CH222575A - Wirbelstrom-Tachometer. - Google Patents
Wirbelstrom-Tachometer.Info
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- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/42—Devices characterised by the use of electric or magnetic means
- G01P3/44—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
- G01P3/49—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed using eddy currents
- G01P3/495—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed using eddy currents where the indicating means responds to forces produced by the eddy currents and the generating magnetic field
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Description
Wirbelstrom-Tachometer.
Die Erfindung betrifft ein Wirbdstrom- Tachometer mit mit dem rotierenden Rückschluss ring umlaufendem Magnetring und einem dem Magnetring zugeordneten, einen magnetischen Nebenschluss bildenden Hilfs- ring, welcher gegenüber dem Magnetring freischwebend durch temperaturempfindliche Organe getragen ist, die infolge von Temperaturschwankungen den Hilfsring gegenüber dem Magnetring bewegen und dadurch den Zwischenraum zwischen den beiden Ringen und damit die Wirkung des magnetischen Nebenschlusses verändern.
Auf der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel und eine Detailvariante des Erfin dungsgegenstandes darstellt, ist
Fig. 1 ein Vertikalschnitt desselben, wobei das Gehäuse, weil zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich, weggelassen ist und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Neben schluss-: Hilfsring ;
Fig. 3 ist eine Detailvariante.
Es bezeichnet 1 die zu prüfende Welle, die in dem das Magnetsystem aufnehmenden und mit der Welle umlaufenden Topf 2 den nichtmagnetischen I(örper 3 in der Höhe verstellbar trägt. Auf dem Körper 3 sitzt der den Magnetfluss von einem Pol zum andern Pol des Magnetringes 5 leitende Rückschlussring 4. Dieser ist unter Freilassung eines Luftspaltes von dem mit dem Rückschlussring umlaufenden Magnetring 5 mit einwärts ragenden Polvorsprüngen umgeben. 6 ist die koachsial zur Welle 1 und über dieser angeordnete, in zwei Lagern 7, 7' ab gestützte Zeigerachse, an welcher die in den genannten Luftspalt ragende Wirbelstromtrommel 8 festsitzt. Dem aus Magnetstahl bestehenden Magnetring 5 ist ein ferromagnetischer Hilfsring 9 zugeordnet.
Dieser beispielsweise aus einer Nickeleisenlegierung bestehende Hilfsring ist in einigem Abstand freischwebend über den Polvorsprüngen des Magnetringes 5 mittels drei bügel- und bogenförmigen Bimetall-Flachfeaern 10 ge halten. Diese temperaturempfindlichen Federn sind je am einen Ende auf der obern Seite des Hilfsringes 9 festgemacht und an dem mit diesem nicht verbundenen Ende seitwärts gebogen und nach unten über die untere Stirnseite des Hilfsringes 9 hinausgeführt und wieder nach aussen gebogen.
Diese nach unten gekröpften Federenden sind mit einer Verdickung 11 versehen und zwischen dem Magnetring 5 und einem Gewindering 12 eingeklemmt, welcher am obern Rand des Topfes 2 eingeschraubt ist. Vom Hilfsring 9 ragen über den Zwischenräumen zwischen den Polvorsprüngen des Magnetringes Verbreiterungslappen 9' nach aussen, um vom Magnetring einen Teil des Kraftlinienflusses in den Hilfsring zu leiten.
Obschon bei Temperaturerhöhung infolge Temperaturbeeinflussung des Magnetstahls der gesamte Kraftlinienfluss des Magnetringes 5 kleiner wird, bleibt der auf die Trommelwandung wirksame Teil des Kraftlinienflusses infolge gleichzeitiger Erhöhung des Nebenschlusswiderstandes und Verkleinerung des durch den Nebenschluss führenden Teils des Gesamtflusses praktisch konstant.
Umgekehrt wird bei Temperatursenkung der magnetische Widerstand des magnetischen Nebenschlusses herabgesetzt, weshalb der letztere einen grösseren Teil des Magnetfeldes aufnimmt, so dass die durch Temperatursenkung hervorgerufene Zunahme des Gesamtflusses wieder kompensiert wird und der die Trommel 8 durchdringende Teil konstant bleibt.
