CH211124A - Verfahren zur Herstellung eines Mehrfarbenbildes mit Tonaufzeichnung mit Hilfe der farbigen Entwicklung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mehrfarbenbildes mit Tonaufzeichnung mit Hilfe der farbigen Entwicklung.

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CH211124A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/22Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/24Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials combined with sound-recording

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Nehrfarbenbildes    mit Tonaufzeichnung  mit     Hilfe    der farbigen Entwicklung.    Es ist bekannt,     subtraktive    Mehrfarben  filme in der Weise herzustellen, dass die in  mehreren     üb:ereinanderliegenden        Schichten     angeordneten     Teilfa,rbenhilder    nur aus Farb  stoffen bestehen und keinerlei Silber oder  sonstiges Metall enthalten.

   Diese Verfahren  eignen sich sehr gut zur Herstellung von  Bildfilmen, bieten aber bei der Erzeugung  der Tonspur Schwierigkeiten,     weil    die     heute     üblichen     Tonabnahmegeräte    vor allem für  infrarote Strahlen empfindlich sind und die  reinen     Farbstoffbilder,    auch wenn sie durch       Übereinanderlagerung    sämtlicher :drei Teil  farben ein äusserlich dem Silberniederschlag  gleichwertiges Schwarz ergeben, für infra  rote Strahlen durchlässig sind. Hierdurch  wird die Tonwiedergabe ausserordentlich be  einträchtigt. Es musste daher versucht wer  den, auch bei derartigen reinen Farbstoff  bildern die Tonspur in geeigneter Weise       infrarot-undurchlässig    zu machen.

      Gegenstand der Erfindung bildet nun ein  Verfahren zur Herstellung eines Mehrfarben  bildes mit Tonaufzeichnung mit Hilfe der  farbigen     Entwicklung,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man nach einer     Bildvorlage     auf ein mehrschichtiges photographisches  Material mit mehreren     übereinand:

  ergegosse-          nen        Halogensilberemulsionsschichten,    die     dif-          fusionsechte        Farbs.toffbil,dner    enthalten, ko  piert, alsdann farbig entwickelt, hierauf das  metallische Silber herauslöst und auf den  Rand des Filmes die     zugehörige    Tonauf  zeichnung kopiert und mit Hilfe eines       Schwarzweiss-Entwicklers    entwickelt und  darnach das nicht entwickelte     Halogensilber     herauslöst.  



  Zur Ausübung des Verfahrens nach der  Erfindung eignen sich besonders gut solche  diffusionsechte Komponenten     wie    sie be  schrieben .sind in den Schweiz.     Patenten     Nr. 204253, 192171, 199495, 197606,. 201644.      Man kann hierbei zum Beispiel wie folgt  vorgehen:     Man    kopiert zunächst auf einen  dreischichtigen     Kopierfilm,    der in den ein  zeln     übereinandergegossenen    Schichten je  eine diffusionsechte     Farbstoffkomponente     enthält, eine beliebige mehrfarbige Vorlage.  die     ihrerseits    entweder selbst nach dem Ver  fahren der farbigen Entwicklung oder aber  nach einem der bekannten andern Verfahren,  z.

   B. mit Hilfe des     Imbibitionsdruckes,     nach dem     Indigosolverfahren,    mit. Hilfe des       Farbstoff-Ausbleichverfahren.s    oder mit Hilfe  des     Silberfarbbleichverfahrens,    hergestellt  sein kann. Statt einer unmittelbar     farbiben     Vorlage kann man auch optisch in bekannter  Weise unter Zwischenschaltung der üblichen       blehrfarbenfilter    ein     Linsenrasternegativ    als  Kopiervorlage benutzen, oder man kann über  haupt nach beliebigen     Teilfa.rbenauszügen     Kopien herstellen.

   Die     Teilfarbenauszüge     können vorteilhaft mit Hilfe eines Zwei  oder     l@lehrpacks    oder mit Hilfe von     Strahlen-          teilungssystemen    oder mit Hilfe von Schlit  tenkameras aufgenommen     -,werden.    Die Ver  wendung von Teilauszügen, die mit Hilfe  eines     Strahlenteilungssy        stemes    oder mit Hilfe  eines     Mehrpacks    erhalten wurden, als Kopier  vorlage ist besonders, vorteilhaft, weil hierbei  für die Aufnahme ein hochempfindliches       @lateriaJ    verwendet werden kann.  



  Das in dem     1Vlehrschicht-Farbentwick-          lungsfilm    durch diesen Kopiervorgang er  zeugte latente Bild kann nach dem Verfahren  der     chromogenen        Entwicklung    zu einem far  bigen positiven Bild entwickelt und das ent  standene metallische Silber in an sich be  kannter Weise herausgelöst     -,werden.    Dank  der Verwendung     diffusionsechterKupplungs-          komponenten    in den drei Teilschichten     lä.sst     sich der farbige Entwicklungsvorgang sehr  rasch, einfach und automatisch durchführen.  



  Nach der     Entwicklung    wird, ohne dass  das nichtentwickelte Halogensilber heraus  fixiert wird, auf den Rand des noch nassen  oder vorher getrockneten Kopierfilms das  nach einem beliebigen Verfahren erzeugte  Tonnegativ     aufkopiert.    Dieses wird nunmehr  in einem gewöhnlichen     Schwarzweiss-Ent       ,     iw        ickler,    z.     B.        Hydrocliinoil,    entwickelt.

