CH215543A - Einzelachsantrieb für Schienenfahrzeuge mit auf einem die Triebachse umgebenden Rohr gelagertem Zahnrad. - Google Patents
Einzelachsantrieb für Schienenfahrzeuge mit auf einem die Triebachse umgebenden Rohr gelagertem Zahnrad.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Einzelachsantrieb für Schienenfahrzeuge mit auf einem die Triebachse umgebenden Rohr gelagertem Zahnrad. Wendet man beim Einzelachsantrieb für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge -eine einfache Zahnradübersetzung zwischen Trieb rad und Motor sowie eine allseitig bewegliche Federkupplung an, so ergibt sich eine sehr einfache und gedrängte Bauart, wenn man in bekannter Weise Schraubenfedern mit tan gential gerichteten Windungsachsen im Viel eck zwischen Mitnehmern am Zahnrad und am Triebrad anordnet und das Zahnrad auf einem die Triebachse umgebenden Rohr lagert, welches parallelachsig mit dem Motor starr mit dessen Gehäuse verbunden ist.
Zweckmässig verlegt man dabei die Kupp- 1'ungsfedern vollständig in das Zahnrad, in dessen Aussparungen Mitnehmerzapfen des Triebrades hineinragen und auf bewegliche Endkappen der Federn drücken. Diese An triebe arbeiten aber nur dann einwandfrei, wenn die aufeinandergleitenden Teile, also ausser den Lagern auch die in dem rasch um laufenden Zahnradkörper gleitenden Kappen der Kupplungsfedern ausreichend geschmiert sind. Dabei kommt es nicht nur darauf an, alle Gleitstellen reichlich mit Öl zu versor gen, sondern auch darauf, kein Öl zu ver lieren.
Nach der Erfindung wird .daher eine Kreislaufschmierung verwendet, bei der die Schmierstellen der Federkappen durch Schwerkraft- und Fliehkraftwirkung aus dem als Ölsumpf dienenden Zahnradkasten mit Öl. versorgt werden und sämtliches ver brauchte oder abgespritzte Öl wieder in den Kreislauf zurückgeführt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel für die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Federebene der Kupplung und Fig. 2 in der obern Hälfte einen horizontalen Längs schnitt durch den Antriebsmechanismus. In der untern Hälfte der Fig. 2 ist ein Vertikal schnitt durch den Ölrücklauf am Zahnrad kasten veranschaulicht. Das Triebrad 1 sitzt auf der Triebachse 2, welche von dem Lagerrohr 3 mit soviel Spiel umgeben ist, wie es den Bewegungen der Triebachse gegenüber dem Fahrzeug rahmen entspricht.
Das Rohr 3 ist mit dem nicht dargestellten Motorgehäuse starr ver bunden und trägt auf zwei nebeneinander angeordneten gleichen Pendelrollenlagern 4 den Zahnradkörper 5 mit dem Zahnkranz 6. In dem Radkörper 5 befindet sich eine ring förmige Aussparung, die sich in regelmässi gen Abständen zu in Axialschnitt (Fig. 2) quadratischen Gehäusen für die Kupplungs federn 7 erweitert, während sie zwischen diesen Federgehäusen Platz für die Mit nehmerarme 9 des Triebrades 1 gewährt. Diese Arme drücken auf die quadratischen Endkappen 8 der Federn, die in den Feder gehäusen gleitend geführt sind. Die Mit nehmerarme 9 sitzen an einem Umlaufkörper 10 auf der Nabe des Triebrades 1 und ragen durch Öffnungen 11 in der einen Stirnwand des Zahnradkörpers 5 hindurch.
Die ring förmige Aussparung des Radkörpers 5 ist auf der gegenüberliegenden Stirnseite durch eine aufgeschraubte ringförmige Blech scheibe 12 abgedeckt. Das Zahnrad 5, 6 mit dem nicht dargestellten Motorritzel ist in üblicher Weise in den zweiteiligen Zahnrad kasten 13 eingeschlossen, der zum Beispiel aus Blechteilen zusammengeschweisst ist. Dieser Kasten ist teilweise mit Öl gefüllt, in welches das Zahnrad 5, 6 hineintaucht. Das Zahnrad fördert das Öl nach oben und spritzt es an die Wände des Kastens. Ein Teil dieses Öls wird nun in der Tasche 1.4 aufgefangen und läuft durch eine Öffnung 15 in den seitlich angeschweissten, unter dem Rohr 3 endenden Kanal 16. Dieser besitzt an seiner tiefsten Stelle einen Überlauf 17, welcher das Öl in eine konzentrisch zum Zahnrad 5, 6 an der Zahnradnabe ange schweisste Rinne 18 fördert.
Von dieser aus führen Bohrungen 19 und 20 durch den Rad körper 5 hindurch auf die Innenseite der Federgehäuse, wohin sie das durchtretende Öl durch Fliehkraftwirkung abgeben. Das überschüssige Öl läuft hauptsächlich durch die Durchtrittsöffnungen 11 der Mitnehmer arme 9 heraus und wird an eine zylindrische Wand 21 des Zahnradkastens 13 geschleu dert, von der es in den Ölsumpf des Kastens 13 zurückläuft. Der Ölaustritt auf der Seite des Triebrades wird durch ein Labyrinth von auf der Nabe des Armsternes 10 sitzenden<B>55</B> umlaufenden Spritzscheiben ?? und an der Kastenwand 21 sitzenden feststehenden, mit Rinnen 24 versehenen Fangscheiben 23 ver hindert, wobei der Abstand der Scheiben 22 und 23 so gross sein muss,
dass er das volle Spiel zwischen Triebrad und Fahrzeug rahmen gestattet.
