öffnung des Blechstreifens ausgeworfen und dann das Ständerblech aus dem andern Werkzeug aus gestossen wird. 2. Schneidpresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Auswerfen des Läuferbleches nach Entstehung einer Lücke beim Zurück gehen der Werkzeuge ausgeworfen wird, dann der am gleichen Werkzeug haftende Blech streifen abgestreift und vorgeschoben und erst dann das Ständerblech aus dem andern Werkzeug ausgestossen wird.
    3. Sehneidpresse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausstossvorrichtungen für das Läuferblech und den Blechstreifen gemeinsam durch eine .synchron und zwangs- weise mit dem Antrieb der Werkzeuge be wegte Einrichtung gesteuert. werden.
    4. Schneidpresse nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, da.ss unterhalb des Arbeits raumes ein Auffangtrichter vorgesehen ist mit einer in seiner Mitte liegenden Offnung für das freie Durchfallen des kleineren Läu- ferbleches und seitlichen Fühiaingsflächen für das grössere Ständerblech, welche dieses Blech aus dem Fallraum herauslenken. 5.
    Schneidpresse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb des Arbeitsrau mes ein hin- und herschwenkbares, von dem Maschinenantrieb gesteuertes Leitbleeh vor gesehen ist, das die nacheinander herabfal lenden Werkstücke ab-#vechselnd in zwei ver schiedene Richtungen lenkt. 6. Schneidpresse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die zum Aufnehmen des vorzuschiebenden Blechstreifens dienende Tasche mit einer ihrer innern Seitenwandun gen in der gleichen Ebene liegt, in der sich die Teile des feststehenden Werkzeuges wäh rend des Blechvorschubes befinden.
CH228024D 1941-01-17 1942-01-03 Schneidpresse zum gleichzeitigen Schneiden von Ständer- und Läuferblechen elektrischer Maschinen. CH228024A (de)

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