CH213936A - Lagerung, insbesondere für Kleinapparate. - Google Patents
Lagerung, insbesondere für Kleinapparate.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Description
Lagerung, insbesondere für Kleinapparate. Die Lagerungen, wie sie besonders in Kleinapparaten, beispielsweise Schaltappara- ten oder elektrischen Mess- und Registrier- geräten in Frage kommen und: bei :denen sich ein Zapfen in einer festen Führung dreht, bieten vielfach Schwierigkeiten, vornehmlich mit Bezug auf Reibung und Schmierung.
Die vorliegende Erfindung betrifft, eine Lagerung, ,die :diesen Schwierigkeiten gerecht werden soll. Erfindungsgemäss bestehen so wohl der drehende, wie der feststehende La gerteil wenigstens teilweise an der Arbeits fläche aus nichtmetallischem Werkstoff. Hierbei. kann ein zur Lagerung einer metal lischen Welle dienender Zapfenteil dieser Welle von einer Hülse aus nichtmetallischem Werkstoff umgeben sein. Bei liegender Welle kann :die Hülse mit einem Flansch an der Zapfenabsetzung :der Welle anstehen.
Bei stehender Welle kann die Hülse topfförmig sein, mit ihrer Wandung in einer aus nicht metallischem Werkstoff gebildeten festen Buchse geführt sein und mit ihrem Boden- teil auf einer Spurplatte ebenfalls aus nicht- metallisehem Werkstoff aufruhen.
Als Werkstoff für die Lagerung kann Harz, thermoplastische Masse, Hartgummi oder dergl. Verwendung finden.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1-3 drei Ausführungsbeispiele der Erfindung im ,Schnitt.
Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel ist 1 eine metallische Welle, beispielsweise aus Stahl. Das Ende dieser Welle ist zu einem Zapfen 2 abgesetzt. Der Zapfen 2 ist ; von einer Hülse 3 aus nichtmetallischem Werkstoff umgeben, wobei die Hülse fest am Zapfen anliegt. Das Aufbringen der Hülse ss auf @d:en Zapfen 2 kann :
dluTch Auf ziehen der fertigen Hülse auf den Zapfen er-, folgen, oder die Hülse kann unter Verwen dung des Zapfens als Kernteil einer Form auf,dies:em durch Giessen der Pressen erstellt werden. Die Hülse 3 steht mit einem Flansch 4 an :der Zapfenabsetzung an und ist in einer .
ihr entsprechenden zylindrischen: Öffnung eines festen Lagerteils 5 geführt. Dieser Lagerteil 5 ist ebenfalls aus nichtmetallischem Werkstoff gebildet.
Wie aus dem Beschriebenen hervorgeht, bestehen die beim Drehen der Welle 1 mit einander arbeitenden Flächen des drehenden und des feststehenden Lagerteils aus nicht- metallischem Werkstoff, und zwar sind die Teile, die die Arbeitsflächen aufweisen, bei- spielsweise aus Harz, Kunstharz, thermopla stischer Masse oder Hartgummi gebildet,
das heisst aus einer Masse, der durch die Erstel lungsart, beispielsweise Pressen, eine glatte und harte Oberfläche gegeben wird, so dass die Arbeitsflächen gute Laufeigenschaften besitzen und die Reibung der Welle 1 in der Lagerung gegenüber metallischen Gleitflä chen stark vermindert wird. Dadurch ist es such denkbar eine besondere Schmierung einer solchen Lagerung <RTI
ID="0002.0040"> ,stark zu vernachläs sigen oder eventuell ganz zu unterlassen.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist. 1 wieder eine metallische Welle, 2 der an ihr abgesetzte Lagerzapfen, 3 die auf diesen Lagerzapfen aufgebrachte Hülse aus nicht- metallischem Werkstoff und 5 der festste- hende Lagerteil ebenfalls aus nichtmetalli- schem Werkstoff. Zum
Unterschied gegen über dem ersten Ausführungebeispiel fehlt hier der Hülse 3 der Flansch 4, so dass der feste Lagerteil 5 direkt mit der Stirnkante der Welle 1 bei der Zapfenabsetzung in Be rührung kommt. Die Hülse 3 wird dadurch einfacher und die Berührung metallischen Werkstoffas mit nichtmetallischem Werk stoff fällt wegen der Kleinheit der Berüh rungsfläche nicht in Betracht.
Nach dem dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) ist die metallische Welle 1 stehend, statt wie bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 liegend. Bei diesem Ausfüh rungsbeispiel hat die den Lagerzapfen 2 um gebende Hülse 3 Topfform und ihr Boden teil 3a ist nach aussen gewölbt. Die Hülse 3 ist mit ihrer zylindrischen Wandung in einer auch aus nichtmetallischem Werkstoff gebil deten Buchse 6 geführt, welche Buchse 6 in einem Tragteil 7 befestigt ist. Die Hülse 3 ruht mit ihrem Bodenteil 3a auf einer Spurplatte 8 auf, die an der Unterseite des Tragteils 7 angebracht ist.
Die Lagerung nach dem einen oder andern der beschriebenen Beispiele ist bei Kleinappa raten mit Vorteil anwendbar, wie in Über setzungsgetrieben, Laufwerken, oder an Trieb werken, wie Federwerken oder Elektromoto ren. Hierbei können auch relativ hohe Lager drucke, beispielsweise bei Federwerken in Registrierapparaten oder hohe Geschwindig keiten, beispielsweise bei Elektromotoren in Frage kommen. Bei dieser Lagerung kann, wie schon angedeutet, die Schmierung stark vernachlässigt werden und eventuell ganz unterbleiben, je nachdem wo und naher wel chen Umständen die Lagerung verwendet wird, beispielsweise bie langsam laufendem Drehteil oder geringem Lagerdruck.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lagerung, bei der sich ein Zapfen in einer festen Führung dreht, dadurch gekennzeich net, da sowohl der drehende wie der fest stehende Lagerteil wenigstens teilweise an der Arbeitsfläche aus nichtmetallischem Werkstoff bestenhen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lagerung nach dem Patentanspruch" da durch gekennzeichnet, dass ein zur Lagerung einer metallischen Welle .dienender Zapfen teil dieser Wedle von einer Hülse aus nicht metallischem Werkstoff umgeben ist. 2. Lagerung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, mit horizontal liegen der Welle, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse mit einem Flansch an der Zapfenab setzung der Welle ansteht.3. Logerung nach dem Patentanspruch und dem Unteraneprucb 1, mit stehender Welle, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse topf- förmig ist, mit ,ihrer zylindrischen Wandung in einer am nichtmetaEiechem Werkstoff ge- ,bildeten festen Buchse geführt ist und mit ihrem Bodenteil auf einer Spurplatte aus nichtmetallischem Werkstoff aufruht. 4. Lagerzeug nach dem Patentarnsprueh, dadurch gekennzeichnet, sass der nichtmetal lische Werkstoff Harz ist. 5. Zageräng nach dem Patentanspruch, daduroh ,gekennzeichnet, @dass der nichtmetal lische Werkstoff thermoplaetische Maese ist.6. Lagerung nasch dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :sass der nichtmetal lische Werkstoff @art,@o@ummi ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH213936T | 1940-06-04 |
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| CH (1) | CH213936A (de) |
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