Die übrigen, nicht durch das Triebrad spiel beeinflussten Ölabschlussstellen zwi schen stillstehenden und umlaufenden Teilen werden in üblicher Weise durch Filzringe gebildet. Solche finden sich bei 25 und 26 an den Stirnseiten des Zahnradlagers 4 und an der motorseitigen Stirnwand des Zahn radkastens 13 bei<B>2</B>7. Da Wälzlager nur wenig, aber sehr reines<B>01</B> brauchen, wird ihnen dieses nur durch wenige Öffnungen 29 im Distanzring 28 tropfenweise zugeführt. Es gelangt dorthin durch einen auf der Zeichnung nicht sichtbaren Docht, der das Öl dem Ölsumpf im Zahnradkasten 13 entnimmt und zugleich als Filter für das Lageröl wirkt.
Die beiden Pendelrollenlager sichern die dauernd genaue Zentrierung des Zahnrades und verhindern jede Seitenverschiebung. Im ; Gegensatz zu Gleitlagern nutzen sie sich praktisch nicht ab. Die gleiche Wirkung könnte erreicht werden mit Kegelrollen lagern oder mit einem zylindrischen und einem Pendel- oder Regelrollenlager oder mit einem Rollen- und einem Kugellager. Wendet man Gleitlager an, so erfolgt die Schmierung zweckmässig durch Schmierkissen, die auf beiden Seiten des Lagers in dem feststehen den Lagerrohr 3 untergebracht werden kön nen und ebenfalls Filterwirkung haben.
Es ist. wichtig, dass der Angriffspunkt der Kraft des (nichtdargestellten) 3lotor- ritzels und der Mitnehmer 9 am Zahnrad 5, 6 nicht, ausserhalb der beiden Stirnebenen
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einzelachsantrieb für elektrisch be triebene Schienenfahrzeuge mit einfacher Zahnradübersetzung, deren grosses Zahnrad auf einem die Triebachse umgebenden, mit dem Triebmotorgehäuse starr verbundenen Rohr gelagert ist und in seinem Radkörper als Kupplungsorgane im Vieleck angeord nete Schraubenfedern mit tangential gerich teten Windungsachsen enthält, wobei die Schraubenfedern sich auf Kappen abstützen, welche die Umfangskraft auf einen in Durchbrechungen des Zahnradkörpers hin einragenden Armstern des Triebrades über tragen, dadurch gekennzeichnet, dass wäh rend des Fahrbetriebes die Schmierstellen der Federkappen durch Schwerkraft- und Fliehkraftwirkung aus dem als Ölsumpf dienenden Zahnradkasten in ständigem Um lauf mit 01 versorgt werden,und dass sämt liches verbrauchte oder abgespritzte 01 wieder in den Ölkreislauf zurückgeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des vom Zahn rad an die Wand seines Kastens geschleu derte 01 in einer Tasche (14) des Kastens abgefangen und durch einen Überlauf (17) einer am Zahnrad sitzenden, umlaufenden Rinne (18) zugeführt wird, von der es den Kupplungsfedern zufliesst. 2.Antrieb nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Labyrinth von auf der Nabe des Armsternes (10) sitzenden um laufenden Spritzscheiben (22) und an einer Wand des Zahnradkastens sitzenden fest- stehenden, mit Rücklaufrinnen versehenen Fangscheiben (23, zur Verhinderung von Öl- verlusten an der Kupplungsstelle zwischen dem spielenden Triebrad und dem grossen Zahnrad. B. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager des grossen Zahnrades ein durch Kissen oder Dochte gefiltertes 01 aus dem gleichen Ölsumpf er hält. 4.Antrieb nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Lager aus zwei nebeneinandersitzenden Wälzlagern be steht, von denen mindestens eines ein sol ches ist, das eine Seitenverschiebung des Zahnrades verhindert. 5. Antrieb nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Angriffs punkt der Kraft des Motorritzels und der Mitnehmer am Zahnrad innerhalb der beiden Stirnebenen des Zahnradlagers liegt. 6. Antrieb nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Angriffs punkt der Kraft des Motorritzels und der Mitnehmer am Zahnrad zwischen den Mittel ebenen der beiden Wälzlager liegt. 7.Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Zahnradkörper eine ringförmige Aussparung befindet, die sich in regelmässigen Abständen zu im Axial- schnitt des Zahnrades quadratischen Gehäu sen für die Kupplungsfedern erweitert, wäh rend sie zwischen diesen Federgehäusen Platz für die Mitnehmerarme des Triebrades gewährt. B. Antrieb nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Endkappen der Kupplungsfedern quadratisch und in den Federgehäusen gleitend geführt sind. des Zahnradlagers 4 liegt.Bei Anwendung zweier Wälzlager liegt dieser Angriffspunkt zweckmässig in dem Raum zwischen den Mittelebenen dieser Lager.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH215543D CH215543A (de) | 1939-03-07 | 1940-02-29 | Einzelachsantrieb für Schienenfahrzeuge mit auf einem die Triebachse umgebenden Rohr gelagertem Zahnrad. |
Country Status (2)
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| CH (1) | CH215543A (de) |
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-
1940
- 1940-02-29 CH CH215543D patent/CH215543A/de unknown
- 1940-03-06 FR FR863708D patent/FR863708A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR863708A (fr) | 1941-04-08 |
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