CH215700A - Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten. - Google Patents
Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten.Info
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Description
Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen 117(essgeräten. Bei mechanischen und elektrischen Mess geräten, bei denen mit Hilfe von mit dem Zeiger des Messgerätes in Verbindung stehen den Quecksilberschaltröhren bei Erreichen eines bestimmten Höchst- oder Mindestwertes ein Schaltvorgang ausgelöst wird, ist es bereits bekannt, ,das Befestigen des Que.ck- silberringrohres auf einer Zeigerwelle vorzu nehmen,
wobei sich das Ringrohr entspre chend der Zeigerwelle dreht. Weiterhin sind auch Ausführungen bekannt geworden, bei denen die Ringröhre gesondert von,der Welle des Arbeitszeigers des Zeigerinstrumentes ge lagert ist; sie besitzen einen Anschlagstift und werden durch einen Mitnehmer am Ar beitszeiger fortbewegt. Zum Einstellen des Quecksilberringrohrkontaktes zur Kontakt gabe bei Erreichen eines gewissen Höchst- oder Mindestwertes des Instrumentes muss das Gehäuse desselben geöffnet werden.
Da bei ist es entweder notwendig, die verlängerte Zeigerwelle festzuhalten, um das Queck- silberrohr zu verstellen, oder es muss das Quecksilberringrohr selbst verlagert werden, um den Anschlagstift verstellen zu können. Das Hindernde und Unbequeme dabei ist dex Umstand, dass zum Einstellen das Schutz gehäuse geöffnet werden muss.
Durch die Er findung soll das Einstellen von aussen er folgen und ohne Öffnen des Gehäuses ge schehen.
Die Erfindung bezieht ,sieh auf eine Ein stellvorrichtung an mechanischen und elek- trischen Messgeräten, bei denen mit Hilfe von mit dem Zeiger des Messgerätes in Verbin dung stehenden Quecksilbersühaltröhren bei Erreichen von bestimmten Grenzwerten der Messgrösse .ein. Schaltvorgang ausgelöst wird. Durch die Erfindung wird die Einstellung der Grenzwerte von ausserhalb des Messgerätes ermöglicht.
Nach ,der Erfindung erfolgt dies dadurch, dass auf der die Quecksilberschalt- röhre tragenden Welle mindestens ein Mit nehmerzeiger derart fest angebracht ist, dass er beim Festhalten der Welle mittels einer von ausserhalb des ll-fessgerätes bedienbaren Vorrichtung durch ein von aussen zugäng liches Glied verstellt werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt, und es zeigen: Fig. 1 einen Schnit durch die Einstell- vorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht der Quecksilberschalt- röhre.
Auf einer Welle b ist eine Quecksilber enthaltende Ringröhre a fest angebracht. An dem einen Wellenende befinden sich z%vei Mitnehmerzeiger c und d, die so befestigt sind, dass sie beim Festhalten der Welle 1> unabhängig voneinander verstellt erden können. Die Welle b trägt an ihrem andern Ende eiste Festhaltevorrichtung e. es ist das eine Scheibe e mit Anschlagstift t, die durch den Bolzen it der Scheibe<I>g</I> nach Eindrücken derselben festgehalten werden kann.
Die Welle b mit den beiden Mitnehmerzeigern c und<I>d,</I> dem Quecksilbcrringrohr <I>a</I> und der Scheibe e sowie den erforderlichen Stromab nehmern ist drehbar angebracht. Der Geräte zeiger i besitzt einen Mitnehmers.tift x, der sich zwischen den beiden 1@Iitnehmerzei-ern c und d befindet.
Bewe-t sich der Gerätezei--er i über einen der eingestellten -#\'erte, @so nimmt der Mitnehmerstift x den Jlitnehmer- zeiger c oder d mit, wodurch di? Welle b und damit das Quecksilberringrohr a ;- dreht und gleichzeitig die an dem Qii2ehsilberriisg-rohr a befindlichen Kontakte ein- oder ausg-schaltet werden.
Um die S < < -.:t.Itg@renze beliebig zu verändern, ist es möglich, die beiden llit- nehmerzeiger c und d zu verstellen. Dies wird dadurch erreicht, dass durch eine Handhabe l von aussen der Verstellhebel f in Pfeilrich tung eingedrückt. wird, wodurch die Fest haltevorrichtung b2tä ti-,t wird. indem der Bolzen u der Scheibe g an den Ansehla-stift <I>t</I> der Scheibe, <I>e</I> angedrückt wird.
so dass sich also die Welle b und auch das Queeksilber- ringrohr a nicht mehr drehen können. Nun- mehr können die lLlitnehmerzeiger c und d be liebig über die Skala verstellt -erden. Dies geschieht durch Drehen der Handhabe 1.
Da durch wird nämlich der Verstellhebel f, der durch das Eindrucken der Handhabe 1 in Wirkverbindun- mit den beiden Mitnehnier- zeigersi c und d gekommen ist, ebenfalls ge dreht und bewirkt so die Einstellung der Zeiger C und d auf den neuen Wert.
Sobald die Einstellung auf den gewünschten Wert erfol--t ist. wird dureh Federkraft 1e und z der @'erstellhebe@l f sowie die Scheibe g mit ihrem Bolzen rr wi"der in die Grundstellung gebracht.
Man kann bei Anordnungen, die eine oder mehrere Wellen aufweisen, die Quecksilber sehaltrohre tragen, diese einzeln oder zusam men anhalten, um die auf einer dieser Wel len angebrachten Mitnehmerzeiger zu be tätigen. Dabei kann die Anhaltevorrichtung auch iii der Weise vorgesehen werden, dass eine Schraube oder der-l. betätigt wird, wo bei dann auch das Bedienen der Mitnehmer- zeiger c und d durch andere Mittel, wie z. B. durch Zahnräder, vorgesehen werden kann.
