CH220146A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Belagsplatten. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Belagsplatten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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- B28B7/24—Unitary mould structures with a plurality of moulding spaces, e.g. moulds divided into multiple moulding spaces by integratable partitions, mould part structures providing a number of moulding spaces in mutual co-operation
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/04—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers
- B28B11/041—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers for moulded articles undergoing a thermal treatment at high temperatures, such as burning, after coating
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Belagsplatten. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Belagsplatten derjenigen bekannten Art, welche eine Unterlagsplatte, z. B. eine Ton 5 Leichtbau- oder Zementplatte, und eine auf derselben angebrachte Schicht aus Kunst masse, z. B. Steinholzmasse, aufweisen.
Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man in die Fel der eines mit einem Rost versehenen Streich tisches künstliche Platten in Form und Grösse der Rostfelder einlegt und dann auf diese künstlichen Platten eine streichbare, er härtende Kunstmasse aufbringt, und dann nach dem Erhärten die Masse in den Rost felderabmessungen entsprechende Teile auf teilt.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens weist mindestens 2o einen Streichtisch auf mit einer Platte und Randleisten aus nichtrostendem Material, und mit einem aus schmalen Streifen aus nicht rostendem Metall gebildeten Rost, dessen Fel- der zur Aufnahme der künstlichen Platten bestimmt sind.
In der Zeichnung sind zwei Einrichtun- gen zur Ausführung des Verfahrens bei spielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, im senkrechten Schnitt, und Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel, im Schnitt nach Linie II-II in Fig. 3; Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach Linie III-III in Fig. 2 und Fig. 4 ein Grundriss des zweiten Aus führungsbeispiels.
Die Einrichtung nach Fig. 1 weist einen ca. 50-75 cm breiten Streichtisch 1 von gro sser Länge, dessen Plattenfläche 2 aus einer nichtrostenden Metallplatte oder einer andern absolut ebenen, unter dem Einfluss von Feuchtigkeit und Säuren sich nicht ver ändernden Platte besteht und die mit rost sicheren, metallenen Randleisten 3 versehen ist. 4 bezeichnet eine trockene, feinkörnige Sandschicht von 2-3 mm Stärke. Auf der Tischplatte ist ein durch schmale rostsichere Metallstäbe, und zwar einem Längsstab 6 und nicht dargestellte Querstäbe gebildeter Rost aufgesetzt.
Zwecks Herstellung von Be- la.gsplatten mit dieser Vorrichtung -erden in die Felder des Rostes künstliche Platten, z. B. Tonplatten, eingelegt, deren Form und Grösse den Rostfeldern entspricht, so dass sie sich in den Feldern nicht verschieben können, auch wenn sie etwas uneben sind. Auf die Platten 5 wird dann eine streichbare, erhär tende Kunstmasse 7, z. B. Steinholzmasse mit oder ohne Asphaltbeimischung aufgebracht. Diese 111asse wird dann mittels einer auf den Längsrandleisten geführten Streichkelle auf gestrichen.
Zwecks Erzielung einer dichten und damit widerstandsfähigen und zugleich geschlossenen (porenfreien) Oberfläche dieser Masse wird diese nach teilweisem Erhärten gespachtelt und dadurch geglättet und ver dichtet. Nach Erhärtung der i1la.ssescliiclit 7 wird diese durch mobile Längs- und Querfräsen, gegebenenfalls auch durch ge eignete Schneidevorrichtungen, in die den darunterliegenden Ro,tfelderdimensionen ent sprechende Teile oder Felder geteilt, in dem durch diese Fräsen oder Scluieidevor- richtungen so tiefe Rillen in der Steinholz masse erzeugt werden,
dass die Bela.gsplatte rasch und leicht den Fräsrillen entlang her ausgebrochen werden kann. Die Heraus nahme wird durch die lose Quarzsandschicht 4, die die Tonplatten von der Streichtisch platte trennt, erleichtert. Anderseits sichert die Sandschicht ein gutes Aufliegen auch un ebener Tonplatten. Sind letztere unten eben, so kann die Sandschicht auch weggelassen werden.
Die so erhaltenen Platten werden dann zum Trocknen auf Stapel gelegt und nach er folgtem Trocknen und Erhärten längs den Seitenflächen auf genaue Dimensionen ge schliffen. Gewünschtenfalls können sie auch an der Oberfläche geschliffen werden.