In Fig. 3 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder gleichwertige Teile wie in Fig. 1 und 2. Die verdickten Enden der Bimetallfedern 10 sind von einer Stiftschraube 13 getragen, die auf dem Magnetring 5 mittels des Gewinderinges 12 gehalten ist. Durch entsprechendes Drehen der Schraube 13 bei weggenonimenem Gewindering 12 kann die Höhenlage der Bimetallfedern 10 und somit auch des ferromagnetischen Nebenschluss- bezw. Hilfsringes gegenüber dem Magnetring 5 verändert werden. Eine weitere Regulierungsmöglichkeit der Höhenlage des Ringes 5 gegenüber dem Magnetring 5 ist dadurch gegeben, dass die Bimetallfedern 10 nicht direkt, sondern unter Vermittlung eines längsverschiebbaren Uförmigen Zwischenstückes 14 mit dem Ring 9 auf dessen oberer Seite verbunden sind.
Das mit dem einen Schenkel auf dem Ring 9 liegende Zwischenstück 14 umfasst die Bimetallfeder 10 mittels zwei gerundeten Lippen 15 und ist auf dem Ring 9 mit Hilfe einer Xlemmschraube 16 festgeklemmt, die einen Längsschlitz 17 der Schenkel des Zwi schenstückes durchdringt und in den Ring 9 eingeschraubt ist. Je grösser die wirksame Länge der Bimetallfedern ist, um so grösser ist die Vertikalbewegung des Ringes 9 bei einer bestimmten Temperaturschwankung.
Durch Verstellen, des Zwischenstückes 14 bezw. der Zwischenstücke 14 hat man es somit in der Rand, die Hubwirkung der Bimetallfedern 10 auf den Ring 9 nach Bedarf zu ändern.
Bei dem beschriebenen Wirbelstrom Tachometer kann somit der nachteilige Einfluss der Temperaturschwankungen auf das Magnetsystem praktisch vollkommen aufgehoben werden.
PATENTiNSPRUCH: Wirbelstrom-Tachometer mit mit dem rotierenden Rückschlussring umlaufendem Magnetring und einem dem Magnetring zugeordneten, einen magnetischen Nebenschluss bildenden Hilfsring, welcher gegenüber dem Magnetring freischwebend durch temperaturempfindliche Organe getragen ist, die infolge von Temperaturschwankungen den Hilfsring gegenüber dem Magnetring bewegen und dadurch den Zwischenraum zwischen den beiden Ringen und damit die Wirkung des magnetischen Nebenschlusses verändern, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturempfindlichen Organe kreisbogenförmige Bimetall-Blattfedern sind, die an dem einen Ende mit dem Rilfsring verbunden sind und an dem andern Ende Lappen aufweisen,
mit denen diese Federenden ausserhalb des Hilfsringes auf dem Magnetring abgestützt sind.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. halten. Diese temperaturempfindlichen Federn sind je am einen Ende auf der obern Seite des Hilfsringes 9 festgemacht und an dem mit diesem nicht verbundenen Ende seitwärts gebogen und nach unten über die untere Stirnseite des Hilfsringes 9 hinausgeführt und wieder nach aussen gebogen.Diese nach unten gekröpften Federenden sind mit einer Verdickung 11 versehen und zwischen dem Magnetring 5 und einem Gewindering 12 eingeklemmt, welcher am obern Rand des Topfes 2 eingeschraubt ist. Vom Hilfsring 9 ragen über den Zwischenräumen zwischen den Polvorsprüngen des Magnetringes Verbreiterungslappen 9' nach aussen, um vom Magnetring einen Teil des Kraftlinienflusses in den Hilfsring zu leiten.Obschon bei Temperaturerhöhung infolge Temperaturbeeinflussung des Magnetstahls der gesamte Kraftlinienfluss des Magnetringes 5 kleiner wird, bleibt der auf die Trommelwandung wirksame Teil des Kraftlinienflusses infolge gleichzeitiger Erhöhung des Nebenschlusswiderstandes und Verkleinerung des durch den Nebenschluss führenden Teils des Gesamtflusses praktisch konstant.Umgekehrt wird bei Temperatursenkung der magnetische Widerstand des magnetischen Nebenschlusses herabgesetzt, weshalb der letztere einen grösseren Teil des Magnetfeldes aufnimmt, so dass die durch Temperatursenkung hervorgerufene Zunahme des Gesamtflusses wieder kompensiert wird und der die Trommel 8 durchdringende