   Da  ein solcher Entwickler mit den noch in der  Zone der Tonspur in den     Scliicliten    enthalte  nen     Kupplungskomponenten    nicht reagiert,  entsteht eine schwarze     Silbertonspur.    Diese  Entwicklung kann erfolgen, indem man den  ganzen Film mit einem     Schwarzweiss-Ent-          wickler    behandelt, oder indem man den     Filia     nur in der Zone der Tonspur mit dem     Ent-          wiekler    in Berührung     bringt.    Letzteres kann       beispielsweise    dadurch geschehen, dass man  den Film.

       lioclika.nt    durch den Entwickler  führt, so dass der Film nur in der Zone der       Tonspur    in den Entwickler eintaucht, oder  man kann mit Hilfe einer üblichen     Reservage     eine Beeinflussung der fertigen Bildzone  durch den     Sehwa.rzNveiss-Ent@viekler    vermei  den.  



  Nunmehr kann alles     noeh    in den     Schieh-          ten        enthaltene        unentzwiekelte    Halogensilber  in üblicher Weise     herausfixiert    werden, und  man erhält nach der Wässerung einen Bild  tonfilm, der neben einem aus     reinen    Farb  stoffen bestellenden     siil>traktiven        Dlehrfarben-          bild    eine     sellcwarze        Silbertonspur    enthält.  



  Das Verfahren     kann    dahin     abgeändert     werden,     da.ss    nach der farbigen Entwicklung  des Bildes und     naeh    dem Herauslösen des  entwickelten metallischen Silbers der Film  nur in der     Zolle    der     Bildaufzeichnung    fixiert  wird,     worauf    auf den     unveränderten    Rand  des Filmes die Tonspur     aufkopiert    und wie  oben beschrieben entwickelt und     fixiert    wird.  



       Zweckinässigei-N#,-eise    wird zur Entwick  lung der Tonspur ein     Schwarzwei.ss-Ent\vick-          ler        verwandt.    der das auf dem Bildteil be  findliche Halogensilber     nicht;    verändert.         Beispiel:       Als     Kopiermaterial    wird ein     DlehrscLicht-          material    von folgender     Beseliaffenheit    ver  wendet.  



  Auf     einem        Seliichtträger    ist eine     pan-          chroma.tisehe    Emulsion     angeordnet,    die als       Farbstoffkomponente    das     Dibenzidid    der       ci-Oxvnaplitoesäure    enthält, das bei der     chro-          mogenen        Entwieklung    einen blaugrünen  Farbstoff liefert.

   Auf der     panchromatischen         Schicht befindet sich eine grünempfindliche  Schicht, die als     Farbstoffbildner    das     1,4'-          Palmitoylaminophenyl    - 3     -methyl-5-pyra.zolon     enthält, .das bei der     chromogenen    Entwick  lung ein purpurfarbiges     Farbstoffbild    ergibt.

    Darüber befindet sich eine     unsensibilisierte     Schicht,     .die    als     Farbstoffbildner    das     Benz-          idid        d-es        Benzoyle        ssigesters    enthält, das bei  der     chromogenen    Entwicklung ein     gelbes          Farbstoffbild    liefert.  



  Auf dieses. Material werden die einzelnen       Teilfarbenauszüge    unter     Zwischenschaltung     geeigneter Lichtfilter kopiert. Nach der Be  lichtung wird mit     p-Aminodimethylanilin    in  allen drei Schichten gleichzeitig das     Farb-          stoffbild    in einem Gang entwickelt.  



  Hierauf wird, ohne dass der Film     fixiert     wird, auf den Rand des noch nassen oder  vorher getrockneten Filmes die zugehörige  Tonaufzeichnung kopiert und diese mit Hilfe  eines gewöhnlichen Schwarzweiss-Entwicklers  entwickelt und schliesslich der gesamte Film  fixiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Mehr farbenbildes mit Tonaufzeichnung mit Hilfe der farbigen Entwicklung, dadurch gekenn zeichnet, dass man nach einer Bildvorlage auf ein mehrschichtiges photographisches Material mit mehreren übereinandergegosse- nen Halogensilberemulsionsschichten, die dif fusionsechte Farbstoffbildner enthalten, ko piert, alsdann farbig entwickelt, hierauf das metallische Silber herauslöst und auf den Rand des Filmes die zugehörige Tonaufzeich nung kopiert und mit Hilfeeines Schwarz- weiss-Entwicklers entwickelt, und darnach das nicht entwickelte Halogensilber heraus löst.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Herauslösen des metallischen Silbers den Film in der die Bildaufzeichnung tragen den Fläche fixiert, hierauf auf den noch unveränderten Rand des Filmes die zuge hörige Tonaufzeichnung kopiert und mit Hilfe eines Schwarzweiss-Entwicklers ent wickelt und darnach das nicht entwickelte Halogensilber herauslöst. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entwicklung der Tonaufzeichnung ein Schwarzweiss-Ent- wickler verwendet wird, der das auf dem Bildteil befindliche restliche Halogensilber nicht verändert. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer mehrfar bigen Bildvorlage kopiert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach beliebigen Teil farbenauszügen kopiert wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Ent wickeln ohne Herausfixierung des nicht entwickelten Halogensilbers das Tonnega tiv auf den Rand des noch nassen Kopier filmes aufkopiert. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Ent wickeln ohne Herausfixierung des nicht entwickelten Halogensilbers das Ton negativ auf den Rand des vorher getrock neten Kopierfilmes aufkopiert.
CH211124D 1936-09-08 1937-09-07 Verfahren zur Herstellung eines Mehrfarbenbildes mit Tonaufzeichnung mit Hilfe der farbigen Entwicklung. CH211124A (de)

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