CH218293A - Schälmaschine für Kartoffeln und dergleichen. - Google Patents

Schälmaschine für Kartoffeln und dergleichen.

Info

Publication number
CH218293A
CH218293A CH218293DA CH218293A CH 218293 A CH218293 A CH 218293A CH 218293D A CH218293D A CH 218293DA CH 218293 A CH218293 A CH 218293A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
peeling machine
machine according
dependent
water supply
shut
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lips Jakob
Original Assignee
Lips Jakob
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lips Jakob filed Critical Lips Jakob
Publication of CH218293A publication Critical patent/CH218293A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J17/00Household peeling, stringing, or paring implements or machines
    • A47J17/14Machines for peeling
    • A47J17/18Machines for peeling with scraping discs or rotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


  Schälmaschine für     Kartoffeln    und dergleichen.    Es sind Schälmaschinen für Kartoffeln,  Rüben und dergleichen bekannt, bei denen  das Schälgut über     gerauhte    Flächen geführt  wird, die dann die äussere Haut des Schäl  gutes abheben. Es kommt nun vor, dass das  Schälgut länger als nötig in der Schäl  maschine gelassen wird, so dass von dem  selben mehr als nötig Material abgerieben  wird. Um diesen Nachteil zu beheben, ist die  erfindungsgemässe Schälmaschine mit einer  Einrichtung versehen, welche die Maschine  selbsttätig nach     einer    zum voraus einstell  baren Zeit     stillsetzt,    ohne dass das Küchen  personal die Maschine überwachen müsste.  Die Schälmaschine kann hydraulischen An  trieb erhalten.

   In diesem Fall kann zum  Beispiel nach einer bestimmten Anzahl von  Umdrehungen eines das Schälgut in Bewe  gung haltenden Organes die Wasserzulei  tung abgesperrt werden. Die Einrichtung  könnte aber auch so ausgebildet werden, dass  nach einer bestimmten Zeit die Wasserzufuhr  zum Beispiel mittels eines     Selbstschlussven-          tils    abgesperrt wird. Zum selbsttätigen Ab-    sperren der     Wasserzufuhr    könnte auch ein  von einem     Federtriebuhrwerk    gesteuertes  Absperrorgan (Schieber, Hahn usw.) vor  gesehen sein. Bei elektrischem     Antrieb    wird  im Stromkreis des Elektromotors ein Zeit  schalter von an sich bekannter Art eingebaut.

    Vorteilhaft werden Regelorgane vorgesehen,  damit     wahlweise    die Zeit, während welcher  das Schälgut bearbeitet wird, in weiten Gren  zen geregelt werden     kann.     



  In beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht,       Fig.    2     einen    Vertikalschnitt,       Fig.    3 und 4 Schnitte nach den Linien       III-III        bezw.        IV-IV    der     Fig.    2,       Fig.    5 eine teilweise Vorderansicht,       Fig.    6 eine Einzelheit.  



  Das Gehäuse 1 der Schälmaschine ist  oben durch einen Deckel 2 abgedeckt. In  letzterem ist eine Öffnung 3 zum Einbringen  des Schälgutes, wie Kartoffeln, Rüben usw.  vorgesehen. Vorn ist im Gehäuse<B>1</B>     eine         weitere Öffnung 4     angeordnet,    die durch  eine Klapptüre 5 geschlossen ist. Die Türe  5 ist mittels eines Handgriffes 6 um eine       Drehachse    7 schwenkbar. Unterhalb der     Off-          nun-    4 ist aussen am Gehäuse ein Ablauf  trichter 8 vorgesehen. Im Gehäuse 1 ist unter  der Öffnung 4 eine Scheibe 11 drehbar ge  lagert. Sie sitzt auf einer Welle 9, die in  einem Lager 10 des Gehäuses lagert.