Teil konstant bleibt.In Fig. 3 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder gleichwertige Teile wie in Fig. 1 und 2. Die verdickten Enden der Bimetallfedern 10 sind von einer Stiftschraube 13 getragen, die auf dem Magnetring 5 mittels des Gewinderinges 12 gehalten ist. Durch entsprechendes Drehen der Schraube 13 bei weggenonimenem Gewindering 12 kann die Höhenlage der Bimetallfedern 10 und somit auch des ferromagnetischen Nebenschluss- bezw. Hilfsringes gegenüber dem Magnetring 5 verändert werden. Eine weitere Regulierungsmöglichkeit der Höhenlage des Ringes 5 gegenüber dem Magnetring 5 ist dadurch gegeben, dass die Bimetallfedern 10 nicht direkt, sondern unter Vermittlung eines längsverschiebbaren Uförmigen Zwischenstückes 14 mit dem Ring 9 auf dessen oberer Seite verbunden sind.Das mit dem einen Schenkel auf dem Ring 9 liegende Zwischenstück 14 umfasst die Bimetallfeder 10 mittels zwei gerundeten Lippen 15 und ist auf dem Ring 9 mit Hilfe einer Xlemmschraube 16 festgeklemmt, die einen Längsschlitz 17 der Schenkel des Zwi schenstückes durchdringt und in den Ring 9 eingeschraubt ist. Je grösser die wirksame Länge der Bimetallfedern ist, um so grösser ist die Vertikalbewegung des Ringes 9 bei einer bestimmten Temperaturschwankung.Durch Verstellen, des Zwischenstückes 14 bezw. der Zwischenstücke 14 hat man es somit in der Rand, die Hubwirkung der Bimetallfedern 10 auf den Ring 9 nach Bedarf zu ändern.Bei dem beschriebenen Wirbelstrom Tachometer kann somit der nachteilige Einfluss der Temperaturschwankungen auf das Magnetsystem praktisch vollkommen aufgehoben werden.PATENTiNSPRUCH: Wirbelstrom-Tachometer mit mit dem rotierenden Rückschlussring umlaufendem Magnetring und einem dem Magnetring zugeordneten, einen magnetischen Nebenschluss bildenden Hilfsring, welcher gegenüber dem Magnetring freischwebend durch temperaturempfindliche Organe getragen ist, die infolge von Temperaturschwankungen den Hilfsring gegenüber dem Magnetring bewegen und dadurch den Zwischenraum zwischen den beiden Ringen und damit die Wirkung des magnetischen Nebenschlusses verändern, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturempfindlichen Organe kreisbogenförmige Bimetall-Blattfedern sind, die an dem einen Ende mit dem Rilfsring verbunden sind und an dem andern Ende Lappen aufweisen, mit denen diese Federenden ausserhalb des Hilfsringes auf dem Magnetring abgestützt sind.UNTERANSPRüOIlE: 1. Wirbelstrom-Tachometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Magnetring abgestützten Enden der Bimetallblattfedern zwischen dem letzteren und einem Gewindering eingeklemmt sind.2. Wirbelstrom-Tachometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Magnetring abgestützten Enden der Bimetallblattfedern mittels durchgehender Schrauben auf dem Magnetring abgestützt sind, welche Schrauben zwischen dem letztern und einem Gewindering eingeklemmt sind, so dass durch Drehen der Schrauben die Höhe des Nebenschluss-Hilfsringes gegen über dem Magnetring verändert werden kann.3. Wirbelstrom-Tachometer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Länge der Bimetallfedern ver änderbar ist.4. Wirbelstrom-Tachometer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallfedern je von einem Teil umfasst sind, welcher auf dem Hilfsring in der Längsrichtung der Federn verstellbar befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH222575T | 1941-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222575A true CH222575A (de) | 1942-07-31 |
Family
ID=4452673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222575D CH222575A (de) | 1941-12-04 | 1941-12-04 | Wirbelstrom-Tachometer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH222575A (de) |
-
1941
- 1941-12-04 CH CH222575D patent/CH222575A/de unknown
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