CH212751A - Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-Antenne. - Google Patents
Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-Antenne.Info
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- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
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Description
Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-Antenne. Es sind Ultrakurzwellen-Antennen be kannt, deren elektrische Leiter aus Stahlband ähnlich den sogenannten schwedischen Band massen bestehen, und die infolgedessen das Bestreben haben, selbsttätig in die ausge streckte Lage zu springen, in der sie mittels einer Führung gehalten werden. Diese Stahl bandleiter werden, wenn die Antenne ausser Betrieb gesetzt ist, auf Spulen, die sich in Kapseln bewegen, aufgerollt. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine zusammenlegbare Ultrakurzwellen-An- tenne, deren Dipole ebenfalls aus elastischem Stahlband bestehen, die aber im Gegensatz zu den bekannten Antennen in ihrer Be triebsstellung freitragend sind, in welche Stellung sie vermöge ihrer Elastizität immer wieder zurückfedern, nachdem sie äussern Kräften durch Ausbiegen nachgegeben ha ben. Das hat den Vorteil, dass die Antenne im ausgestreckten Zustand durch ein Hinder nis (Wandung einer Öffnung, Gestrüpp) hin durch befördert werden kann, wobei die Di- pole den sie angreifenden äussern Kräften durch Ausbiegen nachgeben und alsdann selbsttätig in die vorschriftsgemässe Betriebs lage zurückspringen. Diese Eigenschaft ist besonders in den Fällen von Bedeutung, wo die Antenne sehr rasch disloziert werden muss. Die Antenne gemäss der Erfindung braucht bei Dislokationen nicht zusammen gelegt zu werden, kann also in betriebsfähi gem Zustand bleiben. Es sind Ultrakurzwellen-Antennen be kannt, die sich ebenfalls beim Hindurchbe- wegen durch ein Hindernis zusammenlegen und nachher selbsttätig wieder ausstrecken. Die Dipole dieser Antennen bestehen aber aus Stäben oder Rohren, die auf Federn befestigt sind. Letztere geben bei seitlichem Druck auf den Dipol nach und bringen denselben wieder in die Betriebslage zurück. Der Nach teil dieser sogenannten Tankantennen ist der, dass in den Federn Ermüdungserscheinungen auftreten können, zufolge denen der Dipol beim Wiederausstrecken die vorgeschriebene Lage nicht mehr ganz einnimmt. Die Starr heit der Dipole, die recht behinderlich seiji kann, erhöht ausserdem noch die Beanspru chung der Federn und vermehrt weiterhin deren Ermüdungsgefahr. Die Abb. 1 bis 3 veranschaulichen eiii Beispiel der erfindungsgemässen Antenne. Die einzelnen Dipole geben bei Einwirken seit lich angreifender Kräfte (Äste, Mauerwan dungen, Winddruck) nach, ohne zu knicken. und spreizen sich nach Verschwinden der äussern Kraft selbsttätig wieder in die Be triebslage zurück. Wird die Antenne nicht gebraucht, so legt man sie zusammen, indem die Dipole abgebogen und beispielsweise an den Halterohren (oder -Stäben), die zugleich die Antennenzuführung darstellen, befestigt werden, oder indem über die abgebogenen Di pole eine Hülse gestülpt wird. Die gestrichel ten Linien -der Abb. 1 zeigen die Dipole im abgebogenen Zustand, die in diesem Falle an einer besonderen Bride aus Isoliermaterial befestigt sind. , Von grosser Bedeutung ist die richtige Einspannung des Stahlbandes. Am zweck mässigsten ist es, wenn das Band entspre chend Abb. 2 und 3 in der Mitte seiner Breite, und zwar über einen Abschnitt, der schmaler als die halbe Bandbreite ist, ein gespannt wird. Abb. 3 stellt Schnitt A-_1 der Abb. 2 dar. Bei Einspannung über einen grösseren Bereich der Bandbreite - sei der Einspannungsschlitz nun geradlinig oder der Querkrümmung des Bandes angepasst wird die Elastizität des Bandes erheblich be einträchtigt und Ermüdungs- oder Bruchge fahr verursacht. Vorteilhaft wirkt sich an der Einspannungss.telle eine Verstärkung in Form eines zusätzlichen Stahlbandstreifeiis 7 aus. In den Abbildungen bedeuten 1 ein Stahl- banddipo1 mit gekrümmtem Querschnitt, 2 der als Antennenzuführung dienende Ualte- stab, 3 eine Metallbride, die verschiebbar an geordnet werden kann. In dem Schlitz 4, der sich gegen innen zu einer Öffnung G ausweitet, sind mittels Schrauben 5 der Dipol 1 sowie der Unter lagstreifen 7 eingeklemmt. Zwecks Verringe rung der elektrischen Verluste infolge Skin- effekt wirkt sich ein Überzug auf den Stahl banddipolen in Form einer dünnen Kupfer- oder Silberschicht giinstig aus.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zusammenlegbare ' Ultrakurzwellen-An- tenne, deren Dipole aus Stahlband bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dipole in ihrer Betriebsstellung freitragend sind, in welche Stellung sie vermöge ihrer Elastizi tät wieder zurückfedern, nachdem sie äussere Kräften durch Ausbiegen nachgegeben haben.UNTERAN SPRÜCHE 1. Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-An- tenne nach Patentanspruch, dadurch ge kenn7eichnet, dass die Einspannung der Dipole in der Mitte der Bandbreite er folgt, und zwar auf einem Abschnitt, der schmaler ist als die halbe Bandbreite. 2. Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-An- tenne nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Einspannungsstellen der Dipole ein zusätzlicher Stahlbandstreifen als Unterlage initeingeklemmt wird.3. Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-An- tenne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss das Stahlband mit einer Kupferschicht versehen ist. 4. Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-An- tenne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stahlband mit einer Silberschicht versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212751T | 1939-12-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH212751A true CH212751A (de) | 1940-12-15 |
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|---|---|---|---|
| CH212751D CH212751A (de) | 1939-12-23 | 1939-12-23 | Zusammenlegbare Ultrakurzwellen-Antenne. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212751A (de) |
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1939
- 1939-12-23 CH CH212751D patent/CH212751A/de unknown
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