CH215260A - Leuchtschaltbild. - Google Patents

Leuchtschaltbild.

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CH215260A
CH215260A CH215260DA CH215260A CH 215260 A CH215260 A CH 215260A CH 215260D A CH215260D A CH 215260DA CH 215260 A CH215260 A CH 215260A
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CH
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circuit diagram
glass
panel
illuminated
illuminated circuit
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Inventor
Hermes Patentverwertun Haftung
Original Assignee
Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B15/00Supervisory desks or panels for centralised control or display

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description


  Leuchtschaltbild.    Es gab bisher zwei grundsätzlich ver  schiedene Ausführungsarten für     Leuchtschalt-          bilder     Bei der einen werden die Frontplatten  aus Metall oder aus einem andern festen,  lichtundurchlässigen Material hergestellt. Die  Frontplatten werden durch Ausfräsen oder  Stanzen mit Durchbrüchen versehen, in welche  durchscheinende     Leuchtleisten    und sonstige  Symbole aus Kunstharz,     Cellon    oder     dergl.     eingesetzt werden. Solche Frontplatten haben  den Vorteil, dass man an ihnen unmittelbar  die Betätigungsarmaturen, wie Steuer- und  Quittungsschalter, befestigen kann, was aus  betriebstechnischen Gründen erwünscht ist.

    Jedoch erfordert die Herstellung solcher  Leuchtschaltbilder einen verhältnismässig hohen  Aufwand an Arbeit und Kosten.  



  Bei der andern bekannten Ausführungsart  verwendet man Frontplatten aus Glas. Den  Einbau von Betätigungsarmaturen an solchen  Frontplatten kannte man bisher nicht. Mög  licherweise vermied man ihn auch absichtlich,  weil man befürchtete, dass die Glasplatten    infolge ihrer     Zerbrechlichkeit    beim Einbau  dieser Armaturen und bei den während des  Schaltons auftretenden mechanischen Bean  spruchungen der Gefahr des     Zerspringens     ausgesetzt seien. Man benutzte vielmehr bis  lang die aus Glas bestehenden Frontplatten  lediglich zur     Aufnahme    der durch die     Leucht-          symbole    dargestellten     Nachbildung    der An  lage.

   Die Leuchtsymbole werden     durch    Aus  sparungen einer lichtundurchlässigen Grund  schicht dargestellt, mit der die Glasplatte  versehen ist. Die Apparate für die Fernbetä  tigung werden bei dieser Ausführungsart auf  einer besonderen Schalttafel angeordnet, in  der Regel auf einem Schaltpult, das in eini  ger Entfernung vor dem Leuchtschaltbild auf  gestellt ist. Man muss dann     beim    Bedienen  der Einrichtung mehrere Stellen     im    Auge be  halten: Einmal das Schaltpult, um zur Prü  fung     bezw.    Veränderung der Betriebszustände  die Betätigungsorgane handhaben zu können,  anderseits das Leuchtschaltbild, in dem die  jeweiligen Betriebszustände nachgebildet sind.

    Es ist daher bei derartigen Schaltwarten be-      sondere Aufmerksamkeit des Bedienenden er  forderlich,     um    Verwechslungen und Fehler  bei raschen Schalthandlungen zu vermeiden.  



  Die Vorzüge, welche demgegenüber die  zuerst erwähnte bekannte Ausführungsart hat,  lassen sich erfindungsgemäss mit der Einfach  heit, Schönheit und Wirtschaftlichkeit der       Glasfrontplatten    vereinigen; nach der Erfin  dung weist das     Leuchtschaltbild    mit einge  bauten Steuer- und Betätigungsschaltern eine  Frontplatte mit mindestens einer Glastafel  auf, wobei die Steuer- und Betätigungsschal  ter unter Zwischenfügung von     flexiblen    Werk  stoffen in Form von Buchsen und     Beilage-          Scheiben    in Bohrungen der Glastafel gehalten  werden. Die aus flexiblen Werkstoffen be  stehenden     Beilagescheiben    und Buchsen ver  hindern beim Schalten das Zerspringen der  Glastafel.