   Die  Innenseite des Gehäuses und der Türe, sowie  die Oberseite der Scheibe 11 sind mit einem  rauhen Belag 12 versehen. An der Unter  seite der Scheibe 11 sind Schaufeln 13       (Fig.    2, 3) befestigt. An den unter der  Scheibe 11 liegenden Raum 14 ist ein Ab  flussstutzen 15 angeschlossen. Das andere Ende  der Welle 9 trägt eine Schnecke 18, die mit  einem Schneckenrad 19 in Eingriff steht. Letz  teres sitzt fest auf einer Welle 20, die im Ge  häuse 1 drehbar gelagert ist. Ausserhalb des  Gehäuses ist auf der Welle 20 ein mit  schraubenartigen Gängen 21 versehener Dreh  körper 22 befestigt. In die Gänge 21 ragt  eine Nase 23 eines unter der Wirkung einer  Feder 24 stehenden Bolzens 25, dessen freies  Ende mit einem Kopf 26 versehen ist. Der  Bolzen 25 ist in einem Lagerauge 2 7 eines  Hebels 28 verschiebbar gelagert.

   Der Hebel  28 selbst ist an einem Support 29 schwenk  bar gelagert, welcher auf einem am Gehäuse  1 befestigten     Zulaufstutzen    30 festsitzt. An  den Stutzen 30 ist eine Düsennadel 32 axial  verschiebbar gelagert. Letztere arbeitet mit  einem in das Innere des Raumes 14 ragenden  .     Mundstück    33 zusammen. Die Düsennadel  32 ist mit einem Gewindeteil 34 versehen,  auf welchen zwei mit gegeneinander ange  ordneten,     bombierten    Flächen versehene     Mut-          tern    36 sitzen. Zwischen den letzteren liegt  ein biegsamer     Mitnehmer    37, der     einerends     am Stutzen 30 festgelegt ist.

   Das andere  Ende des     Mitnehmers    37 weist eine Schlaufe  38 auf, in welcher der Hebel 28 liegt. An  den Stutzen 30 ist noch eine Leitung 40 an  geschlossen, die nach oben und unterhalb dem  Deckel 2 in das Innere des Gehäuses ge  führt ist. In die Leitung ist noch ein     Ab-          sehlusshahn    42     eingebaut.    Wie in     Fig.    6    dargestellt ist, werden die Gänge 21 gegen  das Gehäuse zu tiefer.  



  Die Arbeitsweise der vorliegenden Schäl  maschine ist folgende:  Durch die Öffnung 3 des Deckels 2 wer  den in das Gehäuse 1 die zu schälenden Kar  toffeln usw. eingebracht. Dabei ist die Türe  5 natürlich geschlossen. Sodann wird über  die Zuleitung 31 Wasser in den Stutzen 30  geleitet. Dieses Wasser strömt der Düsen  nadel 32 entlang und wird in einem geschlos  senen, starken Strahl auf die Schaufeln 13  gespritzt. Infolgedessen dreht sich die  Scheibe 11. Die auf letzterer liegenden Kar  toffeln werden durcheinander geworfen, wo  bei an dem rauhen Belag 12 der     Scheibe    11  und der Innenwand des Behälters 1 die Scha  len der Kartoffeln     abgeschaft    werden. Die  geschälten Kartoffeln können dann durch Öff  nen der Türe 5 über den Trichter 8 heraus  geschoben werden.

   Vorher wird jedoch die  Scheibe 11 auf nachstehend beschriebene  Weise selbsttätig stillgesetzt.  



  Die Scheibe 11 nimmt bei ihrer Drehung  über die Welle 9 auch die     Schnecke    18 mit.  Letztere treibt das Schneckenrad 19, das  mittels der Welle 20 den Drehkörper 22 in  Drehung versetzt, und zwar entsprechend  dem Übersetzungsverhältnis von Schnecke  und Schneckenrad; das heisst der Drehkörper  22 dreht sich bedeutend langsamer als die  Scheibe 11. Bei dieser Drehung wird über die  anfänglich in den äussersten Schraubengang  21 ragende Nase 23 das untere Ende 27 des  Hebels 28 gegen das Gehäuse zu verstellt,  wobei letzterer um seinen Drehpunkt im Sup  port 29 geschwenkt wird.

