CH213922A - Lichtbild-Karteikarte. - Google Patents

Lichtbild-Karteikarte.

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CH213922A
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English (en)
Inventor
Co H A Braun
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H A Braun & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/30Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets modified for particular uses

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  • Sheet Holders (AREA)

Description


  Lichtbild-Karteikarte.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Lichtbild-Karteikarte,    die gleichzeitig als       Lichtbildbehältnis    gestaltet ist. Hierdurch  kann diese Karteikarte einerseits der über  sichtlichen     Nachschlagsordnung    des vorhan  denen Lichtbildmaterials (Photos,     Dihposi-          tive,    Negative,     Filmabschnitte    usw.) und  anderseits der direkten     Aufbewahrung    des  Lichtbildes dienen, so dass beim Heraus  suchen einer     bestimmten        Karteikarte    zwang  läufig gleichzeitig das zugehörige     Lichtbild     vorliegt.

   Zweckmässig ist auf .der     Karteikarte     eine Tasche in     Ein-    oder Mehrzahl zur Auf  nahme einer oder mehrerer Lichtbilder vor  gesehen. Diese Tasche kann durch Aufkleben  eines Papier-, Papp-, Leinen- oder der  gleichen Streifens an drei seiner Kanten an  einem Blatte gebildet sein. Im Falle der Un  durchsichtigkeit der Tasche besitzt sie zweck  mässig kleine     Durchschaufenster        in        Ein-    oder  Mehrzahl, so dass sofort feststellbar ist, ob  die Tasche gefüllt ist.

   Ferner empfiehlt es  sich für diesen Fall, auf der Tasche einen    Abdruck des in der Tasche aufzubewahren  den Lichtbildes (Diapositivs, Filmstückes,  Negativs oder dergleichen) vorzusehen, um  beim Betrachten der Karteikarte sogleich zu  sehen, welchen Inhalt sie besitzt, ohne das  Lichtbild aus der Tasche herausnehmen zu  müssen.

   Damit das oder die     einzufügenden     Lichtbilder nicht beschädigt werden, können  die die Tasche bildenden Streifen     mittels    Zwi  schenleisten auf ein Blatt geklebt     sein.    Die       Sofortsichtbarmachung    des     Lichtbildes    kann  vorteilhaft auch dadurch erzielt werden, dass  die Tasche ein grösseres Fenster besitzt, der  art, dass das eingefügte Lichtbild möglichst  ganz sichtbar ist. Hierbei besitzt das Fenster  zweckmässig eine durchsichtige Abdeckung.  Um das Lichtbild leicht aus der Kartei  kartentasche herausnehmen zu können, kann  dieselbe in an sich bekannter Weise einen       Griffausschnitt    besitzen.

   Die Tasche kann  bei einem andern     Ausführungsbeispiel    zwecks  Vereinfachung der Herstellung durch Um  biegung eines Teils     eines    Blattes gebildet      sein, wobei das Blatt als ein Stück gestanzt       und    an der Knickstelle für die Bildung der  Tasche gefalzt sein kann. Um dicke Licht  bilder, wie Glasdiapositive oder mehrere  Lichtbilder in einer Tasche bequem unter  bringen zu können, empfehlen sich zwei     Fal-          zungen    an der Knickstelle der     Karteikarte,     deren Abstand voneinander (und damit der  Abstand der     vordern    Taschenwand vom  Blatt) entsprechend der Stärke der aufzu  bewahrenden Lichtbilder in Ein- oder Mehr  zahl gewählt ist.

   Die Tasche kann auch vor  teilhaft kürzer gehalten sein als das einzu  lagernde Lichtbild, derart, dass dasselbe nach  erfolgtem Einstecken aus der Tasche her  ausragt. In diesem Falle wird die Tasche  zweckmässig am Kopfe der Karteikarte an  gebracht, so dass die auf dem Lichtbild be  findliche Beschriftung gleichzeitig als Kar  teikartenbeschriftung dienen kann.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der  Zeichnung an Hand einiger Gestaltungsfor  men schematisch dargestellt:  Bei der Ausbildung der     Karteitasche          @bezw.    taschenartigen Karteikarte nach     Abb.    1  und den zugehörigen     Abb.    2 bis 5, die  Schnitte     A-A    in weiteren Ausführungs  varianten gemäss     Abb.    1 darstellen, ist auf  einem     steifen    Blatt 1     eine    das gleiche Brei  tenformat aufweisende Tasche 2 aufgesetzt.

