CH215700A - Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten. - Google Patents

Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten.

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CH215700A
CH215700A CH215700DA CH215700A CH 215700 A CH215700 A CH 215700A CH 215700D A CH215700D A CH 215700DA CH 215700 A CH215700 A CH 215700A
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Hildebrand Paul
Metz Artur
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Hildebrand Paul
Metz Artur
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage

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Description


  Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen     117(essgeräten.            Bei    mechanischen und elektrischen Mess  geräten, bei denen mit Hilfe von mit dem  Zeiger des     Messgerätes    in     Verbindung    stehen  den     Quecksilberschaltröhren        bei    Erreichen  eines     bestimmten    Höchst- oder     Mindestwertes     ein Schaltvorgang ausgelöst wird,     ist    es  bereits bekannt, ,das Befestigen des     Que.ck-          silberringrohres    auf einer     Zeigerwelle    vorzu  nehmen,

   wobei sich das Ringrohr entspre  chend der Zeigerwelle dreht. Weiterhin sind  auch Ausführungen bekannt geworden, bei  denen die Ringröhre gesondert     von,der    Welle  des Arbeitszeigers des Zeigerinstrumentes ge  lagert     ist;    sie besitzen     einen    Anschlagstift  und werden durch einen     Mitnehmer    am Ar  beitszeiger     fortbewegt.    Zum     Einstellen    des       Quecksilberringrohrkontaktes    zur Kontakt  gabe bei Erreichen eines gewissen     Höchst-          oder        Mindestwertes    des Instrumentes muss  das Gehäuse desselben geöffnet werden.

   Da  bei     ist    es entweder notwendig, die     verlängerte     Zeigerwelle festzuhalten, um das     Queck-          silberrohr    zu verstellen, oder es muss das       Quecksilberringrohr    selbst     verlagert    werden,    um den     Anschlagstift    verstellen zu können.  Das     Hindernde    und     Unbequeme    dabei ist     dex          Umstand,    dass zum     Einstellen    das Schutz  gehäuse geöffnet     werden    muss.

   Durch die Er  findung soll das Einstellen von aussen er  folgen und ohne Öffnen des Gehäuses ge  schehen.  



  Die     Erfindung    bezieht ,sieh auf eine Ein  stellvorrichtung an mechanischen und     elek-          trischen    Messgeräten, bei denen mit Hilfe von  mit dem Zeiger des     Messgerätes    in Verbin  dung     stehenden        Quecksilbersühaltröhren    bei  Erreichen von bestimmten Grenzwerten der       Messgrösse        .ein.    Schaltvorgang     ausgelöst    wird.  Durch die Erfindung wird die     Einstellung     der     Grenzwerte    von ausserhalb des     Messgerätes     ermöglicht.

   Nach ,der Erfindung erfolgt dies  dadurch, dass     auf    der die     Quecksilberschalt-          röhre    tragenden Welle     mindestens    ein Mit  nehmerzeiger derart fest angebracht     ist,    dass  er beim     Festhalten    der     Welle        mittels    einer  von ausserhalb des     ll-fessgerätes        bedienbaren          Vorrichtung    durch ein von aussen zugäng  liches Glied verstellt werden kann.

        In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung dargestellt, und es  zeigen:       Fig.    1 einen     Schnit    durch die     Einstell-          vorrichtung,          Fig.    2 eine Ansicht der     Quecksilberschalt-          röhre.     



       Auf    einer Welle b ist     eine        Quecksilber     enthaltende Ringröhre a fest angebracht. An  dem     einen    Wellenende befinden sich     z%vei          Mitnehmerzeiger    c und d, die so befestigt  sind, dass sie beim Festhalten der Welle 1>  unabhängig voneinander verstellt      erden     können. Die Welle b trägt an ihrem andern  Ende     eiste    Festhaltevorrichtung e. es ist das  eine Scheibe e mit Anschlagstift t, die durch  den Bolzen     it    der Scheibe<I>g</I> nach Eindrücken       derselben    festgehalten werden kann.

