CH213397A - Drehtüre, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge und Garagen. - Google Patents
Drehtüre, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge und Garagen.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D19/00—Door arrangements specially adapted for rail vehicles
- B61D19/003—Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door
- B61D19/008—Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door both swinging and sliding
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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Description
Drehtüre, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge und Garagen. Die Begrenzung der Breite der Schienen fahrzeuge durch das Konstruktionsprofil bringt es mit sich, dass die Drehtüren in tiefe Nischen gesetzt werden müssen, welche die Tragkonstruktion sowie die Platzverhältnisse der Plattformen ungünstig beeinflussen. Wird die Nische weniger tief gehalten, so ragt der oder die Türflügel im geöffneten Zu stand über das Konstruktions- und sogar über das Lichtraumprofil hinaus, was als wesentlicher Nachteil betrachtet werden muss.
Bei Garagen tritt ein ähnlicher Nachteil auf, die oft grossen und schweren Türen schwingen weit über die Mauerflucht hinaus; es muss ein grosser Vorplatz freigehalten werden, die Türflügel selbst sind bei starkem Wind schwer zu öffnen und offen zu halten.
Bei Schlafwagen, Schiffskabinen stehen die Türflügel sehr weit in den sehr engen Gang oder in den kleinen Raum der Kabine usw. hinein. Diese Nachteile sollten bis jetzt durch Verwendung von Spezialkonstruktio nen, wie Schiebtüren, Falttüren usw. beho- ben werden. Diese Spezialkonstruktionen weisen aber alle wieder andere bekannte Nachteile auf, insbesondere wenn nur die Handbetätigung der Türen vorgesehen ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Drehtüre, insbesondere für Eisenbahn fahrzeuge und Garagen mit mindestens einem Türflügel bei welchem mindestens zwei Tür flügelteile im gleichen Drehsinn aber um ver setzt zueinander angeordnete Achsen drehbar sind. Die Türflügelteile sind unter sich, bei spielsweise durch Lenker, gekuppelt, derart, dass die Türflügelteile beim Ausschwenken des Türflügels in seine Offenlage zwangs läufig gestapelt und in der Schliesslage nebeneinander in eine gemeinsame Ebene eingestellt werden.
Durch die geeignete Wahl des Verhält nisses der Breite der Türflügelteile, sowie geeignete Festlegung der Drehaxen lassen sich die erforderliche Lichttürweite sowie die zulässige Ausladung im offenen Zustand weitgehend aufeinander abstimmen. Es sind auch Fälle denkbar, bei welchen zwei Drehtüren gemäss der Erfindung vereinigt sind, um eine sehr grosse Tür öffnung bei kleiner Ausladung zu erreichen, z. B. Garagetüren usw. In diesem Fall kommt die Mittelsäule in Wegfall und die beiden Türen schliessen unter sich durch be kannte Mittel wie Stangenschlösser usw.
Bei Türen mit zirka 50 bis 60 cm maximaler Lichtweite kommt ein einziger Türflügel mit zwei Türflügelteilen nach vorliegender Er findung, also ebenfalls ohne Mittelsäule, in Frage.
Der Erfindungsgegenstand ist in bei liegender Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt, es zeigt: Fig. 1 eine zweiflügelige Drehtüre in Horizontalschnitt, und zwar ist ein Türflügel in der Offenlage, der andere in der Schliess lage dargestellt; Fig. 2 zeigt einen Teil der Drehtüre im Aufriss.
Die gezeichnete Drehtüre weist zwei Tür flügel 1, 2 auf. Jeder Türflügel weist zwei Flügelteile 3, 4 auf. Der Flügelteil 3 ist mit- telst eines Hebels 5 am Lagerbock 6 um eine Achse 7 drehbar im Boden 8 gelagert. Der Türflügelteil 4 ist mittelst Hebel 9 und Achse 10 im Boden 8 gelagert. Die Hebel 5 und 9 sind über ihre Achsen 7 und 10 hinaus verlängert und durch einen Lenker 11 mit einander gekuppelt, so dass beim Ausschwen ken des Türflügels zwangsläufig die beiden Türflügelteile 3 und 4 in gleichem Drehsinn ausschwenken, wobei der Lenker 11 auf der den geöffneten Türflügelteilen entgegen gesetzten Teile der Türflucht liegt.
Die Drehachsen 7 und 10 der Türflügelteile sind in radialer Richtung versetzt zueinander zu verschiedenen Seiten der geschlossenen Türe angeordnet, derart, dass beim Öffnen des Türflügels die beiden Flügelteile 3 und 4 ge stapelt, d. h. übereinander zu liegen kommen, während beim Schliessen der Türflügel 1 beide Teile 3, 4 in einer gemeinsamen Schliess ebene liegen (vergl. Fig. 1, linke Seite). Die Türflügelteile 3 und 4 könnten inner halb kleiner Grenzen beweglich an den Hebeln 5 und 9 befestigt sein, so dass sie beim Anlegen gegen den Pfosten 12, also in der Schliesslage, sich dicht anlegen können. Es können auch an geeigneter Stelle des Ge stänges Federn vorgesehen sein, damit ein dichtes Anliegen der Flügelteile aneinander und im Türrahmen erreicht wird und all fälliges Spiel der Türflügelteile in ihren Scharnieren ausgeglichen wird.