   Eine im Hebel  28 angeordnete Schraube 43 stösst dabei an der  Innenseite der Schlaufe 38     (Fig.    3, 5) an  und verstellt somit über den     Mitnehmer    37  die Düsennadel 32 in axialer Richtung gegen  die Schaufeln 13 zu. Ist die Nase 23 des  Hebels 28 mindestens annähernd am innern  Ende der Schraubengänge 21 angelangt, so  sind der Hebel 28,     Mitnehmer    3 7 und Düsen  nadel 32 soweit verstellt worden, dass letztere  den Durchgang im Mundstück 33 vollständig  schliesst. Der     Wasserzufluss    wird also abge-      stellt und die Scheibe 11 stillgesetzt. Die ge  schälten Kartoffeln können durch die geöff  nete Türe 5 entfernt werden.  



  Nach dem Schliessen der Türe 5 kann eine  weitere Menge Kartoffeln in das Gehäuse  geleert werden. Sodann zieht man am Knopf  26     (Fig.    4) die Nase 23 entgegen der Wir  kung der Feder 24 aus dem Gewindegang  21 und schwenkt den Hebel 28 um seine  Drehachse soweit, dass die Nase 23 nach Los  lassen des     Knopfes    26 zu äusserst am Anfang  der Gewindegänge 21 wieder in letztere ein  greift. Dabei ist infolge der federnden Wir  kung des     Mitnehmers    37 die Düsennadel 32  zurückgestellt worden und hat die Durch  gangsöffnung des Mundstückes 33 freige  geben. Das zufliessende Wasser strömt wie  derum auf die Schaufeln 13, und die Scheibe  beginnt zu rotieren. Damit beginnt das oben  beschriebene Spiel von neuem.  



  Wie aus     Fig.    6 ersichtlich ist, werden  gegen das innere Ende der Gewindegänge zu  letztere stetig tiefer. Dadurch erhält die Nase  23 seitlich mehr Auflagefläche, da sie stets  auf dem Grunde der Gänge 21 anliegt. Diese  Massnahme ist notwendig, da die aufzuwen  dende Kraft gegen das Ende der Schliess  bewegung     zwischen    Düsennadel 32 und  Mundstück 33 grösser wird. Die im Hebel  28 angeordnete Schraube 43 ist verstell- und       feststellbar.    Je nach Einstellung derselben  greift sie bei der Hebelschwenkung früher  oder später an der Schlaufe 38 des     Mitneh-          mers    37 an und schliesst damit auch früher  oder später den     Wasserdurchfluss    ab.

   Auf  diese Weise kann die     Umlaufszeit    der Scheibe  11 auf einfache Art     eingestellt    werden. Eine  weitere     Verstellmöglichkeit    liegt darin, dass  die den     Mitnehmer    37 zwischen sich halten  den     Muttern    36 auf dem Gewindebolzen 34  der Düsennadel 32 verstellt werden. Letztere  selbst ist     auswechselbar.    Je nach dem herr  schenden Wasserdruck wird eine entspre  chende Düsennadel 32 eingesetzt.  



