CH209482A - Verfahren zur Herstellung einer Packung mit Aufreisslappen und nach diesem Verfahren hergestellte Packung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Packung mit Aufreisslappen und nach diesem Verfahren hergestellte Packung.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Packung mit Aufreisslappen und nach diesem Verfahren hergestellte Packung. Das Aufreissen der straff gespannten Hülle von engverpackten Gegenständen ist., insbe sondere wenn die Hülle glatt und dünn ist, häufig mit Schwierigkeiten verbunden; bei gegen mechanische Beschädigung empfind lichem Wickelgut, wie Zigarren, Stumpen oder dergleichen, ist dabei sogar eine Be schädigung desselben möglich.
Es sind Vorschläge gemacht worden, wie das Aufreissen der Hülle erleichtert werden könnte. Zum Beispiel sind Packungen be kannt geworden, bei denen die Hülle so aus gebildet war, dass ein besonderer Lappen am Hüllenzuschnitt bei der fertigen Packung über eine Kante hervorragte und so ein leicht zu fassendes Griffstück zum Aufreissen der Hülle bildete. Bei anderen Packungen werden Fäden, Papierstreifen oder derglei chen zusammen mit der Hülle um der) Gegen stand gelegt, die über eine Kante der Hülle herausragen; das vortretende Ende dient dann als Griff zum Aufreissen.
Diese Vorschläge weisen aber Mängel auf. Im ersten Falle müssen die Griffstücke an den Hüllen zum Beispiel mit Hilfe von Stanzen hergestellt werden. Solche Stanzen komplizieren und verteuern die Einrichtung; ferner entsteht Abfall, der aus den Maschinen abgeführt werden muss. Werden die gestanz ten Hüllen von einem Stapel genommen, so müssen sie in einem besonderen Arbeitsgang hergestellt werden, was solche Packungen beträchtlich verteuert.
Im andern Falle, wenn ein Aufreissstrei- feu an der Hülle angebracht wird, ist für diesen an der Maschine eine zusätzliche Zu fuhr- und Schneidvorrichtung erforderlich. Bei Einwickelmascbinen, die allgemein einen sehr gedrängten Bau aufweisen, ist es immer schwierig, wenn nicht unmöglich, nachträg- licb zusätzliche Einrichtungen einzubauen. Um ein sicheres Aufreissen zu gewährleisten, sollte der Streifen mit der Hülle verklebt werden; es muss also auch ein Leimapparat vorgesehen werden.
Vorliegende Erfindung, die sich auf eine Packung mit eng am Gegenstand anliegen der Hülle, insbesondere für Zigarren, Stum pen und dergleichen, bezieht, bezweckt das Aufreissen der Hülle unter Vermeidung der erwähnten Mängel obiger Vorschläge zu er leichtern. Es wird beim Verfahren gemäss der Erfindung ein Aufreisslappen gebildet. lediglich durch die Art der Faltung der Hülle. Der Lappen lässt sich bequem fassen und erleichtert das Aufreissen der Hülle.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Verfahrens und einer nach diesem Verfahren hergestellten Packung wird irr) folgenden beschrieben und ist in der bei liegenden Zeichnung schematisch veranschau licht.
Fig. 1 zeigt einen vorn Hüllstoff schlauch- förmig umfangenen Gegenstand; Fig. 2, 3 und 4 zeigen die verschiedenen Zwischenstadien und die fertige Packung bei dein üblichen und Fig. 2, 5 und 6 bei dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren.
Zunächst wird auf bekannte Art die Hülle H schlauchartig um den Gegenstand G ge legt (Fig. 1). Anschliessend werden beim be kannten Herstellungsverfahren die untern, einander überlappenden Teile 1 der Hülle an die Stirnseite des Gegenstandes angelegt (Fig. 2). Darin werden die beiden seitlichen Teile 2 und 3 der vorstehenden Hülle an den Gegenstand angelegt (Fig. 3), worauf durch Anlegen des letzten Teils 4 die Pak- kung vollendet wird (Fig. 4).
Die Faltvor- gänge sind hier auf beiden S;iriiseiten die selben.
Bei der erfindungsgemässen Packurig wird zweckmässig die Hülle auf einer Stirnseite in der Weise wie oben beschrieben, gefaltet, während auf der andern Stirnseite die Fal tung so ausgeführt wird, dass ein Aufreiss- lappen gebildet wird.
Dazu werden zunächst die einander über lappenden Teile 1, sowie der eine der Seiten teile 3 in normaler Weise durch an sich be kannte Faltorgane zurr Anliegen am Gegen stand gebracht (Fig. 5). Der andere Seiten teil 2 dagegen wird nicht angelegt. Nachdem der obere Teil 4 angelegt worden ist (Fig. 6), bildet dann der Teil 2 einen freiliegenden, mit der Hand leicht zu fassenden Lappen, der das Aufreissen erleichtert.
Die Hülle kann finit einer entsprechend angebrachten Schwächungslinie, z. B. einer Perforierung, versehen werden, was das Auf reissen noch mehr erleichtert. Die so hergestellte Packung, die verleimt oder bei Verwendung von Wachspapier durch Schmelzen geschlossen werden kann, ist ein wandfrei und der normaler) Packung in jeder Beziehung ebenbürtig. Sie kann aber, im Gegensatz zu dieser, leichter aufgerissen werden; es besteht wenig Gefahr, dass der Inhalt beschädigt wird.
Diese Faltung kann auf einer normalen Maschine ausgeführt werden; es muss ledig lich einer der vier Seitenfalter entfernt wer den. Dieselbe Maschine kann also ohne zeit raubende Umstellung für beide Packungs arten verwendet werden. Es können an einer Packung auch mehrere solche Aufreisslappen gebildet werden.
Claims (1)
- PATEN TANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung einer Packung mit Aufreil:,lapperi, insbesondere für Zi- garr-ei), Stumpen und dergleichen, bei welcher die Hülle am Gegenstand eng anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Falten der Hülle an einer Stirn fläche eineu freiliegenden Lappen zum Aiifreiläeii der Hülle erzeugt, der leicht von Hand gefasst werden kann.II. Nach dein Verfahren nach Patentanspruch I hergestellte Packung mit einem beim Falten der Hülle gebildeten, freiliegenden, von Hand leicht zii fassenden Lappen.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem zunächst in üblicher Weise die Hülle schlauchartig um den Gegenstand ge legt und auf den Stirnweiten die einander überlappenden Teile der vorstehenden Hülle zurr Anliegen an die Stirnfiäcbe des Gegen- standes gebracht werden, dadurch gekenn zeichnet, dass man anschliessend höchstens drei der vorstehenden Seitenteile (3) an die Stirnseite anlegt, so dass mindestens einer der Seitenteile (2) nach Faltung der den zuerst angelegten Teilen gegenüberliegenden 'feilen (4) der vorstehenden Rülle einen frei liegenden,mit der Hand leicht fassbaren Lappen bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH209482T | 1939-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209482A true CH209482A (de) | 1940-04-15 |
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ID=4446532
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|---|---|---|---|
| CH209482D CH209482A (de) | 1939-05-23 | 1939-05-23 | Verfahren zur Herstellung einer Packung mit Aufreisslappen und nach diesem Verfahren hergestellte Packung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH209482A (de) |
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1939
- 1939-05-23 CH CH209482D patent/CH209482A/de unknown
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