CH227462A - Einrichtung zur übersichtlichen Darstellung eines Vorganges oder Zustandes. - Google Patents

Einrichtung zur übersichtlichen Darstellung eines Vorganges oder Zustandes.

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CH227462A
CH227462A CH227462DA CH227462A CH 227462 A CH227462 A CH 227462A CH 227462D A CH227462D A CH 227462DA CH 227462 A CH227462 A CH 227462A
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Pan A G
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Pan A G
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

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Description


  Einrichtung zur übersichtlichen Darstellung eines Torganges oder Zustandes.    Es ist bekannt, den Ablauf von Vorgän  gen in der Natur, in Handel und Verkehr,  Industrie und Verwaltung usw. unter Be  nützung von zwei- oder dreidimensionalen       Koordinatensystemen    graphisch     darzustellen.     Durch Anwendung von Farben, Formen und  Zeichen, wie     zum    Beispiel Ziffern, können  diese     Graphikons    noch übersichtlicher ge  staltet, beziehungsweise diese Elemente kön  nen zur Kennzeichnung weiterer veränder  licher Merkmale herangezogen werden.

      In gleicher Weise können Operations  pläne für militärische Zwecke, Schiffahrt  und Luftfahrt, Arbeiten und Spiele usw. er  stellt werden, wobei als     Koordinatensystem     zum Beispiel auch topographische garten  dienen können.    Weiter können mit den gleichen und  ähnlichen Mitteln jeweils vorhandene Zu  stände, wie zum     Beispiel    aufgewendete Ar  beitsstunden, Lagerbestände     usw.    festgehal  ten werden und auch in der Zukunft zu er  wartende Ereignisse können so übersichtlich    und in ihrem Verlauf sofort erkennbar dar  gestellt werden.

      Die graphische Darstellung unter vorwie  gender Benützung von Bleistift, Tinte,  Tusche oder ähnlichem ergibt ein schwerfäl  liges Arbeiten, besonders wenn es sich darum  handelt, die Übersicht laufend zu schaffen  und also immer wieder     Nachtragungen    zu  machen. Das benützte     Mittel    zum Auftragen  der Kurven     usw.    muss von Zeit zu Zeit aus  gewechselt werden.    Es ist deshalb vorgeschlagen worden, zur  Darstellung irgendwie mechanisch verschieb  bare Elemente heranzuziehen; um so unab  hängig von Bleistift und Tusche oder ähn  lichem zu werden.

   Als solche verschieb- oder  verstellbare Elemente sind Schieber vorge  schlagen worden, die über einen mit Eintei  lung versehenen Massstab laufen, wobei meh  rere     Massstäbe    nebeneinander angeordnet sein  können, so dass die     gegenseitige    Lage zum  Beispiel der Schieber eine sofortige     Übersicht     über die Tendenz und den Verlauf angibt,      wenn die     einzelnen    Massstäbe beispielsweise  eine veränderliche Grösse kennzeichnen.  



  Es     ist    weiter vorgeschlagen worden, für  die Darstellung mechanisch verstellbare, mit  Einteilung ausgerüstete Trommeln zu benüt  zen. Verschiedene, im Hinblick auf eine Ver  änderliche irgendwie geordnete Trommeln  können durch ihre Einteilung, Aufschrift,  Farbe usw. eine Übersicht gestatten.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf eine Einrichtung zur übersichtlichen  Darstellung eines Vorganges oder Zustandes.  Dieselbe zeichnet sich aus durch eine mit  einem Koordinatensystem versehene Fläche  und durch     Markierorgane,    die je einen fest  auf der Fläche anzubringenden Teil und  mindestens einen mit senkrecht zur Fläche  stehender Achse ausgerüsteten, im Kreise  verstellbaren Teil besitzen, wobei mindestens  eine kreisförmige Einteilung vorhanden ist,  um die Stellung des verstellbaren Teils zu  kennzeichnen und daraus ersichtliche Werte  übersichtlich und leicht ablesbar festhalten  zu können.  



