CH216348A - Parkettboden. - Google Patents
Parkettboden.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
- E04F15/04—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members
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Description
Parkettboden. Die Erfindung bezieht sieh auf einen Parkettboden, der Parkettriemen aufweist, welche an den beiden Längsseiten durch Zwischenstege getrennte, kreissegmentför- mige Ausfräsungen aufweisen, in die Federn eingesetzt sind, wobei die Ausfräsungen un gefähr in der Mitte der untern Hälfte der 1'arkettriemendicke vorgesehen sind.
Durch die Anordnung der Ausfräsungen ungefähr in der Mitte der untern Hälfte der Parkettriemen ist eine im Verhältnis zur Riemendicke grosse Abnutzungsstärke des selben möglich, wobei durch Vermeidung einer durchgehenden Nute die Gefahr des Abbrechens der untern Wange herabge setzt ist.
Bei den bisher gebräuchlichen Parkett riemen - mit dem üblichen Dicke von 16 min - wird in etwa 7 mm Abstand von der Oberkante des Riemens eine durchgehende Fräsnute angeordnet. die zur Aufnahme von Verbundleisten oder dergleichen bestimmt ist. Die abnutzbare Dicke des Materials be- trägt somit kaum 7 .mm. Ein Versetzen einer solchen durchgehenden Nut nach der Unter kante des Parkettriemens hin ist nicht mög lich, weil: sonst die Gefahr des Abbrechens der untern Wange der Riemennute eintritt.
Gegenüber den gebräuchlichen Parkett riemen mit durchgehenden Nuten und Fe dern steht also beim Erfindungsgegenstand entweder - bei gleicher Dicke des Materials - eine grössere Abnutzungsmateriatdick-e zur_ Verfügung, oder aber es können - bei gleicher Stärke des Abnutzungsmaterials - die Riemen wesentlich dünner hergestellt wer den. Bei Wahl dünnerer Parkettriemen erge ben sich folgende Vorteile; Verringerung der Höhe der Fussböden und damit - bei Ein haltung gleicher Höhe des umbauten Rau mes - eine Verringerung der Bauhöhe der Stockwerke, insbesondere eine Einsparung an Parkettholz.
Durch die Vermeidung der Gefahr des Abbrechens der untern Wange der Parkettriemen und des Durehbrechens der Federn in Längsrichtung der Parkett- riemen sowie durch das Stehenlassen von Ma terial an den Stosskanten der Riemen zwi schen den einzelnen Nuten und durch die Verwendung kurzer und zweckmässig ge formter Federn kann bei dem erfindungs gemässen Parkettboden eine derart grosse Biegefestigheit erreicht werden, dass die Parkettriemen ohne Blindboden oder sonst-ge besondere Unterlagen verlegt werden können.
und zwar auch in von dem sogenannten "Schiffboden" abweichenden Mustern und ohne. dass die Hirnholzkante der Parkett riemen auf den Tramen oder auf Polster hölzern aufzuliegen oder auf solchen be festigt zu sein brauchen. Damit lässt sich eine weitere Verringerung der Höhe des Fussbodens und damit des Stockwerkes er reichen.
In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen eines Riemens zur Herstellung des Bodens dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform des Parkett. riemens ; Fig. 2 stellt einen Horizontalschnitt durch einen andern Riemen dar; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Rie mens gemäss Fig. 2 ; Fig. 4 stellt einen der Fig. 2 entsprechen den Schnitt durch den Riemen gemäss Fig. 1, mit eingesetzten verschiedene Formen lx sitzenden Federn dar;
Fig. 5 veranschaulicht die Vorderansicht des Riemens gemäss Fig. 4, ohne Feder.
Bei den Ausführungsformen kann der Parkettriemen 1 entweder durchweg aus einer Hartholzplatte (Eiche) oder zusam mengesetzt aus einer Blindtafel von weiehetn Halz und einer Deckhage von Furnieren aus edlen Holzarten bestehen und ist an den Längsseiten mit einzelnen Ausfräsungen 2 versehen. Die Ausfrä.siingen 2 sind kreis segmentförmig und können mit einem Ver- tikalfräser hergestellt werden. Die Ausfrä sungen 2 sind in Abständen voneinander an geordnet.