    Gemäss den     Abb.    1, 2 und 5 sind die Rand  partien 3', 3" und 3"' durch Aufleimen mit  dem Blatt 1 verbunden, so     da.ss    entsprechend       Abb.    5 das Lichtbild 4 in die Tasche ein  gefügt werden kann. Es kann auch der über  die Tasche 2 hinausragende Oberteil des       Blattes    1 weggelassen werden.

   Um ein Klem  men und damit eventuell ein Beschädigen des  Lichtbildes zu     verhindern,    kann entsprechend  den     Abb.    3 und 4 im Bereiche der Rand  partien 3, 3", 3"' je eine Zwischenleiste 5,  beispielsweise aus Pappe, zwischengefügt  sein.     Abb.    4 zeigt, wie in diesem Falle das  Lichtbild 4, insbesondere ein Glasdiapositiv,  bequem in die Tasche 2 eingelegt werden  kann. Die Karteikarte besitzt oder erhält in  üblicher Weise     Aufschriften,    Aufdrucke 6  usw., die zur Einordnung der Karteikarte         und    damit des oder der     zugehörigen        Licht-          bilder    4 dienen.

   Ausserdem     kann    die Karte  in     bekannter        Weisse    Reiter 7, Leitzungen 7  oder dergleichen besitzen.  



  In     Abb.    1     ist    noch der Fall     dargestellt,     dass auf der Aussenseite der Tasche 2     ein          Lichtbildaufdruck    8 sich befindet, also ein  blosser     Abdruck    desjenigen Lichtbildes (z. B.  Diapositivs), das in der     Tasche    aufbewahrt  werden soll. Durch diesen Aufdruck wird  erreicht, dass der Benutzer einer     Kartei    beim  Heraussuchen der gewünschten Karteikarte  sogleich das Lichtbild erkennt, ohne dass es  noch einer     besonderen    Sucharbeit bedarf.  



  Um sogleich nach Herausnehmen der  Karteikarte     bezw.    bereits beim Heraussuchen  derselben feststellen zu können, ob sich das  der     Karte    zugehörige Lichtbild in der Tasche  2 befindet, kann     entsprechend        Abb.    6 ein  Ausschnitt 9 in der     Taschenvorderwand    in  Ein- oder Mehrzahl vorgesehen sein. Durch  diese Ausschnitte hindurch kann man erken  nen, ob das Lichtbild sich in der Tasche be  findet.

   In     Abb.    6 in Verbindung mit     Abb.    7,  die einen Schnitt     B-B    gemäss     Abb.    6 dar  stellt, ist ferner noch     gezeigt,    wie an Stelle  der Klebepartien 3 nach     Abb.    1 bis 5 die  Tasche 2     mittels    Laschen 10' und 10" an dem       Blatte    1     befestigt    werden kann. Diese La  schen 10 greifen auf die Rückseite des Blat  tes 1 und können dort durch Kleben oder  Heften befestigt werden.

   Die     Abb.    6 und 7  zeigen ferner die besonders     zweckmässige     Ausführung, wonach die     Tasche    2 mit dem  Blatt 1 aus einem Stück     besteht,    indem der  untere Teil des     Blattes    1 hochgeklappt  würde.     Abb.    $ stellt     Blatt    1 vor seiner Her  richtung zur fertigen     Karteikarte    dar.

   An  der     Knickstelle    11 ist     in    dem     Blatt    1 zweck  mässig ein Falz vorzusehen, um das Fertig  machen der     Karteikartentasche    zu erleich  tern. Ähnliche Falze 13' und 13" sind an  Laschen 10' und 10"     vorzusehen.    Wenn an  der Knickstelle 11 nebeneinander zwei Falze  vorgesehen werden, so ergibt sich eine Ta  sche 2 mit relativ grossem Füllungsraum, in  dem der Abstand der Falze die lichte Weite  der Tasche in Richtung senkrecht zum Blatt      bestimmt,     wie    in den     Abb.    9 und 10 dar  gestellt.

   Aus     Abb.10,    die einen     Schnitt        C-C     nach     Abb.    9 darstellt, sind die beiden Falze  14' und 14" zu ersehen. Auch die Laschen  10' und 10" müssen     dann    zwei Falze er  halten.  



  In den     Abb.    9 und 10 ist der weitere  Fall dargestellt, dass die Vorderwand der  Tasche 2 einen fensterartigen Ausschnitt 15  besitzt, derart, dass nach Einfügung des  Lichtbildes 4 dieses durch das Fenster 15 der  Tasche 2 hindurch betrachtet werden kann.  Dieses Fenster kann die Grösse des Lichtbil  des besitzen, sofern das Lichtbild     Abdeck-          ränder    hat, wie     beispielsweise    bei Diaposi  tiven. Auf diese Weise ist ein Aufdruck 8  entsprechend den     Abb.    1 und 6 entbehrlich.  



