CH212911A - Einrichtung zum Einstellen der Fördermenge der Einzelpumpen einer mehrzylindrigen Einspritzanlage bei Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zum Einstellen der Fördermenge der Einzelpumpen einer mehrzylindrigen Einspritzanlage bei Brennkraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Einrichtung zum Einstellen der Fördermenge der Einzelpumpen einer mehrzylindrigen Einspritzanlage bei Brennkraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zum Einstellender Fördermenge der in einem ,gemeinsamen Gehäuse untergebrach ten Einzelpumpen einer mehrzylindrigen Ein- spTitzanlage bei Brennkraftmaschinen mit einem für jede Einzelpumpe vorgesehenen,
zwischen dem allen Pumpen gemeinsamen Fördermengenverstellglied und dem verdreh baren Steuerglied jeder Einzelpumpe an geordneten Zahnradvorgelege,dessen eines Za)hnra:d mit .dem gemeinsamen Förder- mengenverstell,glied kämmt, während das andere auf .derselben Achse angeordnete Zahnrad in ein entsprechendes Ritzel ein greift, das mit dem Steuerglied verbunden ist.
,Gemäss der Erfindung sind die beiden Zahnräder des Zahnradvorgeleges zuein ander verdrehbar und in beliebiger Lage zu einander feststellbar.
Einige Ausführungsbeispiele .der Erfin dung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt jede der Fig. 1 bis 3 einen Längs- schnitt durch eine Einzelpumpe. Eine An triebswelle 2 für mehrere in einem gemein samen Gehäuse 1 untergebrachte Einzelpum pen trägt für jede Einzelpumpe ein Exzenter 2a.
Jedes dieser Exzenter treibt über einen Stössel 3 einen Pumpenkolben 4 an, und jeder Pumpenkolben steuert bei seinem Hubspiel mit einer durch eine Schrägkante 5 begrenz ten Steuerfläche den Saug- und den Rück- strömkanal in seiner Zylinderbüchse 6. Durch Verdrehen der Pumpenkolben von einer gemeinsamen Zahnstange 7 aus wird die wirksame Fördermenge aller Einzel pumpen gleichartig verändert.
Die im Gehäuse 1 ,geführte Zahnstange 7 greift in ein Zahnrad 8 eines für jede Einzel pumpe vorgesehenen Zahnradvorgeleges ein. Gemäss Fig.1 hat das Zahnrad 8 eine hülsen- artige, an ihrem Ende 16 geschlitzte Nabe 9. Diese Nabe ist in einem in das Gehäuse 1 geschraubten Lagerstück 10 geführt, wobei die eine Stirnseite 11 das Zahnrades 8 an dem Lagerstück 10 anliegt und der ge schlitzte Teil 16 der Nabe über das Lager stück 10 hinausragt.
Ein zweites, als Kegel rad ausgebildetes Zahnrad 12 ist mit seiner Achse 13 in. der Nabe 9 des Zahnrades 8 gelagert, wobei eine Schulter 1 4 der Achse 13 an der Stirnfläche 15 des Zahnrades 8 anliegt. Die Achse 13 steht über die Nabe 9 vor. Über den geschlitzten Teil 16 der Nabe 9 ist eine Rohrschelle 17 geschoben, welche die Nabe auf der Achse festklemmt und ein Längsverschieben dieser Teile im Lagerstück <B>10</B> verhindert. Das ganze im Gehäuse 1 untergebrachte Vorgelege wird nach aussen durch eine Schraubkappe ?5 dicht verschlos sen.
Das Kegelrad 12 kämmt mit einem eben falls als Kegelrad ausgebildeten Ritzel 18, so dass die beiden Achsen miteinander einen spitzen Winkel einschliessen. Das Ritzel 18 hat -eine hülsenartigeVerlängerung 19 und ist über das Ende der Zylinderbüchse 6 gesteckt. so dass es mit seiner .Stirnseite an einer Schul ter 20 des Gehäuses 1 anliegt. Ein an einer Schulter 21 des Gehäuses 1 anliegender Federteller 22 verhindert, dass sich das Ritzel längsverschieben kann.
Auf dem Federteller 2 stützt sich das eine Ende der mit ihrem 22 andern Ende am Stössel 3 angreifenden Kol- benrückführfeder 23 ab. Im freien Ende der Hülse 19 sind zwei Mitnehmerschlitze 19a vorgesehen, in die fest am Pumpenkolben 4 angeordnete Vorsprünge \?4 eingreifen, so dass das Ritzel 18 mit dem Pumpenkolben -1 ge kuppelt ist.
Nach Lösen der Schraubkappe 25 und der Rohrschelle 17 kann bei festgehaltener Zahnstange 7 das Kegelrad 12 zum Zahn rad 8 verdreht und in beliebiger Stellung mit diesem wieder fest verbunden werden. Der als Steuerglied ausgebildete Kolben d kann somit verdreht werden, ohne das gemein same Fördermengenverstell.glied - die Zahn stange 7 - zu verstellen. Auf diese Weise lässt sich jede Einzelpumpe derart einstellen. dass ihre Fördermenge je Hub bei jeder Zahnstan:genstellung mit der Fördermenge der übrigen Einzelpumpen der Einspritz anlage übereinstimmt.