    



  Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbei  spiel der     Erfindung.     



       Fig.    1 stellt einen Ausschnitt aus einem       Leuehtcchaltbild    dar;       Fig.    2 zeigt den Querschnitt dazu.  



  1 ist die Frontplatte aus Glas. Sie erhält  für die Befestigung der Betätigungsarmaturen       Bohrungen    2. In diese Bohrungen werden die  Schalter 3 für die Steuerung usw.     eingesetzt.     Um mechanische     Beanspruehungen,    die durch  das Schalten der Apparate und auch schon  durch das Befestigen der Apparate an der  Glasplatte auftreten könnten, möglichst un  schädlich zu machen, sind Buchsen 4 und       Beilagescheiben    5 aus flexiblem oder auch  elastischem Werkstoff, wie Gummi, Filz,  Fiber oder     dergl.    zwischen der Glasplatte  und dem an ihr festgehaltenen Schalter ver  wendet.

   Zur Vermeidung von weiteren Boh  rungen in der Glasplatte sind die Beleuch  tungselemente an den Schaltern befestigt, so  dass sie von diesen getragen werden. 6 sind  Leuchtkästen, welche Lampen 7 enthalten.  Sie sind hinter den zu beleuchtenden Sym  bolen 8 angeordnet und mit Laschen 9 und       dergl.    durch Schrauben 10 am Schalter 3  befestigt. Die Glasplatte kann in     all    sich  bereits bekannter Weise derart behandelt  werden, dass die lichtundurchlässigen Symbole    8 nach Aufspritzen von lichtundurchlässiger  Farbe auf die Glastafel durch Auskratzen  und Überziehen mit durchscheinender Farbe  hergestellt werden.  



  Man hat also bei dieser Ausführung zu  nächst alle bekannten Vorteile der     Leucht-          schaltbilder    mit     Glasfrontplatten.    Man kann  insbesondere völlig beliebige Symbolformen  anwenden und ist nicht hinsichtlich der Wahl  der Symbolformen an enge Grenzen gebunden,  wie es bei     Blechfrontplatten    der Fall ist.  Man gibt ausserdem dem Bedienenden die  Möglichkeit, zur Vornahme eines Prüf- oder  Schaltvorganges mitten in die Schaltungs  nachbildung hineinzugreifen, so dass Umdenk  fehler leicht vermieden werden. Ein beson  deres Schaltpult wird erspart, und ausserdem  ist der notwendige Aufwand an Arbeit, Werk  stoff, Kosten, Raum und Gewicht besonders  gering.  



       Leuolitschaltbilder    grösseren Umfanges  können feldweise durch Aneinanderfügen  mehrerer Glasplatten gebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leuchtschaltbild mit eingebauten Steuer und Betätigungsschaltern, dessen Frontplatte mindestens eine durchsichtige Tafel aufweist, welche mit einer lichtundurchlässigen Grund schicht, in der die Leuchtsymbole aufgespart sind, versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel (1) aus Glas besteht und dass die Steuer- und Betätigungsschalter (3) unter Zwischenfügung von flexiblen Werkstoffen in Form von Buchsen (4) und Beilagescheiben (5) in Bohrungen der Glastafel (1) gehalten werden. UNTERANSPRUCH: Leuchtschaltbild nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hinter den Leuchtsymbolen angeordneten Leuchtkästen von den an der Glastafel festgeklemmten Schaltern getragen werden.
CH215260D 1939-06-24 1940-05-24 Leuchtschaltbild. CH215260A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE215260X 1939-06-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH215260A true CH215260A (de) 1941-06-15

Family

ID=5823065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH215260D CH215260A (de) 1939-06-24 1940-05-24 Leuchtschaltbild.

Country Status (1)

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CH (1) CH215260A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2725552A (en) * 1951-07-28 1955-11-29 Westinghouse Electric Corp Control panel display system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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