   Die  Welle b mit den beiden     Mitnehmerzeigern    c  und<I>d,</I> dem     Quecksilbcrringrohr   <I>a</I> und der  Scheibe e sowie den erforderlichen Stromab  nehmern ist drehbar angebracht. Der Geräte  zeiger i besitzt einen     Mitnehmers.tift    x, der  sich zwischen den beiden     1@Iitnehmerzei-ern    c  und d befindet.

       Bewe-t    sich der     Gerätezei--er          i    über einen der eingestellten     -#\'erte,        @so     nimmt der     Mitnehmerstift    x den     Jlitnehmer-          zeiger    c oder d mit, wodurch     di?    Welle b und  damit das     Quecksilberringrohr    a     ;- dreht    und  gleichzeitig die an dem     Qii2ehsilberriisg-rohr        a     befindlichen     Kontakte    ein- oder     ausg-schaltet     werden.

   Um die     S <  < -.:t.Itg@renze    beliebig zu  verändern, ist es möglich, die beiden     llit-          nehmerzeiger    c und d zu verstellen. Dies wird  dadurch erreicht, dass durch eine Handhabe l  von aussen der     Verstellhebel    f in Pfeilrich  tung eingedrückt. wird,     wodurch    die Fest  haltevorrichtung     b2tä        ti-,t    wird. indem der  Bolzen     u    der Scheibe g an den     Ansehla-stift     <I>t</I> der     Scheibe,   <I>e</I> angedrückt wird.

   so     dass    sich  also die Welle b und auch das     Queeksilber-          ringrohr    a nicht mehr drehen können.     Nun-          mehr    können die     lLlitnehmerzeiger    c und d be  liebig über die     Skala    verstellt      -erden.    Dies  geschieht durch Drehen der     Handhabe    1.

   Da  durch wird nämlich der     Verstellhebel    f, der  durch das     Eindrucken    der Handhabe 1 in       Wirkverbindun-    mit den beiden Mitnehnier-         zeigersi    c und d gekommen ist, ebenfalls ge  dreht und bewirkt so die Einstellung der  Zeiger C und d auf den neuen Wert.

   Sobald  die Einstellung auf den     gewünschten    Wert       erfol--t    ist. wird     dureh        Federkraft        1e        und    z  der     @'erstellhebe@l    f sowie die Scheibe g mit  ihrem Bolzen     rr        wi"der    in die Grundstellung  gebracht.  



  Man kann bei     Anordnungen,    die eine oder  mehrere Wellen aufweisen, die Quecksilber  sehaltrohre tragen, diese einzeln oder zusam  men anhalten, um die auf einer dieser Wel  len angebrachten     Mitnehmerzeiger    zu be  tätigen. Dabei kann die Anhaltevorrichtung  auch     iii    der Weise vorgesehen werden, dass  eine Schraube oder     der-l.    betätigt wird, wo  bei dann auch das Bedienen der     Mitnehmer-          zeiger    c und d durch andere Mittel, wie z. B.  durch Zahnräder, vorgesehen werden kann.  



       Aclispa.rallel    zu den     Mitnehmerzeigern,     jedoch getrennt von diesen. sind zwei     Ein-          in-    und     )r.    von denen nun  einer dargestellt ist, am     Lagerboek    o im     Wir-          kungsbereich        des        Verstellhehels    f gelagert.

         Si?        können    von diesen     parallel    zu den     Mit-          nehmerzeigern   <I>c, d</I> auf jeden     Punkt    der       Skala    s     verschoben        werden.    Dabei sind sie,       -en,ensätzlich    zu den beiden     Mitnehmer-          zeigern.    von dem Abnehmerstift .r     unab-          liätigi@"-,    indem dieser sie nicht     aus    ihrer Stel  lung verschieben kann.  



  Die     Zei@-er        m    und     n    sind derart     abge-          kröpft,    dass sie sich von der     Anzeigeseite    des  Instrumentes aus betrachtet mit ihrem     An-          zei@_:;eieil    über den     Mitnehmerzeigern        bewe-          "en,    so dass ihre Wirksamkeit zum Festhal  ten der Ausgangs-     bezw.    Einstellwerte ge  geben ist.