Das' Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem beschriebenen da durch, dass die Achse 13 ein nach aussen konisch verlaufendes Ende 26 besitzt und die Nabe \! entsprechend koniseh ausgebohrt ist. Der Konus ?6 wird mit einer Mutter 27 in der konischen Bohrung festgezogen. Bei gelöster Mutter ? 7 kann das Zahnrad 12 zum Zahnrad 8 verdreht werden.
Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die in ihrer Bohrung mit 8chräg- führun,gen 29 versehene Nabe 9 des mit der Zahnstange 7 kämmenden Zahnrades 8 durch Verdrehen des im Gehäuse eingeschraubten Lagerstückes 10 mit diesem zusammen axial verschiebbar ist.
Die Schrägführungen 29 wirken zusammen mit entsprechenden Füh rungen auf der Achse 13 des Kegelrades 1'2. Ein Längsversehieben der Nabe 9 bei fest- meha.ltener Zahnstange 7 bewirkt daher über die Schrägführungen ein Verdrehen des Kegelrades 12.
Eine Schraubenfeder 30, die sich einerseits an einer Schulter 31 am Ende der Nabe 9, anderseits auf dem Ende der Achse 13 abstützt, verhindert, dass beim Längsverschieben des Zahnrades 8 sieh das Iiegelra.d 12 mitverschiebt. Nach erfolgter Einstellung wird das Lagerstück 10 durch Festziehen eine..
Schraubringes 32 in seiner Stellung gesichert. Ein axiales Verschieben der Nabe 9 im Lagerstück 10 wird durch einen Sprengring 35 verhindert. Schlitze 34 im Lagerstück 10 dienen zum Ansetzen eines Schlüssels.
Claims (1)
- I'ATENTANSPRUCF-I Einrichtung zum Einstellen der Förder menge der in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachten Einzelpumpen einer mehr zylindrigen Einspritzanlage bei Brennkraft- maschinen mit einem für jede Einzelpumpe vorgesehenen, zwischen dem allen Pumpen gemeinsamen Fördermengenverstellglied und dem verdrehbaren Steuerglied jeder Einzel pumpe angeordneten Zahnradvorgelege, des sen eines Zahnrad mit.dem gemeinsamen Fördermenge nverstellglied kämmt, während das andere auf derselben Achse angeordnete Zahnrad in ein entsprechendes Ritzel ein greift, das mit dem Steuerglied verbunden ist, dadurch .gekennzeichnet, dass die beiden Zahnräder zueinander verdrehbar und in be liebiger Lage zueinander feststellbar sind.UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, da-ss sowohl das mit .dem Steuerglied. gekuppelte Ritzel als auch ,das mit letzterem kämmende Zahn rad des Vorgeleges Kegelräder sind, so dass die Achse der Zahnräder jedes Vor geleges im. spitzen Winkel zur Achse des betreffenden Steuergliedes steht.2. Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass das mit dem gemeinsamen Fördermengenverstellglied kämmende Zahnrad über die Achse des andern Zahnrades .des Vorgeleges gescho ben und mit ihr durch eine lös- und fest stellbare Klemmvorrichtung verbunden ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das über die Achse des andern Zahn rades geschobene Rad eine geschlitzte hülsenartige Nabe hat, über die eine Rohr schelle zum Festklemmen auf der Achse geschoben ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teranspru-ch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des andern Zahnrades konisch ausläuft und in einer entsprechend konischen Bohrung des einen Zahnrades festgezogen werden kann. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem gemeinsamen Förder- mengenverstellglied kämmende Zahnrad axial versohiebbar ist und in seiner Boh rung Schrägführungen hat, die mit ent sprechenden Führungen auf der Achse des andern Zahnrades zusammenwirken, der art,dass ein Längsvemühieben des ersten Zahnrades ein Verdrehen der beiden Zahnräder zueinander bewirkt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 5, dadurch .gekenn zeichnet, ,dass die Nabe des mit dem gemeinsamen Fördermengenverstellglied kämmenden Zahnrades in einem im Ge- häuse axial verschiebbar angeordneten Lagerstück gelagert ist, das in jeder :Stel- lung gesichert werden kann.7. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 5, gekennzeichnet durch eine in der Nabe des einen Zahn rades untergebrachte Schraubenfeder, die sich einerseits an der Nabe und anderseits auf dem Ende der Achse des andern Zahnrades abstützt, derart, dassdieses in Eingriff mit dem Ritzel gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE212911X | 1938-09-12 |
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| CH212911D CH212911A (de) | 1938-09-12 | 1939-08-23 | Einrichtung zum Einstellen der Fördermenge der Einzelpumpen einer mehrzylindrigen Einspritzanlage bei Brennkraftmaschinen. |
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| CH (1) | CH212911A (de) |
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1939
- 1939-08-23 CH CH212911D patent/CH212911A/de unknown
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