CH208641A - Brennstoffdüse, insbesondere für Vergaserbrenner. - Google Patents

Brennstoffdüse, insbesondere für Vergaserbrenner.

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CH208641A
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Bernhard Holm Carl
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Bernhard Holm Carl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/38Nozzles; Cleaning devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Brennstoffdüse, insbesondere für Vergaserbrenner.    Bei Brennstoffdüsen für Vergaserbrenner  wird die durch die Düse ausströmende gas  förmige Brennstoffmenge in der Regel mit  Hilfe eines Nadelventils geregelt, so dass bei  ganz herausgezogener Nadel die grösste  Flamme erhalten wird. Es hat sieh indessen  gezeigt,     dass    diese Anordnung mit einer Reihe  von Nachteilen behaftet ist.  



  Die Nadel wird in verhältnismässig kur  zer Zeit mit verkoktem Brennstoff belegt, wo  durch nach kurzer Anwendungszeit die Rege  lungsmöglichkeit in hohem Masse herabge  setzt wird, da das     ausströmende    Gas infolge  des Belages der Nadel eine andere Richtung  erhält, so dass die Verbrennung unvollständig  wird und die Flamme russt. Bei kleiner Ven  tilöffnung liegt ausserdem der Nachteil vor,  dass die Düse als Expansionsdüse wirkt und  die Gasgeschwindigkeit so weit herabsetzt,  dass nicht die erforderliche Verbrennungsluft  menge in die Mischkammer eingesaugt wird.  



  Es ist erwünscht, dass der Kocher oder       dergl.    mit sehr kleiner Flamme brennen kann,  jedoch so, dass die für die Vergasung erfor-         derliche    Wärmezufuhr zum Vergaser ausrei  chend ist. Um diese Grenzlage zu erreichen,  muss bei den bisher bekannten Bauarten die  Nadel mit grösster Genauigkeit eingestellt  werden, was jedoch praktisch so gut     wie    un  möglich ist. Wenn ein mit grosser Flamme  brennender Brenner auf die kleinste Flamme  eingestellt wird, so verschiebt sich die Nadel  infolge von     Temperaturänderungen    im Ver  hältnis zur Düse, so dass die an sich schwie  rige Einstellung der Nadel nicht beibehalten  wird.  



  Gemäss der Erfindung ist die Düse mit  zwei oder mehr an ein     gemeinsames,    von       aussen    zugängliches     Verstellorgan    angeschlos  senen Nadeln versehen, die mit Mundstück  öffnungen derart zusammenwirken, dass bei  einer Bewegung dieses Organes die     Öffnun-          gen        nacheinander    freigelegt beziehungsweise  geschlossen werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,  bei dem die oben erwähnten Nachteile ver  mieden sind, ist in der Zeichnung dargestellt.  



  1 bezeichnet den Mantel der Düse für      einen nicht     dargestelltenVergaserbrenner.    Die  Düse ist in bekannter Weise mit einem Ven  tilsitz 2 versehen, der durch die kegelförmige  Fläche 3 einer Ventilspindel 4 geschlossen  werden kann, die von aussen betätigt werden  kann.  



  Die Düse besitzt im gezeigten Ausfüh  rungsbeispiel zwei Öffnungen 5 und 6, von  denen die     Öffnung    5 einen grösseren Durch  messer besitzt als die Öffnung 6. Die Ventil  spindel 4 ist mit einem Kopf 7 versehen, der  zwei zylindrische Nadeln 8 und 9 trägt. von  denen die Nadel 8 im wesentlichen den glei  chen Durchmesser besitzt, wie die Öffnung 5.  während der Durchmesser der Nadel 9 im  wesentlichen gleich ist dem Durchmesser der  kleineren Öffnung 6.  



  Beim Zurückziehen der zur Absperrung  der Brennstoffzufuhr zu den Mundstück  öffnungen dienenden Ventilspindel wird zu  nächst nur die kleinere Öffnung 6 freige  geben, die beispielsweise der kleinstmög  lichen     Brennerflamme    entspricht. Wird die       Ventilspindel    noch weiter     zuriickgezogen,        v0     wird auch die grössere Öffnung 5     freigegeben     und der Brenner brennt dann mit voller  Flamme.  



  Ausser zur Regelung der     Düsenöffnungen     dienen die Nadeln 8 und 9 gleichzeitig als  Reinigungsnadeln für die Düsenöffnungen.  



  Die beschriebene Vorrichtung ergibt den  Vorteil, dass bei der     kleineren    Flamme die  Düsenöffnung 6     vollkommen    von der Nadel  9     freiliegt    und dass die Nadeln vollkommen       zy        lindriseh    ausgeführt werden können, wo  durch eine wirkungsvolle Reinigung der Dü  senöffnungen von verkoktem Brennstoff er  reicht wird, was nicht der Fall ist, wenn die  Reinigungsnadel konisch ausgebildet ist, be  ziehungsweise zur Regelung der Flammen  grösse dient. Da die kleinere Öffnung 6 im  Betriebe des Brenners stets ganz offen ist,  kann nicht der Fall eintreten, dass die Zufuhr  von Verbrennungsluft infolge     herabgesetzter     Gasgeschwindigkeit zu gering wird.  



  Man kann auch zwei oder mehr Düsen  öffnungen von gleichem Durchmesser vor  sehen, die beim Zurückziehen der Ventilspin-         del    der Reihe nach geöffnet werden, so     dass     die Flamme allmählich grösser wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffdüse, insbesondere für Ver gaserbrenner, gekennzeichnet durch zwei oder mehr an ein gemeinsames, von aussen zu gängliches Verstellorgan angeschlossene Na deln, die mit Mundstücköffnungen derart zu sammenwirken, dass bei einer Bewegung dieses Organes die Öffnungen nacheinander freigelegt beziehungsweise zugeschlossen werden. UNTERANSPRUCHS: 1. Brennstoffdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Mundstück öffnungen und auch die Reinigungsnadeln ,je unter sich verschiedene Durchmesser be sitzen. z.
    Brennstoffdüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Nadeln gleich förmig mit dem der Öffnungen ist und dass die Nadeln bei der Bewegung des Organes in die verschiedenen Öffnungen eindringen. zum Zwecke der Entfernung von festen Brennstoffprodukten. 3. Brennstoffdüse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nadeln zylindrisch sind und den Querschnitt der Mundstück öffnungen ausfüllen. 4. Brennstoffdüse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass die freien Enden der Nadeln in verschiedenen Ebenen senkrecht zu der Längsrichtung der Nadeln liegen. Brennstoffdüse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nadeln auf einer ge meinsamen Spindel angeordnet sind. 6.
    Brennstoffdüse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeich net durch ein besonderes Ventil, zum Zwecke der Absperrung der Brennstoff zufuhr zu den l1undstücköffnungen.
CH208641D 1937-07-03 1938-06-24 Brennstoffdüse, insbesondere für Vergaserbrenner. CH208641A (de)

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CH208641D CH208641A (de) 1937-07-03 1938-06-24 Brennstoffdüse, insbesondere für Vergaserbrenner.

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