Das Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach Fig. \?-4 unterscheidet sich im wesent lichen von derjenigen nach Fing. 1 durch die Ausführung des Rostes, indem der durch die Metallstreifen 3' gebildete Rost durch Spalte im Slreiclitisch ? mittels Stangen S, Rollen 9 und Exzenter 10 auf einer Welle 11 von unten her so eingeschoben -erden kann, da13 Oberkant der Metallstreifen 3' um ein Mass über die Oberfläche des Tische: angehoben wird, welcher ungefähr der Dicke der ver wendeten Tonplatten entspricht.
Die Ton platten -erden in die Felder des Rostes ein gelegt und die Steinholzmasse 7 wie im vori gen Beispiel aufgebracht. Durch Drehen der Kurbeln 13 wird nach beendigtem Aufbrin gen der Steinholzrnasse der aus den Metall stäben 3' gebildete Rost, wieder gesenkt und wie beim ersten Beispiel die Verdichtung der Oberfläche, die Aufteilung und die Entfer nung der Platten aus dem Streichtisch vor genommen.
Anstatt Tonplatten können auch andere künstliche Platten, z. B. solche aus hydrauli schen Bindemitteln, Eternit, Fayence etc. verwendet werden. Ferner kann das Aufbrin gen der Kiuistinasse, wie Steinholzmasse. Kunstharzinasse etc. auch maschinell erfol gen, z. B. ähnlich wie das Aufbringen der Massen in der Linoleumherstellung, z. B. mittels Verteilwalzen.
Die Steinbolzmasse kann auch in mehre ren Schichten auf die Platten gestrichen wer den, z. B. kann zuerst eine Schicht gröberen Materials und dann eine Schicht feineren Materials aufgeti,ageii werden. Die Ober fläche der Tonplatten kann vor dem Strei chen der Steinholzmasse zweckmässig mit einem Dichtungsanstrich gegen Feuchtigkeit, beispielsweise mit, einem Bitumenanstrich, versehen werden.
Die so erhaltenen Belagsplatten sind fuss- warm und gegen Abnützung äusserst wider standsfähig.
Claims (1)
- PATENTAISPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Belaj.,- platten, dadurch gekennzeichnet, dass man in die Felder eines mit einem Rost versehenen Streichtisches künstliche Platten in Form und Grösse der Rostfelder einlegt, und dann auf diese künstlichen Platten eine streich bare, erhärtende Kunstmasse aufbringt, und, nach Erhärten, die Masse in den Rostfelder abmessungen entsprechende Teile aufteilt. UNTERANSPRüCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als streich bare Masse Steinholzmasse verwendet und deren Oberfläche durch Spachteln glättet und verdichtet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als streich bare Masse Steinholzmasse verwendet, wel cher Asphalt zugesetzt wurde. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Aufteilen durch Einfräsen von Rillen in die Steinholzmasse bewerkstelligt und die Platten den Frässchnitten entlang aufbricht. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man die aufgebrochenen Plat ten seitlich auf genaue Abmessungen schleift. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steinholzmasse schichtenweise aufge tragen wird. 6.Verfahren nach Patentanspruieh und Unteranspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Oberfläche der künstlichen Platten vor dem Aufstreichen der Steinholzmasse mit einem Dichtungsanstrich versehen wird. PATENTANSPRUCH II:Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mindestens einen Streichtisch mit einer Platte und Randleisten aus nicht rostendem Material sowie mit einem aus schmalen Strei fen gebildeten Rost aus nichtrostendem Metall, dessen Felder zur Aufnahme der künstlichen Platten bestimmt sind. UNTERANSPRUCH: 7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, um den Rost von unten durch Spalte in der Streichtischplattenfläche über 4s die Tischplattenfläche zu heben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH2291765X | 1939-10-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220146A true CH220146A (de) | 1942-03-31 |
Family
ID=4568422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220146D CH220146A (de) | 1939-10-04 | 1939-10-04 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Belagsplatten. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2291765A (de) |
| CH (1) | CH220146A (de) |
-
1939
- 1939-10-04 CH CH220146D patent/CH220146A/de unknown
- 1939-11-25 US US306190A patent/US2291765A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2291765A (en) | 1942-08-04 |
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