  Gegenüber Trommeln, wo die Achse par  allel zur Darstellungsebene angeordnet ist,  ergibt sich der Vorteil, dass die     Markierorgane     so ausgeführt werden können, dass verschie  dene Zustandswerte mit ein und demselben       Markierorgan    gekennzeichnet werden kön  nen. Bei der Trommel ist dies nicht möglich,  da gleichzeitig nur ein Wert der Einteilung  in der Bildfläche liegen kann.  



       Fig.    1 zeigt     beispielsweise    eine mit einem  Koordinatensystem versehene Fläche, welche  zur Aufnahme der     Markierorgane    dient.  Diese Fläche muss nicht unbedingt eben sein,  wie im vorliegenden Falle.  



  In der Richtung G werde zum Beispiel  die Zeit aufgetragen, während die Richtung  L eine Angabe über Ort, Gattung, Wert usw.  macht. Zum Beispiel an den Schnittpunkten  der mit der     Einteilung    zusammenhängenden  Linien, welche gemäss     Fig.    1 über die ganze  Tafel verlaufen, werden überall oder teil  weise     Markierorgane    eingesetzt, wie sie zum  Beispiel in     Fig.    2 dargestellt sind. Die Mass  stäbe der auf der Tafel vorhandenen Koordi-         naten    brauchen nicht. linear, sondern können  zum Beispiel auch logarithmisch sein. Auch  kann zum Beispiel in einer Richtung eine  Ordnung lediglich nach bestimmten Gruppen  erfolgen, wobei die Aufschrift die betref  fende Angabe jeweils enthält.  



       Fig.    2 und 3 zeigen ein Beispiel des  eigentlichen     llarkierorganes.    Auf einem Fuss  körper 1 ist eine Scheibe 3 um ein Lager 2  drehbar angeordnet. Die Scheibe 5 ist mit  dem Sockel 1 fest verbunden und trägt zum  Beispiel eine Aufschrift, ein Symbol oder  ähnliches zur     Kenntlichmachung    des darzu  stellenden Wertes sowie einen Zeiger 9. Die  Scheibe 3 trägt eine Einteilung 4, welche  gegenüber dem Zeiger 9 durch Drehen der  Scheibe 3 eingestellt werden kann. Die Na  del 7 gestattet, das     llarkierelement    auf der  Tafel nach     Fig.    1 irgendwo anzuordnen, wo  bei die Einordnung durch die     Koordinaten-          einteilung    der Tafel gegeben wird.

   Man kann  dieses     Markierelement    auch auf einen Orien  tierungsplan oder eine     Landkarte    stecken.  



  Soll das     Markierelement    zum Bei  spiel ein Schiff darstellen, wobei die Skala  die jeweilige Ladung angibt, so kann die  Einteilung G die Zeit angeben, wann das  Schiff einen durch die Einteilung L be  stimmten Hafen erreichte, beziehungsweise  erreicht oder erreichen soll, je nach dem, ob  nur der jeweils erreichte Zustand interessiert  oder ob zurückblickend, beziehungsweise vor  ausschauend, mehrere Zeitpunkte und Orte  markiert  -erden sollen, sind mehrere     Mar-          kierelemente        Fig.    1-2 für das gleiche Schiff  erforderlich, wobei die Ladung für das     ein-          oder    auslaufende Schiff festgehalten werden  kann.  



  Sollen auf einer Tafel nach     Fig.    1 zum  Beispiel gleichzeitig mehrere Schiffe ver  folgt werden, so wird es nötig, die Eintei  lung für einen Hafen so zu gestalten,     da.ss     gleichzeitig mehrere     Markierorgane    für einen  Hafen gesteckt werden können. Es kann in  diesem Fall zweckmässig sein, auf der Eintei  lung L die Schiffe zu markieren und mit der  Einteilung 4 von     Fig.    3 die erreichten Hafen  zu kennzeichnen.      Das     Markierorgan    kann ohne weiteres  auch so ausgebildet werden, dass die Skala  feststeht und der Zeiger drehbar angeordnet  wird, indem zum Beispiel die obere Scheibe  in     Fig.    2, welche die Markierung für den  Zeiger trägt, drehbar gemacht wird.  