  Ein bequemes Herausnehmen der Licht  bilder aus den Taschen     kann    dadurch erreicht  werden, dass in bekannter Weise Fingeraus  sparungen 16 oben im Vorderteil der Tasche  vorgesehen sind.  



  Die     Abb.    11 bis 13 stellen verschiedene  Möglichkeiten für die Wahl der Lage der  Tasche 2 auf dem Blatte 1 dar. Gemäss       Abb.    11 ist die Tasche 2 in der Mitte des  Blattes 1 vorgesehen. Hierbei ist ferner der  Fall dargestellt, dass das Lichtbild 4 analog  der     Abb.    4 aus der Tasche herausragt, so dass  es bequem gegriffen werden kann. Gemäss       Abb.    12 sind zwei Taschen 2 auf dem Blatt 1  vorgesehen.

   Hier ist auch der Fall angenom  men, dass die     Kontrollöffnungen    9 durch       Läugsschlitzungen    gebildet sind, um auch  bei     Einfügung    von Lichtbildern, die erheb  lich kleiner sind als die Tasche 2, stets fest  stellen zu können, ob die Tasche gefüllt ist.  



  Bei der Ausbildung nach     Abb.    13 ist die  Tasche 2 so hoch angeordnet, dass die obere       gante    der     obern    Leiste 17 des eingefügten  Lichtbildes 4 etwa bündig mit der     obern     Kante des Blattes 1 verläuft. Auf diese  Weise ist eine besondere Kopfaufschrift auf  der Karteikarte entbehrlich; die Beschriftung  der     Lichtbildleiste    17 ersetzt die     Kartei-          karten-Leitaufschrift.    Der übrige     Raum    der  Karteikarte kann mit den     Erklärungs-    und  dergleichen Beschriftungen versehen sein.

      Bei Benutzung     eines    Fensterausschnittes<B>15</B>  empfiehlt sich das Vor- oder     Hinterkleben     oder sonstige     Befestigen    einer     Abdeckung        aus     durchsichtigem Material, wie beispielsweise  durchsichtiges Papier oder das unter dem  Namen "Cellophan" im Handel befindliche       Zelluloseprodukt.    Auf diese Weise     ist    das in  die Tasche 2 eingefügte Lichtbild 4 gegen  mechanischen Angriff geschützt. Ausserdem  besteht der Vorteil, dass auch     Lichtbilder    4  in die Tasche 2 eingefügt werden     können,    die  kleiner als der Fensterausschnitt 15 sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtbild - Karteikarte, gekennzeichnet durch ihre gleichzeitige Gestaltung als Licht bildbehältnis. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lichtbild-Karteikarte nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Tasche zur Aufnahme eines Lichtbildes. 2. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche durch Aufkleben eines Streifens an drei seiner ganten auf ein steifes Blatt ge bildet ist. 3. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tasche Durchschaufenster vorgesehen sind. 4.
    Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, aass sich auf der Tasche ein Abdruck des in der Tasche aufzubewahrenden Lichtbildes be findet. 5. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen mittels Zwischenleisten auf das Blatt geklebt ist. 6. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fenster eine durchsichtige Abdeckung be sitzen. 7. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche durch Umbiegung eines Teils eines Blattes gebildet ist.
    8. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran- anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Stück besteht und an der Knick stelle für die Bildung der Tasche gefalzt ist. 9. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran- spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Blattes, der nach Umbiegung die Tasche bildet, seitliche Laschen besitzt, die auf der Rückseite des nichtumgebogenen Blatteils befestigt sind.
    10. Liehtbild-Karteikarte nach Unteran- spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Knickstelle für die Bildung der Tasche zwei Falzungen besitzt, deren Ab stand voneinander die lichte Weite der Ta sche in Richtung senkrecht zum Blatt be stimmt.
    11. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, die Vorderseite der Tasche kürzer ist als das ein zulagernde Lichtbild, derart, dass letzteres nach erfolgtem Einstecken aus der Tasche herausragt. 12. Lichtbild-Karteikarte nach Unteran spruch 11, dadurch, gekennzeichnet, dass die Tasche am Kopfe der Karteikarte ange bracht ist, derart, dass im auf einem ein gelegten Lichtbild befindliche obere Be schriftung über die Karteikarte herausragen kann.
CH213922D 1938-10-31 1939-10-21 Lichtbild-Karteikarte. CH213922A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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ID=5815879

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CH213922D CH213922A (de) 1938-10-31 1939-10-21 Lichtbild-Karteikarte.

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