   Es ist selbstverständlich, dass die       Befestigung    der     Einstelhvertable.sezeiger    so  wohl an der vordern Befestigungsplatte als  sich an einem vorhandenen oder besonderen  Lage     rboek    erfolgen     kann.    Ihre Befestigung  selbst ist mittels     federwirkender    Teile so     ein-          geriAtet,    dass jeder der beiden Zeiger für  sich, also unabhängig von dem andern, ge  stellt und verstellt werden kann.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte     Quecksilber-          sehaltröhre        a    in Ringform zeigt auf ihrem      innern ringförmigen Mantelteil einen Metall  ring p, der mit dem eingeschmolzenen Kon  takt r nach aussen verbunden ist. Durch  Drehen des     Quecksilberringrohres        wird    der  eingeschmolzene     Kontakt    q über das Queck  silber und über .den Metallring mit der Ein  schmelzung r verbunden, wodurch die Ver  bindung zwischen<I>r</I> und     q    hergestellt wird.

    Der eingelegte Metallring p gewährleistet  auch bei grossem Winkelausschlag beim  Drehen der Ringröhre immer eine bleibende  Verbindung mit dem Quecksilber, wenn die       Mitnehmerzeiger    betätigt werden, so dass  auch bei grossem Winkelausschlag entspre  chend der     Quecksilberfüllung    immer eine  einwandfreie Verbindung     gewährleistet        ist,     und eine Unterbrechung zwischen den beiden  Kontakten auch bei übermässiger Drehung in  Winkelgraden des Ringrohres nicht mehr  auftreten kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten, bei denen mit Hilfe von mit dem Zeiger des Messgerätes in Ver bindung stehenden Quecksilberschaltröhren bei Erreichen von bestimmten Grenzwerten der Messgrösse ein Schaltvorgang ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf der die Quecksilberschaltröhre (a) tragenden Welle (b) mindestens ein Mitnehmerzeiger <I>(c, d)</I> derart festsitzt, dass er beim Festhalten der Welle (b)
    mittels einer von ausserhalb des Messgerätes bedienbaren Vorrichtung<I>(e, g)</I> durch ein von aussen zugängliches Verstell glied (f) eingestellt werden kann.
    Uh TERAN SPRüCHE 1. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass achs- parallel zu den Mitnehmerzeigern <I>(c, d)</I> ge trennt gelagerte Einstellwertablesezeiger (m, n) angeordnet sind, die im Wirkungsbereich des Verstellhebels (f) liegen und von diesem parallel zu .den Mitnehmerzeigern auf jeden gewünschten Punkt der Skala (s) verstellbar sind, jedoch von dem Mitnehmerstift (x) des Gerätezeigers (i),
    im Gegensatz zu den beiden Mitnehmerzeigern <I>(c, d)</I> sich nicht aus ihrer Lage verändern lassen. 2. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einstellwertablese- zeiger derart gekröpft sind, dass sie sich mit ihrem Anzeigeteil für die Skala (s), von der Anzeigeseite des Messgerätes aus betrachtet, über den Mitnehmerzeigern <I>(c, d)</I> bewegen,
    wodurch jederzeit der eingestellte Ausgangs- ;ve.rt feststellbar und ablesbar ist. 3. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, @da- durch gekennzeichnet, dass die Einstellwert ablesezeiger an der vordern Befestigungs- platte, auf einem Lagerbock getrennt von der Achse (b), mit federndem Reibungsschluss angebracht sind. 4.
    Einstellvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichL.t, dass die Quecksilber enthaltenden Ringröhren auf ihrem innern ringförmigen Mantelteil einen Metallring (p) besitzen, der mit einem eingeschmolzenen Kontakt verbunden ist.
CH215700D 1940-11-12 1940-11-12 Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten. CH215700A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049114B (de) * 1955-04-05 1959-01-22 Artur Metz Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeraeten
DE1206604B (de) * 1962-03-20 1965-12-09 Siemens Ag Grenzwert-Abgriffvorrichtung mit ueber Getriebemittel von aussen einstellbaren Abgriffelementen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1049114B (de) * 1955-04-05 1959-01-22 Artur Metz Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeraeten
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