Aclispa.rallel zu den Mitnehmerzeigern, jedoch getrennt von diesen. sind zwei Ein- in- und )r. von denen nun einer dargestellt ist, am Lagerboek o im Wir- kungsbereich des Verstellhehels f gelagert.
Si? können von diesen parallel zu den Mit- nehmerzeigern <I>c, d</I> auf jeden Punkt der Skala s verschoben werden. Dabei sind sie, -en,ensätzlich zu den beiden Mitnehmer- zeigern. von dem Abnehmerstift .r unab- liätigi@"-, indem dieser sie nicht aus ihrer Stel lung verschieben kann.
Die Zei@-er m und n sind derart abge- kröpft, dass sie sich von der Anzeigeseite des Instrumentes aus betrachtet mit ihrem An- zei@_:;eieil über den Mitnehmerzeigern bewe- "en, so dass ihre Wirksamkeit zum Festhal ten der Ausgangs- bezw. Einstellwerte ge geben ist.
Es ist selbstverständlich, dass die Befestigung der Einstelhvertable.sezeiger so wohl an der vordern Befestigungsplatte als sich an einem vorhandenen oder besonderen Lage rboek erfolgen kann. Ihre Befestigung selbst ist mittels federwirkender Teile so ein- geriAtet, dass jeder der beiden Zeiger für sich, also unabhängig von dem andern, ge stellt und verstellt werden kann.
Die in Fig. 2 dargestellte Quecksilber- sehaltröhre a in Ringform zeigt auf ihrem innern ringförmigen Mantelteil einen Metall ring p, der mit dem eingeschmolzenen Kon takt r nach aussen verbunden ist. Durch Drehen des Quecksilberringrohres wird der eingeschmolzene Kontakt q über das Queck silber und über .den Metallring mit der Ein schmelzung r verbunden, wodurch die Ver bindung zwischen<I>r</I> und q hergestellt wird.
Der eingelegte Metallring p gewährleistet auch bei grossem Winkelausschlag beim Drehen der Ringröhre immer eine bleibende Verbindung mit dem Quecksilber, wenn die Mitnehmerzeiger betätigt werden, so dass auch bei grossem Winkelausschlag entspre chend der Quecksilberfüllung immer eine einwandfreie Verbindung gewährleistet ist, und eine Unterbrechung zwischen den beiden Kontakten auch bei übermässiger Drehung in Winkelgraden des Ringrohres nicht mehr auftreten kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten, bei denen mit Hilfe von mit dem Zeiger des Messgerätes in Ver bindung stehenden Quecksilberschaltröhren bei Erreichen von bestimmten Grenzwerten der Messgrösse ein Schaltvorgang ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf der die Quecksilberschaltröhre (a) tragenden Welle (b) mindestens ein Mitnehmerzeiger <I>(c, d)</I> derart festsitzt, dass er beim Festhalten der Welle (b)mittels einer von ausserhalb des Messgerätes bedienbaren Vorrichtung<I>(e, g)</I> durch ein von aussen zugängliches Verstell glied (f) eingestellt werden kann.Uh TERAN SPRüCHE 1. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass achs- parallel zu den Mitnehmerzeigern <I>(c, d)</I> ge trennt gelagerte Einstellwertablesezeiger (m, n) angeordnet sind, die im Wirkungsbereich des Verstellhebels (f) liegen und von diesem parallel zu .den Mitnehmerzeigern auf jeden gewünschten Punkt der Skala (s) verstellbar sind, jedoch von dem Mitnehmerstift (x) des Gerätezeigers (i),im Gegensatz zu den beiden Mitnehmerzeigern <I>(c, d)</I> sich nicht aus ihrer Lage verändern lassen. 2. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einstellwertablese- zeiger derart gekröpft sind, dass sie sich mit ihrem Anzeigeteil für die Skala (s), von der Anzeigeseite des Messgerätes aus betrachtet, über den Mitnehmerzeigern <I>(c, d)</I> bewegen,wodurch jederzeit der eingestellte Ausgangs- ;ve.rt feststellbar und ablesbar ist. 3. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, @da- durch gekennzeichnet, dass die Einstellwert ablesezeiger an der vordern Befestigungs- platte, auf einem Lagerbock getrennt von der Achse (b), mit federndem Reibungsschluss angebracht sind. 4.Einstellvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichL.t, dass die Quecksilber enthaltenden Ringröhren auf ihrem innern ringförmigen Mantelteil einen Metallring (p) besitzen, der mit einem eingeschmolzenen Kontakt verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH215700T | 1940-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH215700A true CH215700A (de) | 1941-07-15 |
Family
ID=4449248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215700D CH215700A (de) | 1940-11-12 | 1940-11-12 | Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeräten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215700A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1049114B (de) * | 1955-04-05 | 1959-01-22 | Artur Metz | Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeraeten |
| DE1206604B (de) * | 1962-03-20 | 1965-12-09 | Siemens Ag | Grenzwert-Abgriffvorrichtung mit ueber Getriebemittel von aussen einstellbaren Abgriffelementen |
-
1940
- 1940-11-12 CH CH215700D patent/CH215700A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1049114B (de) * | 1955-04-05 | 1959-01-22 | Artur Metz | Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messgeraeten |
| DE1206604B (de) * | 1962-03-20 | 1965-12-09 | Siemens Ag | Grenzwert-Abgriffvorrichtung mit ueber Getriebemittel von aussen einstellbaren Abgriffelementen |
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