Die Türflügelteile stehen in der Offen lage verhältnismässig nur wenig über den Türrahmen vor. Bei Fahrzeugen wird vorteil haft das untere Scharnier unter dem Fahr zeugboden angeordnet, um das Ein- und Aus steigen nicht zu behindern.
Die Lenker 11 könnten auch an den Hebeln 5 und 9 direkt angreifen und nicht an deren Verlängerungen. Das Gestänge kann auch an der Decke angeordnet sein; ferner könnte jeder Flügel aus mehr als nur zwei Teilen 3, 4 bestehen.
Wie in Fig. 1 und 2 durch strichpunk tierte Linien dargestellt, können die beiden Türflügelteile auch durch einen als einfache Lasche 13 ausgebildeten Lenker miteinander gekuppelt sein. Die Verlängerungen der He bel 5, 9 sowie Lenker 11 fallen in diesem Falle weg. Selbstverständlich können die Laschen 13 entweder an den Türflügelteilen selbst oder an den Hebeln 5, 9 befestigt sein.
Die Erfindung lässt sich auch mit Vorteil bei Garagentüren usw. anwenden und überall da, wo nur wenig Platz zum Ausschwenken der Flügel vorhanden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehtüre, insbesondere für Eisenbahn fahrzeuge und Garagen, dadurch gekenn zeichnet, dass dieselbe mindestens einen Tür flügel mit mindestens zwei Türflügelteilen besitzt, die im gleichen Drehsinn aber um versetzt zueinander angeordnete Achsen drehbar und unter sich gekuppelt sind, der art, dass die Türflügelteile beim Ausschwen ken des Türflügels in seine Offenlage zwangsläufig gestapelt und in der Schliess- lage nebeneinander in eine gemeinsame Ebene gestellt werden. ' UNTERANSPRÜCHE: 1.Drehtüre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Türflügelteile an Hebeln verschiedener Länge angeordnet sind, deren Drehachsen in der Flucht der Türöffnung hintereinander liegen, wobei die Türflügelteile unter sich durch Len ker in Verbindung stehen. 2. Drehtüre nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Drehachsen der Hebel der Tür flügel zu verschiedenen Seiten der ge schlossenen Türe angeordnet sind. 3. Drehtüre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebel (5, 9) über ihre Drehachsen (7, 10) hinaus ver längert und durch einen Lenker (11) mit einander verbunden sind. 4.Drehtüre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Hebel (5, 9) soweit über ihre Drehachsen (7, 10) hinaus ver längert sind, dass der sie verbindende Lenker (11) auf der den geöffneten Tür flügelteilen (3, 4) entgegengesetzten Seite der Türe liegt. 5. Drehtüre nach Patentanspruch, für Fahr zeuge, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Scharnier unter dem Fahrzeug boden angeordnet ist, zum Zwecke, den Ausstieg nicht zu behindern. 6. Drehtüre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Gelenkmechanis mus eine Federung vorgesehen ist, um das Spiel in den Scharnierteilen auszu gleichen. 7.Drehtüre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Türflügelteile auf den zugehörigen Hebeln innerhalb kleiner Grenzen beweglich gelagert sind, zum Zwecke, die Türflügelteile unter sich und am Türrahmen satt anpressen zu lassen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH213397T | 1939-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH213397A true CH213397A (de) | 1941-02-15 |
Family
ID=4448217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213397D CH213397A (de) | 1939-10-13 | 1939-10-13 | Drehtüre, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge und Garagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH213397A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1209010B (de) * | 1963-09-20 | 1966-01-13 | Friedrich Wilhelm Kiekert | Fahrzeugtuer mit mehrteiligem Fluegel |
| DE202015101740U1 (de) * | 2015-04-09 | 2016-07-13 | DESIGNquadrat GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter Alexander Christ, 50679 Köln, Guido Endert, 42799 Leichlingen, Horst Wergen, 42105 Wuppertal) | Fahrzeugtürsystem |
-
1939
- 1939-10-13 CH CH213397D patent/CH213397A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1209010B (de) * | 1963-09-20 | 1966-01-13 | Friedrich Wilhelm Kiekert | Fahrzeugtuer mit mehrteiligem Fluegel |
| DE202015101740U1 (de) * | 2015-04-09 | 2016-07-13 | DESIGNquadrat GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter Alexander Christ, 50679 Köln, Guido Endert, 42799 Leichlingen, Horst Wergen, 42105 Wuppertal) | Fahrzeugtürsystem |
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