An der Stirnseite des Riemens ist bei der Ausführung gemäss Fig. 1, 4 und n eine den übrigen Ausfräsungen entspre- chende Ausfräsung 2 und bei der Ausfüh rung gemäss Fig. 2 und 3 eine durchgehende Nut 4 vorgesehen. Die Ausfräsungen 2 sind verhältnismässig schmal. In der Praxis genü gen 2 mm Höhe.
Sie sind ungefähr in der Mitte der untern Hälfte der Parkettriemen dicke, also in relativ geringer Entfernung von der entern Kante des Riemens 1 an- (yeordnet. In der Praxis genügen etwa 3 bis 4 rnrn. Die in die Ausfräsungen 2 eingreifen den Federn 3 haben gemäss Fig. 2 alle die Form und Abmessungen von zwei aneinan- derstossenden Ausfräsungen 2, so dass sie letztere vollständig ausfüllen.
Bei der Aus führung gemäss Fig. 4 sind einige Federn gleich gestaltet, wie die der Fig. 2 und die andern besitzen abgeschnittene oder abge rundete: Ecken. Es könnten auch alle Federn Ecken besitzen.
Trotz der geringen Entfer nung der Ausfräsungen von der 1\nterkante ist ein Ausbrechen des Materials zwischen Ausfräsung ? und der Unterkante des Rie mens l rauch bei stärkster Beanspruchung (jedoch hei normaler Verwendung) praktisch unmöglich, weil, wie aus den Figuren er- siehtliolr ist, zwischen den einzelnen Aus- fräsungen ?ausreichend Material vorhanden ist, das von der Mitte zweier nebeneinander liegender Ausfräsungen 2 aus an Höhe zu nimmt und somit nicht der Faserrichtung folgt.
Wird für die Entfernung zwischen Aus- fräsung 2 und Unterkante des Riemens 1 und für die Höhe der Ausfräsungen 2 zu samrnen 6 mm genommen, was in der Praxis durchaus ausreichend ist, und für die Entfer nung von der Oberkante der Ausfräsungen 2 zri Oberkante des Riemens 1 ein Mass von 12 mm, so ergibt sich eine Materialdicke von 18 rnm für den ganzen Riemen.
Von dieser Dicke sind fast 12 mm abnutzbar. Bei glei cher Abnutzungsdicke von 12 mm massten bisher hingegen, wie die Erfahrung lehrt, Parkettriemen mit Längsnuten und -federn 24 mm dick hergestellt werden, weil für den Verbund einschliesslich der untern Wange des Riemens 12 mm Mindesthöhe erforder lich sind. An Stelle von natürlich gewachsenem Holz kann für die Federn ein geeigneter an- dererWerkstoff , z.
B. ein aus einzelnen Lagen zusammengepresster Werkstoff oder Press- stoff aus Holz-, Zellulose-, Phenol- oder der gleichen Basis verwendet werden, für die im allgemeinen höhere Eigenschaftswerte als für Holz gelten, so dass also durch die Verwen dung solcher Kunststoffe zu Federn die Festigkeit des Parkettverbandes, noch wesent lich erhöht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Parkettboden, dadurch gekennzeichnet, dass deren Riemen an den beiden Längsseiten durch Zwischenstege getrennte, kreissegment- förmige Ausfräsungen aufweisen, in die Federn eingesetzt sind, wobei die Ausfrä- sungen ungefähr in der Mitte der untern Hälfte der Parkettriemendicke vorgesehen sind.UNTERANSPRTJ CHE 1. Parkettboden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn die Ausfräsungen vollständig ausfüllen. 2. Parkettboden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn ab gerundete Ecken besitzen. 3. Parkettboden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn aus einem Pressstoff bestehen. 4. Parkettboden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn aus unter Druck geschichtetem Material be stehen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE216348X | 1939-04-04 | ||
| DE280639X | 1939-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH216348A true CH216348A (de) | 1941-08-31 |
Family
ID=25762192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH216348D CH216348A (de) | 1939-04-04 | 1939-11-27 | Parkettboden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH216348A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136813B (de) * | 1956-01-25 | 1962-09-20 | Winkels Furnier Und Sperrholzw | Formschluessige Verbindung von miteinander zu verleimenden Holzteilen |
-
1939
- 1939-11-27 CH CH216348D patent/CH216348A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1136813B (de) * | 1956-01-25 | 1962-09-20 | Winkels Furnier Und Sperrholzw | Formschluessige Verbindung von miteinander zu verleimenden Holzteilen |
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