  Wie ersichtlich, ist die Länge der Skala,  wenn eine bestimmte Grösse der     Markierele-          mente    nicht überschritten werden soll, be  schränkt. Bei einer solchen Darstellung sind  nun in den meisten Fällen gleiche prozen  tuale     Abweichungen    zulässig, so     da.ss    die ab  soluten Fehler, welche durch die     Ablesung     entstehen können, bei grösseren Werten eben  falls grösser sein können. Es ist nun zweck  mässig, den Knopf 7' der Achse 7 in     Fig.    2  farbig auszuführen und je nach Farbe gibt  dieser Knopf 7' dann an, mit welchem Fak  tor der auf der     Skalascheibe    angegebene  Wert zu multiplizieren ist, um den wirk  lichen Betrag zu erhalten.

   Der     Knopf    7'  dient also durch seine Farbe als Markierung  für den Faktor, oder auch für Abteilungen  und Zustände oder dergleichen. Wird als  Einteilung eine dekadische gewählt, so dass  auf der Skala Werte von 1-10 und Bruch  teile davon abgelesen werden können, so er  geben sich bei Wahl der Faktoren 1, 10,  100, 1000 usw. besonders einfache Verhält  nisse. Es können dabei auch Faktoren kleiner  als 1, also zum Beispiel 0,1, 0,01, 0,001  usw. vorkommen. Es ist weiter zweckmässig,  den Beginn der Skala auf dem Kreisumfang  nicht mit dem Ende zusammenfallen zu las  sen, sondern einen gewissen Abstand zu  beobachten, um Verwechslungen bei der Ab  lesung zu vermeiden     (Fig.    5).  



  Um beim Ändern des Faktors nicht auch  gleichzeitig das     Markierelement    von der  Tafel entfernen zu müssen, ist es erforder  lich, die Achse 7 in einen untern Teil mit  Spitze zum Aufstecken auf die Tafel und  einen     obern    Teil als Träger des farbigen  Knopfes 7' zur Kennzeichnung des Faktors  zu     trennen.     



  Zur Markierung des Faktors von Abtei  lungen und     Zuständen    oder dergleichen, kön  nen auch verschiedene Formen, Schrift- oder    andere Zeichen dienen, wobei die- Verbindung  mit einer Farbe besonders zweckmässig ist,  weil dadurch bei einer Anzahl gleichartiger       Markierelemente    sofort eine Übersicht über  die Grössenanordnung der eingestellten Werte  erhalten wird, ohne dass die Skalen selber ab  gelesen werden müssen. Auch die Skalenein  teilung der     Markierelemente    kann linear oder  logarithmisch oder irgendwie anders er  folgen.  



  Handelt es sich um Statistiken über be  stimmte Vorgänge, zum Beispiel in einem Be  trieb, so ist es zweckmässig, dass mindestens  eine Achse des     Koordinatensystems    eine  Zeiteinteilung erhält.  



  Für viele Vorgänge, bei denen Ortsver  änderungen der durch die     Markierelemente     dargestellten Vorgänge, beziehungsweise Zu  stände, eine Rolle spielen, ist es zweckmässig,  dass mindestens eine Achse des Koordinaten  systems eine Ortsangabe vermittelt.  



  Das in     Fig.    4 und 5 dargestellte     Mar-          kierelement    ist noch mit     einer    weiteren dreh  baren Skalenscheibe 10 ausgerüstet. Dadurch  wird es möglich, noch eine weitere veränder  liche Grösse anzugeben, die von der ersten  abhängig oder     unabhängig    sein kann. Wird  also mit     einer    Skalenscheibe zum Beispiel die  Schiffsladung bei der Einfahrt angegeben, so  kann die andere die im Hafen abzugebende  oder aufzunehmende     Ladung    darstellen oder  aber sie kann die Zahl der mitfahrenden Pas  sagiere bezeichnen usw.

   Die oberste Scheibe 5  trägt     ausser    dem Pfeil 9 ein Zeichen L zur       Kenntlichmachung    des darzustellenden Wer  tes sowie     eine    dazu gehörige Ordnungszahl       III    zur weiteren     Präzisierung    des Zeichens,  zum Beispiel der Qualität einer Ware usw.  