  Vom Stutzen 30 führt, wie     Fig.    1 zeigt,  eine durch den Hahn 42 betätigte Leitung  40 nach oben. Sie ragt unter dem Deckel 2  ins Innere des Gehäuses 1 und weist eine    Anzahl     Durchbrechungen    auf. Durch diese  kann bei Öffnen des Hahnes 42 Wasser von  oben auf das Schälgut gespritzt werden. Die  ses Wasser nimmt die abgeschabte Haut mit  und schwemmt sie ausserhalb der Scheibe 11  durch den Ringspalt in den Raum 14. Von  da fliesst dieses Abwasser zusammen mit dem  auf die Schaufeln 13 gespritzten Wasser  durch den Stutzen 15 weg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schälmaschine für Kartoffeln und der gleichen mit Motorantrieb, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, welche die Maschine nach einer zum voraus einstellbaren Zeit selbsttätig stillsetzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schälmaschine nach Patentanspruch, mit hydraulischem Antrieb einer Treib- scheibe in einem zur Aufnahme des Schäl gutes bestimmten, mit Reibflächen ver- sehenen Gehäuse, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum selbsttätigen Abstellen des Wasserzuflusses nach einer einstellbaren Laufzeit der Maschine. 2.
    Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein in die Wasserzuleitung zum hy draulischen Motor eingebauter Absperrhahn mit einer Schliesseinrichtung gekuppelt ist, welche den Wasserzufluss abschliesst, nach dem die Treibscheibe (11) der Maschine eine zum voraus bestimmte Anzahl von Umdre hungen ausgeführt hat. 3.
    Schälmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibscheibe mit einer Schaufelung und die Druckwasserzu- leitung mit einer gegen die Schaufelung ge richteten Düse versehen ist, in welche eine zum Regeln und Unterbrechen des Wasser strahls bestimmte Düsennadel eingebaut ist, wobei ferner eine Einrichtung zum Einstel len der Düsennadel in die Schliesslage vor gesehen ist. 4.
    Schälmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einstellen der Dü sennadel in die Schliesslage ein federnder Arm und eine zusammen mit der Treib- scheibe angetriebene Gewindespindel vorge sehen ist, wobei der Arm von Hand in den Gewindegang der umlaufenden Spindel ein gesetzt werden kann, derart, dass je nach dem Einstellen des Armes die Düse früher oder später geschlossen wird. 5. Schälmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine wie in der Zeichnung dargestellt gebaut ist. 6.
    Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass in die Wasserzuleitung ein selbst tätiges Wasserabschlussventil eingebaut ist. 7. Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zum Absperren der Wasserzufuhr ein von einem Federtriebuhrwerk gesteuertes Absperrorgan vorgesehen ist. B. Schälmaschine nach Patentanspruch, mit Antrieb durch Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, dass im Motorstromkreis ein Zeitschalter eingebaut ist.
CH218293D 1940-02-20 1940-02-20 Schälmaschine für Kartoffeln und dergleichen. CH218293A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH218293T 1940-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH218293A true CH218293A (de) 1941-12-15

Family

ID=4450527

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH218293D CH218293A (de) 1940-02-20 1940-02-20 Schälmaschine für Kartoffeln und dergleichen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH218293A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0011825B1 (de) Massagedusche mit einer vertikalen Führungsschiene
DE1601075B2 (de) Speiseeismaschine, insbesondere fuer familiengebrauch u.dgl.
DE2201523C2 (de) Wasserklosett
CH218293A (de) Schälmaschine für Kartoffeln und dergleichen.
CH622695A5 (en) Cleaning device for a beverage-making container
DE682251C (de) Reiberwaschmaschine
DE814637C (de) Einrichtung zur Verteilung von fluessigen Fussbodenpflegemitteln an Vielscheiben-Bohnergeraeten
DE849602C (de) Einlass-Vorrichtung an Spuelmaschinen, Waschmaschinen und anderen aehnlichen Maschinen
DE924011C (de) Selbsttaetige Abfuellmaschine fuer gashaltige Fluessigkeiten unter Druck
DE851044C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Bekleidungs- und anderen Gegenstaenden
DE532341C (de) Geschirrspuel- und -trockenvorrichtung mit elektrischem Antrieb
DE369632C (de) Ruehrwerk mit Ruehrern, die waehrend der Drehung angehoben werden
DE806009C (de) Vorrichtung zur Speiseeiserzeugung
DE803469C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Markierung von Stofflagen
DE1997310U (de) Mechanische sicherheitsriegel, insbesondere fuer waschmaschinen, geschirrspuelmaschinen u. dgl.
CH301257A (de) Vorrichtung zum Reinigen der Fingernägel.
DE1097099B (de) Haushaltsaftzentrifuge mit elektromotorischem Antriebssockel
DE935817C (de) Vorrichtung zum Ausserbetriebsetzen von Viehtraenkebecken
AT216999B (de) Schleuder, insbesondere Wäscheschleuder
DE512273C (de) Geschirrspuelmaschine
DE831783C (de) Einrichtung zum Waschen und Schaelen von Kartoffeln und aehnlichen Fruechten
DE279532C (de)
DE569278C (de) Vorrichtung zum Abmessen und Abfuellen von Fluessigkeiten
DE965849C (de) Vorrichtung zum Abfuehren des Wassers bei Waschmaschinen
DE2116339A1 (de) Kaffeemaschine mit Mahlvorrichtung