  Es kann in der Folge auch zweckmässig  sein, negative Faktoren     einzuführen,    wobei  zum Beispiel ein Faktor     +    10 angeben  würde, dass der auf der Einteilung ange  gebene Wert mit 10 zu multiplizieren ist und  eine aufzunehmende Ladung bedeutet, wäh  rend der Faktor -10 angibt, dass der auf  der Skala eingestellte Wert mit 10 zu multi  plizieren ist und eine abzugebende Ladung  bedeutet.

             Fig.    6 und 7 zeigen wiederum ein Markier  element mit zwei     Skaleneinteilungen,    das je  doch zwei verschiedene Zeiger besitzt, wovon  der eine, nämlich 12, fest ist und über beide  Skalen geht, während ein weiterer mit der  drehbaren Scheibe 13 verbundener, ebenfalls  drehbarer Zeiger 13' zur Einstellung eines  weiteren Wertes auf der Scheibe 3 heran  gezogen werden kann.  



  Wird der Zeiger 13' in Abweichung von  der     Fig.    6 und 7 mit der Scheibe 10 fest  verbunden, so kann er zur Einstellung der  selben dienen und hat dann also lediglich die  Funktion eines Einstellorganes.  



  Werden um das     Markierelement    nach       Fig.    6 und 7 mehrere andere zum Beispiel  nach     Fig.    2 und 3, 4 und 5, angeordnet, so  kann der Zeiger 13' auch dazu benützt wer  den, um auf ein bestimmtes     Markierelement          hinzuweisen.    Dienen diese Elemente zum       Beispiel    zum Registrieren der in einer Ar  beitswoche aufgewendeten Arbeitszeiten und  das im     Mittelpunkt    angeordnete Element  nach     Fig.    6 und 7 mit Zeiger 13' zum Regi  strieren der Summe der Arbeitszeiten, so  kann der Zeiger auf das Element hinweisen,  bis zu welchem die     Summierung    bereits voll  zogen wurde.  



  Die     beispielsweise    Ausführung des     31ar-          kierorganes    nach     Fig.    8 und 9 weicht von der  in     Fig.    6 und 7 dargestellten insofern ab, als  die     Scheibe    10 auf der     untern    Seite einen  Anschlag 14 und die Scheibe 3 auf der obern  Seite im Bereiche des Anschlages 14 eine  einseitig allmählich ansteigende Erhöhung 15  hat.

   Die Scheibe 10 kann daher in der einen  Drehrichtung in     Fig.    9 entgegengesetzt zur       Uhrzeigerdrehrichtung    gegenüber der Scheibe  3 nur so weit gedreht werden, bis der An  schlag 14 an der     vertikalen    Flanke der Er  höhung 15 anstösst. Bei Drehen der Scheibe  3 in der     Uhrzeigerdrehrichtung    ist dieselbe  mit der     darüberliegenden    Scheibe 10 gekup  pelt, die aber beim Zurückdrehen der Scheibe  3 zurücksteht. Dadurch wird die Einstellung  der beiden Scheiben 3 und 10 mit einer Hand  erleichtert. Man kann das     Markierorgan    auch    so ausführen, dass die Scheiben in einem  Drehsinne     kuppelbar    sind.  



  Oft ist es vorteilhaft, eine mit kreisrun  den Ausschnitten versehene Platte, die in der  gleichen Ebene wie die drehbaren Scheiben  der     Markierorgane        liebt,    zur Abdeckung der  Zwischenräume der     Markierorgane    zu ver  wenden. In diesem Falle wird eine Skala  zweckmässig auch auf dieser Tafel angeord  net, wie dies aus     Fig.    10 ersichtlich ist. Der  Streifen 16 kann dabei eine     Elementenreihe     im Hinblick auf die Tafel     Fig.    1 umfassen  und entweder in Richtung der Achse G oder  in Richtung der Achse L verlaufen.

   Die an  den Ecken freibleibenden Felder können be  quem zur     Festhaltung    von     Markierungen    be  nützt  erden. So ist in     Fig.    10 links oben  der     Multiplikationsfaktor    für die Skala ange  geben, rechts oben ist die Einheit, in der  gemessen wird, notiert. Die mittlere kreis  runde Scheibe schliesslich trägt eine Auf  schrift, wonach es sieh hier um Leichtmetall,  zum Beispiel zum Erfassen der Produktions  kapazität, handelt.  



  Wird auf der drehbaren Seheibe 17 der       Fig.    10 an Stelle des einfachen Zeigers noch  ein     Nonius        angebracht,    so kann die Ablese  genauigkeit bei gleichbleibender Grösse des  Elementes     vergrössert    werden.  



  Die Einstellung der Scheibe 17 gemäss       Fig.    10 erfolgt zum Beispiel mit. einem  Werkzeug, das in die Bohrung 18 gesteckt  und so die     Scheibe    herumgedreht wird. Dies  ist allgemein auch da zweckmässig, wo meh  rere Scheiben auf einem     Markierelement    an  geordnet sind.  



  Die Tafel 1 weist zur Darstellung ein  zweidimensionales Gebilde auf. Die dritte  Dimension kann auch so ausgenutzt werden,  dass mittels einer mechanischen Kupplung       g        o        leichzeitig        mit        dem        Drehen        der        Scheibe        eine     Stange senkrecht zur Ebene bewegt wird. Ist  die Skala voll ausgedreht, so erreicht die  Seheibe, welche im Mittelpunkt an Stelle des  Knopfes 7'     angeordnet    werden kann, die  grösste Höhe.

   Beim Vergleich des Standes  einer bestimmten Registrierung, zum Beispiel  über einen     Zeitabschnitt,    kann man durch die      Schwankung in der Höhe der Stangen einen  raschen Überblick     gewinnen,    ohne die Skala  selbst abzulesen, wobei die ablesbare Eintei  lung jedoch immer vorhanden ist.  



  Form oder Farbe der     auswechselbaren     Knöpfe 7' oder ähnlicher Elemente können  auch zur     Kennzeichnung    anderer Merkmale,  wie zum Beispiel Dringlichkeit,     Belegungs-          grad,    Zustand usw., dienen.

   Sind zum Bei  spiel der     Belegungsgrad    und der auf einer  Skala     eingestellte    Wert direkt voneinander  abhängig, so kann durch eine     entsprechende          mechanische        Anordnung,    zum Beispiel mit  Zahnrädern oder Segmenten, erreicht werden,  dass die entsprechende     Markierung    mit     Knopf     7' automatisch mit dem     Einstellen    der Skala  erfolgt.  



  Wird auf einer     äussern    feststehenden  Skala eine     logarithmische    Teilung     mit    1 be  ginnend gemacht und die innere, drehbare,  logarithmische Skala mit 1     beginnend    auf  einen bestimmten Wert eingestellt, so kann  für jeden Wert der     innern    Skala das Pro  dukt auf der äussern Skala abgelesen werden.

    Wird also zum Beispiel auf der     äussern    Skala  durch Einstellen des Anfangs der     innern          Skala    der Preis einer Ware angegeben und  der bewegliche Zeiger auf die innere Skala,  welche zum Beispiel den Lagerbestand       (Dlenge)        anzeigt,    eingestellt, so kann man auf  der     äussern    Skala den Wert des Lagerbestan  des ablesen. Durch entsprechende     Ausbildung     der Skalen und Zeiger können verschiedene       Rechnungsoperationen,    wie Addition, Sub  traktion, Multiplikation,     Division,    ausgeführt  werden.  



  An Stelle der Tafel gemäss     Fig.    1 kann  auch eine solche mit     Polarkoordinaten    ver  wendet werden, mit strahlenförmiger Anord  nung von einem Mittelpunkt aus, wobei Ra  diusvektor und Winkel     Einteilungen    be  sitzen.  



  Hängen die Einstellungen verschiedener       Markierorgane    oder einzelner Scheiben eines       Markierorganes    voneinander ab, so können  durch bekannte mechanische Kupplungen  Verstellungen der einzelnen Elemente direkt       voneinander    abhängig gemacht     werden.       Wird die Einstellung der Zeiger und Ein  teilungen mit Werkzeugen vorgenommen, so  kann die Höhe der Sockel nach     Fig.    2, 4, 6  und 8 bedeutend     reduziert    werden.

   Auch kön  nen die     Markierelemente    in der     Einteilung     nach     Fig.    1 sehr nahe beieinander angeord  net werden, da es zum Beispiel nicht notwen  dig wird, mit der Hand um die Scheibe  herumzufahren.  



  Werden an den     Punkten    der Tafel     Fig.    1,  wo die     einzelnen        Markierelemente    gesteckt  werden sollen, also zum     Beispiel    an den  Schnittpunkten der     Koordinateneinteilung,     kleine     Bohrungen    angeordnet, so kann die  Nadel nach     Fig.    7 als Stift     ausgebildet    wer  den, wobei durch eine entsprechende mecha  nische     Anordnung    für eine zum Beispiel  federnde Halterung beim Stecken zu sor  gen     ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur übersichtlichen Darstel lung eines Vorganges oder Zustandes, ge- kennzeichnet durch eine mit einem Koordi natensystem versehene Fläche und durch Markierorgane, die je einen fest auf der Fläche anzubringenden Teil und mindestens einen mit senkrecht zur Fläche stehender Achse ausgerüsteten, im Kreise verstellbaren Teil besitzen, wobei mindestens eine kreisför mige Einteilung vorhanden ist, um die Stel lung des verstellbaren Teils zu kennzeichnen und daraus ersichtliche Werte übersichtlich und leicht ablesbar festhalten zu können.
    UNTERAN SPR üCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Symbol- oder Schriftträger eine gegenüber einem Fusskör per feststehende Scheibe und als Skalaträger mindestens eine drehbare Scheibe vorhan den ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Skalaträger ein gegenüber einem Fusskörper feststehen der Teil und als Zeiger mindestens ein be weglicher Teil vorhanden ist.
    ä. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Markierorgan zum Stecken auf einer Tafel, einem Orien tierungsplan oder einer Landkarte usw. aus gebildet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Markierorgan eine Markierung angibt, mit welchem Faktor die Skalaeinheit für die Ablesung zu multi plizieren ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, 3a durch gekennzeichnet, dass für die Markie rung der Faktoren verschiedene Farben und Formen dienen. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Skalaeintei- lung linear ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Skalaeintei- tung logarithmisch ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem Markier organ zum Erkennen von Abteilungen und Zuständen durch ihre Farbe bestimmte Mar- kierungen dienen. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem Markier organ zum Erkennen von Abteilungen und Zuständen durch ihre Form bestimmte Mar kierungen dienen. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einteilung der Tafel mindestens in einer Richtung zur Mar kierung der Zeit dient. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einteilung der Tafel mindestens in einer Richtung zur Mar kierung des Ortes dient. 12. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Einteilung der Tafel mindestens in einer Richtung zur Mar kierung der Gattung dient.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an einem Markier organ mindestens zwei drehbare mit Eintei lung ausgerüstete Scheiben vorhanden sind. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der drehbaren Scheiben eine Zeiteinteilung trägt. 15. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbare Scheibe zu ihrer Einstellung einen über ihren Rand seitwärts vorstehenden Arm trägt. 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbare Scheibe mit einer weiteren drehbaren Scheibe in einem Drehsinn kuppelbar ist, so dass beim Drehen der ersten Scheibe in einer Drehrich tung die weitere Scheibe mitgedreht wird. 17. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbare Scheibe mit der unmittelbar über ihr liegen den drehbaren Scheibe in einem Drehsinn ge kuppelt ist. 18. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Fusskör per eine lose drehbare Scheibe mit einem seit wärts hinausragenden Zeigearm versehen ist. 19.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Skalen und Zeiger der Narkierorgane in jeder Stellung voll sichtbar sind. 20. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Platte mit. kreisrunden Ausschnitten zur Abdeckung der Zwischenräume der Markierorgane dient und ebenfalls Einteilungen und Symbole trägt. 21. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Skala und Zeiger der Markierorgane mit mindestens einem @Verkzeuge einstellbar sind. 22.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Ablesung einer Skala eines Markierorganes ein Nonius dient. 23. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einteilungen der Markierorgane zur Ausführung von Re chenoperationen lieranziehbar sind.
CH227462D 1942-07-07 1942-07-07 Einrichtung zur übersichtlichen Darstellung eines Vorganges oder Zustandes. CH227462A (de)

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